„Marsch für das Leben“ in Washington: Trump solidarisiert sich mit Lebensrechtlern

Evangelikaler Vizepräsident Mike Pence pro life

Der amerikanische Präsident Donald Trump hat den Lebensrechtlern in den USA am gestrigen Freitag seine Unterstützung zugesagt und das menschliche Leben als das „größte aller Wunder“ bezeichnet.
Den sage und schreibe ca. 500.000 Teilnehmern der Mega-Demo „Marsch für das Leben“ (March for Life) in Washington erklärte er durch eine Live-Video-Zuschaltung aus dem Weißen Haus, die Anti-Abtreibungs-Bewegung sei „aus der Liebe“ geboren und verteidige den Respekt vor dem menschlichen Leben.
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Der Präsident bekräftigte in seiner Ansprache, er wolle dafür sorgen, daß die Gewissensfreiheit und die „religiösen Rechte“ von Ärzten und Krankenpersonal besser geschützt würden. Die „Unantastbarkeit des Lebens und der Familie“ sei das Fundament der Gesellschaft.
Das „Recht auf Leben“ sei in der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung nicht ohne Grund an erster Stelle genannt und müsse daher auch vorrangig verteidigt werden.
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Es war in diesem Jahr das erste Mal, daß ein Präsident mit einer eigenen Rede (und nicht nur per Grußwort) zu den Teilnehmern des seit  1974  jährlich stattfindenden „March for Life“ sprach.
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Die US-amerikanische Lebensrechtsbewegung befindet sich seit Amtsantritt Trumps politisch im Aufwind. Vor allem sein Vizepräsident, der evangelikale Mike Pence, setzt sich seit Jahrzehnten engagiert gegen Abtreibung ein.

Trump selber war bei diesem Thema früher anders eingestellt. Eigenen Angaben zufolge hat er vor etwa 6 bis 7 Jahren seine Ansicht geändert.
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Der bislang eindeutigste Lebensrechtler-Präsident in der Geschichte der USA war der Republikaner Ronald Reagan. Er veröffentlichte sogar während seiner Amtszeit ein Buch gegen Abtreibung, das damals auf deutsch unter dem Titel „Recht auf Leben“ im Hänssler-Verlag erschien.
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Auch Kardinal Dolan hatte in einer Ansprache im Vorfeld des Marsches einen klaren Standpunkt vertreten: https://de.catholicnewsagency.com/story/march-for-life-kardinal-dolan-ruft-zum-gebet-gegen-die-machte-des-bosen-auf-2775
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Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.
Fotos: Dr. Edith Breburda

US-Vizepräsident Mike Pence sprach beim „Marsch für das Leben“

Eine halbe Million Lebensrechtler in Washington

Am gestrigen Freitagabend wurde in Washington der „Marsch für das Leben“ veranstaltet, an dem sich eine halbe Million Menschen beteiligten, darunter zahlreiche Politiker und kirchliche Würdenträger. embryo

Papst Franziskus schickte ein ermutigendes Grußwort und dankte den Abtreibungsgegnern für das „großartige Zeugnis zugunsten der Heiligkeit jedes menschlichen Lebens.“

Der neue US-Präsident Donald Trump twitterte an die Teilnehmer:  „Der Marsch ist so wichtig. An alle, die ihr heute marschiert: Ihr habt meine volle Unterstützung.“  –  Seine Beraterin Kellyanne Conway hielt eine eindringliche Ansprache an die ca. 500.000 Versammelten.

