Strafverfahren in Kassel zum §219a: Abtreibung ist keine Gesundheitsbehandlung

Zum heutigen Auftakt des Prozesses in Kassel gegen zwei Gynäkologinnen wegen Verstoßes gegen den § 219 a StGB erklärt Alexandra Linder (siehe Foto), die Bundesvorsitzende der Aktion Lebensrecht für Alle (ALfA):

Die Sachlage ist eindeutig: Auf der Internetseite der beiden Kasseler Ärztinnen Szász und Nicklaus steht unter der Rubrik „Ambulante Operationen“ ganz unten „Schwangerschaftsabbruch“ als normale Dienstleistung im Rahmen des gynäkologischen Spektrums.

Das absichtliche Beenden von Leben gegen Bezahlung sei, so wird suggeriert, ebenso selbstverständlich wie die Gesundheitsbehandlung oder Hilfe bei dem Versuch, Leben zu zeugen. Damit liegt ein Verstoß gegen den § 219a StGB vor.

Der Schwarze Peter wird in Bezug auf den § 219 a generell denjenigen zugeschoben, die den notorischen, absichtlichen Gesetzesverstoß angezeigt haben. Schuld an einer Verurteilung sind aber immer diejenigen, die gegen ein Gesetz verstoßen, nicht jene, die darauf aufmerksam machen.

Die Mitgliedschaft von Frau Szász bei „Terre des Femmes“ deutet darauf, worum es wirklich geht: Der Verein fordert eine „Entkriminalisierung der Abtreibung“. Dieser Begriff beinhaltet die Behauptung, dass eine absichtliche Handlung, bei der immer mindestens ein Mensch stirbt, ein Recht sei, und die möglichen rechtlichen Konsequenzen für die Handelnden daraus ein Unrecht.

Ungeborene Kinder spielen hierbei keine Rolle, auch nicht Millionen von Mädchen, die weltweit jedes Jahr ausschließlich deshalb durch Abtreibung beseitigt werden, weil sie Mädchen sind

„Die ALfA fordert seit vielen Jahren die Beendigung dieser mädchenverachtenden Praxis, die Feministinnen totschweigen“, so Linder. „Jedes Jahr werden über 45 Millionen Kinder, deutlich mehr als die Hälfte davon Mädchen, einer Ideologie geopfert und mögliche negative Folgen für die Mütter werden verschwiegen, unter denen Millionen von Frauen leiden.“

Auch das Argument, mit gesetzlichen Regelungen treibe man Frauen in die unsichere Illegalität, sei nicht haltbar:

„Eine Schwangerschaft ist keine Erkrankung und eine Abtreibung keine alternativlose lebensrettende Gesundheitsbehandlung. Wir sollten uns vielmehr um die Ursachen der Schwangerschaftskonflikte kümmern und echte Hilfe anbieten, damit keine Frau über Abtreibung nachdenken muss. Beratungsstellen, die dies seit vielen Jahren tun, haben regen Zulauf, denn in der Regel wollen Frauen überhaupt nicht abtreiben.“ 

Die Forderung nach Legalisierung sei die Folge einer im Grunde frauenfeindlichen Ideologie: „Es läuft darauf hinaus, dass Emanzipation bedeutet, weibliche Fähigkeiten und Eigenschaften abzuschaffen, um den Männern gleich zu sein. Das ist keine Emanzipation, sondern eine Kapitulation, denn damit geben die Protagonistinnen zu, dass sie ihr eigenes Geschlecht offenbar für minderwertig halten.“

Linder fügt hinzu: „Außerdem untergräbt eine Forderung nach einem Recht auf Abtreibung das Grundrecht der Gleichbehandlung“; sie erklärt abschließend: „Das Ziel eines Rechtsstaates kann nur sein, das Selbstbestimmungsrecht der Frau so mit dem Lebensrecht des Kindes in Einklang zu bringen, dass beide Personen damit leben können und nicht sterben müssen.“

Die Aktion Lebensrecht für Alle e.V. (ALfA) tritt für das uneingeschränkte Lebensrecht jedes Menschen ein – ob vor oder nach der Geburt, behindert oder nicht, krank oder gesund, alt oder jung.
Die ALfA hat mehr als 11.000 Mitglieder und ist Mitglied im Bundesverband Lebensrecht (BVL).


Linksradikale beschädigten Moschee in Kassel und kündigen weitere Gewalt an

Nach der Attacke auf eine Moschee in Kassel hat sich eine linksradikale Gruppierung zu dem Anschlag bekannt. „Nachdem bereits viel spekuliert worden ist, bekennen wir uns zu dem Angriff mit Molotow-Cocktails gegen den Treffpunkt türkischer Faschisten“, schrieb die „Antifa International“ auf dem linksextremen Portal „Indymedia“.

Am 25. März hatten vier vermummte Täter u.a. Molotow-Cocktails durch ein zerschlagenes Fenster des Vereins „Türkisch Islamisches Kulturzentrum“ geworfen.

