Amerikanischer Rabbi Adlerstein: Christen sind als Verfolgte die „neuen Juden“

Christen sollten stärker für ihre Glaubensgenossen eintreten

„Christen sind die neuen Juden geworden.“  – Diese Ansicht äußerte der prominente jüdische Rabbi Yitzchok Adlerstein (Los Angeles). Wie er in einem Interview mit dem Fernseh-Prediger Pat Robertson  sagte, sind Christen gegenwärtig die am stärksten verfolgte religiöse Gruppe weltweit.

Foto: Konrad RuprechtDie Unterdrückung erstrecke sich von Westafrika bis nach Afghanistan und in den Iran: „Christen können dort an jedem beliebigen Tag aufwachen und wissen nicht, ob sie am Abend nach Hause zurückkehren werden, ob sie getötet oder verfolgt werden.“

Adlersteins Mutter Trudi überlebte im Dritten Reich das KZ. Niemand habe nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs geglaubt, dass sich Völkermorde wiederholen würden, so Adlerstein. Aber es seien weitere gefolgt, zuletzt der der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) an den Christen und Jesiden in Syrien und dem Irak.

Der Rabbiner warf den Christen im Westen eine falsche Zurückhaltung vor. Tausende Leben hätten gerettet werden können, wenn bereits vor zwei Jahren Christen in den großen Metropolen auf die Straßen gegangen wären und sich öffentlich für ihre verfolgten Glaubensgeschwister eingesetzt hätten.

Er warnte vor einer falsch verstandenen „politischen Korrektheit“, die anderen religiösen Gruppen nicht zu nahe treten wolle: „Wir Juden haben die Erfahrung, dass Liebe zu Hause beginnt, in der eigenen Nachbarschaft und anschließend nach außen wächst.“  –  Es sei nichts verkehrt daran, zuerst für die Interessen der eigenen Glaubensgemeinschaft einzutreten.

Quelle: idea


Buchpräsentation am 15.10. über Paul Lévy: „Die deutsche Sprache in Frankreich“

Einladung zur Buchvorstellung: Paul Lévy: Die deutsche Sprache in Frankreich. – Band 2: Von 1830 bis 1944.

Im Mai 2013 wurde im Elsässischen Kulturzentrum in Straßburg die deutsche Übersetzung des ersten Bandes des Straßburger Germanisten Paul Lévy über die Geschichte der deutschen Sprache und der Deutschen in Frankreich vorgestellt: „La langue allemande en France. Pénétration et diffusion des origines à nos jours“ (1950 – 1952). paullevy

Der Autor Lévy (siehe Foto) war Elsässer jüdischer Herkunft und promovierter Deutschlehrer, der neben diesem Buch eine bis heute maßgebliche Sprachgeschichte für das Elsass und Lothringen verfasst hat.

Der Verlag Harrassowitz (Wiesbaden) hat nun den zweiten Band dieses Buches herausgegeben, der die Jahre 1830 bis 1944 behandelt. Übersetzt und auf der Grundlage neuerer einschlägiger Studien aktualisiert hat ihn wiederum Prof. Dr. Barbara Kaltz (Université de Provence in Aix-en-Provence/Freiburg).

Die Stiftung Deutsche Sprache stellt dieses Buch gemeinsam mit der René Schickele-Gesellschaft (Straßburg) und dem Verlag Harrassowitz am 15. Oktober 2016 um 17 Uhr im Elsässischen Kulturzentrum (5, bd de la Victoire, 67000 Strasbourg) vor.

Zu dieser Veranstaltung, an der Claire und Michel Gaspard, die beiden Enkel des Verfassers, teilnehmen werden, und zu dem anschließenden kleinen Empfang laden wir herzlich ein.

Wir wären dankbar, wenn Sie sich kurz telefonisch, per Fax oder per E-Mail anmelden würden unter: Tel.: 0231-7948520, Fax: 0231-7948521 oder auskunft@stiftungds.de.
 
gez. Prof. Dr. Helmut Glück


Israel: Yad Vashem würdigt die Retterin Ida Jauch als „Gerechte unter den Völkern“

Sie versteckte Hans Rosenthal während der NS-Diktatur

Am vergangenen Montag (26.10.) zeichnete die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem die Berlinerin Ida Jauch posthum als „Gerechte unter den Völkern“ aus. Jauch versteckte Hans Rosenthal, der später als Radio- und Fernsehmoderator in Deutschland große Erfolge feierte, ab 1943 vor den Nationalsozialisten. deutschland-israel-flag-300x214

Der damals 18-jährige Rosenthal hatte zu dem Zeitpunkt bereits seine gesamte Familie verloren. Seine Eltern waren gestorben und der zehnjährige Bruder Gert war deportiert worden. Hans Rosenthal entschied sich, in den Untergrund zu gehen.