Typisch für die meisten deutschen Mainstream-Medien: Entweder wird der Marsch totgeschwiegen oder kleingeredet:

Die ARD sprach wenigstens von „zehntausenden“ Teilnehmern und fabulierte, die genaue Zahl sei angeblich unklar. Die linksliberale „Zeit“ schraubt die Teilnehmer geradezu lächerlich auf „mehrere tausend Menschen“ herunter.  –  Zur kürzlichen Feministinnen-Demo heißt es dort freilich: „Am 21. Januar hatten in Washington über eine halbfoto-us-kongress-pre Million Menschen für das Recht auf Abtreibung demonstriert.“

Der seit Jahrzehnten als konsequenter Lebensrechtler bekannte Vizepräsident Mike Pence (siehe Foto) beteiligte sich ebenfalls an der Lebensrechtler-Demo und erklärte in einer frei gesprochenen Rede:  „Wir stehen an einem historischen Wendepunkt.“  –  Er kündigte an, gemeinsam mit dem Kongreß werde die Regierung daran arbeiten, die staatliche Finanzierung von Abtreibung zu beenden.

Zudem sagte der republikanische Politiker und dreifache Familienvater:

„Ich bin pro-life und ich werde mich dafür nicht entschuldigen. Wir werden nicht ruhen, solange wir nicht eine Kultur des Lebens in den USA erreicht haben. Eine Nation, die nicht zum Leben steht, wird nicht mehr lange existieren.“

Er kündigte an, daß der neue Präsident Trump schon bald einen Kandidaten für das Oberste Gericht ernennen werde, der das Lebensrecht der ungeborenen Kinder respektiere: „Das Leben gewinnt wieder in Amerika“, verkündete Pence. 

Auch der katholische Erzbischof und Kardinal T. Dolan hielt eine Rede und teilte danach auf Twitter mit: „Halleluja für all diese mutigen Seelen, die am Marsch für das Leben teilnehmen, vor allem für die jungen Menschen.“

VIDEO der PENCE-Ansprache: https://www.youtube.com/watch?v=30KOQosG-Fk&feature=youtu.be

HIER unser ausführlicher Artikel über US-Vizepräsident PENCE in der JÜDISCHEN RUNDSCHAU. http://juedischerundschau.de/mike-pence-katholikal-und-ein-grosser-freund-israels-135910653/

 


USA: Präsident Trump unterstützt den „Marsch für das Leben“ in Washington

Jahr für Jahr gibt es in den USA den „Marsch für das Leben“ in Washington mit hunderttausenden Teilnehmern. Dieser Bürgerprotest gegen Abtreibung wird vom konservativen Flügel der Republikaner-Partei regelmäßig unterstützt.  

Slogan: "GERECHTIGKEIT für die UNGEBORENEN"

Slogan: „GERECHTIGKEIT für die UNGEBORENEN“

Laut Medienberichten wird die neue Regierung beim Lebensrechtler-Marsch am kommenden Freitag stark vertreten sein.

Pressesprecher Sean Spicer teilte dazu am gestrigen Dienstag mit, Trump sei als  Pro-life-Präsident angetreten und werde klar auf der Seite der Lebensrechtler stehen. Es wird mit einem Grußwort Trumps an die Teilnehmer gerechnet. Eine direkte Teilnahme des neuen Präsidenten gilt hingegen als unwahrscheinlich.

An der Großdemonstration werden zahlreiche katholische Bischöfe vertreten sein. Kardinal Dolan, der Erzbischof von New York, wird eine Ansprache halten. Er war auch bei Trumps Amtseinführung vertreten und nahm dort eine Bibellesung vor.