BILD: Moscheee in Bonn (Foto: Dr. Bernd Pelz)

Grund für die Attacke sei es, daß Moslems in der Moschee mehrfach für den Einmarsch der türkischen Armee „und ihrer islamistischen, faschistischen Mörderbanden“ gebetet hätten. Zuvor seien „unzählige friedliche Aktionen und Demonstrationen“ wirkungslos geblieben

Weil die Bundesregierung weiterhin „auf den Pakt mit dem Diktator Erdogan“ setze, würden „weitere militante Aktinoen folgen, wenn nicht die Aggressionen der Türkei aufhören“.

Quelle: www. jungefreiheit.de


AfD-Politiker krankenhausreif geschlagen

Ein vermutlich linksextremer Täter hat den Vorsitzenden der AfD im Kreis Kassel, Florian Kohlweg, attackiert. Der AfD-Politiker war in der Nacht zu Sonntag zu Gast auf einer Abiturfeier im hessischen Karlshafen. „Im Verlauf des Abends erhielt er unvermittelt und ohne Vorgeschichte von einem Gast zwei sogenannte ‘Kopfnüsse’“, teilte die Polizei mit. afd_-300x298

Kohlweg verständigte demnach die Polizei, die daraufhin eine Strafanzeige wegen Körperverletzung aufgenommen habe. Bei dem Angreifer handele es sich laut dem 20 Jahre alten Politiker um einen 19 Jahre alten Paderborner, der der linken Szene angehöre. Kohlweg war bis Sonntag nachmittag nach Angaben seiner Partei wegen einer Platzwunde und Verdacht auf Gehirnerschütterung im Krankenhaus.

„Es ist ein Unding, daß demokratisch gewählte Volksvertreter vermeintlich zu Freiwild geworden sind“, kommentierte Vorstandsmitglied Ralf-Rüdiger Engelhart den Vorfall.

Quelle und vollständiger Text hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/mutmasslicher-linksextremist-pruegelt-afd-politiker-ins-krankenhaus/


Kassel: Erfolgreicher Kongreß über verfolgte Christen in aller Welt

„Jesus. Unsere Zuflucht“ war das Thema beim jährlichen „Open Doors Tag“ des überkonfessionellen christlichen Hilfswerkes. 2200 Besucher wollten am vergangenen Samstag im Kongress Palais Kassel aus erster Hand über die Situation verfolgter Christen informiert werden.

Bereits etwa 400 jugendliche Besucher waren am Vorabend zum Jugend-Gebets-Event nach Kassel gekommen. Markus Rode, Leiter von Open Doors Deutschland, stellte den Weltverfolgungsindex vor, eine jährliche Rangfolge von 50 Ländern, in denen Christen weltweit am stärksten bedrängt werden.

„Etwa 100 Millionen Christen werden weltweit verfolgt. Damit sind Christen die am stärksten verfolgte Religionsgemeinschaft der Erde. Im Vergleich zum Vorjahr hat die Verfolgung in zwei Dritteln der Länder zugenommen. Dennoch gibt es allen Grund zur Hoffnung. Wie sich das Thema ‚Jesus. Unsere Zuflucht´ im Leben unserer Sprecher bewahrheitet hat, wird heute im Mittelpunkt stehen“, so Rode.

Pastor Michael aus Indonesien erzählt, wie er von Muslimen brutal niedergestochen und lebensgefährlich verletzt wurde. Die tiefen Narben an seinem ganzen Körper zeugen bis heute von diesem Überfall. Aber er hat seinen Peinigern vergeben. Dadurch haben sie sich zu Christus bekehrt, und einige von ihnen gehören heute zur Kirchengemeinde von Pastor Michael. 

Hea Woo aus Nordkorea erzählte von ihrer Zeit im Arbeitslager. „Jesus, der auch dort meine Zuflucht war, gab mir die Kraft, lange Arbeitstage, Folter und Hunger zu überstehen.“

Ihr Mann kam in einem anderen Arbeitslager um, nur weil er Christ war. Ihr gelang schließlich die Flucht nach China.  

 

Pastor Edward und seine Ehefrau Rana berichteten aus Syrien, wo seit drei Jahren ein Bürgerkrieg tobt. Zusammen mit ihrer Kirchengemeinde in Damaskus leisten sie Nothilfe und Trauma Seelsorge für Christen und helfen auch vielen vom Krieg betroffenen Muslimen. Dieser Einsatz ist lebensgefährlich.

Der „Open Doors Tag“ wurde auch per Livestream vom Hauptveranstaltungsort in Kassel direkt in über 60 Kirchengemeinden in ganz Deutschland übertragen.

Open Doors auf Facebook http://www.facebook.com/opendoorsDE


Roter Vandalismus gegen den evangelikalen Fachverband „Weißes Kreuz“

Zu Vandalismus ist es im Zusammenhang mit dem Kongress „Sexualethik und Seelsorge“ des evangelikalen Fachverbandes Weißes Kreuz gekommen.

Unbekannte haben in der Nacht zum 22. Mai das Veranstaltungsgebäude in Kassel  –  das Haus einer Landeskirchlichen Gemeinschaft  –  und die benachbarte Zentrale des evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes massiv mit roter Farbe beschmiert.

