Lebensrechtler mit CDL-Stand aktiv beim Landesparteitag der CDU in Bielefeld

Von Cordula Mohr

Hier mein Erlebnisbericht vom Samstag, den 9. Juni 2018 in Bielefeld. Dort fand am vergangenen Samstag der 41. Parteitag der nordrhein-westfälischen CDU statt. Armin Laschet, der eher zum linksliberalen Flügel der Partei gehört, ist sowohl CDU-Landeschef wie auch Ministerpräsident von NRW;

Als Familienmutter und Vorstandsmitglied der „Christdemokraten für das Leben“ (CDL) wollte ich mich auf diesem CDU-Parteitag für das Lebensrecht aller Menschen – ob geboren oder ungeboren, gesund oder behindert  – einsetzen, indem ich mich am CDL-Stand beteilige.

Als ich gegen 9.45 Uhr in die Ausstellungshalle des Parteitages kam, waren schon etliche aus Funk, Fernsehen und Medien bekannte Politiker der CDU zu sehen, die an einem vorbeiliefen.

An unserem Stand angekommen, begrüßte ich unsere CDL-Landeschefin und stellv. Bundesvorsitzende Odila Carbanje, außerdem den Vorsitzenden des neugegründeten CDL-Kreisverbandes Düsseldorf, Dr. Alexander Giannakis.

Es kamen etliche Interessierte zu uns, um unseren Verband kennenzulernen und unser Info-Material gegen Abtreibung anzuschauen.

Immer wieder wurden wir auf den § 219a angesprochen, der den Ärzten die Werbung für Abtreibung verbietet. Dabei wurde gottlob deutlich, daß die CDU-Delegierten – soweit wir mit ihnen sprachen –  für die Beibehaltung dieses Gesetzes votierten. Die rot-grüne Absicht, den §219a abzuschaffen, wurde klar abgelehnt.

Das gilt auch für Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und für den Bundesvorsitzenden der Jungen Union, Paul Zimiak, die beide unseren Stand besuchten. Allerdings befürchten sie, im Falle einer Abstimmung im Bundestag nicht die nötigen Stimmen zu bekommen, damit es beim Werbungsverbot bleibt.

Deswegen werde in der Regierungskoalition noch nach einer Kompromisslösung gesucht, die allerdings nicht soweit gehen soll wie das FDP-Modell zu diesem Thema.

BILD von rechts nach links: Bundesminister Jens Spahn, Cordula Mohr, Odila Carbanje, JU-Chef Paul Zimiak

Zudem kam der langjährige CDU-Politiker, CDL-aktive Lebensrechtler und Behindertenexperte Hubert Hüppe an unseren Stand, ebenso der engagierte CDU-Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. Patrick Sensburg, dessen Entwurf zur „Sterbehilfe“ sich am deutlichsten am christlichen Menschenbild orientiert hat. Beide Politiker würdigten unsere Arbeit und erkundigten sich über unsere neuesten Aktivitäten.

Auch eine pensionierte Hebamme aus der CDL sowie der frühere Frankfurter CDU-Kommunalpolitiker Bernhard Mihm besuchten unseren Stand. Mihm ist mittlerweile Chef der ostwestfälischen Senioren-Union. Beide freuten sich über unseren Einsatz für die Ungeborenen.  Zwei Abgesandte des Evangelischen Arbeiskreises in der Union unterstützen uns ebenfalls in dem Anliegen um die Beibehaltung des § 219a.

Man konnte in der Ausstellungshalle an aufgestellten Bildschirmen den ganzen Tag hindurch die Debatten und Wahlen der Landespolitiker mitverfolgen. Es gab über fünfzig Infostände von politischen Gruppen, sozialen Aktionen oder auch kommerzielle Ständen wie z.B. von der Deutschen Post.

Wir hatten jedoch kaum Zeit für den Ablauf des Parteitags, weil viele Interessierte sich mit längeren Diskussionen bei uns aufhielten. Dabei gab es zwei junge Studentinne, die sich trotz CDU-Mitgliedschaft für Abtreibungsfreiheit einsetzten. Der gegenseitige Faktenaustausch führte hier zu keinem Ergebnis.

Ein weiterer Kritiker kam vom „Netzwerk Organspende“; er plädierte für die vorgeburtliche Selektion bei der PID (Prä-Implantations-Diagnostik).

