Mosambik: Islamisten verschleppen Kinder, Jugendliche und Ordensleute

In der umkämpften Provinz Cabo Delgado im Norden Mosambiks sind zahlreiche Kinder und Jugendliche verschleppt worden. Das teilt der Kommunikationsbeauftragte der Diözese Pemba, Kwiriwi Fonseca, mit.

Wir können von hunderten Entführungen sprechen“, sagte der Priester gegenüber dem weltweiten päpstlichen Hilfswerk „Kirche in Not“. „Die Terroristen benutzen die Jungen, um sie als Kindersoldaten zu rekrutieren. Die Mädchen machen sie zu ihren Ehefrauen und vergewaltigen sie. Wenn sie kein Interesse mehr an ihnen haben, werden sie ,entsorgt‘.“

Seit 2017 wird der Norden von Mosambik von dschihadistischen Angriffen heimgesucht. Lokalen Angaben zufolge sollen dabei 2500 Menschen ermordet und über eine Dreiviertelmillion vertrieben worden sein.

Selbst Experten wissen wenig über die Herkunft und die Hintergründe der bewaffneten Einheiten; sie gelten als Splittergruppen der Terrormilizen „Islamischer Staat“, Al-Shabaab und anderer Gruppen.

Die Terrortruppen dürften auch von wirtschaftlichen und politischen Zielen motiviert sein: Vor der Küste im Norden Mosambiks sind große Erdöl-Bohrungen in Vorbereitungen – eines der größten Investitionsprojekte in Subsahara-Afrika.

Wie der Kommunikationsbeauftragte mitteilt, gehören zu den Entführungsopfern auch kirchliche Mitarbeiter, z.B. die Ordensschwester Eliane da Costa. Die Brasilianerin hielt sich vergangenen August in Mocímboa da Praia auf, als die Küstenstadt von Terroreinheiten erobert wurde. Dabei wurden dutzende Menschen verschleppt – unter ihnen die Nonne zusammen mit einer Mitschwester der Kongregation der St. Josephsschwestern von Chambéry.

Quelle und vollständige Nachricht hier: https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2021-06/mosambik-terror-entfuehrungen-kirche-capo-delgado-kinder-hilfe.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=NewsletterVN-DE


Mediziner argumentieren in Ärzte-Zeitung gegen Covid-Reihenimpfung von Kindern

Unter dem Titel „Kinder impfen gegen den Lockdown? Das ist ärztlich unethisch!“ veröffentlichte die Ärzte-Zeitung am 27. Mai online einen warnenden Artikel zweier Gastautoren, die beide neben ihrer ärztlichen Tätigkeit auch als Lehrbeauftragte an einer Universität tätig sind: Dr. Thomas Maibaum und Dr. Wolfgang Schneider-Rathert.

Die Autoren befassen sich kritisch mit den vieldiskutierten Plänen, bereits Zwölfjährige mit Reihenimpfungen zu versehen, damit diese Kinder wieder in die Schule gehen können – und auch zugunsten einer angeblich verbesserten Herdenimmunität.

Die beiden Mediziner stellen fest, ein derartiges Vorgehen sei ein „Bruch mit ärztlichen Prinzipien“.

Nach einer ausführlichen Argumentation, die sich mit der niedrigen Infektionsgefahr von Kindern und Jugendlichen befaßt und gleichzeitig die erhöhten Nebenwirkungen von Covid-Impfungen in dieser Personengruppe nachweist, gelangen die Verfasser zu einem klaren Fazit.

Darin heißt es u. a.:

„Wegen der sehr niedrigen Inzidenz schwerer Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen ist durch die Impfung gegen SARS-CoV-2 bei ihnen weder ein hoher individueller Nutzen zu erwarten noch ein hoher Transmissionsschutz…

Für eine Herdenimmunität kommt es wesentlich auf die Akzeptanz der COVID-19-Impfung bei den Älteren an. Die Impfung der Zwölf- bis 18-Jährigen wird hier keine große Rolle spielen. Dies gilt insbesondere für den Fall, dass viele Regionen der Welt nicht ausreichend mit Impfstoff versorgt werden.

