Das Grundgesetz und die „Homo-Ehe“: Wer bestimmt über Recht und Kultur?

Mathias von Gersdorff

Der Streit um die „Ehe für alle“ konzentriert sich zurzeit auf die Frage, ob dieses neue Gesetz zuvor einer Änderung des Grundgesetzes bedurfte.

Die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zum Thema Ehe ging nämlich systematisch davon aus, dass eine Ehe aus einem Mann und einer Frau besteht. Gerade deshalb  – so erklärte Karlsruhe vor Jahren – könne die sog. Lebenspartnerschaft nicht als eine Konkurrenz zur Ehe angesehen werden. Daher ist auch die verfassungsrechtliche Sonderstellung der Ehe gemäß § 6 GG gewahrt.

In seinem Urteil aus dem Jahr 2002 stellte das BVG fest: „Zum Gehalt der Ehe, wie er sich ungeachtet des gesellschaftlichen Wandels und der damit einhergehenden Änderungen ihrer rechtlichen Gestaltung bewahrt und durch das Grundgesetz seine Prägung bekommen hat, gehört, dass sie die Vereinigung eines Mannes mit einer Frau zu einer auf Dauer angelegten Lebensgemeinschaft ist.“

Bundesjustizminister Heiko Maas, einer der rabiatesten Verfechter für die Öffnung des Ehegesetzes in der vergangenen Legislaturperiode 2013 bis 2017  –  ist bekanntlich (und neuerdings) der Auffassung, eine Änderung des Grundgesetzes sei nicht notwendig.

In einem Kommentar für die „Welt“ vom 7. Juli 2017 erklärte er: „Nirgendwo im Grundgesetz steht, dass nur Mann und Frau eine Ehe eingehen können. Es kommt allein auf das Begriffsverständnis von „Ehe“ an. Auch der Ehe-Begriff ist entwicklungsoffen. Weil er sich gewandelt hat und Ehe heute die dauerhafte Lebensgemeinschaft zweier Menschen beliebigen Geschlechts ist, brauchen wir keine Änderung des Grundgesetzes, damit gleichgeschlechtliche Paare in Zukunft heiraten können.“

Heiko Maas behauptet im Grunde, dass der Begriff „Ehe“ nicht eindeutig definiert ist und sich ständig verändert. Konsequenterweise müsste er fordern, dass der Bundestag das Ehegesetz dem sich neu etablierenden Begriff von „Ehe“ anpassen müsste. Sollte nächstes Jahr beispielsweise das Volk der Auffassung sein, dass eine Ehe nur zwischen einem Mann und einer Frau geschlossen werden kann, so müsste der Bundestag das Gesetz vom 30. Juni rückgängig machen.

Die Argumentation von Heiko Maas kennt man auch aus einem anderen Bereich: Gender.

Hier ist selbst die menschliche Natur in ständiger Veränderung. Der Einzelne ist ständig dabei, seine sexuelle Orientierung zu verändern. Mal ist er Mann, mal ist er Frau, mal ist er eine Mischung von beidem in unterschiedlichen Proportionen.

Wer so denkt, braucht gar keine Verfassung. Für ihn ist die Kultur oder besser gesagt der Zeitgeist die absolute Richtschnur für politisches und gesellschaftliches Leben.

Daraus ergeben sich zwei weitere Fragen:

1. Wer definiert, was die herrschende Kultur ist?

Die Zeitungen? Das Fernsehen? Die Kulturbranche? Die Demoskopen? Der „Volkswille“? Die „wissenschaftliche“ Dialektik wie im Kommunismus?

Wie dem auch sei: Recht wird in dieser Welt von demjenigen definiert, der die Deutungshoheit über die Kultur besitzt. Kultureller Einfluss ersetzt geradezu das Recht. Wer gesellschaftlichen Einfluss besitzt, der definiert auch, was Recht ist. Er bestimmt also, was die Ehe ist, was Eigentum ist, was „Recht auf Leben“ ist etc.

2. Wie kann sich der einzelne Bürger gegenüber einem Kultur-Hegemon schützen?

Eigentlich gar nicht: Wird die Kultur (bzw. jene, der bestimmen kann, was die herrschende Kultur ist) zur Richtschnur für das Recht und für das politische Leben, verschwinden  die Grundrechte und die Rechtsgüter. Alles wird zur Manövriermasse eines Kultur-Hegemons.

