Lauterbach bedauert Panikmache bei Kindern

Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hat den Umgang mit Kindern in der Coronakrise kritisiert. Dass denen erzählt worden sei, sie dürften nicht in die Schule gehen, weil sie sich sonst mit dem Virus infizieren und ihre Großeltern tödlich gefährden, sei „vollkommen daneben“ gewesen, sagte er der FAZ.

Der Präsident der Dt. Gesellschaft für Pädiatrische Kardiologie, Dr. Nikolaus Haas, erklärte: „Den Kindern wurde während der Pandemie Angst eingejagt: Kinder, wenn ihr aus der Schule nach Hause kommt, steckt ihr die Oma an und bringt sie um, deshalb müsst ihr zuhause bleiben. Das war natürlich Unsinn.“

Der Mediziner sagte außerdem: „Ich bin kein Impfgegner und möchte auch, dass die Kinder so schnell wie möglich in ein normales Leben zurückkehren. Aber zu impfen brauchen wir sie dafür nicht“. Daten aus Israel und England zeigten, dass Delta für Kinder nichts Schlimmeres bedeute als die vorherigen Varianten oder der Wildtyp“.

Dr. Haas fügte hinzu:

„Außerdem wissen wir, dass Ausbrüche in Schulen gleichzeitig mit Ausbrüchen in den Gemeinden passieren. Das Virus wird durch Erwachsene in die Schulen getragen. Dass Kinder einander, ihre Lehrer oder Eltern anstecken, ist extrem selten.“

Quelle und vollständige Nachricht hier: https://www.extremnews.com/nachrichten/politik/79d1838156a269


WamS-Chef kritisiert SPD-Politiker Lauterbach

Karl Lauterbach, SPD-Politiker und vielbeachteter Gesundheitsexperte, ist in der Coronakrise zu einem fast ständig präsenten Talkshow-Star hochgestiegen – und vielfach auch zum bekanntesten Überbringer schlechter Nachrichten bzw. Panikprognosen geworden.

In der aktuellen WELT am SONNTAG (WamS) vom 2. Mai 2021 befaßt sich Chefredakteur Johannes Boie kritisch mit einigen seiner Äußerungen. Im Editorial an die Leserschaft bezieht er sich auf dessen Twitter-Tweets:

„Vor einem guten Monat warnte Karl Lauterbach (SPD), die Technische Universität Berlin habe in einem Modell „2000 Inzidenz im Mai“ errechnet. Dies würde massive Zunahme der Covid-Toten und Invaliden bedeuten…“ – Die erwähnte Studie habe, so Boie, darauf abgezielt, „die Anzahl der durchgeführten Corona-Tests in der Bevölkerung drastisch zu erhöhen“.

Lauterbach habe mit Hinweis darauf nicht nur mehr Tests gefordert, sondern auch eine „Ausgangssperre ab 20 Uhr“. Der Wams-Chefredakteur fügt hinzu, Lauterbach sei mit seinen „lauten Warnungen zum zweitbekanntesten Gesundheitspolitiker Deutschlands“ geworden.

Nun sei es Anfang Mai und die 7-Tage-Indizdenz liege bei 140, „Tendenz fallend“: „Von 500er oder gar 2000er Indizidenz keine Spur“ und dies auch ohne die geforderte 20-Uhr-Ausgangssperre und Dauertests dreimal pro Woche bei Arbeitnehmern.

Boie schlußfolgert: „Hätte Lauterbach sich duchgesetzt, wären die Grundrechte noch weiter eingeschränkt.“

.


Auch Thailand verschiebt Astra-Zeneca

Nach Dänemark, Island, Norwegen, Estland, Litauen, Lettland, Luxemburg, Italien

Nachdem bereits einige skandinavische Länder (Dänemark, Island, Norwegen) beschlossen haben, das Impfen mit AstraZeneca einzustellen oder zumindest zu verschieben, hat nun auch Thailand entschieden, den umstrittenen Wirkstoff vorübergehend auszusetzen, nachdem mehrere Todesfälle nach Impfung und Berichte über schwere Fälle von Blutgerinnseln bekannt wurden.