Ein sozialer und gesellschaftlicher Druck, wonach Urlaubsreisen, der Besuch der Schule oder Freizeitaktivitäten nur Geimpften möglich sein soll, muss unbedingt vermieden werden, damit die individuelle Impfentscheidung nicht gefährdet wird.

Gesellschaftspolitische Entscheidungen wie die Beendigung des Lockdowns an eine Impfung von Kindern und Jugendliche zu koppeln, würde dem ärztlichen Ethos widersprechen.“

Quelle für die Zitate: https://www.aerztezeitung.de/Nachrichten/Kinder-impfen-gegen-den-Lockdown-Das-ist-aerztlich-unethisch-419961.html


„Tagesspiegel“ zu Corona-Impfungen bei Schülern: „Kinder sind kein Mittel zum Zweck“

Wie gestern hier berichtet, lehnen sowohl die STIKO (Ständige Impfkommission) wie auch hochrangige Fachärzte sowie bekannte Virologen wie Streek eine Impf-Pflicht für Kinder bzw. Schüler ab.

Inzwischen scheint eine kritische Haltung auch bei einigen Mainstraem-Medien Eingang zu finden.

Sogar der linksliberale „Tagesspiegel“ aus Berlin hat am heutigen 27. Mai online einen skeptischen Beitrag von Thomas Trappe veröffentlicht: https://www.tagesspiegel.de/politik/corona-impfungen-fuer-alle-ab-zwoelf-kinder-sind-niemals-mittel-zum-zweck/27224636.html

Er betont gleich eingangs: „Kinder und Jugendliche sind vollwertige Staatsbürger und niemals Mittel zum Zweck.“

Die Zwölf- bis Fünfzehn-Jährigen könnten – so werde gesagt – ein Mittel für schnellere Herdenimmunität sein. Allerdings brauche genau „solches Zweckdenken“ die Stiko nicht bekümmern: „Die Stiko schaut mit guter Tradition bei der Bewertung der Impfung allein auf den individuellen Nutzen für Kinder und Jugendliche.“

Der Autor fügt hinzu:

„Derweil können Stiko-Mitglieder wie auch Vertreter der Kinder- und Jugendmedizin einen anschwellenden Frust etwa über Gesundheitsminister Spahn oder Bildungsministerin Karliczek kaum noch verhehlen, und zwar zu Recht. Denn durch deren Verknüpfen von Jugend-Impfungen und der Frage, ob ab Herbst wieder ein normaler Schulunterricht stattfinden kann, steigt der Druck auf Eltern, ihre Kinder rein zweckgebunden impfen zu lassen.

Und damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder erneut zum Objekt degradiert werden: Dann nämlich, wenn bei ihnen ein medizinischer Eingriff vorgenommen wird – und nichts anderes ist eine Impfung –, der zu ihrem persönlichen Wohle nicht notwendig ist und dessen Folgen nicht vollends abgeschätzt werden können.“

Der Verfasser verweist danach auf das Hin und Her der Altersempfehlungen mit Astrazeneca, wodurch das Vertrauen in diesen Impfstoff „fast völlig zerstört“ sei.


Impfkommission und Fachmediziner warnen vor Corona-Impfung für Kinder

In der Diskussion um eine drohende Impfpflicht für Kinder hat sich der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission, Professor Thomas Mertens, sehr skeptisch geäußert.

Es müsse zunächst „genau geklärt werden, wie dringend die Kinder die Impfung für ihren eigenen Gesundheitsschutz tatsächlich brauchen“, denn „oberstes Ziel“ müsse „der Schutz und das Wohlergehen der Kinder sein“. Die Öffnung der Schulen allein sei „keine wirklich gute Begründung, um jetzt alle Kinder zu impfen“.

Rüdiger von Kries, Epidemiologie-Professor an der Münchner Universität, warnte ebenfalls vor einer Impfung von Kindern, da momentan „nichts“ über mögliche Nebenwirkungen solcher Vakzine bekannt sei.

Auch der bekannte Virologe Hendrik Streek äußert sich diesbezüglich skeptisch: https://www.fuldaerzeitung.de/panorama/corona-hendrik-streeck-impfung-kinder-stiko-virologe-vorsicht-rat-bonn-90662093.html?cmp=defrss

Mindestens ebenso kritisch gibt sich Professor David Martin, der in genau diesem Bereich forscht und eine Vorstudie verfaßt hat – siehe hier ein Interview mit ihm in der FAZ-online von heute.

