Münster: Katholikentag sucht „herausragende Projekte“ engagierter Katholiken

Preis ist mit 10.000 Euro dotiert

Den Einsatz und die Arbeit der Laien in der Kirche zu fördern, diesem Ziel hat sich der Preis der Dt. Katholikentage verschrieben. Er geht an herausragende Projekte von Gruppen und Initiativen in der katholischen Kirche.

Politik, Familie, Kultur, Medien, Europa, Ökumene, interreligiöser Dialog, Bioethik, Ehrenamt, Gemeinde: Unter all diesen Stichwörtern können bis 31. Oktober 2017 Vorhaben für die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung vorgeschlagen werden.

FOTO: Der Paulus-Dom, das Wahrzeichen von Münster

Mit dem Preis ehrt das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), der Träger des Katholikentags, gesellschaftspolitisches Engagement aus der Mitte der Kirche. Dies können ehrenamtliche Initiativen, Gremien und Initiativen in Kirchengemeinden, Verbände, Werke und Gruppen oder Laienräte auf allen Ebenen des kirchlichen Lebens sowie kirchliche und karitative Einrichtungen sein.

Alle Infos rund um die Vorschlagsmodalitäten sind hier lesbar: http://www.katholikentag.de/preis

Die Verleihung findet bei einer Feierstunde des Katholikentags im Mai 2018 in Münster statt. Erstmals wurde er beim Katholikentag 2012 in Mannheim vergeben. Das Preisgeld stammt aus den Mitteln der Stiftung „Lumen Gentium“.

Kontakt: 101. Deutscher Katholikentag Münster 2018 e.V. ,
Breul 23 in 48143 Münster,
Tel.: 0251-70 377 152
thomas.arzner@katholikentag.de

 


Der Katholikentag 2018 in Münster erhält rund 1 Million Euro von der Stadt

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PRESSEMELDUNG des 101. Dt. Katholikentags Münster 2018:
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Der Katholikentag begrüßt die Zusicherung der Stadt Münster, ihn mit einer knappen Million Euro zu unterstützen. Katholikentagsgeschäftsführer Dr. Martin Stauch dankte dem Stadtrat und allen, die an diesem Beschluss im Vorfeld mitgewirkt hatten. 
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„Ich bin sehr erleichtert über die Entscheidung. Sie gibt uns Planungssicherheit für den Katholikentag“, sagte Stauch im Anschluss an die Sitzung des Stadtrates. Nun könne er endgültig mit einem verlässlichen Haushalt arbeiten.
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Der Katholikentag erhält dem Entscheid zufolge, der am heutigen Abend (12. Juli) im Stadtrat gefallen war, Sachleistungen in Höhe von 682.000 Euro. Darüber hinaus will die Stadt die Organisatoren dabei unterstützen, weitere 300.000 Euro zu akquirieren.

Der 101. Deutsche Katholikentag findet vom 9. bis 13. Mai 2018 in Münster statt und steht unter dem Leitwort „Suche Frieden“. Erwartet werden mehrere zehntausend Gäste aus der Region und dem ganzen Bundesgebiet.

Katholikentage werden vom ZdK in der Regel alle zwei Jahre an wechselnden Orten veranstaltet. Der 100. Deutsche Katholikentag fand 2016 in Leipzig statt, 2014 trafen sich die katholischen Laien in Regensburg, 2012 in Mannheim.

Theodor Bolzenius, Pressesprecher


Zeitgeistig-politische Plakatwerbung für den Katholikentag 2018 in Münster

Von Felizitas Küble

Im nächsten Jahr findet der 101. Katholikentag in Münster statt. Bischof Dr. Felix Genn (siehe Foto) und ZdK-Generalsekretär Dr. Thomas Sternberg haben bereits die Werbeplakate für dieses Großereignis öffentlich vorgestellt. Die Poster sollen an alle 11.000 katholischen Pfarreien geschickt werden.

Wie man sich denken kann, wenn das reformkatholische ZdK mit der geistesverwandten Bistumsleitung Münster zugange ist, war es offenbar das erstrangige Anliegen, diese Reklame möglichst dem heutigen Mainstream anzugleichen und politisch ganz und gar „korrekt“ – also angepaßt – zu sein.

Und so kam es, wie es kommen „mußte“: Die in Münster vom Oberhirten präsentierten Plakate surfen samt und sonders auf der Zeitgeistwelle.