Auch wenn wir nicht alle Andersdenkenden überzeugen konnten, ist es uns wichtig, dass wir unter den Parteimitgliedern immer wieder präsent sind, uns den anstehenden Fragen und Meinungen stellen und Aufklärungsarbeit leisten.

Für mich war es ein ereignisreicher Tag; wir konnten mit vielen Menschen sprechen und unser Anliegen vortragen. Gerne komme ich im nächsten Jahr wieder als CDL-Mitarbeiterin auf den Parteitag der CDU.


Düsseldorf: CDU-Jugendorganisation fordert den sofortigen Rücktritt Merkels

Pressemitteilung der JU (Landeshauptstadt Düsseldorf):

Junge Union Düsseldorf möchte personellen Neuanfang.

Auf der heutigen Kreisvorstandssitzung der JU Düsseldorf ging der Kreisvorstand hart mit der Kanzlerin ins Gericht. Merkel habe man das schlechteste Wahlergebnis seit 1949 zu verdanken.

Auch die Jamaika-Sondierungsgespräche zeigten, dass der Kanzlerin persönlicher Machterhalt wichtiger scheint als die inhaltlichen Positionen der CDU.

Daher fordert die JU Düsseldorf den sofortigen Rücktritt der Kanzlerin vom CDU-Parteivorsitz und spricht sich im Falle von Neuwahlen gegen eine erneute Kandidatur Merkels als Spitzenkandidatin aus.

Die Junge Union möchte mit diesem Beschluss dem Niedergang der stolzen Volkspartei CDU entgegenwirken.

Quelle: https://www.judus.de/

Hinweis: Die JU in Düsseldorf hat 800 Mitglieder

 


In Israel wächst ein Wald zu Ehren von JU-Chef Philipp Mißfelder (CDU)

Die Junge Union (JU)  –  die Jugendorganisation der CDU  –  möchte zusammen mit dem Jüdischen Nationalfonds an den verstorbenen CDU-Politiker erinnern und hat den ersten Baum für einen „Philipp-Mißfelder-Wald“ im Negev gepflanzt.blog1-205x130

Die Delegation traf jetzt in Jerusalem auch mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu zusammen.

Philipp Mißfelder (siehe Foto) ist im Juli 2015 unerwartet verstorben. Der langjährige CDU-Parlamentarier und Bundesvorsitzende der Jungen Union war zugleich außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Er hat sich sehr für die deutsch-israelische Verständigung eingesetzt und stets das Existenzrecht Israels vehement verteidigt, auch gegen Angriffe von links und rechts. Wir haben mehrere seiner diesbezüglichen Stellungnahmen hier im CHRISTLICHEN FORUM veröffentlicht.

Foto Markus HammesEr war der jüngste Chef in der Geschichte der JU und leitete den CDU-Jugendverband von 2002 bis 2014, wobei er betont konservative Akzente setzte, auch hinsichtlich des Lebensrechts der ungeborenen Kinder. Zugleich war er als Kritiker einer „Multikulti“-Gesellschaft bekannt.

Ungeachtet seines jungen Alters wurde dem CDU-Außenexperten weltweiter Respekt zuteil, vor allem in Israel. Der Philipp-Mißfelder-Wald bringt auch dies zum Ausdruck.

5000 Bäume als Teil eines großen  Waldprojekts, das zur Wiederaufforstung der nördlichen Negev-Wüste dient, sollen Touristen aus Deutschland und aller Welt an Philipp Mißfelder und sein Lebenswerk erinnern.

Foto: Markus Hammes


„Junge Union“ in NRW fordert den Rücktritt von Innenminister Ralf Jäger (SPD)

Kölner Silvesternacht ist nicht der einzige Kritikpunkt

Nach den Vorfällen an Neujahr am Kölner Hauptbahnhof und der Entlassung des Kölner Polizeichefs Albers musste sich SPD-Minister Ralf Jäger im Düsseldorfer Landtag einer Anhörung des Innenausschusses stellen. Aus Sicht der Jungen Union in Nordrhein-Westfalen (JU NRW) verfestigte sich der Eindruck wesentlicher Fehlentscheidungen durch den Innenminister. DSC_0568

Die Vertreter der Jugendorganisation fordern Ministerpräsidentin Hannelore Kraft angesichts eklatanter Führungsfehler auf, die Konsequenzen zu ziehen und Jäger aus seinem Amt zu entlassen.