Die Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT berichtet sodann Folgendes:

Kinderärzte haben vor einer Pflicht zur Corona-Impfung für Kinder und Jugendliche gewarnt. Die Mediziner seien in großer Sorge, daß Bildungsministerin Karliczek eine „Impfpflicht durch die Hintertür“ einführen wolle, sagte der Sprecher des Bundesverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Axel Gerschlauer.

Er forderte, eine Impfung dürfe nicht zur Voraussetzung für einen Schulbesuch werden. Zudem äußerte er die Sorge, bei Impfungen in der Schule könne es zu Impfreaktionen kommen, etwa einem Schock. Dies sei zwar selten, doch solch einen Vorfall wolle man keinesfalls in der Schule erleben.

Außerdem erklärt Prof. Dr. Jörg Meuthen, Bundessprecher der AfD, zu diesem Thema:

„Das sind die Stimmen der Vernunft. Wir dürfen Kinder und Jugendliche auf keinen Fall einem völlig unabsehbaren Risiko aussetzen. Daher ist es unerträglich, wie bedenkenlos Gesundheitsminister Spahn Eltern zur Impfung ihrer Kinder drängt.

Das Kindeswohl muss an erster Stelle stehen. Das heißt, jungen Menschen darf nur ein Impfstoff angeboten werden, der in aller Gründlichkeit erforscht wurde. Die Entscheidung, das eigene Kind zu impfen, ist und bleibt unveräußerliches Recht der Eltern.“


Justizministerin gegen Impf-Pflicht für Kinder

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) hat sich gegen eine Corona-Impfpflicht für Kinder und Jugendliche ausgesprochen. „Wir setzen darauf, daß sich ausreichend Kinder und Jugendliche freiwillig impfen lassen, sobald dies möglich ist. Ich gehe davon aus, daß dies noch im Sommer der Fall sein wird“, sagte Lambrecht dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Auf das Argument, daß es bei Masern hingegen eine Impfpflicht gebe, entgegnete sie: „Im Gegensatz zu Corona ist bei Masern das Risiko schwerer Komplikationen und Langzeitfolgen bei kleinen Kindern besonders hoch, zudem sind Masern extrem ansteckend.“ Sie betonte, Kinder und Familien gehörten in der Pandemie zu den Hauptleidtragenden.

Angesichts sinkender Inzidenzzahlen und immer mehr Geimpften warb Lambrecht dafür, die Einschränkungen der Grundrechte zurückzunehmen. „Wenn immer mehr Menschen geimpft sind und die Inzidenzzahlen sinken, ist es ein Gebot der Verhältnismäßigkeit, Einschränkungen der Grundrechte zurück­zu­nehmen – mit Augenmaß, aber mit dem Ziel von möglichst viel Normalität.“

Quelle und vollständige Nachricht hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/justizministerin-lamprecht-lehnt-corona-impfpflicht-fuer-kinder-ab/


Keine Geschlechtsumwandlungen bei Teenis

Zum Antrag der AfD-Bundestagsfraktion „Schutz von Kindern und Jugendlichen mit Geschlechtsdysphorie vor geschlechtsangleichenden medizinischen Eingriffen“ erklärt Beatrix von Storch (siehe Foto), Vize-Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion:

„Der AfD-Antrag zum gelb-grünen ‚Selbstbestimmungsgesetz‘ stellt klar: Die AfD-Fraktion ist gegen sogenannte geschlechtsangleichende Behandlungen und Operationen (faktisch Geschlechtsumwandlungen) bei Kindern und Jugendlichen.

Eine so schwerwiegende Entscheidung wie die zur Amputation der Geschlechtsorgane kann allenfalls nur mit der Reife und Einsichtsfähigkeit des Erwachsenenalters getroffen werden.

Die Entwürfe zum sogenannten Selbstbestimmungsgesetz von den Grünen und der FDP liefern Kinder und Jugendliche einer menschenverachtenden Machbarkeitsideologie aus.

Schon Kinder ab 14 Jahren sollen auf ihren Wunsch ‚geschlechtsangleichend‘ behandelt werden. Mitten in der Pubertät sollen sie mit Pubertätsblockern und gegengeschlechtlichen Hormonen manipuliert und schon als Minderjährige operiert werden, das heißt Gebärmütter, Brüste und Genitalien entfernt bekommen.

