Burkina Faso: Islamische Gewaltwelle geht weiter – Erneuter Anschlag auf kath. Kirche

Das von Juden, Christen und Agnostikern getragene Gatestone-Institut beschreibt die zunehmende Gewalt radikal-islamischer Banden im afrikanischen Burkina Faso: https://de.gatestoneinstitute.org/14283/burkina-faso-abschlachtung-christen

Gestern meldete zudem der vatikanische Fidesdienst zudem einen weiteren Terror-Anschlag:

Bei einem erneuten Angriff auf eine katholische Kirche während der Sonntagsmesse in Burkina Faso starben am vergangenen Sonntag, den 26. Mai, vier Gläubige in Toulfé, einem Dorf in der nördlichen Provinz Loroum.

„Die christliche Gemeinde von Toulfé war Ziel eines Terroranschlags, während sie zum Sonntagsgebet versammelt war. Der Angriff hatte den Tod von vier Gläubigen zur Folge“, bestätigt Bischof Justin Kientega von Ouahigouya.

Gegen 9 Uhr morgens sollen acht schwer bewaffnete Männer an Bord von vier Motorrädern in das Dorf gekommen sein. Sie betraten die Kirche, in der sich die katholische Gemeinde versammelt hatte, um der Messe beizuwohnen, und schossen auf die Menge. Drei Menschen starben sofort, ein anderer an den Folgen seiner schweren Verletzungen. Zahlreiche Gottesdienstbesucher wurden verletzt.

 


Das „Forum Deutscher Katholiken“ kritisiert den Kirchenstreik des KDFB

Die Vor­sit­zende des „Ka­tho­li­schen Deut­schen Frau­en­bun­des“ (KDFB) der Di­ö­ze­se Rot­ten­burg-Stutt­gart, Ka­rin Wal­ter, ruft die Ka­tho­li­kin­nen vom 11. bis 18. Mai zum „Kir­chen­streik“ auf. Die Frau­en sol­len ge­gen se­xu­el­len Miss­brauch durch Geist­li­che und ge­gen den Aus­schluss von Frau­en zum Pries­ter­amt pro­tes­tie­ren, in­dem sie sich statt zu den Got­tes­diens­ten vor den Kir­chen­tü­ren ver­sam­meln (vgl. Ka­tho­li­sches Sonn­tags­blatt, 31.3.2019). 

Hier wird in durch­sich­ti­ger Wei­se der se­xu­el­le Miss­brauch in­stru­men­ta­li­siert, um das Frau­en­pries­ter­tum durch­zu­set­zen. Ein Auf­ruf zum Boy­kott von Got­tes­diens­ten be­deu­tet ei­ne neue Qua­li­tät in der Aus­ein­an­der­set­zung in­ner­kirch­li­cher Kräf­te ge­gen die Leh­re der ka­tho­li­schen Kir­che.

BILD: Prof. Gindert leitet das Forum Deutscher Katholiken

Da nicht be­kannt ist, dass die Bun­des­lei­tung des KDFB ge­gen die Ini­tia­ti­ve des Di­ö­ze­san­ver­ban­des von Rot­ten­burg-Stutt­gart kor­ri­gie­rend ein­ge­grif­fen hat, ru­fen wir die Mit­glie­der des KDFB, die sich der Leh­re der ka­tho­li­schen Kir­che ver­bun­den füh­len, auf, aus dem „Ka­tho­li­schen Deut­schen Frau­en­bund“ aus­zu­tre­ten und ei­ne neue glau­bens­treue Or­ga­ni­sa­tion für Frauen zu grün­den.

Prof. Dr. Hubert Gindert, Spre­cher des Forums Deut­scher Ka­tho­li­ken


Nigeria: Entführter Pfarrer Ugwu ermordet aufgefunden. – Blieb die Polizei untätig?

Die Entführung von Pfarrer Clement Ugwu von der  kath. Gemeinde des hl. Markus in Obinofia Ndiuno im Bundesstaat Enugu im Süden Nigeria endete tragisch.