Als er Ida Jauch, eine Freundin seiner Mutter, fragte, ob er sich bei ihr verstecken könnte, zögerte sie nicht eine Sekunde. Sie beherbergte den Verfolgten und teilte ihre wenigen Lebensmittel mit ihm. Ohne das mutige und menschliche Handeln von Ida Jauch hätte Hans Rosenthal keine Chance gehabt, zu überleben.

Rosenthal: „Ich fühle mich als Deutscher“

Der Gesandte des Staates Israel, Avraham Nir-Feldklein, überreichte bei der Feierstunde die Yad Vashem-Medaille und Urkunde an Manfred Jahn als Vertreter der Familie der Geehrten. Auch die Kinder und Enkel von Hans Rosenthal nahmen an der Feierstunde teil, die an einem besonderen Ort stattfand: im Berliner Funkhaus von Deutschlandradio, dem ehemaligen RIAS-Gebäude, wo Hans Rosenthal fast 20 Jahre lang Unterhaltungschef war.

Hans Rosenthal, der nach Kriegsende in Deutschland blieb, sagte später über seine Retterin: „Ihre Hilfe ermöglichte es mir, nach dieser für uns jüdische Menschen so furchtbaren Zeit, unbefangen in Deutschland zu leben, mich als Deutscher zu fühlen, ohne Hass ein Bürger dieses Landes zu sein.“

Quelle: israelische Botschaft in Berlin


Der 95-jährige Jude Lord Weidenfeld rettet Christen vor dem IS-Terror

Medien-Kritik wegen Beschränkung auf Christen

Der jüdische Verleger und Publizist Sir Arthur George Weidenfeld (London) hat eine Rettungsaktion für Christen gestartet, die in Syrien und im Irak von der Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) bedroht sind. 100714052333-b1-

Der 95-jährige gebürtige Österreicher sieht sich dazu aus Dankbarkeit verpflichtet. Er war 1938 mit einem Transport für jüdische Kinder vor der Nazi-Herrschaft gerettet und von Christen in England aufgenommen worden. Sie gehörten der Brüderbewegung, den sogenannten „Plymouth Brethren“, an.

Jetzt will Weidenfeld mit der „Operation Safe Haven“ (Sicherer Zufluchtsort) zusammen mit anderen Humanisten 2000 christliche Familien vor dem IS-Terror retten und in Europa ansiedeln. Die ersten 150 Christen wurden am 10. Juli mit Zustimmung des syrischen Assad-Regimes und der polnischen Regierung nach Warschau ausgeflogen. Sie sollen dort mit finanzieller Unterstützung der Operation Safe Haven eine neue Heimat finden.

„Für Muslime können andere etwas tun“

Wie die Londoner Zeitung The Times berichtet, ist die Aktion wegen angeblicher religiöser Diskriminierung auf Kritik gestoßen, denn sie beschränkt sich auf die Rettung von Christen.  Kundgebung Irak-Syrien in Frankfurt 2014

Lord Weidenfeld, der 1945 in England das Verlagshaus „Weidenfeld & Nicolson“ gründete und als Kolumnist der deutschen Tageszeitung „Die Welt“ tätig ist, begründet seine Rettungsaktion für Christen damit, dass er noch eine Schuld zu begleichen habe. Christen in England hätten die jungen Leute aus den „Kindertransporten“ aus Nazi-Deutschland aufgenommen: „Wir Juden sollten dafür dankbar sein und etwas für die gefährdeten Christen tun.“

Weidenfeld weist die Kritik wegen angeblicher religiöser Diskriminierung zurück: „Ich kann nicht die ganze Welt retten, aber es gibt Möglichkeiten für Juden und Christen. Andere können etwas für Muslime tun.“

Er sei vor allem von der Tatenlosigkeit der Weltgemeinschaft entsetzt, diesem Treiben ein Ende zu bereiten. Als Angehöriger einer Generation, die sich noch an die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg erinnern könne, beunruhige ihn das besonders. Die kühnen Kurden hätten im Kampf um Kobane gezeigt, dass man den IS besiegen könne. Doch eine uneinige Welt bereite den Terroristen den Weg.

