München: Jüdische Kultusgemeinde bewertet Kreuz-Entscheid als richtiges Signal

Bayerischer „Zentralrat der Muslime“ lehnt ab

Der Zentralrat der Muslime äußert sich gegen den bayerischen Beschluß zum Aufhängen von Kreuzen: „Ein Kreuz in Dienstgebäuden verstößt gegen das Neutralitätsgebot des Staates“, sagte der bayerische Landesvorsitzende Mohamed Abu El-Qomsan gegenüber der Tageszeitung „Die Welt“.  Er fügte hinzu, mit dem Kreuz würden sich „weder Juden noch Atheisten noch Muslime identifizieren“.

Das sieht die jüdische Seite aber anders:

Die  Israelitische Kultusgemeinde in München und Oberbayern stimmt der Anordnung des bayerischen Ministerpräsidenten Söder zu, demnächst in allen staatlichen Dienststellen Kreuze anzubringen.

Deren Präsidentin Charlotte Knobloch erklärte gegenüber den Stuttgarter Nachrichten, gerade vor dem Hintergrund der „Mammutaufgabe Integration“ halte sie es für „wichtig und richtig“, die Normen und Werte zu definieren und deren Anerkennung einzufordern, die für das Zusammenleben in unserem Land notwendig seien.

Sicherlich könne man über einzelne Maßnahmen unterschiedlicher Meinung sein: „Aber die Botschaft: ‘Das sind wir, das ist unser Angebot, wer ein Teil davon sein will, dem helfen wir, wer nicht, kann hier nicht mit uns leben’ – die halte ich für richtig und auch überfällig.“

Zwar nicht ablehnend, aber etwas zurückhaltender hatte sich zuvor Josef Schuster, der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, zu Wort gemeldet. Er habe „im Prinzip nichts gegen Kreuze in Dienstgebäuden“, man müsse sich aber die Frage stellen, welchen Sinn sie eigentlich haben sollen.


Zentralrat der Juden: Kriminalstatistik soll islamischen Antisemitismus mehr beachten

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, hat die Bevölkerung aufgefordert, sich im Alltag gegen Antisemitismus zu engagieren.

Die Mehrheit der Deutschen denke nicht antisemitisch, unterstrich Schuster in der Gedenkstätte des früheren NS-Konzentrationslagers Dachau. Deutschland sei ein Land, in dem Juden gut leben könnten.

BILD: Menora (siebenarmiger Leuchter) in der Synagoge von Münster

Während der Gedenkfeier beklagte Schuster den Antisemitismus unter Moslems in Deutschland. Es liege ihm fern, Moslems generell zu verurteilen: „Es nützt aber nichts, die Augen davor zu verschließen, daß es bei einigen Muslimen ausgeprägten Antisemitismus gibt.“  – Dieser werde von Eltern und teilweise auch Imamen so weitergegeben. Ein übriges täten arabische Fernsehsender und das Internet.

In seiner Rede schlug der Zentralratspräsident erneut vor, ein bundesweites Meldesystem für antisemitische Vorfälle einzurichten und kritisierte dabei die polizeiliche Praxis, Straftaten mit antisemitischem Hintergrund, zu denen kein Täter ermittelt werden kann, automatisch dem rechtsradikalen Spektrum zuzuordnen.

Die dabei entstehende Zahl von 90 Prozent aller entsprechenden Taten, für die angeblich Rechtsextremisten verantwortlich seien, stimme „mit den Erfahrungen“ von Juden „nicht überein“.

Quelle und Fortsetzung des Artikels hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2018/zentralratspraesident-beklagt-moslemischen-judenhass/


Berlin: Projüdische Solidaritäts-Aktion „Berlin trägt Kippa“ mit 2500 Teilnehmern

Judenfeindliche Straf- und Gewalttaten sind in den letzten drei Jahren vor allem infolge der unkontrollierten muslimischen Einwanderung stark angestiegen. Sogar die für diesen „importierten Antisemitismus“ hauptverantwortliche Kanzlerin kann das Thema nicht mehr ignorieren. 