Das südostasiatische Land hatte im Februar bereits 117.000 Dosen des britisch-schwedischen Vakzin erhalten.

Bereits am Montag wurde in Österreich die Impfung mit einer bestimmten Charge von Astrazeneca gestoppt. Estland, Litauen, Lettland und Luxemburg beendeten ebenfalls vorsorglich die Impfungen mit dieser Charge, die insgesamt rund eine Million Impfdosen beinhaltete und an 17 europäische Länder ging. Auch Italien führte einen Stopp durch, allerdings mit einer anderen Charge.

Erwartungsgemäß hat SPD-Politiker Karl Lauterbach die Reaktion dieser Staaten kritisiert. Der Schaden in das „Vertrauen“ zu diesem Impfstoff sei „immens“, twitterte er. Er bleibe dabei: „AstraZeneca ist sicher“ und er würde ihn „jederzeit nehmen“. Zudem habe man die Wirksamkeit des Impfstoffs am Anfang „stark unterschätzt“, bemängelte er.

Als „sehr gut“ hat unlängst auch der „Star-Virologe“ Christian Drosten das Astra-Zeneca energisch verteidigt, nachdem sich der Weltärztebund eher kritisch positionierte und Verständnis äußerte für jene Personen – zumal aus dem Medizinbereich – die sich damit nicht impfen lassen wollen.

Näheres dazu hier: https://charismatismus.wordpress.com/2021/02/20/astrazeneca-arzteprasident-contra-drosten/
 
 


AstraZeneca: Ärztepräsident contra Drosten

Der Präsident des Weltärztebundes und Ehrenvorsitzende des Deutschen Ärztebundes, Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, erkärte unlängst, er habe „Verständnis etwa für medizinisches Personal, das sich nicht mit dem AstraZeneca-Impfstoff impfen lassen“ wolle. Er wies auf die geringe Wirksamkeit des Wirkstoffs von nur 70% hin.

Dies rief sogleich den SPD-Politiker, Lockdown-Fan(atiker) und Unheilsprognostiker Karl Lauterbach auf den Plan, der Montgomerys Äußerungen als „völlig verantwortungslos“ bezeichnete.

Im Gegensatz zum Weltärzte-Chef steht in dieser Streitfrage auch der deutsche „Star-Virologe“ und Dauerberater der Bundesregierung, Dr. Christian Drosten aus Berlin, der den in die Kritik geratenen AstraZeneca-Impfstoff entschieden verteidigt und als „sehr gut“ bezeichnet.

Er könne „ohne Zögern“ sagen, AstraZeneca sei „besser als sein Ruf“ und zudem ein „halb-akademischer Impfstoff“, da er von der Universität Oxfordert mitentwickelt worden sei.

„Wir müssen alles dransetzen, jetzt so schnell wie möglich in der Breite zu impfen“, bilanzierte Drosten:

„Die Impfstoffe, die wir haben, die sind extrem gut gegenüber dem, was man erwarten konnte. Es gibt immer irgendwo ein Haar in der Suppe und manche schauen da mit dem Vergrößerungsglas drauf.“

Quellen zu Drosten-Zitaten: https://www.tagesspiegel.de/wissen/gibt-immer-irgendwo-ein-haar-in-der-suppe-drosten-lobt-sehr-guten-astrazeneca-impfstoff-als-wichtiges-instrument/25560996.html
https://www.merkur.de/welt/corona-christian-drosten-merkel-deutschland-astrazeneca-ndr-update-impfstoff-israel-mutation-90208482.html


Virologe kritisiert SPD-Politiker Lauterbach

Laut einer heutigen Meldung von „web.de“ hält der Virologe Jonas Schmidt-Chanasit die Warnungen des SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach vor einer Abschaffung der Maskenpflicht für überzogen.

Solche Aussgen würden zu einer „Dauer-Aufgeregtheit“ und dann im Volk zu einer „Corona-Müdigkeit“ führen.

