Der römische Hauptmann und seine überragende Glaubensstärke

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Mt 8,5-11:

In jener Zeit, als Jesus nach Kafarnaum kam, trat ein Hauptmann an ihn heran und bat ihn:
HERR, mein Knecht liegt gelähmt zu Hause und hat große Schmerzen. bild-jesus-oben

Jesus sprach zu ihm: Ich will kommen und ihn gesund machen.

Da antwortete der Hauptmann: HERR, ich bin es nicht wert, dass du mein Haus betrittst; sprich nur ein Wort, dann wird mein Knecht gesund. –  Auch ich muss Befehlen gehorchen, ich habe selber Soldaten unter mir; sage ich nun zu einem: Geh!, so geht er, und zu einem andern: Komm!, so kommt er, und zu meinem Knecht: Tu das!, so tut er es.

Jesus war erstaunt, als er das hörte, und sprach zu denen, die ihm nachfolgten: Amen, das sage ich euch: Einen solchen Glauben habe ich in Israel noch bei niemand gefunden. Ich sage euch: Viele werden von Osten und Westen kommen und mit Abraham, Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen.

 


Christus klagt über Städte, die sich trotz seiner Wunder nicht bekehren

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Mt 11,20-24:

In jener Zeit begann Jesus den Städten, in denen er die meisten Wunder getan hatte, Vorwürfe zu machen, weil sie sich nicht bekehrt hatten: Weh dir, Chorazin! Weh dir, Betsaida! Wenn einst in Tyrus und Sidon die Wunder geschehen wären, die bei euch geschehen sind – man hätte dort in Sack und Asche Buße getan. DSC06228

Ja, das sage ich euch: Tyrus und Sidon wird es am Tag des Gerichts nicht so schlimm ergehen wie euch.

Und du, Kafarnaum, meinst du etwa, du wirst bis zum Himmel erhoben? Nein, in die Unterwelt wirst du hinabgeworfen. Wenn in Sodom die Wunder geschehen wären, die bei dir geschehen sind, dann stünde es noch heute.

Ja, das sage ich euch: Dem Gebiet von Sodom wird es am Tag des Gerichts nicht so schlimm ergehen wie dir.

 


Wer von diesem Brot ißt, wird leben in Ewigkeit

Aus der heutigen Evangelienlesung der kath. Kirche: Johannes 6,52-59:

Da stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu essen geben?
Jesus sprach zu ihnen:

Foto: E. GründlerAmen, amen, das sage ich euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht eßt und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch.  Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am Letzten Tag.
Denn mein Fleisch ist wahrhaft  eine Speise und mein Blut ist wahrhaft ein Trank.

Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm. Wie mich der Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so wird jeder, der mich ißt, durch mich leben.  

Dies ist das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Mit ihm ist es nicht wie mit dem Brot, das die Väter gegessen haben; sie sind gestorben. Wer aber von diesem Brot ißt, wird leben in Ewigkeit.

Diese Worte sprach Jesus, als er in der Synagoge von Kafarnaum lehrte.

Gemälde: Evita Gründler