Die Leiche des Priesters wurde am 20. März im Wald nicht weit vom Ort der Entführung entfernt gefunden. Am Abend des 13. März wurde Pfarrer Ugwu von bewaffneten Männern aus dem Pfarrhaus verschleppt.

Bischof Callistus Onaga von Enugu bat die Polizei, nach den Mördern des Priesters zu suchen und beklagte die Serie von gewalttätigen Morden im ganzen Land. Die Christen bat der Bischof um ihre Gebete für Frieden im Land.

Bischof Onaga drückte zudem sein Bedauern über das Versagen der Polizei aus, der es nicht gelungen war, Pfarrer Ugwu zu befreien, obwohl man ihm versichert hatte, den Entführern auf der Spur zu sein, während diese jedoch weiter unerkannt Geld vom Konto des Priesters abhoben.

„Wir haben die Entführung von Pfarrer Ugwu umgehend bei der Polizei gemeldet und seitdem war ich dreimal im Kommissariat, wo mir immer wieder versichert wurde: ‚Wir sind nahe dran an den Entführern‘.  – Heute bezweifle, dass irgendetwas getan wurde, denn Pfarrer Ugwus Leiche wurde unweit seiner Wohnung gefunden“, so Bischof Onaga abschließend.

Quelle: Fidesdienst


Manipulation per „Beichte“ in sektiererischen und schwärmerischen Bewegungen

Von Felizitas Küble

Zum Themenfeld „geistlicher Missbrauch“ gehören auch die Gehirnwäsche und pastorale Manipulation durch sektiererische Systeme, die unter dem Mantel vermeintlicher „Seelsorge“ versuchen, das innere Leben ihrer Mitglieder unter Kontrolle zu bekommen und sich zugleich einen Einblick in ihren „Sündenzustand“ zu verschaffen, zumal sich diese Kenntnisse hinterher bestens als Erpressungsmethode und Druckmittel eignen, falls der Anhänger später einmal „rebelliert“.                                        

In der katholischen Kirche verhindert das strikte Beichtgeheimnis solch gefährlichen Machtmißbrauch, denn auf einen Bruch des Beichtsiegels stehen schwere Kirchenstrafen bis hin zur Exkommunikation des Priesters.

Dazu kommt, daß z.B. in Klöstern und Seminaren streng zwischen dem „forum externum“ (äußere Leitung) und dem „forum internum“ (innerer Bereich) unterschieden wird. Das bedeutet z.B., daß der Abt eines Klosters nicht zugleich der Beichtvater seiner Mönche sein darf.  (Näheres hier: https://charismatismus.wordpress.com/2019/01/30/wie-und-warum-das-beichtsiegel-die-glaeubigen-vor-seelsorglichem-missbrauch-schuetzt/)

Ganz anders sieht die Lage für die Gläubigen aus, wenn sie in bestimmten religiösen Gemeinschaften dazu gedrängt werden, sich seelisch zu „outen“, gleichsam innerlich zu entblößen einschließlich einer Art Sündenbekenntnis  – aber gleichzeitig kein Beichtsiegel gilt, weil diese Quasi-Beichte z.B. vor einem ehrenamtlichen Mitarbeiter erfolgt, der auch nach weltlichem Recht  – da kein Pastor – nicht dem Seelsorgsgeheimnis unterliegt.

Solch eine Laienbeichte gibt es auch innerhalb „neuer geistlicher Gemeinschaften“ in der kath. Kirche, so etwa im Neokatechumenat oder bei der charismatischen „Gemeinschaft der  Seligpreisungen“: https://charismatismus.wordpress.com/2019/01/29/religioeser-missbrauch-durch-die-laienbeichte/

Mag sich hier ein möglicher Missbrauch hoffentlich noch in Grenzen halten, so wird es bei eindeutig sektiererischen oder extrem-schwärmerischen Gruppen ganz bedenklich, vor allem, wenn sie eine autoritäre Leitungsstruktur besitzen.

Dabei mag gerade bei protestantischen Christen, die das Bußsakrament nicht kennen, schon rein menschlich das Bedürfnis nach einer geistlichen Aussprache auftauchen: Probleme abschütteln, Lasten abwerfen, sich der Vergebung Gottes in sichtbarer Weise vergewissern.