Hier kann man sie besichtigen: https://www.katholikentag.de/service/nachrichten/2017/hoffnungsvoll_und_widerspenstig_fuer_den_frieden.html

Schon die am meisten in der Öffentlichkeit kommentierte Werbung zeigt, wo es langgeht: Die amerikanische Polizei wird als Buhmann, als bedrohliche Macht dargestellt – und ihr „widersteht“ ein junge schwarze Frau. So ist die medientaugliche Schwarz-Weiß-Welt wieder voll im Lot.

Da schlägt das Herz höher, wenn die in Deutschland ohnehin weitverbreiteten Urteile und Vorurteile gegenüber den USA und speziell deren Polizei auf diese Weise bestätigt werden.

Bischof Genn: „Die Kirche ist nicht aus der Zeit gefallen“…

Auf der Katholikentags-Seite heißt es passenderweise:

„Die Werbelinie sei ein „Hingucker“,  findet denn auch der Bischof des gastgebenden Bistums Münster, Felix Genn“. Er fährt fort, die Plakatserie zeige: „Die Kirche sei nicht weltfremd und „aus der Zeit gefallen“, sondern sie steht mitten in dieser Welt. Gerade auch Menschen, die mit Kirche und Katholikentag wenig zu tun haben, sollten von diesem Erscheinungsbild angesprochen werden.“

Dies dürfte nicht schwerfallen, vor allem linke Medien dürften ihre helle Freude daran haben. Das gilt auch für die weiteren „Hingucker“, zB. das Poster mit zwei umweltbewegten Leuten, die sich innig umarmen etc.

Natürlich gibt es kein einziges Plakat, das sich etwa kritisch mit dem politischen Islam oder der kommunistischen Unterdrückung von Christen (zB. in Nordkorea, Rot-China, Kuba, Laos) befaßt oder diese auch nur andeutungsweise thematisiert, von der millionenfachen Abtreibung ganz zu schweigen  – stattdessen rollt die Zeitgeistwelle, US-Polizisten sind am Pranger, das linke Weltbild in Ordnung, alles paletti mit der rotgrünen „Friedensbotschaft“.

Ausführlicher Artikel zu diesem Thema HIER: https://charismatismus.wordpress.com/2017/03/23/katholikentagswerbung-geht-es-um-den-frieden-christi-oder-den-kampf-des-adlers/

Fotos: Cordula Mohr, Dr. Bernd F. Pelz


Linksradikaler Überfall auf Lebensrechtler

Auf dem 100. Katholikentag in Leipzig vom 25. bis 29. Mai 2016 gab es am 28.5. einen Übergriff auf den Stand der Aktion Lebensrecht für Alle eV. Baby (2)(ALfA).

Seit vielen Jahren ist die ALfA (Aktion Lebensrecht für alle) mit einem eigenen, stark frequentierten Stand auf den Katholikentagen vertreten. Viele Besucher der Katholikentage suchen hier das Gespräch  und sind dankbar dafür, dass die Lebensrechtler der ALfA ihre Arbeit dort präsentieren und Fachmaterialien zur Verfügung stellen.

„Am Samstagnachmittag wurden unser Stand und unsere Mitarbeiter von einer kleinen Gruppe radikaler Lebensrechtsgegner bedrängt, die mutwillig Materialien zerstörten. Dank der Unterstützung einer Helfergruppe des Katholikentages konnte Schlimmeres verhindert werden. Aufgerufen zu der ,Aktion’ hat im Internet die vom Verfassungsschutz beobachtete linksextreme ,indymedia’“, erklärte die neue Bundesvorsitzende der ALfA, Alexandra Maria Linder.

In einem Schreiben an die ALfA bedauerte Andreas Kutschke, Diözesanadministrator des Bistums Dresden-Meißen, den Vorfall und betonte: „Ich danke Ihnen und Ihren Vereinsmitgliedern für den konsequenten Einsatz für das uneingeschränkte Lebensrecht jedes Menschen (…).“

Dr. Thomas Großmann, Geschäftsführer der Katholikentagsleitung, entschuldigte sich nach dem Vorfall persönlich bei den ALfA-Mitarbeitern für das Geschehen. Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken äußerte sich bisher nicht dazu.

Die ALfA wird den Überfall zur Anzeige bringen und geeignete Maßnahmen ergreifen, um ihre Mitarbeiter noch besser vor derartigen Angriffen zu schützen. Sie wird weiter und verstärkt in der Öffentlichkeit auftreten.

