Katholische Pilgerreisen nach Berlin, Taiwan und China

Infotag des Bayerischen Pilgerbüros am 1.2.2015

Auf dem jährlichen Infotag des Bayerischen Pilgerbüros am Sonntag, 1. Februar, stellt der Journalist Michael Ragg (siehe Foto) neue Reisen in das katholische Berlin sowie nach China und Taiwan vor. Ragg Michael_OM_grau

Der Vortrag beginnt um 14:30 Uhr im Zentrum St. Michael (Maxburgstraße 1) direkt an der Sankt-Michaelskirche in der zentralen Münchner Fußgängerzone.

Das Bayerische Pilgerbüro ist der gemeinsame Reiseveranstalter der kath. Bistümer in Bayern. Präsident ist der Münchner Weihbischof Wolfgang Bischof.

In diesem Jahr wird der traditionell sehr gut besuchte jährliche Infotag zum neunzigjährigen Firmenjubiläum besonders groß in zentralen Räumlichkeiten der Münchner Innenstadt begangen.

Der Tag beginnt mit einem Festgottesdienst um 9:30 Uhr in der Bürgersaalkirche. Auf dem weiteren Programm steht vor allem die Präsentation besonders eindrucksvoller neuer Angebote für Pilger- und Studienreisen.

Das gesamte Programm findet man unter: www.pilgerreisen.de.

Anmeldung zu der kostenlosen Veranstaltung ist erbeten unter: anmeldung@pilgerreisen.de oder Telefon: 089 / 54 58 11–0.

Im vergangenen Jahr hat Michael Ragg für das Bayerische Pilgerbüro erstmals eine Begegnungsreise zu den chinesischen Katholiken geleitet, die schnell ausgebucht war.

Aufgrund des Erfolges sind neue Pilgerreisen nach Taiwan/Hongkong und auf das chinesische Festland geplant.

Beliebt sind auch die von der Agentur „Ragg´s Domspatz“ schon mehrfach erfolgreich durchgeführten Pilgerreisen in das katholische Berlin, die für dieses Jahr auch unter dem Dach des Bayerischen Pilgerbüros geplant sind. Auch diese Reisen wird Michael Ragg am 1. Februar vorstellen.

Mehr dazu findet man unter http://www.raggs-domspatz.de


Katholische Wähler sicherten den CSU-Sieg

Zum Erfolg der CSU bei der bayerischen Landtagswahl am 15. September haben vor allem Katholiken beigetragen. Das ermittelte das Forschungsinstitut infratest-dimap im Auftrag der ARD. 56 Prozent der katholischen Wähler votierten für die CSU; vor fünf Jahren waren es 50 Prozent. Von den Protestanten stimmten 40 Prozent für die Christsozialen.

Die Sozialdemokraten schnitten überdurchschnittlich gut bei Protestanten (27 Prozent) ab. Freie Wähler und Grüne kamen bei den Evangelischen auf 8 bzw. 11 Prozent. Die Grünen hatten sich wiederholt mit kirchenkritischen Forderungen zu Wort gemeldet, etwa nach Abschaffung der Staatsleistungen für die Kirchen.

Von den Katholiken gaben 16 Prozent der SPD ihre Stimme, 10 Prozent den Freien Wählern und 7 Prozent den Grünen. Bei den nicht-konfessionellen Wählern halten sich CSU und SPD die Waage. Beide Parteien bekamen jeweils 29 Prozent.

Die Grünen erzielten bei den Konfessionslosen mit 13 Prozent ein überdurchschnittliches Resultat. Die Freien Wähler landeten hier bei 6 Prozent. Die FDP erhielt von den Katholiken 3 Prozent, von Protestanten und Konfessionslosen jeweils 4 Prozent.

Quelle: http://www.idea.de


Jordan-Buch: Der innere Werdegang einer einmaligen Persönlichkeit

Buch-Daten: Volker Joseph Jordan. Endlich zuhause. Mein Weg zur Kirche. Felizitas Küble im Gespräch mit einem Konvertiten. Dominus-Verlag, Augsburg 2013. (ISBN 978-3-940879-29-5)  –  352 S., 14,80 €.

Die Leiterin des Christoferuswerks in Münster hat ein sehr lesenswertes Interview über den Weg eines jungen Mannes zum katholischen Glauben in Buch-Form veröffentlicht: „Endlich zuhause. Mein Weg zur Kirche“ von Volker J. Jordan.

Im protestantischen Bereich aufgewachsen, schildert Jordan ausführlich seinen inneren Werdegang. Interessant ist hierbei vor allem die Vielfalt und Zerrissenheit in kleine und kleinste Grupierungen innerhalb des Protestantismus, was sogar mich, der ich in Tübingen katholische Theologie studiert habe, mehrfach in Erstaunen versetzte. Jordan_10-100

Der junge Kirchenhistoriker hat sich in dieser Zerrissenheit immer weniger wohl gefühlt und sich folgerichtig verstärkt jener Einheit zugewandt, welche die katholische Kirche mit dem Papst als ihrem sichtbarem Oberhaupt seit jeher verwirklicht.

Dass dies gewiß kein bequemer Weg war, lässt sich leicht nachvollziehen, denn es gehört Wage-Mut dazu, jene Grundsätze, die in der Kindheit von Eltern und Verwandten  vermittelt worden sind und die zweifellos prägend wirken, immer mehr   –  in einem positiven Sinne  –  zu hinterfragen.

Jordan hat dies stetig und konsequent gewagt  –  und er ist so der vollen Wahrheit immer näher gerückt, jener Wahrheit in Fülle, die von HERRN stammt, der von sich selber sagte, dass er die Wahrheit in Person ist – und die Kirche sein Werk. Das hat der Konvertit Jordan klar erkannt und eingehend begründet.

Leider ist diese sicherlich einmalige Persönlichkeit seinem Krebsleiden erlegen, aber wir dürfen glauben und hoffen, dass er nun diese Wahrheit, die er auf Erden gesucht und gefunden hat, in der Ewigkeit für immer schauen darf.

Unser Autor ist Dipl.-Theologe und wohnt in Bochum.