USA: Bischofskonferenz lobt Präsident Trumps Anti-Abtreibungs-Dekret gegen PP

„Er ist auch ein Präsident für die Ungeborenen“

Der amerikanische Präsident Donald Trump hatte angekündigt, der internationalen Abtreibungs-Organisation PP (Planned Parenthood), deren Ableger in Deutschland der Verein „Pro Familia“ ist, sämtliche staatlichen Gelder zu streichen  –  siehe hierzu unser Bericht aus der vorigen Woche: https://charismatismus.wordpress.com/2017/01/20/wird-trump-dem-groessten-abtreibungsverband-pp-die-staatszuschuesse-streichen/img_2423
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Am gestrigen Montag (23.1.) hat er ein Dekret unterzeichnet, wonach ab sofort weltweit keinerlei Regierungsgelder für PP freigegeben werden.
Es handelt sich um eine der ersten Amtshandlungen des neuen Präsidenten. Damit hat Trump die acht Jahre zuvor durch Obama erfolgte Anordnung pro PP rückgängig gemacht. 
BILD: Präsident Trump gut gelaunt bei der Amtseinführung im Kreise seiner Familie, Verwandten und seines Vizepräsidenten Pence (links außen), der seit Jahrzehnten als christlicher Abtreibungsgegner bekannt ist
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Wie zu erwarten ist, haben sich amerikanische Lebensrechts-Gruppen  – darunter das bekannte Pro-life-Portal https://www.lifesitenews.com/  – begeistert über diese Anordnung gezeigt.

Auch Kardinal Dolan würdigte diese Entscheidung im Namen der US-amerikanischen Bischofskonferenz uneingeschränkt als „willkommenen Schritt“, das fundamentale Recht auf Leben wieder zu stärken.

Sean Spicer, der Pressesprecher Trumps, erklärte auf einer Pressekonferenz wörtlich: „Der Präsident hat völlig klar gemacht, dass er ein ‚Prolife-Präsident‘ ist“, denn er trete für alle Amerikaner ein, „auch für die ungeborenen“.

Foto: Fox-News / Dr. E. Breburda


Der PAPST, zwei anhängliche Tauben – und die schlagfertige Mutter des Kardinal Dolan…

Am 29. Januar 2012 ließ Papst Benedikt beim Angelusgebet auf dem Petersplatz wie jedes Jahr um diese Zeit zwei weiße Tauben vom Fenster seines Palastes wegfliegen. Ein Vogel flog angesichts des kalten Wetters in den warmen Raum zurück. Die zweite Taube blieb gleich gemütlich am Fenstersims sitzen statt wegzufliegen.  Der Papst kommentierte: „Mamma mia“.  – Dann sagte er über die beiden Tauben: „Sie wollen im Haus des Papstes bleiben“.   radiovatikan

Einige Zeit später führte Thomas Gottschalk in seiner Fernsehshow genau diese Szene vor und sagte dann: „Wie gut, daß der Heilige Geist immer wieder zur Kirche zurückkehrt…“   

EBENSO WAHR ist folgende Papststory: 

Rosenmontag, 20.2.2012,  Audienz im Vatikan: Der neu ernannte Kardinal Timothy Dolan, Erzbischof von New York, stellte dem Papst seine 84-jährige Mutter Shirley vor: „Heiliger Vater, hier ist meine Mutter!“  –  Dann fragte er scherzhaft, ob der Papst sie nun zur “First Lady” des Kardinalskollegiums ernennen könne   –  schließlich sei er, Dolan, einer der wenigen Kardinäle im Kollegium, der jung genug sei, um eine noch lebende Mutter zu haben.  Der Papst wandte sich an Frau Shirley: “Sie sehen zu jung aus, um die Mutter eines Kardinals zu sein.“  –  Darauf antwortete sie geistesgegenwärtig mit leichter Ironie: „Heiliger Vater, war das jetzt eine unfehlbare Aussage?“

Zum Abschluß eine Anekdote aus alter Zeit:

Der große Künstler El Greco malte ein Porträt des Papstes. Dieser schaut sich das Gemälde an, lächelt und schreibt eine Bibelstelle (Mt. 14,27) unter das Porträt. El Greco liest gespannt  in der Heiligen Schrift nach: “Fürchtet euch nicht, ich bin es.“


