Benedikt XVI. ist seit 70 Jahren Priester – Papst Franziskus gratuliert und dankt ihm

Vor genau siebzig Jahren wurde Joseph Ratzinger zum Priester geweiht – ein Grund zum Feiern für den emeritierten Papst Benedikt XVI.

Zu den Gratulanten gehörte am heutigen Dienstag auch Papst Franziskus.

„Heute feiern wir ein Jubiläum, das uns allen ans Herz rührt“, sagte er nach seinem Angelusgebet am Petersplatz.

BILD: Pfarrer Bernhard Schweiger (rechts) wurde gemeinsam mit Joseph Ratzinger zum Priester geweiht – hier überreicht er ihm ein bioethisches Buch seiner Verwandten, unserer Autorin Dr. Edith Breburda

Beifall kam auf, als Papst Franziskus an die Priesterweihe für seinen Vorgänger erinnerte:

Dir, Benedikt, lieber Vater und Bruder, gilt unsere Zuneigung, unsere Dankbarkeit und unsere Nähe. Er lebt im Kloster – einem Ort, der für die Präsenz von kontemplativen Gemeinschaften hier im Vatikan eingerichtet wurde, damit sie für die Kirche beten.

Jetzt ist er der Kontemplative des Vatikans – er verbringt sein Leben damit, für die Kirche und das Bistum Rom, dessen emeritierter Bischof er ist, zu beten.“

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2021-06/papst-benedikt-xvi-franziskus-jubilaeum-70-jahre-priester.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=NewsletterVN-DE


Jubiläum 10+1 der Autobahnkirche RUHR

„Fürchtet euch nicht!“: So lautete die Antwort des ehemaligen Bundestagspräsidenten Prof. Dr. Norbert Lammert auf die Frage von Superintendent Michael Otto, Pfarrer der gastgebenden Epiphanias-Gemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Bochum:

Welche Botschaft würden Sie auf ein Banner an einer Autobahnbrücke schreiben und den Menschen von heute mit auf den Weg geben?“

Diese biblische Botschaft prägte den ökumenischen Gottesdienst zum nachgeholten Jubiläum „10+1“ der Autobahnkirche RUHR (Epiphanias-Kirche Bochum der SELK) am 30. Mai 2021.

Die etwas über 30 Teilnehmenden spürten, dass die Kirche mit ihrer Botschaft gerade auch in den Zeiten der Corona-Pandemie tröstliche Worte sagen kann. Dazu trug auch die musikalische Ausgestaltung durch die Harfenmusik von Louise Augoyard (Bochum) bei.

Die Choräle und Lieder wurden von Magdalene Nabring (Epiphanias-Gemeinde Bochum) coronabedingt vorgesungen, einzelne Strophen von der Gemeinde aber auch gesprochen. In den Fürbitten legte Notfallseelsorger Pfarrer i.R. Hajo Witte (Bochum) die Nöte der Menschen in Gottes Hände, damit sie wieder aufatmen können.

In einer E-Mail tags darauf resümierte eine Teilnehmerin: „Das war gestern ein wirklich schöner Gottesdienst, vielen Dank dafür. Die Musik war wunderschön und hat die Seele berührt nach der langen Gottesdienst-Fastenzeit.

Der Gottesdienst wurde aufgenommen und ist mit einem Gruß des Mitinitiators der Autobahnkirche RUHR Pfarrer i.R. Andreas Volke (Essen) sowie einem Nachklang mit Bildern von der Kirche an der A 40 unter dem Link https://youtu.be/nSmKgQpOo0Y zu sehen.


3.3.321: Vor genau 1700 Jahren führte Kaiser Konstantin den arbeitsfreien Sonntag ein

Anlässlich des Jubiläums „1700 Jahre freier Sonntag“ erinnern die christlichen Kirchen in Deutschland in einer gemeinsamen Erklärung an den bleibenden Wert eines arbeitsfreien Sonntags. Vor 1.700 Jahren verfügte der römische Kaiser Konstantin I. den Sonntag zum reichsweiten Feiertag und stellte ihn unter besonderen Schutz. Dieser 3. März 321 gilt als der erste Moment staatlicher Sonntagsschutzgesetzgebung.