Die Situation ist derart bedenklich, daß der Zentralrat der Juden seine Gläubigen davor warnt, in Großstädten öffentlich mit einer Kippa herumzulaufen. Noch kürzlich gab es in Berlin die Attacke eines 19-jährigen Syrers gegen einen Israeli mit jüdischer Kopfbedeckung. Juden können offenbar in Deutschland keineswegs mehr überall „gut und gerne leben“.

Der bekannte deutsch-jüdische Historiker Prof. Michael Wolffsohn erklärte sogar wörtlich, die derzeitige Gewalt gegen Juden gehe „allein von Muslimen“ aus.

BILD: Soli-Demonstration in Köln vor vier Jahren: eine Teilnehmerin ist „bekleidet“ mit der Israelflagge

Am gestrigen Mittwoch folgten in Berlin ca. 2500 Menschen dem Appell der Jüdischen Gemeinde und erschienen aus Solidarität mit den Juden mit einer Kippa zur Demonstration auf die Fasanenstraße. Auch die AfD hatte zu der Kundgebung aufgerufen.

Josef Schuster, der Präsident des Zentralrats der Juden, zählte zahlreiche antisemitische Vorfälle auf und kritisierte die Echo-Vergabe an die Rapper Kollegah und Farid Bang. 

Auf dem Hermannplatz  im bekannten Berliner „Problemviertel“ Neukölln sollte es eine kleine Solidaritäts-Aktion geben, die angemeldet war. Doch die beiden Demonstranten mit Kippa und Megaphon mußten ihren Aufzug nach 15 Minuten abbrechen, denn sie wurden von einer Gruppe junger Männer bespuckt und als „Terroristen“ beschimpft, einer davon entriß ihnen die Israel-Fahne. Die Polizei verfolgte den Mann, konnte ihn stellen und gab den Kippa-Trägern ihre Fahne zurück.

 


Zentralrat der Juden fordert mehr staatliche Härte gegen muslimischen Judenhass

Mehr Härte des Staates gegen islamistisch motivierten Antisemitismus wünscht sich der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Josef Schuster.

Muslimische Migranten, die in ihren Heimatländern mit Judenhass aufgewachsen seien, lebten diesen hier lauthals und zum Teil gewalttätig aus, sagte Schuster in einem Interview mit der „Welt am Sonntag“.

BILD: Menorah (siebenarmiger Leuchter) in der Synagoge von Münster

Er fürchte, dass es ihnen gegenüber mit Ermahnungen und Geldstrafen nicht getan sei. Wer gegen die Grundordnung und die Werte in Deutschland verstoße, dem müsse „im schärfsten Fall“ das Bleiberecht entzogen werden.

Schuster plädiert dafür, eine Meldepflicht für alle antisemitischen Straftaten in ganz Deutschland einzuführen.

Nichts Neues sei der Judenhass von rechtsextremer Seite. Hinzu komme seit einigen Jahren „ein lauter werdender Antisemitismus von Teilen der politischen Linken“.  Er präsentiere sich unter dem Deckmantel der „Israelkritik“ und verneine in letzter Konsequenz das Existenzrecht des jüdischen Staates.

Am meisten Sorge bereite dem Zentralrat der Juden aber im Moment der islamistisch motivierte Antisemitismus. Nach Schusters Worten gibt es zu viele Moscheen in Deutschland, in denen Hass auf Juden und Israel gepredigt werde.

Quelle: http://www.ead.de/arbeitskreise/religionsfreiheit/nachrichten/einzelansicht/article/deutschland-antisemitische-islamisten.html


Jüdische Seite kritisiert „Arte“-Sendung: Einseitig gegen Israel gerichtet

Der Zentralrat der Juden in Deutschland kritisiert die bei Arte gezeigte Reportage „Gaza: Ist das ein Leben?“. In einem Brief an den Arte-Präsidenten Peter Boudgoust schreibt der Vorsitzende des Zentralrats, Josef Schuster: „Die Reportage ist von Einseitigkeit geprägt und unterschlägt wesentliche Informationen, die ein umfassendes und ausgewogenes Bild der Situation in Gaza und des Nahost-Konflikts ermöglichen.“ 

Israel werde in der am 20. Juli ausgestrahlten Sendung als Angreifer dargestellt, der allein für die politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Lage der Bevölkerung im Gazastreifen verantwortlich gemacht werde, bemängelt Schuster. „Die Rolle der palästinensischen Autonomiebehörde und der regierenden radikal-islamischen Hamas wird gänzlich ignoriert.“

Unerwähnt blieben beispielsweise die zahlreichen Raketenangriffe aus dem Gazastreifen auf Israel.

