Israel: Tote und Verletzte durch neue Terroranschläge – Neugeborenes verstorben

Bei einem weiteren Terroranschlag in Judäa sind heute Morgen zwei Israelis getötet und zwei weitere schwer verletzt worden. Es handelte sich erneut um einen Anschlag, der mittels einer Schusswaffe aus einem fahrenden Auto heraus begangen wurde.

Bei einem ähnlichen Anschlag ganz in der Nähe waren am Sonntagabend sieben Menschen verletzt worden.

Eine der Verletzten war schwanger. Ihr Baby war nach dem Angriff in der 30. Schwangerschaftswoche per Notkaiserschnitt auf die Welt gebracht worden.

BILD: Jüdische Soldaten schützen einen arabischen Jungen beim Terrorkrieg der Hamas gegen Israel

Nachdem die Ärzte seinen Zustand zunächst als stabil bezeichnet hatten, verschlechterte sich dieser jedoch, und der kleine Junge verstarb am Mittwoch.  Er wurde am selben Abend in Jerusalem beigesetzt.

Der mutmaßliche Schütze war seit dem Anschlag auf der Flucht gewesen. Am Mittwoch wurde er beim Versuch, ihn festzunehmen, getötet. Er hatte während seiner Festnahme versucht, die Soldaten der Israelischen Verteidigungskräfte anzugreifen, um sich der Verhaftung zu entziehen.

Darüber hinaus sind bei einem Terroranschlag mit einem Messer gestern in der Altstadt von Jerusalem zwei Polizisten verletzt worden. Einer der Beamten wurde mittelschwer, der zweite leicht verwendet.

Der palästinensische Angreifer wurde von weiteren Beamten erschossen.

Quelle: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Terroranschlag-in-Jerusalem-Baby-verstorben.aspx


Israel: Hamas-Terroranschlag führt zu sieben Verletzten, darunter eine schwangere Frau

Bei einem Terroranschlag am Sonntagabend an einer Bushaltestelle bei Ofra in Judäa sind sieben Menschen verletzt worden.

Darunter war eine schwangere 21-Jährige, deren Sohn nach dem Anschlag durch einen Notkaiserschnitt in der 30. Schwangerschaftswoche auf die Welt gebracht wurde.

Nachdem es gestern Abend zunächst aus dem Krankenhaus hieß, der Zustand des Jungen sei stabil und der der Mutter kritisch, wurde nun vermeldet, weder die Mutter noch ihr Sohn seien außer Lebensgefahr.

Auf die Wartenden an der Bushaltestelle war aus einem vorbeifahrenden Auto heraus geschossen worden.

Die palästinensische Terrororganisation Hamas aus dem Gazastreifen hat das Verbrechen öffentlich gelobt.

Quelle: https://www.facebook.com/IsraelinGermany/photos/a.136164746439481/1945789918810279/?type=3&theater&utm_source=InforuMail&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter+10.12.18


Christus erweckt den toten Jüngling von Nain zum Trost für die Mutter

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Lk 7,11-17:

In jener Zeit ging Jesus in eine Stadt namens Naïn; seine Jünger und eine große Menschenmenge folgten ihm. Als ER in die Nähe des Stadttors kam, trug man gerade einen Toten heraus. Es war der einzige Sohn seiner Mutter, einer Witwe. Und viele Leute aus der Stadt begleiteten sie. afc127c26a

Als der HERR die Frau sah, hatte ER Mitleid mit ihr und sagte zu ihr: Weine nicht!

Dann ging ER zu der Bahre hin und fasste sie an. Die Träger blieben stehen und ER sagte: Ich befehle dir, junger Mann: Steh auf!

Da richtete sich der Tote auf und begann zu sprechen, und Jesus gab ihn seiner Mutter zurück. Alle wurden von Furcht ergriffen; sie priesen Gott und sagten: Ein großer Prophet ist unter uns aufgetreten: Gott hat sich seines Volkes angenommen.

Und die Kunde davon verbreitete sich überall in Judäa und im ganzen Gebiet ringsum.

 


Im alten Königreich Judäa gab es Schreibkundige nicht nur unter Gebildeten

Eine interdisziplinären Studie unter Beteiligung von Informatikern und Archäologen hat gezeigt, dass das Alphabetisierungsgrad unter den Bewohnern des Königreiches Judäa im 7. Jahrhundert v. Chr. viel höher war, als bisher angenommen.

Die Wissenschaftler untersuchten 18 verschiedene Inschriften, die in Tel Arad entdeckt worden waren – damals eine relativ kleine militärische Festung, auf der wahrscheinlich nicht mehr als einige Dutzend Soldaten stationiert waren.

Beispielbild: Tontäfelchen (Von Einsamer Schütze: https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=10751835)

Umso überraschter waren die Forscher, als sie herausfanden, dass die Inschriften von mindestens sechs verschiedenen Soldaten verfasst worden waren – ein wesentlich höherer Anteil an der Truppe, als bisher hätte angenommen werden können.

Die Ergebnisse der Studie liefern auch wichtige Erkenntnisse zum bürokratischen System des Königreiches und über die Verbreitung der Alphabetisierung unter den Bürgern, die nicht den höheren Klassen angehörten.

Es handelt sich um eine Studie der Universität Tel Aviv unter Beteiligung des Fachbereichs für Angewandte Mathematik und der Fachbereiche Geschichte des jüdischen Volkes und Archäologie.

