Unionsfraktion gratuliert den Juden zu ihrem Neujahrsfest Rosch Ha-Schana

Zum jüdischen Neujahrsfest Rosch ha-Schana erklärt der Religions-Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hermann Gröhe: 

„Allen Jüdinnen und Juden in Deutschland und auf der ganzen Welt wünsche ich alles Gute für das neue (jüdische) Jahr 5781. Ebenso wünsche ich Ihnen ein gesegnetes Neujahrsfest Rosch ha-Schana im Kreise von Familie und Freunden.

Ich bin sehr dankbar für ein blühendes und wachsendes jüdisches Leben in unserem Land.

Erst in dieser Woche haben wir feierlich den 70. Gründungstag des Zentralrats der Juden in Deutschland begangen, für 2021 freuen wir uns auf die Feier von 1.700 Jahren jüdischen Lebens in unserer Heimat.“


Bayern setzt Signale gegen Antisemitismus

Der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat Ludwig Spaenle als neuen „Beauftragten für Jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe” in der Bayerischen Staatskanzlei vorgestellt.

Der CSU-Politiker sagte: „Wir wollen ein klares Signal gegen Antisemitismus setzen.“ In jüngster Zeit seien die Vorfälle heftiger geworden und neben den „alten Feinden“ würden sich neue Herausforderungen ergeben, wenn es um Antisemitismus gehe.

Bayerns Ministerpräsident stellte klar: „Wir wollen unser jüdisches Leben in Bayern stärken. Wir wollen Freiheit schaffen. Wir wollen die Möglichkeit haben, dass sich Menschen jüdischen Glaubens in Bayern genauso wohlfühlen wie Christen und andere Religionen. Deswegen ein klares Bekenntnis zu einem Beauftragten gegen Antisemitismus und für jüdisches Leben in Bayern.“

Spaenle forderte eine „Kultur des Hinschauens“, wenn es antisemitische Vorfälle gebe, wenn etwa Schüler aufgrund ihrer Religion angegangen oder gemobbt würden.

Quelle: https://www.csu.de/aktuell/meldungen/mai-2018/gesicht-zeigen-haltung-zeigen/


Unionsfraktion beschwert sich über islamischen Antisemitismus an Schulen

In der Debatte um die  – meist von ausländischen Schülern verübten  –  antisemitische Vorfälle an deutschen Schulen erklärt der stellv. Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Stephan Harbarth:

„Wir wollen keinen Antisemitismus nach Deutschland importieren. Jedem, der in Deutschland lebt – und es ist ganz gleichgültig, ob er das in erster oder seine Familie bereits über viele Generationen tut –, muss klar sein, dass Antisemitismus bei uns keinen Platz hat.

Unsere Integrationsforderungen müssen jeden Tag von uns allen klar formuliert werden: Wer jüdisches Leben in Deutschland ablehnt, ist nicht Teil unserer Gemeinschaft. Antisemitismus ist nicht integrierbar.

Wir können das Problem an den Schulen aber nicht allein den Lehrer/innen aufbürden. Die Länder müssen mit allen Mitteln der Konzentration von Migranten an bestimmten Schulen entgegenarbeiten. Integration gelingt nicht dort am besten, wo die Zahl der Migranten am höchsten ist.

Der Bund hat deshalb mit dem Integrationsgesetz den Ländern die Möglichkeit der Wohnsitzauflage geben. Es ist vollkommen unverständlich, dass eine Reihe von Ländern davon noch immer keinen Gebrauch gemacht hat.“


Dringend gesucht: Ausstellungsstücke fürs Sudetendeutsche Museum in München

Auch Exponate über jüdisches Leben wünschenswert

Die ersten Bauarbeiten für das Sudetendeutsche Museum in München sollen im Januar 2016 beginnen. Im Depot für das Museum lagern derzeit bereits rund 25.000 mögliche Ausstellungsstücke.

Dennoch gibt es noch immer schwach besetzte Sachgruppen, etwa aus den Bereichen hochwertiges Kunsthandwerk, Musikinstrumente oder Spielzeug. Dringend gesucht werden etwa noch eine Hakenharfe oder eine Iglauer Bauernfiedel. Kaum vorhanden sind Gegenstände, die das Leben der jüdischen Bewohner des Landes dokumentieren.

Ganz allgemein geht die Zahl der Exponate stark zurück, je weiter man in die Vergangenheit geht. Deswegen sind Stücke, die älter als 100 Jahre sind, besonders gesucht.

Die gespendeten Exponate werden zunächst im Depot des Museums aufbewahrt. Dort werden sie inventarisiert, fotografiert und in die Museums-Datenbank übernommen. Damit stehen sie dann für die Ausstellung im Museum bereit.

Können Sie sich vorstellen, dem Sudetendeutschen Museum ein Ausstellungsstück zu spenden? Dann wenden Sie sich bitte an Klaus Mohr von der Sudetendeutschen Stiftung. Sie erreichen ihn unter der Telefonnummer 089-480003-36 oder per E-Mail an klaus.mohr@sudetendeutsche-stiftung.de

Hier Infos zum Museums-Neubau: http://www.sudetendeutsche-stiftung.de/museum/02bb86a4051038b01/index.html