Dies soll gegen den Rat von Psychotherapeuten und den Willen ihrer Eltern erlaubt sein, allein aufgrund der Launen unreifer Jugendlicher, die durch unrealistische, mediale Schönheitsideale verwirrt werden.

Dabei ist erst kürzlich die Werbung für Schönheitsoperationen an Jugendlichen gesetzlich verboten worden, weil diese noch zu unreif sind, um die Tragweite solcher Operationen zu erkennen. Operative Korrekturen an den Nasen junger Mädchen gehen zu weit, aber Selbstverstümmelung und Sterilisation sollen gefördert werden –  das ist die perverse Transgender-Ideologie, die Grüne und FDP der Gesellschaft aufzwingen wollen mit irreversiblen Schäden für die Betroffenen.“

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Scharfe Kritik an Ärzte-Forderung nach Impf-Pflicht für Kinder und Jugendliche

Auf dem Deutschen Ärztetag – der Hauptversammlung der Bundesärztekammer – haben rund 250 Delegierte der 17 deutschen Ärztekammern die Bundesregierung aufgefordert, „unverzüglich eine Covid-19-Impfstrategie für Kinder und Jugendliche zu entwickeln und vor dem Winter 2021/22 umzusetzen“.

Das „Recht auf Bildung mit Kita- und Schulbesuch“ könne im Winter 2021/22 „nur mit einer rechtzeitigen Covid-19-Impfung gesichert werden“. Weiter hieß es im Abschlussprotokoll des Ärztetages: „Die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe erlangen Familien nur mit geimpften Kindern zurück“.

Hierzu erklärt der AfD-Bundessprecher Prof. Dr. Jörg Meuthen (siehe Foto):

„Schwere oder gar tödliche Corona-Verläufe bei Kindern und Jugendlichen sind extrem selten – sagt die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie. Für Kinder und Jugendliche dürfte damit das Risiko einer Impfung mit nicht hinlänglich klinisch durchgetesteten Impfstoffen- ohne Erfahrung hinsichtlich möglicher langfristiger Wirkungen – größer sein, als der für sie kaum messbare Nutzen.

Wenn der Deutsche Ärztetag trotzdem fordert, allen nicht geimpften Kindern den Schulbesuch zu verwehren, ist das nicht akzeptabel, denn mit der in Deutschland geltenden gesetzlichen Schulpflicht ist untrennbar das Recht auf schulische Bildung verbunden.

Ein Staat aber, der aus Gründen des Kindeswohls zum Schulbesuch verpflichtet, kann für diesen Besuch nicht gleichzeitig einen körperlichen Eingriff zur Voraussetzung machen, der die Gesundheit der betroffenen Kinder einem bislang nicht kalkulierbaren Risiko aussetzt.

Eltern müssen das Recht haben und behalten, sich ohne jegliche Diskriminierung gegen eine Covid-Impfung ihrer Kinder auszusprechen.“

Co-Bundessprecher Tino Chrupalla ergänzt dazu:

„Der Ärztetag will tief in das Recht von Eltern und Kindern auf ein selbstbestimmtes Leben eingreifen. Bisher gibt es keinen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass Kinder und Jugendliche Treiber der Pandemie sind. Auch ist bislang kein sicherer Impfstoff für Kinder- und Jugendliche entwickelt und erprobt worden.

Dennoch mutet ihnen der Ärztetag die mit einer Impfung verbundenen gesundheitlichen Risiken zu. Mehr noch: Wer sich nicht fügt, soll sein Recht auf Bildung und gesellschaftliche Teilhabe verlieren. Was der Ärztetag fordert, ist also nichts anderes als die Impf-Pflicht für Kinder und Jugendliche. Das ist ungeheuerlich!“

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Junge Leute verlieren weiter das Interesse an Facebook und Instagram

Sechs von zehn Internet-Nutzern ab 16 Jahren in Deutschland verwenden nach eigenen Angaben Facebook. Der Marktanteil des sozialen Netzwerks landet damit im zweiten Jahr in Folge auf einem historischen Tiefstand.