Die Autorin der nun in die Kritik gerateten Reportage, Anne Pac, publizierte bereits auf dem Portal „The Electronic Intifada“. Dort finden sich laut FAZ ausschließlich Beiträge, die die Juden als „Täter“ auswiesen.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.pro-medienmagazin.de/medien/fernsehen/2017/08/03/zentralrat-der-juden-kritisiert-arte-reportage-ueber-den-gazastreifen/


AfD beklagt antisemitisches, frauenfeindliches und homophobes Weltbild im Islam

Der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, warnt vor einem neuen Antisemitismus durch die Zuwanderung von Flüchtlingen. AfD-Bundesvorstandmitglied Georg Pazderski stimmt zu und erklärt: Davidstern

„Das Gedankengut, was viele der muslimischen Immigranten mitbringen, ist geprägt von Antisemitismus und der Ablehnung westlicher Werte. Auch die Einstellung zu den Rechten von Frauen und Homosexuellen ist bei vielen dieser Menschen völlig inakzeptabel, denn sie halten an ihrem archaischen Weltbild fest. 

Mit der nach wie vor unkontrollierten Masseneinwanderung aus dem muslimischen Kulturraum wandern auch die Konflikte und Gefahren bei uns ein  – zudem eine steigende terroristische Bedrohung.

Auch bei den vielen Muslimen ,die schon länger in Deutschland leben, ist der Antisemitismus weit verbreitet. Die vielen teils radikalen Muslime, die jetzt nach Deutschland strömen, bringen Gedankengut mit, das nicht mit dem Grundgesetz vereinbar ist. 

Die deutsche Gesellschaft ist nicht in der Lage, so viele Menschen mit einem derartigen Weltbild zu integrieren. Wenn dieser Zustrom weiter anhält, wird sie an dieser Aufgabe brutal scheitern.   

Deutschland sollte es Österreich gleichtun und wenigstens eine Obergrenze festlegen. Entscheidend ist aber auch, dass abgelehnte Asylbewerber konsequent abgeschoben werden.“

 


Zentralrat der Juden ist besorgt über potentiellen Judenhaß von Flüchtlingen

Josef Schuster, der Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland, äußert sich in einem Interview mit der Wochenzeitung „Jüdische Allgemeine“ besorgt über wachsenden Antisemitismus aus den Reihen jener Flüchtlinge, die aus Ländern stammen, in den Juden- und Israelhaß weit verbreitet sind. blog1-205x130

Auf die Frage Es gibt Sorge in Hinblick auf mögliche antisemitische und anti-israelische Einstellungen der Flüchtlinge. Teilen Sie die Bedenken?“ antwortet Schuster folgendermaßen:

„Ja, das tue ich. Dies habe ich auch der Bundeskanzlerin übermittelt. Unter den Flüchtlingen sind sehr viele Menschen aus Ländern, in denen Israel zum Feindbild gehört. Sie sind mit dieser Israelfeindlichkeit aufgewachsen und übertragen ihre Ressentiments häufig auf Juden generell.

Im Sommer 2014 bei den Demonstrationen anlässlich des Gaza-Konflikts konnten wir beobachten, wohin das führt. Daher gibt es in unseren Gemeinden jetzt die Sorge, dass wir solche antisemitischen Ausschreitungen wie 2014 häufiger erleben könnten.

Diese Sorge teile ich und sehe daher die Notwendigkeit, die Flüchtlinge so schnell und so fest wie möglich in unsere Wertegemeinschaft einzubinden. Die Ablehnung jeglicher Form von Antisemitismus sowie die Solidarität mit Israel zähle ich zum Grundkonsens der Bundesrepublik.“

Quelle und vollständiges Interview hier: http://www.zentralratdjuden.de/de/article/5414.sie-m%C3%BCssen-unsere-grundordnung-anerkennen.html