Der Hamburger Virologe erklärte weiter, Masken hätten nur dort Sinn, wo Menschen auf engem Raum längere Zeit zusammen seien:

„Wenn ich den Zugang so regele, dass entsprechend wenig Leute im Geschäft sind, die die Abstände dann einhalten, ist eine Maske auch nicht sinnvoll“, sagte Schmidt-Chanasit dem „Hamburger Abendblatt“. Sein Forschungsbereich sind neu auftretende Infektionskrankheiten.

 


Allein der Gesetzentwurf von Sensburg & Co. ist verfassungsgemäß

Hedwig von Beverfoerde

In zwei Gutachten ist der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages zum Ergebnis gekommen, dass drei der vier vorliegenden Gesetzentwürfe zur Mitwirkung am Suizid nicht mit dem Grundgesetz zu vereinbaren sind. Sensburg-Dörflinger-Hüppe_2

Der Gesetzentwurf der CDU-Parlamentarier Prof. Dr. Patrick Sensburg und Thomas Dörflinger sowie Hubert Hüppe (siehe Fotos) ist somit der einzige, der einer Überprüfung vor dem Bundesverfassungsgericht standhalten würde.

Bei den drei übrigen Gesetzentwürfen von Michael Brand (CDU) und Kerstin Griese (SPD), von Renate Künast (Grüne) und Petra Sitte (Linke) und der Gruppe um Peter Hintze (CDU) und Prof. Dr. Karl Lauterbach (SPD) bemängeln die Gutachter einen Verstoß gegen das Bestimmtheitsgebot des Grundgesetzes.

Bei Brand beispielsweise werde durch den Entwurf nicht klar, wo die Grenze zwischen verbotener geschäftsmäßiger, auf Wiederholung ausgelegte Suizidmitwirkung und erlaubter Suizidassistenz im Einzelfall verlaufe – auch und gerade für Ärzte, die regelmäßig Sterbende begleiten.

Ausführliche Infos finden Sie hier.

Weitere zahlreiche Artikel im CHRISTLICHEN FORUM über den Sensburg-Entwurf zur „Sterbehilfe“: https://charismatismus.wordpress.com/category/causa-sensburg-entwurf-%C2%A7-217/


Die Abgeordneten Hintze und Lauterbach machen Ärzte zu Handlangern des Todes

Zur Vorstellung des Gesetzentwurfes der Bundesabgeordneten Dr. Peter Hintze und Prof. Dr. Karl Lauterbach zur „Regelung der ärztlich begleiteten Lebensbeendigung“ (Suizidbeihilfe-Gesetz), erklärt der Arbeitskreis „Ethik in der Medizin“ der Christdemokraten für das Leben (CDL): _DSC4662

Für die Verfasser des Gesetzentwurfs ist der Wunsch zur Selbsttötung ein Ausdruck absoluter Patientenautonomie und die Beihilfe hierzu eine ärztliche Aufgabe. Deshalb soll analog zur Patientenverfügung die ärztliche Beihilfe zum Suizid im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) geregelt werden.

FOTO: Mechthild Löhr, die Vorsitzende der CDL

Die Bestimmungen des BGB regeln ausschließlich die Beihilfe des Arztes zum Suizid. Nach den Vorstellungen der Verfasser des Entwurfes ist den Ärzten die Beihilfe nur in Grenzfällen erlaubt, in denen auch palliativmedizinisch keine ausreichende Schmerzlinderung mehr möglich ist oder der psychische Leidensdruck, etwa durch Ekel vor den Begleiterscheinungen der Krankheit, zu groß wird.

Daran, dass die Beihilfe zur Selbsttötung bisher generell nicht unter Strafe steht, will die Abgeordnetengruppe um Hintze und Lauterbach nicht rütteln. Fälschlich gehen die Autoren davon aus, dass die Beihilfe zum Suizid bisher „nach den Vorschriften des Strafgesetzbuches erlaubt“ sei. images

Der Schluss, dass eine Tat, die nicht explizit verboten und strafrechtlich bewährt ist, ausdrücklich erlaubt ist, ist jedoch falsch und lässt jede moralische Qualität einer staatlichen Rechtsordnung außer Acht.