Über alle Altersgruppen hinweg kann sich Facebook damit zwar auf niedrigem Niveau stabilisieren – doch unter Teenagern setzt sich der Absturz der vergangenen Jahre weiter fort.

In der Gruppe der User zwischen 16 und 19 Jahren verliert Facebook weitere vier Prozentpunkte: Nur noch 32 Prozent der Onliner in diesem Alter nutzen den Dinosaurier unter den Sozialen Medien.

Zum ersten Mal verliert auch Instagram Marktanteile in dieser Zielgruppe. Der Dienst ist ebenfalls Teil des Zuckerberg-Imperiums und war bislang bei Teenagern besonders beliebt. 

Das sind Ergebnisse des aktuellen Social-Media-Atlas 2021 der Hamburger Kommunikationsberatung FAKTENKONTOR und des Marktforschers TOLUNA, für den 3.500 Internet-Nutzer repräsentativ befragt wurden.

Facebook spricht vor allem User zwischen 30 und 39 an

Ebenfalls rückläufig: Der Anteil der Twens, die nach eigenen Angaben Facebook nutzen. Er sank um fünf Prozentpunkte auf 68 Prozent. Bei Internet-Nutzern in ihren 30ern konnte das soziale Netzwerk hingegen um drei Prozentpunkte zulegen. In dieser Generation ist der Dienst mit dem weißen f jetzt am erfolgreichsten: Drei von vier Onlinern zwischen 30 und 39 Jahren nutzen Facebook – mehr als in jeder anderen Altersgruppe. Bis 2014 hielten die Teenager diesen Top-Spot.

In den höheren Altersklassen zeigt sich hingegen kaum Bewegung: Zwischen 40 und 49 nutzen 65 Prozent der Onliner Facebook (+1), zwischen 50 und 59 sind es 61 Prozent (+2), ab 60 Jahren 45 Prozent (-1).

Facebook allein ist keine Social-Media-Strategie

Die seit 2015 sichtbare Überalterung der Nutzerbasis des Netzwerks setzt sich damit fort. „Die anhaltend schwindende Akzeptanz unter Teenagern und Twens zeigt: Facebook taugt nicht mehr als Universallösung in der Social-Media-Kommunikation“, sagt Dr. Roland Heintze, Geschäftsführender Gesellschafter des Faktenkontors. „Um alle Zielgruppen zu erreichen, müssen ihre jeweils bevorzugten Kanäle im Social Web identifiziert und passend bespielt werden. Und gerade für die Jüngsten ist das nicht Facebook.“

Instagrams Zeiten als Teenie-Magnet vorbei

Versuche, das Netzwerk Facebook für Jüngere wieder attraktiv zu machen, scheiterten bislang. Aber als Unternehmen konnte Facebook die Schwäche zuletzt durch Zukäufe anderer, in dieser Zielgruppe erfolgreicherer Social-Media-Dienste ausgleichen. Insbesondere Instagram bewies sich hier in den letzten Jahren als Rettungsleine zu den Teenies. Doch diese Zeit ist schon wieder vorbei: Auch Instagram rettet das Unternehmen Facebook nicht mehr vor dem Verlust der Jugend.

Instagram: Zuwachs bei den Älteren, Absturz bei Teenagern

Insgesamt kann Instagram seine Marktposition zwar weiter ausbauen: 46 Prozent aller Onliner ab 16 Jahren nutzen den kleinen Bruder von Facebook, sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Und die Nutzung steigt auch in fast allen Altersgruppen – bis auf eine: Teenager.

Bei den Jüngsten bricht Instagrams Marktanteil nach Jahren durchgehenden Wachstums auf einen Schlag um kräftige elf Prozentpunkte ein. 80 Prozent der 16 bis 19-jährigen Onliner in Deutschland nutzen „Insta“. Für sich genommen keine schlechte Quote – aber weit weg vom Vorjahreswert von 91 Prozent. Die Teenager fallen damit hinter die 20 bis 29-Jährigen mit 82 Prozent als Altersgruppe mit der größten Affinität zu Instagram zurück.