Nachfolgend lesen Sie die wichtigsten Abschnitte und Gedanken aus der Stellungnahme:

„Der Sonntag unterbricht den Alltag, gibt dem Leben Rhythmus, schafft individuelle Freiräume, verbindet Menschen und fördert das Gemeinwohl. Im Bewusstsein vieler Menschen ist der Sonntag daher als wichtiges und schützenswertes ,Kulturgut‘ tief verankert.“

„Die Seele braucht die Unterbrechung des Alltags. Und der Sonntag ist so ein Tag zum Abschalten, im wörtlichen wie übertragenen Sinne.“

„Inmitten der Pandemieerfahrungen unterbricht uns nun dieses Jubiläum, lässt uns innehalten, um den Wert des arbeitsfreien Sonntags zu würdigen: Der Sonntag ist in Artikel 140 unseres Grundgesetzes als Tag ,der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung‘ gesetzlich geschützt.“

Für Christen habe der Sonntag seine herausragende Bedeutung als Tag der Auferstehung Christi. Der Gottesdienst stehe daher im Mittelpunkt des Lebens der Kirche.

Die christliche Tradition eines regelmäßig wiederkehrenden Ruhetags entstamme dem Schabbat des Judentums, mit dem die Christenheit so zentrale Texte wie die Schöpfungsgeschichte und die Zehn Gebote gemeinsam habe.

In einem Jahr, in dem ebenfalls 1.700 Jahre Judentum in Deutschland gefeiert werden dürfe, wolle das gemeinsame Wort daran erinnern, dass neben vielen anderen Werten und Traditionen auch der Tag ohne Arbeit ein Geschenk der jüdisch-christlichen Tradition an alle Menschen sei.

„Der Sonntag ist kein gewöhnlicher Tag und darf es auch nicht werden. Ohne Arbeit kann der Mensch nicht leben, sie ist notwendig. Doch ist der Mensch nicht für die Arbeit da, sondern umgekehrt.“

„Durch unser eigenes Tun und Lassen entscheiden wir Menschen darüber, welchen Wert und welche Qualität der Sonntag für uns hat.“

Wie der Staat aufgerufen sei, den arbeitsfreien Sonntag zu schützen und dessen Erosion zu verhindern, so seien „auch wir alle“ aufgerufen, dafür zu sorgen, dass aufgrund des Strebens nach vermeintlicher Freiheit nicht die tatsächliche Freiheit aufgegeben werde, die in der segensreichen Errungenschaft eines gemeinsamen arbeitsfreien Sonntags liege.

Wie es Albert Schweitzer formulierte: ,Wenn deine Seele keinen Sonntag hat, dann verdorrt sie‘.

Quelle: SELK-Newsletter


25 Jahre Vaterhaus in Fulda – Tag der offenen Tür am 7. Oktober 2020

Das Vaterhaus Fulda begeht in diesem Jahr sein 25-jähriges Vereinsjubiläum. Wegen der Corona-Bedingungen kann leider nur im kleineren Rahmen gefeiert werden.

Für Mittwoch den 7. Oktober von 9 Uhr bis 17 Uhr lädt der Verein alle Interessierten, Freunde und Unterstützer herzlich zu einem

Tag der offenen Tür

in seine Räume in Fulda, Carl-Schurz-Str. 3 ein. Bei einem kleinen Imbiss können sich die Besucher über den Werdegang und die Anliegen des Vereins informieren.

In den Häusern Nr. 3 und 5 kann der Verein inzwischen 11 Wohnungen für Alleinerziehende zu günstigen Mieten anbieten. Darüber hinaus ist ein Non-Profit-Lädchen arbeitstäglich für jedermann geöffnet, um alles für das Kind äußerst günstig erwerben zu können: Von sehr gut erhaltener Bekleidung über Spiele und Bücher bis zum Kinderwagen, Bettchen und Fahrrädchen ist alles vorhanden.

Der Verein möchte damit vor allem Familien und Alleinerziehenden mit kleinen Kindern nicht nur mit Rat und Tat zur Seite stehen, sondern ihnen auch in diesen von Kurzarbeit geprägten schwierigen Zeiten das Leben mit Kindern durch niedrige Preise erleichtern.

Schüler, Studenten, Eltern, Lehrer etc. finden in der reichhaltigen Mediathek, die dem Vaterhaus-Lädchen angeschlossen ist, Informationen zu allen Themen rund um den Lebensschutz, Ehe und Familie. Bücher, Zeitschriften, CDs, Modelle und Kassetten können ausgeliehen werden.

