Orthodoxe Kirche und Wiener Dompfarrer gegen „Pokemon Go“ in Kirchen

Die russisch-orthodoxe Kirche hat eine offizielle Beschwerde gegen ein „satanisches“ Pokemon eingereicht. Das „Pokemon Go“-Wesen kann in der Kathedrale des hl. Nikolaus in der Landstraße gefangen werden. csm_Immerwaehrende_Hilfe_8d4378bbd2

Der Pokemon Go-Charakter mit der teuflischen Bezeichnung „Raa666“ sei inmitten eines orthodoxen Altarraums platziert worden. Im Beschwerdeschreiben an die Betreiberfirma Niantic Labs Inc wird eine „unverzüglich dauerhafte“ Entfernung des Pokemon verlangt.

Die russisch-orthodoxe Kirche stellte zudem fest, dass die Kathedrale des Hl. Nikolaus ein Gotteshaus ist, „ein sakrales Bauwerk, und als solches ausschließlich dem gottesdienstlichen Gebrauch vorbehalten“. Demnach könne die „Verwendung“ der Kirche als Ort für ein „Spiel“ nicht hingenommen werden.

Zuvor hatte bereits die kath. Kirche, konkret Dompfarrer Toni Faber, gegen Pokemon im Wiener Stephansdom protestiert – mehr dazu in Dompfarrer Faber gegen Pokemon in der Kirche

Quelle und vollständige Meldung hier beim ORF: http://wien.orf.at/news/stories/2789391/

Ergänzender Artikel aus evangelikaler Sicht: https://charismatismus.wordpress.com/2016/07/28/der-siegeszug-des-smartphone-spiels-pokemon-go-aus-evangelikaler-sicht/