Diese Bereitschaft, die innerhalb eines Beichtgeheimnisses gut aufgehoben wäre, wird aber von mißbräuchlichen Strukturen ausgenutzt, um die Machtbasis für die Leiter des jeweiligen Werkes zu festigen.

Dazu dokumentiert das aufschlußreiche evangelische Buch „Zerbrochene Flügel“ (siehe Abbildung) von Jutta Wilbertz erschütternde Beispiele. Zwei davon seien hier kurz beschrieben:

Alexander gehörte zu einer charismatischen Gruppe, die auf Gemeindewachstum fixiert war und deren Hauptpastor sich als gottgesalbter Prophet präsentierte:

„Was mich besonders unangenehm berührte, war das wachsende Bedürfnis des Pastors, alles unter Kontrolle haben zu wollen. So wurde den Seelsorgern weisgemacht, dass sie nicht dem Seelsorgsgeheimnis unterlägen und dem Pastor mit Namensnennung alle wichtigen Dinge aus Seelsorgsgesprächen berichten müssten. Das Seelsorgsgeheimnis sei schließlich nur für den Pastor bindend.

Daraus entwickelte sich ein allgemeines Kontroll- und Zuträgersystem…Es war meine Aufgabe als Seelsorgeleiter, dies den Seelsorgern zu vermitteln. Meine kritische Haltung blieb nicht verborgen und dem Pastor wurden zunehmend Dinge (über mich) zugetragen….“ 

Ähnliches, nur noch schlimmer, berichtet eine Frau Johanna, die in einer autoritär verfaßten Schwärmergruppe verstrickt war, deren weibliche Leiterin alles an sich zog, sich als Gotterwählte präsentierte und sogar ihren eigenen Ehemann geistlich kontrollierte.

Diese Guru-Frau kam auf die hintertriebene Idee, das Sündenbekenntnis, das die Mitglieder gegenüber ihren ehrenamtlichen Zuträgern abzulegen hatten, als „Gebetsreinigung“ zu verschleiern:

„Ich hatte die „Gebetsreinigung“ immer für eine Generalbeichte gehalten, in der unsere Leute sich von ihren Sünden abwendeten und Vergebung und Heilung empfingen. Bei den obligatorischen Bericht darüber gab ich lediglich weiter, dass der Betreffende wunderbar mitgemacht habe, alles andere wäre für mich eine Verletzung des Beichtgeheimnisses gewesen.“ – Doch die Leiterin reagierte darauf süß-sauer: „Erst nach und nach begriff ich, dass die eine Liste der gebeichteten Sünden haben wollte, aber das so im Klartext natürlich nicht sagen konnte.“

Sobald sich in einer Gruppe Tendenzen in dieser Richtung zeigen, heißt es: sofort aussteigen!

 


Gibraltar hält an Lebensschutzgesetzen fest

Das kleine Staatswesen von Gibraltar ist gegen eine Liberalisierung der Abtreibungsgesetzgebung. Schon vor dem Referendum in der Republik Irland mit seinem drastischen Ausgang zugunsten der Abtreibungsfreigabe besaß Gibraltar die wohl strengste Lebensrechts-Gesetzgebung Europas.

Nun betonte die Regierung von Gibraltar, man dächte gar nicht daran, Abtreibungsbefürwortern nachzugeben; die Gesetze für das Lebensrecht der Ungeborenen stünden nicht zu Disposition.

Tatsächlich besitzt Gibraltar seit Jahren weitgehende politische Eigenständigkeit. Nur noch Verteidigung und Außenpolitik werden von Großbritannien wahrgenommen. So gibt es als eigene Währung das Gibraltar-Pfund und eigene Briefmarken. Längst ist man seitens Gibraltars auch Mitglied in einigen internationalen Organisationen und verfügt über eine international anerkannte Fußballnationalmannschaft.