Quelle: http://www.idea.de


Israelische Regierung stellt gegenüber Abbas klar: Jesus war ein Jude

Auf Widerspruch und Spott bei der israelischen Regierung sind Äußerungen des Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, über Jesus Christus gestoßen. accumulator_default_img

Abbas hatte in seiner Weihnachtsansprache gesagt: „In Bethlehem wurde vor 2000 Jahren Jesus geboren – ein Palästinenser, der die frohe Botschaft brachte und eine Führungsgestalt für Millionen weltweit wurde, so wie wir, die Palästinenser, 2000 Jahre später für unsere Freiheit kämpfen. Wir wollen so weit wie möglich in seine Fußstapfen treten.“

Der Sprecher des israelischen Außenministeriums, Yigal Palmor, erklärte dazu dem Radiosender Arutz Scheva: „Abbas hätte das Neue Testament genauer lesen sollen, bevor er solch blanken Unsinn redet.“

In Anspielung auf eine Aussage Jesu am Kreuz an seine Henker sagte der Sprecher im Blick auf Abbas: „Wir vergeben ihm, denn er weiß nicht, was er tut.“  – Jesus sei eindeutig ein Jude gewesen.

Quelle: http://www.idea.de


Ehem. gesetzestreuer Jude wollte seinen „Platz im Himmel“ per Ebay verkaufen

Der amerikanische Jude Ari Mendel hat bei der Internet-Handelsplattform Ebay seinen „Platz im Himmel“ angeboten. Der Einstiegspreis war 99 Cent; doch er stieg schon bald auf 100.000 US-Dollar, worüber die jüdisch-orthodoxe Webseite Kikarhashabat berichtete.

„Ich bin vom geraden Weg abgekommen und habe viel im Leben falsch gemacht. Aber zuvor habe ich als orthodoxer Jeschiwa-Schüler viele Gebote gehalten“, schrieb Mendel in seinem Angebot und fügte hinzu:  IMG_0758

„Auch wenn ich heute als säkularer Jude betrachtet werde, so diene ich keinen fremden Göttern und versuche, bedürftigen Menschen zu helfen. Daher bin ich mir sicher, dass mein Platz im Himmel sehr wertvoll ist. Nicht wenige Gesetze und Gebote habe ich bis zu meinem 20. Lebensjahr gehalten. “

Daher erlaube er sich, seinen Platz im Himmel zu verkaufen: „Seid nicht geizig, liebe Juden, und gewinnt für den von euch gebotenen Preis einen Platz im Himmel.“

Der Käufer erhalte einen Vertrag, unterzeichnet von Mendel: er verspricht dem Käufer, daß er auch in Zukunft die jüdischen Gebote und Verbote halten werde, damit der Käufer den Platz im Himmel nicht verliert.

Wer Mendel schließlich einen Strich durch die Rechnung machte, war Ebay: Das Versteigerungs-Portal stellte fest, daß die kommende Welt im Himmel nicht faßbar sei und daher nicht verkauft werden könne.

Quelle: http://www.israelheute.com


Nachdenk-Punkt eines israelischen Beamten zu Weihnachten löste heftige Kritik aus

„Ein Gedanke zu Weihnachten: Nehmen wir mal an, Jesus und Maria hätten in unserer heutigen Zeit in Israel gelebt, als Juden im eigenen Land ohne Sicherheit: Es wäre gut möglich, dass sie beide zu Lynchopfern feindlicher Palästinenser in Bethlehem geworden wären. Ein Punkt zum Nachdenken!“  pc_pi

Diese Mitteilung hat ein israelischer Beamter auf der Facebook Seite der israelischen Botschaft in Irland veröffentlicht. Schon nach wenigen Minuten wurde diese Mitteilung derart heftig kritisiert, dass sich die israelische Botschaft dafür entschuldigen und den Blitzgedanken löschen musste.

Ob solch ein „Punkt zum Nachdenken“ nun politisch „korrekt“ ist oder nicht, darüber mag man streiten. Aber Fakt ist, daß viele Menschen in Europa die jüdische Herkunft Christi und seiner Mutter verdrängt haben. Tatsache ist auch, daß die Christen im arabisch dominierten Bethlehem heute immer stärker durch den radikalen Islam in Bedrängnis geraten. Daran darf sehr wohl erinnert werden, auch durch einen israelischen Beamten.

Quelle der Facebook-Meldung: Nachrichtenseite „Israel heute“