Katholische Feministinnen „Maria 2.0“ kritisieren öffentliche Gottesdienste

.
Medienberichten zufolge wendet sich die „reformkatholische“ Initiative „Maria 2.0“, die voriges Jahr in Münster entstanden ist, in einem Offenen Brief an die deutschen Bischöfe und kritisiert den allmählichen Neustart öffentlicher Gottesdienste in Deutschland, der teils ab 1. Mai und in manchen Bistümern noch später erfolgt.
.
Die Frauen-Vereinigung findet die beginnende öffentliche Zelebration von hl. Messen „falsch und verfrüht“, denn dies verstoße gegen die Nächstenliebe, behaupten die progressiven Feministinnen, die sich für die Abschaffung des Zölibats, für eine liberale Sexualmoral und das Frauenpriestertum einsetzen.
.
BILD: Aktivistinnen von Maria 2.0 bei einer ihrer Protestdemonstrationen in Münster
.
In dem Offenen Brief heißt es, derzeit zeige sich die Gottesliebe in der Sorge für den Nächsten und damit  – so „Maria 2.0“  – im Verzicht auf den Gottesdienst.

Die Wiederaufnahme öffentlicher Messen durchkreuze den „Kraftakt“, der vielen Menschen derzeit abverlangt werde – und das sei unsolidarisch.

Zudem führe eine begrenzte Teilnehmerzahl dazu, daß ein Teil der Menschen abgewiesen werde, was gemeinschaftswidrig sei.

„Zeichenhaft und solidarisch wäre eine Kirche, die ausharrt an der Seite der Menschen und gemeinsam mit ihnen diese Zeit des Verzichts aushält“, heißt es in dem Schreiben weiter.

.