Die aktuelle Nutzerentwicklung bei Instagram ähnelt auffällig der bei Facebook im Jahr 2015. In beiden Fällen steigen die Marktanteile unter den Älteren noch an, stürzen bei den Teenagern aber bereits ab. Bei Facebook stellte sich dies als erster Vorbote des allgemeinen Nutzerschwunds und der fortschreitenden Entfremdung von der Jugend heraus. Roland Heintze geht davon aus, dass sich diese Entwicklung so auch bei Instagram wiederfinden wird.

„Bei der Jagd nach der lukrativen und strategisch wichtigen jüngsten Zielgruppe ist Facebook als Unternehmen in einem ewigem Hase-und-Igel-Spiel mit kurzen Zyklen gefangen. Keine Lösung wird je dauerhaft sein“, so der Social-Media-Experte.
„Der Kampf um den Spitzenplatz in der Social-Media-Nutzung der Jüngsten wird rund alle sechs Jahre unter völlig neuen Wettstreitern neu ausgetragen werden. Und solange Facebook Killer-Apps für Teenager nicht wieder selbst entwickelt, wird es sie immer weiter zukaufen müssen, um vorn dabei zu bleiben und auf Dauer nicht den Anschluss zu verlieren.“

Quelle und weitere Infos hier: https://www.faktenkontor.de/pressemeldungen/verlorene-jugend-nach-facebook-meiden-teenies-jetzt-auch-instagram/


Zu den Ursachen wachsender seelischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen

Von Christa Meves

Die Barmer Ersatzkasse schreit auf: Die Zahlen von Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen im Hinblick auf ihre Psychotherapiebedürftigkeit schnellen hoch (1).

Eilfertig wird allerdings auf diese Nachricht in den Medien geschlußfolgert, dass die Ursache dafür in der Virus-Isolation zu suchen ist. Aber die Daten dieser Kasse lassen dieses Faktum lediglich als Anlass verstehen.

Schon vor Corona haben auch die Kinderärzte auf eine fortgesetzte Zunahme der Verhaltensstörungen, vor allem der motorischen Unruhe, hingewiesen. Wir sollten uns also nicht täuschen lassen und stattdessen dem Tatbestand tapfer ins Auge sehen, dass hier dringend darüber nachgedacht werden muss, worin die eigentlichen Ursachen dieser bedenklichen Zunahme beruhen, um jungen Eltern dadurch die Möglichkeit zu vermitteln, im Erziehungsgeschehen die Dinge zu vermeiden, die zu Verhaltensstörungen führen.

Das ist deswegen doppelt nötig, weil die Fachleute längst erkannt haben, dass das frühe Auftreten solcher Störungen ein sehr harter Brocken bei den therapeutischen Bemühungen ist. Und zuzugeben ist, dass bei den Lebensschwierigkeiten von erwachsenen Menschen die Therapeuten oft konstatieren, dass bei entsprechenden Patienten nicht selten bereits im Kindesalter Erstsymptome als Verhaltensstörungen sichtbar waren.

Ich habe mich in meiner praktischen Arbeit als Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin seit mehr als 50 Jahren mit diesem Problem vorrangig beschäftigt, sah hier bald die seelische Schwächung der jungen Generation sich einbahnen, erstellte darüber Prognosen mit der Aussage, dass man spätestens am Beginn des neuen Jahrhunderts mit einer traurigen Verwirklichung in der Bevölkerung zu rechnen hätte, wenn der Mainstream der Erziehung sich nicht ändern würde.

Heute ist es längst so weit. Denn diese verhängnisvolle Marschrichtung des Zeitgeistes änderte sich in der Tat nicht nur nicht, sondern sie läuft seit dem Beginn des neuen Jahrhunderts in Richtung einer allgemeinen, gefährlichen Ideologisierung, wodurch die wachsenden wissenschaftlichen Bestätigungen durch seriöse Fachleute nicht nur ostentativ überhört werden, sondern höhnisch der Zeitgeist allein als einzig richtiger Maßstab lauthals verkündet wird.

Dagegen spricht nun mit ihren Zahlen – in den Stürmen allgemeiner globaler Verwirrungen nur schwach zirpend – eine Krankenkasse, die sich mit ihren Ausgaben für seelisch beeinträchtigte Kinder überlastet fühlt.