Um 17 Uhr ist Dank- und Schluss-Andacht der am Vortrag begonnenen eucharistischen Anbetung in der Hauskapelle.

gez. Martin Haubs, Vorsitzender


50-Jahres-Jubiläum der Zeitschrift FELS

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

Die katholische Monatszeitschrift FELS ist 50 geworden. Was Pater Gerhard Hermes SAC und seine Mitstreiter bewogen hat, den FELS zu gründen, kommt im Vorwort, das er der ersten Ausgabe vorangestellt hat, zum Ausdruck.

Der Grund war die Entwicklung, die die Kirche nach dem 2. Vatikanischen Konzil genommen hat. Das Konzil war selbst nicht die Ursache davon, sondern dessen bewusste  Fehlinterpretation und ein falsch verstandenes „Aggiornamento“ im Sinne einer Anpassung.

War das Konzil notwendig?

Joseph Ratzinger hat schon Ende 1958 die Situation der Kirche richtig analysiert, als er sagte:

„Die Statistik täuscht. Das dem Namen nach christliche Europa ist seit langem zur Geburtsstätte eines neuen Heidentums geworden, das im Herzen der Kirche selbst unaufhaltsam wächst und sie von innen heraus auszuhöhlen droht“.

Der Theologe Ratzinger war nicht nur der Berater des Kölner Erzbischofs auf dem Konzil.

Peter Seewald schreibt in seiner Biographie, dass „Ratzingers Anteil am Konzil nicht marginal, sondern riesig ist… an der Seite von Kardinal Frings war er im Grunde der maßgebliche Spin-Doktor des Vaticanums“.

Christian Schaller ergänzt: „Deshalb war sein Engagement im Vorfeld des Konzils während der Beratungen in Rom und in der flankierenden Vermittlung und nachfolgenden intensiven Rezeption eines der Bedeutendsten innerhalb der theologischen und kirchlichen Wirklichkeit“. (vgl. kath.net. 6.5.2020)

Den Priestern und Ordensleuten, die nach dem Konzil, als sie ihre Erwartungen nicht erfüllt sahen, zu Tausenden der Kirche den Rücken zukehrten, ging es nicht um die Umsetzung der Konzilsbeschlüsse, sondern um Anpassung an die Welt.

Pater Hermes hat darüber nicht gejammert, sondern gehandelt und im FELS den Auftrag der Kirche angemahnt.

Was hat sich seit der Gründung der Zeitschrift in der Kirche verändert?

Man könnte die Entwicklung mit statistischen Zahlen dokumentieren, z.B. an Hand der Kirchenaustritte, am Rückgang der Priester- und Ordensberufe, am verlorenen Bußsakrament, am immer mehr verschwindenden religiösen Wissen etc.

Der derzeitige Zustand der Kirche in Deutschland spiegelt sich im „Synodalen Weg“ wider.

Auf der ersten Sitzung in Frankfurt am Main wurde mit überwältigender Mehrheit beschlossen, selbst die Lehre der Kirche zur Disposition zu stellen. Nur fünf der anwesenden Diözesanbischöfe stimmten dagegen.

Die Themen des „Synodalen Weges“ sind die bekannten Nebenkriegsschauplätze, wie Zölibat, Frauendiakonat, Sexualmoral der Kirche usw., die den Weg zu einer an die Welt angepassten Kirche markieren.

Es sind keine Reformen, die Maß am Wort Jesu nehmen: „Kehrt um und glaubt an das Evangelium!“

Eine solche Kirche ist weder Orientierung noch Korrektiv für die Gesellschaft, die in der „weltweiten Diktatur von scheinbar humanistischen Ideologien (steht), denen zu widersprechen den Ausschluss aus dem gesellschaftlichen Grundkonsens bedeutet“. (Benedikt XVI. laut kath.net v. 4.5.2020)

Eine Gewissenserforschung und Änderung des Lebensstils sind für uns alle notwendig. Weil wir nicht wissen, ob das geschieht, ist die Aufgabe, die Pater Hermes vor 50 Jahren begonnen hat, noch nicht vollendet.

Unser Autor Prof. Gindert leitet den Dachverband FORUM DEUTSCHER KATHOLIKEN und ist Herausgeber der Zeitschrift FELS: http://www.der-fels.de/


Konrad Adenauer und David Ben Gurion: ihre erste historische Begegnung vor 60 Jahren

Am 14. März 1960 begegneten sich in New York der deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer und der israelische Ministerpräsident David Ben Gurion erstmals persönlich.

Bei diesem historischen Aufeinandertreffen der beiden Staatsmänner, die sich zur Aufgabe machten, eine zunächst pragmatische Annäherung zwischen Deutschland und Israel nach der Zäsur der Shoah einzuleiten, hatte sich noch nicht absehen lassen können, ob und wann es auch diplomatische Beziehungen zwischen beiden Ländern würde geben können.