Auch der Bischof des mehrheitlich katholischen Gibraltar, Carmelo Zammit, kündigte heftigen Widerstand gegen jede Liberalisierung der Abtreibungsgesetzgebung an.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.unzensuriert.de/content/0028533-Gibraltar-trotzt-Abtreibungslobby


Schweiz: Bischof Huonders Predigt über Volker Jordans Weg zur Kirche

Bischof Vitus Huonder ist der katholische Oberhirte des Bistums Chur in der Schweiz. Er predigte am 26.2.2018 anlässlich des Treffens mit den Priestern der letzten fünf Weihejahrgänge über das Buch „Endlich zuhause – Mein Weg zur Kirche“, das die Beweggründe für die Konversion des evanglischen Historikers Volker Jordan zur katholischen Kirche beschreibt:

Meine lieben Mitbrüder,

in der Hand halte ich ein Buch von Volker Joseph JORDAN mit dem Titel Endlich zuhause. Mein Weg zur Kirche. Vielleicht kennt es der eine oder andere von Euch bereits. Es erschien im Jahr 2013. Es ist eine Biographie in Form eines Interviews. Es ist die Biographie von Volker Joseph Jordan.

Volker Joseph Jordan war ein Leben lang auf der Suche nach der wahren Kirche und dem unverfälschten christlichen Glauben. Der Weg begann in der evangelisch-lutherischen Kirche, ging über verschiedene Freikirchen weiter zur darbystischen Gemeinschaft, dann zu den Presbyterianern, führte in die orthodoxe und von dort schließlich in die katholische Kirche.

Volker Jordan hat den Jahrgang 1972. Er wurde am 16. Juli desselben Jahres in der evangelisch-lutherischen Kirche von Brome-Altendorf, Ostniedersachsen, Deutschland, getauft und am 6. April 1986 – mit vierzehn Jahren – konfirmiert.

1987 trat er aus der Kirche aus und schloss sich – suchend und tastend – immer wieder neuen Gemeinschaften an. Angetan vor allem von der Göttlichen Liturgie hat er am 8. April 2006 vierunddreißig jährig zur russisch-orthodoxen Kirche konvertiert. Doch dräng­te es ihn immer mehr hin zur katholischen Kirche.

Am 26. Dezember 2008 trat er ihr bei, vor allem unterstützt durch die Liturgie im überlieferten, im sogenannten Außerordentlichen Ritus, welcher der Göttlichen Liturgie der orthodoxen Kirche näher steht. Nach diesem letzten Schritt konn­te er sagen: „Endlich zuhause“.

Fünf Jahre nach dem erreichten Ziel starb er am 9. Januar 2013 einundvierzig Jahre alt überrasche­nd, aber gottergeben an unheilbarem Krebs.

Bild: Titel des Buches „Endlich zuhause – Mein Weg zur Kirche“ von Volker Jordan (Dominus-Verlag)

Wie war sein Berufsstand? Nach dem Abitur entschloss er sich für das Studium der Neueren und Neuesten Geschichte, der Mittelalterlichen Geschichte und der Politologie. Vierzehn Jahre war er als Fachbuch-Übersetzer und Publizist tätig. Das gab ihm Einblick in verschiedene Religionen und Konfessionen. Auf diese Weise war er immer mit der Frage der Wahrheit konfrontiert.

Sein Buch, ein Gespräch mit Felizitas Küble, ist eben für Priester ein Lehrbuch, ein Lehrbuch bezüglich des Weges einer Konversion, ein Lehrbuch bezüglich der Schwerpunkte des katholischen Glaubens, ein Lehrbuch auch bezüglich der Unterscheidung der Konfessionen.

Es ist geradezu ein Repetitorium der Theo­logie der Katholischen Kirche.

Eine Zusammenfassung des langen Weges ist gleich am Anfang des Buches, welches als Interview – ein sehr langes Interview – abgefasst ist. Das Gespräch wird mit der Frage eröffnet:

Wenn Sie zurückblicken auf die letzten vier Jahre (2008 – 2012), auf Ihre „katholische Zeit“, welches Gefühl herrsc­ht dann bei Ihnen vor? Was fällt Ihnen spontan ein?