Quelle: Pressemeldung der ALfA


Katholikentag als Desaster: Der linke Zeitgeist ersetzte den Heiligen Geist

Mathias von Gersdorff

Seit Mittwochabend findet der Katholikentag in Leipzig statt. Meldungen und Bilder zeigen in erschreckender Weise, in welchem Maße diese Veranstaltung mit dem Etikett „katholisch“ als Propaganda-Plattform für alle möglichen ideologischen und politischen Ansichten missbraucht wird, von denen viele antichristlich oder gar antikatholisch sind. 0653a-bildungsplan-demo-1-2-1448b12b252812529

Viele Katholiken Deutschlands sind äußerst besorgt über das öffentliche Bild ihrer Kirche, das von einer solchen pseudokatholischen Veranstaltung beeinflusst werden könnte. Ebenso sind sie besorgt, dass via Katholikentag Ideologie und politische Positionen in die Kirche Eingang finden, die dem katholischen Lehramt und der Tradition widersprechen.

Der Veranstalter, das „Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK)“ ist deshalb dabei, den deutschen Katholizismus zu spalten und mit seinen heterodoxen Positionen von der Weltkirche zu entfernen. Hier sollen einige Beispiele genannt werden, um das Gesagte zu veranschaulichen.

Vor allen die Ansichten des „Zentralkomitees der deutschen Katholiken“ zur Sexualmoral und der Lehre der Kirche zu Ehe und Familie sind ein Skandal.

Das ZdK verlangt „Segnungsfeiern“ für homosexuelle und sonstige außereheliche Partnerschaften. Das ZdK fordert die Akzeptanz von Verhütungsmittel etc. Damit fordert das ZdK nichts anderes als die Abschaffung der katholischen Sexualmoral und des katholischen Begriffes von Ehe und Familie.

Die Kirche ist der ewigen Wahrheit Gottes verpflichtet

Allein an diesen Stellungnahmen erkennt man, dass das ZdK, welches ein Laiengremium ist, theologische Fragen in politischer Art und Weise behandelt, als ob das katholische Lehramt Folge eines parlamentarischen Diskurses sei und nicht der ewigen Wahrheit Gottes verpflichtet ist. P1020947 - Kopie

Diese Haltung wird nun auch in der Frage des Diakonats für Frauen deutlich. Nachdem Papst Franziskus angekündigt hat, möglicherweise das Diakonat in der Frühzeit der Kirche zu studieren, hat das ZdK begonnen, sich als Lobby für die Weihe von Frauen zu Diakoninnen stark zu machen.

Auch in dieser Frage geht das ZdK eine theologische Fragestellung in der Art und Weise an, wie sie in einer parlamentarischen Demokratie üblich ist.

ZdK als Lobbyplattform für Kirchenveränderung

Besonders empörend ist dabei, dass das „Zentralkomitee der deutschen Katholiken“ sich in der Öffentlichkeit als Vertreter aller deutschen Katholiken präsentiert. In Wahrheit ist das ZdK eine Lobbyplattform für gewisse gesellschaftliche Gruppen  –  insbesondere die Parteien  –  aber gewiss nicht aller Katholiken. Aus diesem Grund ist unverständlich, wieso die Deutsche Bischofskonferenz den ZdK als Vertreter des deutschen Katholizismus behandelt.

Die Gesinnung des ZdKs wird auf dem Katholikentag mehr als deutlich:

Es gibt kein Hindernis, gegen das katholische Lehramt zu agitieren: Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare, Gender, Abschaffung der Sexualmoral etc. Für alle diese Positionen wird auf dem Katholikentag geworben. Zu den Veranstaltungen werden sogar Personen wie der Bundestagsabgeordnete Volker Beck eingeladen, die seit vielen Jahren gegen die katholische Kirche polemisieren.logo-afd-small

Politische Einseitigkeit als Ärgernis

Besonders ärgerlich ist die Tatsache, dass sich das ZdK anmaßt, zu bestimmen, welche Partei und welche Politiker christlich genug sind, um am Katholikentag teilnehmen zu dürfen. Die Grünen, die sich für eine radikale Freigabe der Abtreibung stark machen oder die SED-Nachfolgepartei „Die Linke“, die sich im Vorfeld gegen die Subventionierung des Katholikentages eingesetzt hat und die eine totale Trennung zwischen Kirche und Staat anstrebt, sind als Partei und mit vielen bekannten Politikern dabei. Die AfD aber nicht, weil deren Flüchtlingspolitik abgelehnt wird.