Wenn auch die Zeit für volle diplomatische Beziehungen noch nicht reif war, wurde bei dem sog. „Waldorf-Astoria-Gespräch“ über wirtschaftliche Hilfe für Israel sowie Unterstützung auf dem Gebiet der Sicherheit gesprochen.

Tatsächlich jedoch entwickelte sich eine Verbundenheit zwischen Ben Gurion und Adenauer, die das Fundament für die deutsch-israelischen Beziehungen wurde.

Die letzte persönliche Begegnung fand 1966 statt, als beide keine Regierungschefs mehr waren. Adenauer besuchte David Ben Gurion im Rahmen seiner Israelreise im Kibbutz Sde Boker (siehe auch Bilanz einer Reise).

In den ersten Jahren der Annäherung wurde wegen der außergewöhnlichen Persönlichkeiten von Adenauer und Ben Gurion Erstaunliches erreicht. Es besteht bis heute ein gemeinsamer Imperativ, diese Erfolge herauszustellen und an der Stärkung dieses einzigartigen Bundes zu arbeiten.

Anlässlich des 60. Jubiläums dieser Begegnung und dem 55. Jubiläum der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel hat Dr. Michael Borchardt (Konrad-Adenauer-Stiftung) ein Buch im Herder-Verlag verfasst, das gesammelte unterschiedliche Perspektiven, Einblicke und Anekdoten aus dem Umfeld der beiden Regierungschefs unter dem Titel „Eine unmögliche Freundschaft“ zusammenstellt.

Quelle: http://www.botschaftisrael.de/2020/03/16/adenauer-und-ben-gurion-eine-historische-begegnung-vor-60-jahren/

BESTELLUNG beim Herder-Verlag: https://www.herder.de/geschichte-politik-shop/eine-unmoegliche-freundschaft-gebundene-ausgabe/c-34/p-15558/

 


Logo-Wettbewerb für Deutschland und Israel

Am 12. Mai 1965 haben Israel und Deutschland diplomatische Beziehungen aufgenommen. In den vergangenen 55 Jahren sind die Beziehungen zwischen beiden Ländern eng und vielfältig und zu wichtigen Säulen der jeweiligen Außenpolitik geworden.

Um diese enge und einzigartige Verbindung zu visualisieren, wollen die Botschaft des Staates Israel in Berlin und die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Tel Aviv ein gemeinsames Jubiläumslogo erstellen. Hierzu wird ein Logo-Wettbewerb ausgerufen.

Das Logo sollte die israelisch-deutschen Beziehungen mit kreativen Elementen verbildlichen und für beide Länder stehen. Das Logo wird im Jahr 2020 für offizielle Publikationen und Projekte sowie digital von beiden Botschaften genutzt werden.

Der Wettbewerb steht allen Interessierten in Israel und in Deutschland offen, auch eine Teilnahme im Team ist möglich. Unter dem Hashtag #IL55DE können Teilnehmer/innen bereits ihren Designprozess in den sozialen Netzwerken öffentlich dokumentieren.

Die Frist für Einsendungen endet am 6. März 2020. Eine Jury bestehend aus den Botschaftern beider Länder, S.E. Jeremy Issacharoff und I.E. Dr. Susanne Wasum-Rainer, sowie Experten zu den deutsch-israelischen Beziehungen wird am 16. März 2020 über das Gewinner-Logo entscheiden und es am 19. März verkünden.

Mehr Infos zu den Teilnahmebedingungen sind auf den Webseiten der beiden Vertretungen zu finden: https://tel-aviv.diplo.de/il-de/IL55DE bzw. www.bit.ly/il55delogo

  • Koordinationsbüro 55 Jahre Israel-Deutschland, Botschaft des Staates Israel, pr3@berlin.mfa.gov.il, Tel: +49 30 890 45 423
  • Pressereferat, Botschaft der Bundesrepublik Deutschland Tel Aviv, Pr-s1@tela.diplo.de, Tel.: +972 3 6931-328

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Israel/Hl. Land: 100-Jahres-Jubiläum der Marienwallfahrt zum Berge Karmel gefeiert

Mehr als fünftausend Christen nahmen an der traditionellen Prozession zu Ehren der Madonna vom Berg Karmel teil, die im Volksmund „Taalat al-Adra“ genannt wird, der „Aufstieg der Jungfrau Maria“.