PAPST-Anekdoten: zwei wahre und zwei erfundene…

1. Am 29. Januar 2012 ließ der Papst beim öffentlichen Angelusgebet wie jedes Jahr um diese Zeit zwei weiße Tauben vom Fenster seines Apostolischen Palastes wegfliegen. Ein Vogel flog angesichts des kalten Wetters in den warmen Raum zurück. Die zweite Taube blieb gleich gemütlich am Fenstersims sitzen statt wegzufliegen.  Der Papst kommentierte: „Mamma mia“. Dann sagte er über die beiden Tauben: „Sie wollen im Haus des Papstes bleiben“.  – Nun spielte Thomas Gottschalk in seiner Fernsehshow diese Szene ab und sagte dann: „Wie gut, daß der Heilige Geist immer wieder zur Kirche zurückkehrt…“

2. Rosenmontag, 20.2.2012,  Audienz im Vatikan: Der neu ernannte Kardinal Timothy Dolan, Erzbischof von New York, stellte dem Papst seine 84-jährige Mutter Shirleyvor: „Heiliger Vater, hier ist meine Mutter!“  – Dann fragte er, ob der Papst sie nun zur “First Lady” des Kardinalskollegiums machen könne  – schließlich sei er, Dolan, einer der wenigen Kardinäle im Kollegium, der jung genug sei, um eine noch lebende Mutter zu haben.  Dann habe der Papst zu Frau Shirley gesagt: “Sie sehen zu jung aus, um die Mutter eines Kardinals zu sein.“  –  Sofort habe sie geantwortet: „Heiliger Vater, war das jetzt eine unfehlbare Aussage?“

3. Der große Künstler El Greco hat einst den Papst gemalt. Dieser schaut sich das Gemälde an, lächelt und schreibt eine Bibelstelle (Mt. 14,27) unter das Porträt. El Greco liest gespannt  in der Heiligen Schrift nach: “Fürchtet euch nicht, ich bin es.“

4. Ein erstklassiger Taxifahrer holt Papst Benedikt XVI. vom Flughafen ab. Nachdem das Gepäck in die Limousine geladen wurde, stand der Papst noch auf dem Bordstein. „Entschuldigen Sie, Eure Heiligkeit“, sagt der Fahrer: „Wollen Sie bitte Platz nehmen?“
„Also um Ihnen die Wahrheit sagen“, wimmelt der Papst etwas ab, „man ließ mich nie im Vatikan fahren  –  und ich würde wirklich gerne heute selber fahren.“
„Tut mir leid, aber das geht auf keinen Fall. Ich würde meinen Job verlieren! Und wenn etwas passieren sollte?“  – Doch der Pontifex bleibt beharrlich bei seinem Wunsch, selber das Lenkrad zu führen. Der Papst verspricht ihm sein besonderes Gebetsgedenken.
Widerwillig läßt der Chauffeur den Papst an den Fahrersitz, bedauert aber schnell seine Entscheidung, denn dieser beschleunigt den Wagen schnell aufs Unerlaubteste.
„Bitte verlangsamen, Heiliger Vater!“, sagt der verzweifelte Chauffeur energisch, doch dieser hält den Fuß auf das Gaspedal, bis Sirenen von Polizeiautos ertönen.
„Oh, lieber Gott, ich werde meine Lizenz verlieren bin“, stöhnt der Fahrer.
Der Polizist wirft einen Blick zum Lenkrad, geht zurück zu seinem Motorrad und greift zu seinem Handy: „Ich muß den Chef sprechen“, sagt er aufgeregt seiner Station. „Ich habe einen Fahrer bei 160 Sachen erwischt.“   –  „Gib ihm einen dicken Strafzettel“, entgegnet der Chef.
„Ich glaube nicht, daß wir das wollen, da er wirklich wichtig ist“, erklärte der Polizist.
Der Chef rief: „Umso mehr!“
„Nein, ich meine wirklich wichtig“, sagte der Polizist genervt.
Der Chef fragte: „Der Bürgermeister?“  –  “Wichtiger.”  – „Der Ministerpräsident?“  –  „Noch wichtiger.“   – „Wer ist es?“  –  „Ich denke, es ist Gott!“  – „Was soll das denn heißen?!“  – „Stellen Sie sich vor, er hat den Papst als Chauffeur!“