Jordan: Auf jeden Fall das Gefühl der Freude und das Glück, angekommen zu sein nach einer sehr langen Zeit des Suchens, die manche Umwege mit sich brachte. Zudem gelangte ich zu der Überzeugung, dass die katholische Kirche die ganze Fülle des Heils, der Sakramente und der Heils­gnaden in sich birgt – und, anders als die orthodoxe Kirche, nicht national begrenzt, sondern katholisch-allumfassend ist. Das hat eine ganz andere Qualität. Hier finde ich das wieder, was die Heilige Schrift von der Kirche Christi sagt – viele Eigenschaften, die anderswo nicht verwirklicht sind (15).

Eine andere Aussage, welche ich vor allem den Priestern zur Betrachtung ans Herz lege, zur Stärkung der priesterlichen Identität, ist die folgende:

In der katholischen Kirche ist es so, dass das hl. Messopfer in allen Zeitzonen der Erde 24 Stunden lang täglich dargebracht wird, womit die Prophezeiung aus dem Propheten Malachias erfüllt wird, dass dieses Opfer, dieses reine Speiseopfer vom Aufgang der Sonne bis zum Untergang dargebracht wird. Das ist eine äußerst faszinierende Erfüllung einer zentralen alttestamentlichen Weissagung. – Mich beeindruckt außerdem, dass die katholische Kirche … im Laufe ihrer Geschichte mit allen Kulturen zurechtgekommen ist und von vornherein immer auch ihre Missionare dorthin ausgesandt hat. In ihr war das missionarische Element immer vorhanden und natürlich zu gewissen Zeiten besonders stark geprägt (18).

Und was sagt Volker Jordan allgemein zu den Sakramenten? Die Sakramente begleiten mich tatsächlich, es ist die liebevolle Obhut des himmlischen Vaters und der Kirche, die für das ganze Leben und für alle wichtigen Lebensumstände des Menschen Sorge trägt. – Die Sakramente sind zugleich die Quellen der Heiligkeit. Aus eigener Kraft kann sie dem Menschen nicht gelingen, aber mit den Sakramenten wird sie möglich (39).

Bei der Lektüre dieses Buches hat mich ein Gedanke sehr beschäftigt: Die Frage der Wahrheit und der vollständigen Wiedergabe der katholischen Lehre. Ein Mens­ch auf der Suche nach Gott und nach der wahren Religion will die Wahr­heit wissen, die ganze Wahr­heit.

Quelle und FORTSETZUNG des Predigt hier: https://www.bistum-chur.ch/bistumsleitung/predigt-von-bischof-vitus-huonder-anlaesslich-des-treffens-mit-den-priestern-der-letzten-fuenf-weihejahrgaenge-am-26-02-2018-in-chur/

HINWEIS: Das erwähnte Buch ENDLICH ZUHAUSE kann für 14,80 € portofrei bei uns bezogen werden: felizitas.kueble@web.de – Tel. 0251-616768


Indien: Attacken auf Christen im Advent

Nach den jüngsten Übergriffen auf Katholiken in Assam im Nordosten Indiens wächst unter den Christen die Besorgnis vor weiteren Anschlägen.

In der Nacht des 15. Dezember drangen einige Vandalen in die katholische St. Thomas im Dorf Chapatoli in der Diözese Dibrugarh ein und verwüsteten die Kirche.

Die Polizei konnte zwei Verdächtige festnehmen. Kommunalpolitiker bekundeten ihre Solidarität mit der christlichen Glaubensgemeinschaft und versprachen Unterstützung bei der Behebung des Schadens.

Bischof Joseph Aind von Dibrugarh forderte gründliche Ermittlungen: „Einige Gruppen versuchen, Hass und Zwietracht in der Gesellschaft zu säen“, erklärte er.

„Der Vandalismus und Übergriffe auf Christen und kirchliches Eigentum nehmen in der Weihnachtszeit ständig zu“, sagte Abraham Mathai, Präsident des Vereins „Indian Christian Voice“.

Unterdessen bittet die Organisation „Waster India“ in einer Petition an den Obersten Gerichtshof um einen Beschluss, der die Regierungen aller indischen Bundesstaaten auffordert, angemessene Sicherheitsmaßnahmen für die bevorstehenden Weihnachtsfeiern vorzusehen.

Quelle: Fidesdienst