Den zweieinhalb Kilometer langen Pilgerweg, der von der katholischen Gemeinde Haifa in bis zum Kloster „Stella Maris“ auf dem Berg Karmel führt, gingen Pfadfindergruppen aus dem ganzen Land und zahlreiche Gläubige der verschiedenen Riten.

Der Marienwallfahrt schlossen sich auch Hunderte philippinische, indische und andere afrikanische und asiatische Einwanderer sowie Besucher aus Europa an, während auch jüdische und muslimische Gläubige den Pilgerweg säumten.

Der „Aufstieg der Jungfrau“ ist eine in der Volksfrömmigkeit der Christen des Heiligen Landes tief verwurzelte Tradition.

„Zur Zeit des 1. Weltkrieg“, erklärt Pater Abdo, „hatten die Türken hatten den Karmelitern drei Stunden Zeit gegeben, um das Kloster auf dem Karmel zu verlassen. die Mönche konnten nur wenige Dokumente aus dem Archiv retten und die Madonnenstatue mitnehmen. Nach dem Krieg fand im Jahre 1919 die erste Prozession statt, wobei als Zeichen des Dankes die Statue der Jungfrau Maria in das Kloster zurück gebracht wurde.“

Quelle: Fidesdienst


Evangelikaler Hänssler-Verlag besteht seit 100 Jahren – Jubiläumsfeier am 1. April 2019

Am 1. April 2019 feiert SCM Hänssler sein 100-jähriges Jubiläum. Der evangelikale Verlag ist das weit ausstrahlende christliche Verlagshaus aus Baden-Württemberg und steht heute für ein breites Bücherprogramm rund um Gemeinde- und Familienthemen und für christliche Musik.

Im Jahr 1919 gründete der württembergische Pietist Friedrich Hänssler sen. (1893-1972) gemeinsam mit seiner Frau Friedericke einen kleinen Musikverlag. Die Geschichte des Traditionsverlags weist neben Höhen auch Täler auf, wie etwa die Bedrohung durch den Nationalsozialismus oder die Insolvenz um die Jahrtausendwende.

BILD: Biographie über Friedrich Hänssler: „Ein Leben für das Evangelium“

Über viele Jahre prägte Friedrich Hänssler jun. den Verlag. Seit 1950 arbeitete er im Verlag seines Vaters, übernahm ab 1958 die Verantwortung für das Unternehmen und machte ihn zu dem, was der Verlag heute ist: einer der größten evangelikalen Verlage Deutschlands mit vielen prägenden und segenstiftenden Erfolgen in den Bereichen Buch, Musik und Film.

Die Geschichte des Verlages ist zu einem großen Teil auch die persönliche und spannende Lebensgeschichte von Friedrich Hänssler. Anlässlich des Jubiläums erscheint seine bewegende Biografie: „Friedrich Hänssler – Ein Leben für das Evangelium“.

SCM Hänssler ist heute Teil der SCM Verlagsgruppe, die zur Stiftung Christliche Medien gehört. Die SCM Verlagsgruppe ist mit den Marken SCM R.Brockhaus, SCM Hänssler, Gerth Medien, adeo Verlag, der SCM Verlagsauslieferung und dem Zeitschriften- und Internet-Spezialisten SCM Bundes-Verlag sowie 380 Mitarbeitenden die führende Verlagsgruppe im Bereich der evangelischen Publizistik und agiert von den Standorten Holzgerlingen in Baden-Württemberg, Asslar in Hessen und Witten in Nordrhein-Westfalen. Seit 2018 ist Klaus Jost neuer Geschäftsführer der SCM Verlagsgruppe und Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO).


Schwarz-Rot-Gold wird heute 100 Jahre alt

Am 18. Februar 1919 bestimmte die deutschen Nationalversammlung in Weimar die Einführung von Schwarz-Rot-Gold als deutscher Nationalfarbe in der Flagge.

Ursprung der drei Farben war das Lützowsche Freikorps, ein im Jahre 1813 gegründeter Freiwilligenverband der preußischen Armee in den Befreiungskriegen gegen den eroberungssüchtigen französischen Kaiser Napoleon.

Von den Uniformfarben (schwarzes Tuch, rote Paspeln, goldene Knöpfe) dieses Freikorps leiten sich die deutschen Nationalfarben ab.

Schwarz-rot-gold steht für Vaterlandsliebe, nationale Einheit, Demokratie, Rechtsstaat und persönliche Freiheit aller Bürger.