Im Vorfeld der Tagung, an der sich vom 22. bis 24. Mai rund 200 Teilnehmer mit sexualethischen Themen befassen, war es bereits zu heftigen Protesten gekommen.

Ein Aktionsbündnis  –  darunter Homosexuellen-Gruppen und Grüne  –  werfen dem Veranstalter vor, Referenten ein Forum zu bieten, die eine angebliche „Heilbarkeit“ von Homosexualität propagierten. Die Gegner des Kongresses haben deshalb zu Protestaktionen aufgerufen.

Der Geschäftsführer des Weißen Kreuzes, Rolf Trauernicht, zeigte sich gegenüber der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA überzeugt, dass sich die Sachbeschädigungen gegen den Kongress richten. Man habe bei der Polizei Anzeige erstattet. Der Schaden betrage voraussichtlich tausende Euro, weil die Farbe nicht abwaschbar sei und die Wände neu gestrichen werden müssten.

Quelle: http://www.idea.de


Kassel: Kongreß von „Open Doors“ am 24. Mai

Verfolgte Christen berichten aus Nordkorea, Syrien und Indonesien

Schätzungsweise 100 Millionen Christen werden heute weltweit aufgrund ihres Glaubens verfolgt. Der jährliche Open Doors Tag des gleichnamigen überkonfessionellen christlichen Hilfswerkes informiert über die Situation verfolgter Christen.

„Jesus. Unsere Zuflucht“ lautet das Thema des Tages, der am kommenden Samstag, den 24.Mai, von 10.30  –  17 Uhr im Kongress Palais in Kassel stattfindet. Erwartet werden mehr als 1000 Besucher. Der Eintritt ist frei.

Zu Gast sind Sprecher aus Syrien, Indonesien und Nordkorea. Pastor Edward und seine Frau Rana berichten aus Syrien. Der Bürgerkrieg macht das Land seit 2011 zu einem der weltweit gefährlichsten Orte für Christen.

Open Doors arbeitet mit örtlichen Kirchen in Syrien zusammen und versorgt mehrere zehntausend Menschen.

Pastor Michael aus Indonesien wurde brutal überfallen. Obwohl der Überfall bleibende Schäden hinterließ, war er bereit zu vergeben. Hea Woo aus Nordkorea berichtet, wie sie mit Gottes Hilfe das Arbeitslager überlebt und ihren Glauben an Christus behalten hat.

Zum Programm gehören auch Filmbeiträge und gemeinsame Gebetszeiten. Der Open Doors Tag ist ein Tag der Verbundenheit, Anteilnahme und Ermutigung für verfolgte Christen. Für Kinder wird parallel ein extra Programm angeboten.

Der Tag wird auch per Livestream vom Hauptveranstaltungsort in Kassel direkt in viele Kirchengemeinden und christliche Gruppen in ganz Deutschland übertragen.

Weitere Infos zur Hauptveranstaltung in Kassel und zur Liveübertragung gibt es unter www.opendoors.de/odtag.


Tagung zum ostpreußischen Volkslied „Ännchen von Tharau“ am 17. Mai in Kassel

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Die ersten drei Strophen des berühmten Hochzeitsgedichts lauten:
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Ännchen von Tharau ist’s, die mir gefällt,
sie ist mein Leben, mein Gut und mein Geld.
Ännchen von Tharau hat wieder ihr Herz
auf mich gerichtet in Lieb und in Schmerz.
Ännchen von Tharau, mein Reichtum, mein Gut,
Du meine Seele, mein Fleisch und mein Blut!


Die Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen mit Sitz in Bonn sowie der Akademische Freundschaftskreis Ostpreußen (AFO) veranstalten  –  begleitend zum diesjährigen Ostpreußentreffen   –  eine Soiree:

Ännchen von Tharau  –  ihr Leben, ihr Lied, ihre Kirche  –  gestern und heute

Samstag, 17. Mai 2014, 19 Uhr

im Hotel ‚La Strada‘, Raiffeisenstr. 10, 34121 Kassel

Das „Ännchen von Tharau“ ist eines der beliebtesten deutschen Volkslieder.

Das Hochzeitsgedicht auf das Ännchen, die schöne junge Pfarrerstochter Anna (Anke) Neander aus Tharau in Ostpreußen, wurde 1637 verfaßt vom Barockdichter Simon Dach und später ins Hochdeutsche übertragen von Johann Gottfried Herder; vertont wurde es von Friedrich Silcher.

Der erste Teil derSoiree wird sich mit Vortrag (Betty Römer-Götzelmann) und Gesang (Annette Subroweit) dem Leben des berühmten „Ännchen“ widmen, der zweite Teil in Wort und Bild vom Glanz, Untergang und Wiederauferstehen der Tharauer Kirche berichten.

Der Eintritt ist frei.

Weitere Auskünfte bzw. Anmeldung bei:
Dr. Ernst Gierlich, Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen
Kaiserstr. 113 in 53113 Bonn, Tel. 0228/ 91512-0