Gründung von „Juden in der AfD“ geplant

Jüdische Mitglieder der AfD wollen sich zu einer deutschlandweiten Vereinigung zusammenschließen. Die Gründungsveranstaltung ist für den 7. Oktober im hessischen Offenbach geplant.

Der Vorsitzende der hessischen AfD, Robert Lambrou, sagte der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA, dass er sich dafür eingesetzt habe, die neue Vereinigung in Hessen ins Leben zu rufen. Lambrou wird neben den beiden AfD-Bundesvorstandsmitgliedern, Beatrix von Storch und Joachim Kuhs (Vorsitzender der „Christen in der AfD“) dort sprechen.

AfD-Bundesvorstandsmitglied Kuhs rechnet damit, dass es zwischen den „Christen in der AfD“ und den „Juden in der AfD“ zu einem Schulterschluss kommt.

Vorwürfe, die AfD sei judenfeindlich, wies er zurück. Es habe vereinzelt antisemitische Aussagen von Parteimitgliedern gegeben, die aber inzwischen die AfD verlassen hätten. Diese Äußerungen belasteten die Partei jedoch bis heute schwer. Deshalb sei die Gründung der „Juden in der AfD“ ein ermutigendes Signal.

Zu den Organisatoren des Treffens gehört der Wiesbadener AfD-Stadtverordnete Dimitri Schulz, der selbst ein Jude ist. Auch er will sich dafür engagieren, dass jüdisches Leben in Deutschland weiter möglich bleibt und er öffentlich die Kippa als jüdische Kopfbedeckung tragen könne.

Mit Sorge beobachte er die Entwicklung in Frankreich. Immer mehr Juden wanderten als Reaktion auf zunehmenden Judenhass von Muslimen nach Israel aus. Er bedauert, dass es auch in Deutschland antisemitische Äußerungen gebe. Wenn sie von Linksradikalen oder Muslimen kämen, würden sie nach seiner Beobachtung jedoch von den Medien oft ignoriert.

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.idea.de/politik/detail/vereinigung-juden-in-der-afd-soll-in-offenbach-gegruendet-werden-106685.html


NEUE SERIE über Vordenker des Judenhasses: Hartwig Hundt-Radowsky

Vom Antijudaismus zum Antisemitismus

In loser Folge berichten wir nunmehr über die Schreibtischtäter des Judenhasses, vornehmlich aus dem 19. Jahrhundert, denn damals geschah der Übergang vom „christlichen“ Antijudaismus (Ablehnung des Judentums als Religion) hin zum Antisemitismus (Ablehnung der Juden als Personen), wobei man dabei meist vom völkischen oder rassischen Judenhaß spricht, in besonders schlimmen Fällen von einem „eliminatorischen“ (auf Vernichtung zielenden) Antisemitismus.  

Einer der ersten, die auch in seinem eigenen Denken allmählich diese „Steigerung“ (antijudaistisch – antisemitisch – eliminatorisch) vollzog, war Hartwig Hundt (1780 – 1835), der sich als Schriftsteller Hartwig von Hundt-Radowsky nannte, aber keineswegs aus dem Adel stammte, diesen sogar in seinen Schriften scharf kritisierte und gerne gegen „geistliche und adelige Willkürherrschaft“ sowie das „Pfaffenwesen“ polemisierte.

BILD: Die Menora (siebenarmiger Leuchter) in der Synagoge von Münster

Während klar ist, daß er sich das Prädikat „von“ anmaßte, erscheint ungeklärt, warum er sich den Zweitnamen Radowsky zulegte.

An seiner Biographie fällt auf, daß ein Teil seiner Bücher mehrfach von staatlicher  – z.B. preußischer Seite – verboten wurde, teils wegen beleidigender Ausfälle in seinen Schriften, teils weil sogar den damals Regierenden sein Judenhaß zu weit ging.

Hartwig wuchs in einer Gutsbesitzer-Familie in Mecklenburg auf, die fromm-protestantisch geprägt war, der Vater jedoch antijudaistisch eingestellt. Seitens der Eltern war es pädagogisch sicherlich unklug, den Knaben zur Lektüre des Alten Testaments zu drängen, was ihn in jungen Jahren überforderte und seine Abneigung auf das AT und auf die Juden grundlegte.

In seinen späteren Schriften, z.B. im „Christenspiegel“, lehnte er den Gott des Alten Bundes ab und verlangte von den Christen, sich vom AT zu verabschieden.