In Tel Arad wurde etwa 100 Tontafeln in alter hebräischer Schrift entdeckt, die auf die Zeit kurz vor der Zerstörung des Ersten Tempels datiert werden. Die Wissenschaftler wählten verschiedene Tafeln aus, auf denen die Inschriften noch relativ leicht wiederherzustellen waren, und scannten diese, um die Buchstaben analysieren zu können. Ein eigens erstellter Algorithmus errechnete dann auf Grundlage von Gemeinsamkeiten und Unterschieden im Schriftbild die Wahrscheinlichkeit, dass die Inschriften nicht von derselben Person verfasst worden sind.

Das überraschende Ergebnis: Mindestens sechs verschiedenen Personen hatten die ausgewählten 18 Tontäfelchen mit den Anmerkungen zu Verwaltungsangelegenheiten der Festung beschriftet. Die Archäologen betonen, dass zwar nicht alle von ihnen sich zur selben Zeit dort aufgehalten haben müssten, dass die Tontafeln jedoch aus einem relativ kurzen Zeitraum stammten.

„Wenn sich auf 16 Inschriften in einer kleinen Festung in der Peripherie mit 20-30 Soldaten Zeugnisse für sechs Menschen finden lassen, die schreiben und lesen konnten, dann können daraus Schlüsse auf die Alphabetisierungsrate der ganzen Gesellschaft gezogen werden“, so der Archäologe Professor Israel Finkelstein.

„Wäre der Verfasser aus einer aristokratischen Familie, wäre er nicht stellvertretender Magazin-Verwalter geworden“, fügt er hinzu. „Das bedeutet, dass es wohl eine Art von Bewusstsein dafür gab, Schulen, also, dass diese Art von Wissen sich über das gesamte Königreich verbreitet hatte.“

Nicht nur einzelne Schreiber hätten also in Jerusalem gesessen und administrative und religiöse Texte verfasst, so Finkelstein. „Das späte Königreich von Judäa war ein organisierter Staat, allem Anschein nach mit Schulen, Lehrern und einem entwickelten Bildungssystem für Männer aus der Armee und der Verwaltung“, erklärt der Professor.

Quellen: israelische Tageszeitung Haaretz, Israelische Botschaft in Berlin


Israel: Reservesoldat bei Terrorangriff getötet

Eliav Gelman (30 J.), Reservist der Luftwaffe, wurde gestern (24.2.) während eines palästinensischen Messerangriffs durch den Querschläger eines weiteren Soldaten der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) getötet.

Ersten Ermittlungen zufolge wartete Gelman an einer Bushaltestelle an der Gush-Etzion-Kreuzung in Judäa, als er von einem Palästinenser mit einem Messer angegriffen wurde. Weitere Soldaten, die sich ebenfalls dort aufhielten, schossen in Richtung des Angreifers.

BILD: Eliav Gelman (Foto: Hagar Amibar/Israel Air Force)

Eine oder mehrere Kugeln trafen fälschlicherweise Gelman und verletzten ihn schwer. Er erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen. Der Angreifer wurde mittelschwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Eliav Gelman hinterlässt zwei Söhne im Alter von 2 und 5 Jahren sowie seine schwangere Frau.

Er ist das 32. Todesopfer der jüngsten palästinensischen Terrorserie, die im September 2015 begonnen hat.

Quellen: Israelische Botschaft / Times of Israel


Israel: Der Iran verstärkt Terroranschläge

Bei der Kabinettssitzung am 28. Dezember 2014 erklärte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu:

„In den vergangenen Wochen haben wir stufenweise Anstrengungen seitens Irans erlebt, Terroranschläge in Judäa und Samaria zu intensivieren. Kabinettssitzung
Kein geringerer als der Botschafter der Palästinensischen Autonomiebehörde in Teheran hat erklärt, er sei begeistert von den Anweisungen des iranischen Machthabers Khamenei, Waffen in das Westjordanland zu schicken und erklärte, ich zitiere: ‚Das zionistische Regime ist eine aggressive krebsartige Geschwulst, die früher oder später entfernt werden muss.‘
 
Ich betone: Der das gesagt hat, war nicht von der Hamas, es handelt sich um den Botschafter der Palästinensischen Autonomiebehörde in Teheran.“
 .
Quelle: Israelische Botschaft: http://embassies.gov.il/berlin/Pages/default.aspx
Foto: PMO webcast

Erneute anti-israelische Aktion der EU: Kennzeichnung von Waren aus „besetzten Gebieten“

Die Europäische Union (EU) hat ihren Mitgliedsstaaten offiziell empfohlen, israelische Aktivitäten in Judäa und Samaria (Westbank) durch einen Boykott zu verhindern. Dies geht aus dem „Jerusalem Report 2012“ hervor, der soeben veröffentlicht wurde.

Die EU-Mitgliedsstaaten werden darin aufgefordert, Finanztransfers zugunsten des Siedlungsbaus zu verhindern. Jüdische Wohnungen im Ostteil von Jerusalem werden in dem Bericht als „größte Gefahr“ für eine Zwei-Staaten-Lösung bezeichnet. imm026_25A

Da die Besetzung „illegal“ sei, dürften die in den jüdischen Siedlungen hergestellten Produkte nicht von den Zoll-Vergünstigungen zwischen der EU und Israel profitieren. Diese Produkte müßten klar gekennzeichnet werden als „aus den besetzten Gebieten stammend“.

In Israel betrachtet man den Bericht als Propaganda-Erfolg für die Palästinensische Autonomiebehörde (PA). Diese habe Judäa und Samaria zum Gebiet ihres noch nicht existierenden Staates erklärt und versuche, eine halbe Million dort lebender Juden aus ihren Häusern zu vertreiben.

Israelische Medien zeigen sich in ersten Reaktionen auf den Bericht befremdet, daß sich die EU nicht zur anhaltenden Weigerung der Palästinenservertreter äußert, mit Israel Friedensgespräche ohne Vorbedingungen zu führen.

Quelle: http://www.israelheute.com