Konsequent wäre gewesen, gar keine Partei einzuladen, um nicht in den Verdacht zu geraten, man wolle bestimmte politische Positionen fördern. Höchstens sollte man staatliche Amtsträger als Redner einladen.

Das „Zentralkomitee der deutschen Katholiken“ und der Katholikentag sind für viele Katholiken in Deutschland und auf der ganzen Welt ein Skandal. In vielen Ländern schaut man fassungslos, wie eine kirchlich subventionierte Veranstaltung in diesem Maße gegen das katholische Lehramt und die kirchliche Tradition agitieren kann. Man schaut fassungslos zu, wie sich eine Lobbygruppe anmaßt, den deutschen Katholizismus rot-grün zu streichen und damit zu denaturalisieren.

Hiermit muss endlich Schluss sein: Das deutsche Episkopat sollte sich von „Zentralkomitee der deutschen Katholiken“ distanzieren und den Katholikentag zu einer rein privaten Veranstaltung erklären.

Unser Autor Mathias von Gersdorff aus Frankfurt leitet die Aktion „Kinder in Gefahr“ und die Webseite „Kultur und Medien online“


Katholikentag: Sogar SPD-Minister Maas kritisiert die Ausgrenzung der AfD

Das vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) verhängte Beteiligungsverbot für AfD-Politiker an Podien des Katholikentags stößt zunehmend auf Kritik. Es sei falsch, „wenn man die AfD wie Outlaws behandelt und nicht mit ihnen redet“, sagte Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) der Neuen Osnabrücker Zeitung. Es sei besser, „sich inhaltlich auseinanderzusetzen mit der AfD“.  1b309-zdklogoklein

Ähnlich hatte sich am Mittwoch bereits CDU-Bundesvorstandsmitglied Julia Klöckner geäußert. Der Katholikentag stehe zwar für Versöhnung, andererseits müßten dort auch „schwierige Meinungen“ ausgehalten werden, sagte Klöckner dem Kölner Domradio. „Deshalb sage ich: Ja, AfD einladen. Sie findet ja Anklang in der Bevölkerung, auch bei den Katholiken. Deshalb muß man sich mit ihnen auseinandersetzen.“

Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) forderte eine Auseinandersetzung mit der AfD auch auf den Bühnen des Katholikentages. Es gehe darum, „auch dem Anderen, dem Fremden“ Raum zu geben. „Genau deshalb sollten wir mit der AfD reden und mit ihr streiten, wo immer es sein muß“, mahnte Grütters.

Dagegen verteidigte der Katholikentag den Ausschluß der AfD. Angesichts der vielfach „menschenverachtenden Thesen“ des AfD-Führungspersonals sei eine sachliche inhaltliche Auseinandersetzung nicht möglich, sagte ZdK-Chef Thomas Sternberg, der für die CDU im Landtag Nordrhein-Westfalens sitzt.

AfD-Chef Jörg Meuthen hatte die Nichteinladung seiner Partei kritisiert. „Ich finde die Entscheidung bedauerlich und falsch“, sagte Meuthen der JUNGEN FREIHEIT. „Die selektive Einladungspolitik des Zentralkomitees der deutschen Katholiken ist politisch motiviert. Anders ist es nicht zu erklären, warum man Vertreter der Islamverbände zum Katholikentag einlädt, um mit ihnen den Dialog zu suchen, nicht aber Mitglieder einer demokratisch gewählten Partei.“

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Leipziger Katholikentag: zwei hl. Messen in der überlieferten Liturgie

Am letzten Mai-Wochenende findet der 100. Katholikentag in Leipzig statt.  hv2001_07

Die traditionsorientierte katholische Laienvereinigung „Pro Missa Tridentina“ lädt alle Gläubigen zweimal zu einem feierlichen levitierten Hochamt ein, das in der außerordentlichen Form des römischen Ritus zelebriert wird  – und zwar in 04416 Markkleeberg (südlich von Leipzig) in der Kirche St. Peter und Paul (Dietrich-Bonhoeffer-Platz)

Diese Gottesdienste in lateinischer Sprache werden am Freitag, den 27. Mai, um 18 Uhr  –  und am Samstag, den 28. Mai, frühmorgens um 8 Uhr gefeiert.

Zum Plakat

Wegbeschreibung zur Kirche St. Peter und Paul, Markkleeberg