Er heiratete die Tochter eines evangelischen Pastors, konnte aber trotz Rittergut mit Geld nicht umgehen, studierte Jura und begann mit dem Gedichteschreiben. Er ließ seine Frau und den gemeinsamen Sohn im Stich, zog zwecks Schriftstellerei nach Berlin und heiratete nach ca. zwanzig Jahren  – zu Lebzeiten seiner ersten Frau – erneut.

Für damalige Zeiten fiel ein derartiger Werdegang stark aus dem Rahmen der bürgerlichen Sitte.

Ausgerechnet Hundt machte dann die Juden in Deutschland für die angeblich wachsende „Sittenverderbnis“ verantwortlich. Zugleich verstärkte er seine Religionskritik. Hundts „moralische“ Attacken gründeten also nicht auf christlichen Prinzipien, sondern waren Vorwand für seine Vorurteile gegen Juden.

Damals begann in Deutschland eine allmähliche Emanzipation der Juden und ihre Integration in die bürgerliche Welt. Als Gegenbewegung dazu entwickelte sich der Früh-Antisemitismus, übrigens auch von marxistischer Seite (vor allem der Frühsozialismus in Frankreich warf Judentum und Kapitalismus in einen Topf; zudem folgte auch Karl Marx diesem Muster).

Hundt plädierte in seinem „Judenspiegel – Ein Schand- und Sittengemälde“ (siehe Foto) und weiteren Pamphleten für eine Unterdrückung und Vertreibung der Juden, zudem für die Kastrierung der männlichen Juden; er sprach sich schließlich im wachsenden Wahn sogar für ihre Vernichtung aus („Am besten wäre es, man reinigte das Land ganz von dem Ungeziefer“).

Dabei erschienen dem Juristen bereits damals die Muslime  – er nannte sie „Ismaeliten“ – als passende Bundesgenossen im Kampf gegen das Judentum. So erkannte er früh das antisemitische Potential, das im Islam zu finden ist und das ca hundert Jahre später Adolf Hitler ebenfalls zu würdigen wußte.

Einen Übertritt von Juden zum Christentum lehnte der Fanatiker grundsätzlich ab. Damit ist endgültig klar, daß es sich bei ihm nicht „nur“ um einen religiösen Anti-Judaismus handelte, sondern um rassischen Antisemitismus.

In seinem 1830 erschienenen „Christenspiegel“ in drei Bänden greift er die Geistlichen beider Konfessionen als „verjudet“ an, verlangt die kirchliche Abschaffung des Alten Testaments und stellt die Alternative „Jahwe oder Jesus“ auf.

Nach der Veröffentlichung des „Judenspiegels“ und staatlichem Druck gegen ihn floh er erst nach Frankreich, danach in die Schweiz, später zog er nach Württemberg. Sein antisemitisches Buch „Judenschule“ wurde innerhalb des „Deutschen Bundes“ verboten; er übersiedelte nach Straßburg, später wieder in die Schweiz. Er starb alkoholkrank am 15. August 1835 in Burgdorf im Alter von 55 Jahren.

 

 


Politiker-Konversion zum Islam würde klare Verhältnisse hierzulande schaffen….

Die folgende Stellungnahme stammt von unserer Leserin Uta Estner:

Die deutsche Asylpolitik gipfelt in immer neuen Spitzen und lässt einen nur noch staunen.

Die uns regierenden Menschenrechtsspinner tarnen sich einerseits als Samariter, andererseits schüren sie nach wie vor unverdrossen durch vielfältige Rüstungsexporte Krieg, Unterdrückung und Flucht. Auch öffnen sie Frauen-, Juden- und Christenhassern Tür und Tor und leisten dadurch dem Rassismus in unserem Land Vorschub. Kritikern rücken rotbraune Horden auf den Leib.

In Deutschland fanden zusammen mit zahllosen anderen Gefährdern der Terrorpilot des 11. September 2001 Mohammed Atta Unterschlupf und finanziellen Rückhalt. Ein irakischer Ingenieur fertigte Zeichnungen von angeblichen Chemiewaffenproduktionsstätten an, übergab diese den Geheimdiensten und initiierte so den Irak-Krieg von Busch- Junior im Jahr 2003. Er erhielt Asyl und lebt gut und gern in und von unserem Land.