Die Verfasser erklären, dass die deutliche Mehrheit der Bevölkerung das Recht auf einen ärztlich assistierten Suizid haben möchte, unabhängig davon, ob der Einzelne dieses Recht wirklich in letzter Konsequenz in Anspruch nimmt oder nicht.

Schlittern wir in eine „Pflicht zum Sterben“?

Mit dem Verbot der Beihilfe würde für Hintze und Kollegen ein „Zwang zum Leiden“ oder plastischer ausgedrückt „eine Rechtspflicht zum Leiden“ manifestiert.

Doch die von ihnen postulierte sog. „Freiheit“ zum Sterben und das „Recht“ auf Beihilfe können im Umkehrschluss zu einer „Pflicht zum Sterben“ werden. Etwa wenn die Möglichkeit vorhanden ist, aber nicht in Anspruch genommen wird und der Patient sich für die teure und die Solidargemeinschaft der Versicherten belastende Weiterbehandlung entscheidet. Lebenserhaltende Therapien oder Tod dürfen aber nicht zu gleichwertigen Alternativen werden. DSC00254

Hintze und Lauterbach betonen die absolute Autonomie und das vollkommene Verfügungsrecht des Patienten über sein eigenes Leben. Das Lebensrecht ist aber durch das Grundgesetz geschützt und würde durch ein Verbot der Beihilfe zum Suizid unzulässig eingeschränkt.

Gleichwohl sprechen sie dem behandelnden Arzt aber zu, „am ehesten“ beurteilen zu können, „was im konkreten Einzelfall medizinisch angezeigt und in Würdigung der Gesamtsituation des Patienten zu verantworten ist“. Schließlich muss eine unheilbare und unumkehrbar zum Tode führende Erkrankung des Patienten vorliegen, damit die Beihilfe für den Arzt straflos bleibt.

Wirksamer Schutz vor Dammbrüchen notwendig

Psychische Erkrankungen wie Depressionen oder auch eine altersbedingte Demenz und andere unheilbare aber nicht tödlich verlaufende Krankheiten nimmt der Entwurf in seiner Begründung ausdrücklich aus. Diese Einschränkung ist allerdings inkonsequent.

Betonen Hintze und Kollegen an anderer Stelle noch den Leidensdruck, der den Patienten an den Abgrund treibt, scheint dieser bei anderen Erkrankungen nicht zu gelten. Diese Patienten werden von Hintze und Co. dann den Sterbehilfevereinen überlassen. imagesCA4JYFAC

Empfundenes Leiden, etwa durch eine nicht tödliche Erkrankung, die mit ständigen Schmerzen und erheblichen Alltagseinschränkungen verbunden ist, ist subjektiv. Jeder Mensch versteht und erträgt Leiden anders.

Im vorliegenden Gesetzentwurf wird dem Arzt zugebilligt, eine Entscheidung darüber zu treffen, ob der Leidensdruck auch hoch genug ist, um den Suizidwunsch glaubhaft und wahrhaftig auszulösen. Der Gesetzentwurf macht den Arzt so zum Handlanger des Todes.

Ein wirksamer Schutz vor jenen Dammbrüchen, wie sie aus den Niederlanden und Belgien berichtet werden und belegt sind, besteht allein in dem von den beiden Abgeordneten Sensburg und Dörflinger vorgelegten Gesetzentwurf, der die Beihilfe zum Suizid allgemein unter Strafe stellt.

Quelle und Kontaktdaten:

  • Christdemokraten für das Leben e.V.
  • Kantstr. 18 in 48356 Nordwalde 
  • Tel.: 0 25 73 – 97 99 391  /  Fax: 0 25 73 – 97 99 392
    E-Mail: info@cdl-online.de  /  Internet: www.cdl-online.de