Die stellv. Vorsitzende der JU NRW, Magda Aksamit, ergänzt: „Der Bericht des Innenministers gesteht ein, dass die Polizei am Kölner Hauptbahnhof zeitweise nicht mehr für Recht und Ordnung sorgen konnte.  Jäger ist wiederholt in seinem Amt überfordert und bekommt die kritische Lage in unserem Land nicht in den Griff.“

Die JU NRW betont, daß man unterscheiden solle zwischen dem Versagen der Polizeiführung und den Möglichkeiten der Polizeikräfte vor Ort. Die JU schließe sich deshalb der Forderung des Polizeigewerkschafts-Vorsitzenden Arnold Plickert an, dass die Neubesetzung des Kölner Polizeipräsidenten nun nicht nach Parteibuch, sondern rein nach Expertise erfolgen darf. 

Denn es ist nicht nur die Kölner Silvesternacht, welche Jägers Arbeit in einem ungünstigen Licht dastehen lässt. „Seien es die Vorfälle im Flüchtlingsheim Burbach, die Wahlmanipulation in Köln, die mangelnde Personalausstattung in der Polizei oder die Verschwendung von Polizeiressourcen beim Blitz-Marathon: Als Innenminister hat er auf ganzer Linie versagt. Ministerpräsidentin Kraft muss endlich die Reißleine ziehen und Jäger aus ihrem Kabinett entfernen“, konstatiert Florian Braun, Chef der NRW-JU.

Quelle und vollständiger Artikel hier: http://www.ju-nrw.de/aktuelles/news/868-nach-sexuellen-uebergriffen-in-koeln-jaeger-als-innenminister-nicht-mehr-tragbar


Der Historiker Dr. Guido Hitze spricht am 20.11.2014 in Düsseldorf

Zum 100. Geburtstag von Dr. Herbert Czaja (1914 – 1997)

Dieser informative Vortrag wird veranstaltet am Donnerstag, den 20.11.2014 in Düsseldorf im Gerhard-Hauptmann-Haus (Bismarckstraße 90) um 18  Uhr.

Der Geschichtswissenschaftler Dr. Guido Hitze spricht zum Thema: „Unbequeme Vaterfigur – zum 100. Geburtstag von Dr. Herbert Czaja 1914-1997“

Es geht um Leben und Wirken des 1914 in Teschen (Österreichisch Schlesien) geborenen und 1997 in Stuttgart verstorbenen Dr. Herbert Czaja (siehe Foto).

Nach dem Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie an der Jagiellonen-Universität in Krakau und weiteren Promotionsstudien in Wien erfolgte 1939 Czajas Promovierung in Krakau und seine erste Lehrertätigkeit dort.

Nach Wehrdienst und amerikanischer Kriegsgefangenschaft wurde er 1945 nach Oberschlesien rückgeführt und 1946 aus seiner Heimat vertrieben.

Als Studienrat in Stuttgart wurde er 1946 Mitglied in der Jungen Union und in der CDU. Er war jahrzehntelang Präsident des BdV (Bund der Vertriebenen) und bis 1990 Mitglied des Deutschen Bundestages mit starkem Engagement für die Vertriebenen und für Familien und Kinder.

Dr. Guido Hitze ist als Historiker mit der Geschichte Oberschlesiens, woher auch Dr. Czaja stammte, bestens vertraut. Die Vertriebenenpolitik in der Bundesrepublik Deutschland ist eines seiner Spezialgebiete.

Quelle: www.g-h-h.de


JU besteht auf Rezeptpflicht für „Pille danach“

Beschluß des Deutschlandtages der JUNGEN UNION (JU) vom 15. bis 17.11.2013 in Erfurt:

„Die Junge Union spricht sich gegen die Aufhebung der Rezeptpflicht für die „Pille danach“ aus. Die Bundesregierung wird aufgefordert, einer entsprechenden Verordnung des Bundesrates nicht zuzustimmen und keine anderweitigen derartigen Initiativen zu unterstützen.

Die CDU-Bundestagsabgeordneten und Mitglieder der Verhandlungsgruppen der aktuellen Koalitionsverhandlungen werden aufgefordert, sich gegen diese Verordnung zu engagieren.

Die Bundesgeschäftsstelle der JU Deutschlands versendet bis Ende November diesen Antrag mit beiliegender Begründung via EMail und postalisch an die Bundestagsabgeordneten und Mitglieder der Verhandlungsgruppen mit der Bitte um Unterstützung.“

Quelle: http://data.junge-union.de/pdf/2013/11/25/4713-52937522ac328.pdf