Auch ein Ex-Leibwächter von Osama Bin Laden sitzt seit 2008 in Deutschland und darf bis heute nicht abgeschoben werden. Solche Individuen werden hier bestens versorgt, was man von sehr vielen unserer Arbeitnehmer (Teilzeit, Leiharbeit) und Rentner nicht sagen kann.

Mein Vorschlag an unsere Obrigkeit:

Um ein für allemal klare Verhältnisse zu schaffen, sollten Sie allesamt zum Islam konvertieren. Dann müssten Sie sich auch nicht mehr um das christliche Kreuz und ähnliche „Petitessen“ streiten und ein Teil weiterer islamistischer Terrorakte würde sich von selbst erledigen; denn dann wären wir bald alle Teil der weltweiten islamischen Gemeinschaft „Umma“, einer „großen Familie“.

Wie dann wohl die im Jenseits harrenden 72 (?) Jungfrauen dereinst beim Anblick eines Heiko Maas oder Peter Altmaier reagieren würden?

 


Zentralrat der Juden: Kriminalstatistik soll islamischen Antisemitismus mehr beachten

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, hat die Bevölkerung aufgefordert, sich im Alltag gegen Antisemitismus zu engagieren.

Die Mehrheit der Deutschen denke nicht antisemitisch, unterstrich Schuster in der Gedenkstätte des früheren NS-Konzentrationslagers Dachau. Deutschland sei ein Land, in dem Juden gut leben könnten.

BILD: Menora (siebenarmiger Leuchter) in der Synagoge von Münster

Während der Gedenkfeier beklagte Schuster den Antisemitismus unter Moslems in Deutschland. Es liege ihm fern, Moslems generell zu verurteilen: „Es nützt aber nichts, die Augen davor zu verschließen, daß es bei einigen Muslimen ausgeprägten Antisemitismus gibt.“  – Dieser werde von Eltern und teilweise auch Imamen so weitergegeben. Ein übriges täten arabische Fernsehsender und das Internet.

In seiner Rede schlug der Zentralratspräsident erneut vor, ein bundesweites Meldesystem für antisemitische Vorfälle einzurichten und kritisierte dabei die polizeiliche Praxis, Straftaten mit antisemitischem Hintergrund, zu denen kein Täter ermittelt werden kann, automatisch dem rechtsradikalen Spektrum zuzuordnen.

Die dabei entstehende Zahl von 90 Prozent aller entsprechenden Taten, für die angeblich Rechtsextremisten verantwortlich seien, stimme „mit den Erfahrungen“ von Juden „nicht überein“.

Quelle und Fortsetzung des Artikels hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2018/zentralratspraesident-beklagt-moslemischen-judenhass/


Zentralrat der Juden fordert mehr staatliche Härte gegen muslimischen Judenhass

Mehr Härte des Staates gegen islamistisch motivierten Antisemitismus wünscht sich der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Josef Schuster.

Muslimische Migranten, die in ihren Heimatländern mit Judenhass aufgewachsen seien, lebten diesen hier lauthals und zum Teil gewalttätig aus, sagte Schuster in einem Interview mit der „Welt am Sonntag“.

BILD: Menorah (siebenarmiger Leuchter) in der Synagoge von Münster

Er fürchte, dass es ihnen gegenüber mit Ermahnungen und Geldstrafen nicht getan sei. Wer gegen die Grundordnung und die Werte in Deutschland verstoße, dem müsse „im schärfsten Fall“ das Bleiberecht entzogen werden.

Schuster plädiert dafür, eine Meldepflicht für alle antisemitischen Straftaten in ganz Deutschland einzuführen.

Nichts Neues sei der Judenhass von rechtsextremer Seite. Hinzu komme seit einigen Jahren „ein lauter werdender Antisemitismus von Teilen der politischen Linken“.  Er präsentiere sich unter dem Deckmantel der „Israelkritik“ und verneine in letzter Konsequenz das Existenzrecht des jüdischen Staates.

Am meisten Sorge bereite dem Zentralrat der Juden aber im Moment der islamistisch motivierte Antisemitismus. Nach Schusters Worten gibt es zu viele Moscheen in Deutschland, in denen Hass auf Juden und Israel gepredigt werde.

Quelle: http://www.ead.de/arbeitskreise/religionsfreiheit/nachrichten/einzelansicht/article/deutschland-antisemitische-islamisten.html