Was dazu als Ursache zu sagen ist, habe ich seit 1966 mit Fachbüchern, in Printmedien und mit Radio- und Fernsehsendungen tausendfältig in die deutschsprachigen Länder hineingestreut und tue das heute weiter, weil ich die bedrängende Erfahrung habe machen können, dass es eine ganze Phalanx von bemühten, jungen Eltern gibt, denen es dadurch möglich geworden ist, meine Erziehungsvorschläge für notwendig und erfolgreich zu halten.

Praktische Erfahrung und wissenschaftliche Erkenntnis haben verdeutlicht, dass die Einhaltung der Naturordnung mit einer durchgängig direkten Nähe der Mutter zum Kind in dessen ersten Lebensjahren zwingend notwendig ist, weil sich in diesem Zeitfenster die positiven Erfahrungen des Kindes in sein sich entfaltendes Gehirn als künftige Liebes- und Leistungsfähigkeit geradezu einstanzen – ebenso aber auch besonders in dieser Zeit durch eine unnatürliche, unzureichende Versorgung des Kindes sich ein unruhig suchendes Verhalten, ja Widersetzlichkeit als seelische Störung in sein Gehirn langfristigst einprägt.

Als Quintessenz heißt das: Das Menschenkind ist auf Liebe geradezu programmiert.

Der Mensch ist eine Krone der Schöpfung Gottes. Dieser hat ihn eingefügt in prinzipielle Wachstumsphasen der Ausgestaltung mit einer umfänglichen Hilflosigkeit am Lebensanfang. Viel direktes Beschützen und Einhalten der Wachstumsgesetze ist nötig, damit die gesunde Ausgestaltung zum Erwachsenen – durch liebevolle Bemühung um die eigenen Kinder – geschehen kann.

Das gelingt am ehesten durch eine intensive, mindestens dreijährige Verbindung zu der Frau, aus der das Kind geschlüpft ist, und mit einem Vater, der diese Notwendigkeit durch treue Mühewaltung, durch seine Arbeit und sein einfühlsames Verhalten absichert.

Eine Regierung, die sich einer gesunden Zukunft ihrer Bevölkerung zu befleißigen hat, ist deshalb verpflichtet, sich dieser Zukunftsförderung vorrangig zu verschreiben. Das tut sie aber seit Jahrzehnten nicht mehr, weil diese natürliche Grundformel der Erziehung durch anmaßendes Geschrei in den Medien der Bevölkerung aus dem Kopf geraten ist.

Bis dahin ist es deshalb nötig, dass jede hellsichtige Familie selbst versucht, bei ihren Nachkommen dieses Ziel allein zu erreichen. Belohnt für ihre Mühe wird sie durch hervorragende Konzentrationsfähigkeit bereits im Grundschulalter, vor allem aber auch durch viel erfreulichen Umgang mit ihren Nachkommen selbst.

Sogar die Geschichtsforschung hat uns gelehrt: Fest zusammenhaltende Familien überstehen auch Notzeiten weitaus am besten.

(1) https://www.barmer.de/presse/bundeslaender-aktuell/nordrhein-westfalen/aktuelles/barmer-analyse–immer-mehr-psychotherapie-fuer-kinder-und-jugendliche-288260


Junge Leute leben heute länger enthaltsam

Unter dem Titel „Jugendliche immer später sexuell aktiv“ veröffentlichte die FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung) am 4. Dezember 2020 auf S. 8 einen Bericht über Teenis zwischen 14 und 17 Jahren.

Demnach haben Jugendliche heute ihre ersten Intim-Erfahrungen später als noch vor zehn oder 15 Jahren. Die Zeitung berft sich auf eine Repräsentativbefragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Während sexuelle Aktivitäten unter den Vierzehnjährigen mit durchschnittlich vier Prozent noch die Ausnahme sind (im Jahre 2005 waren es 11%), hat im Alter von 17 Jahren mehr als die Hälfte bereits das „erste Mal“ erlebt. Bei deutschen Mädchen sind es knapp 70%, bei jenen mit ausländischen Wurzeln hingegen nur 37%.

Als Gründe für die sexuelle Zurückhaltung geben Mädchen wie Jungen überwiegend an: „Fehlen des/r Richtigen“ und „bin noch zu jung“.

Beim „ersten Mal“ verwenden fast 77 Prozent ein Kondom, 30 Prozent nehmen die Pille, die sich damit weiter auf dem Rückzug befindet.