Ist das hier Beschriebene übertrieben?

Wer die Debatte um die sog. „Homo-Ehe“ begleitet hat, konnte sehen, mit welcher Aggressivität die Gegner behandelt wurden. Grünen-Chefin Katrin Göring-Eckardt verstieg sich sogar in der Behauptung, wer sich gegen die „Ehe für alle“ ausspreche, sei ein „A…loch“ – und ähnliche Aussagen gab es zuhauf. Dass man homophob sei, war noch das Mildeste.

Im Grunde ging es nicht um Argumente, sondern um die verbale Vernichtung des Andersdenkenden – unter dem Vorwand der Bekämpfung von Diskriminierung!

Man muss deshalb davon ausgehen, dass die politischen Auseinandersetzungen in Zukunft mit zunehmender Aggressivität geführt werden, denn es geht nicht mehr um die Suche nach der Wahrheit und nach dem, was rechtens ist, sondern um die brutale Durchsetzung der eigenen Sichtweise –  egal, wie falsch diese sein kann.

Unser Autor Mathias von Gersdorff aus Frankfurt leitet die Aktion „Kinder in Gefahr“ und veröffentlicht aktuelle Kommentare u.a. hier: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/


Evangelische Ex-Präses und grüne Spitzenkandidatin trennt sich von Ehemann

Die Spitzenkandidatin der Grünen, Katrin Göring-Eckardt, hat sich von ihrem Ehemann Michael Göring getrennt. Ihr neuer Partner ist der Theologische Vizepräsident des Kirchenamtes der EKD, Thies Gundlach.

Das bestätigte Göring-Eckardt gegenüber „Bild am Sonntag“. Beide seien sich über ihr Engagement in der EKD (Evangelischen Kirche in Deutschland) nähergekommen, sagte die Politikerin, die bis 2013 Präses der EKD-Synode war: „Irgendwann haben wir beide gemerkt, dass da mehr zwischen uns ist.“

Die Trennung von ihrem Ehemann, einem pensionierten Pfarrer, sei ohne Streit verlaufen. Über das Scheitern ihrer Ehe sagte die 50-Jährige: „Als Protestantin weiß ich: Das Scheitern gehört im Leben dazu. Manchmal kann man nicht einhalten, was man eigentlich einhalten wollte.“

Gundlach ist bereits von seiner Ex-Frau Birgitta, einer früheren Pastorin, geschieden. Zur Flickenteppichfamilie des neuen Paares gehören die beiden Kinder aus Gundlachs Ehe sowie die beiden Söhne, die drei Stiefkinder und die fünf Enkel von Göring-Eckardt.

Quelle und vollständige Meldung hier: http://www.idea.de/politik/detail/goering-eckardt-gibt-offiziell-trennung-von-ihrem-ehemann-bekannt-100649.html


Nach der Sachsenwahl: Wird eine schwarz-grüne Republik vorbereitet?

Mathias von Gersdorff

Die beiden Vorsitzenden der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter, haben in den letzten Wochen vorsichtig Kursänderungen angedeutet, durch welche die Bildung einer schwarz-grünen Koalition auf Bundesebene erleichtern würde.

Hofreiter lobte in einem Interview mit dem SWR die regierende Koalition in Hessen: „Jetzt gibt es da eine Koalition, die arbeitet sogar recht gut, relativ geräuschlos, was ja immer ein gutes Zeichen ist für Koalitionen.“ stuttgart 009a

Das Beispiel Hessens ist besonders aussagekräftig, denn dort galt eine Koalition zwischen der CDU und den Grünen als ausgesprochen schwierig. Sie kam vor allem deshalb zustande, weil die Grünen keine speziellen Forderungen in der Schulpolitik gestellt haben. Schulpolitik ist in Hessen ein besonders polemisches Thema.

FOTO: M. von Gersdorff als Redner bei der Elternrechts-Demonstration in Stuttgart

Bedeutsamer waren Aussagen von Katrin Göring-Eckardt zur Familienpolitik ihrer Partei. Im Berliner Tagespiegel sagte sie: „Wenn ich mir das Ehegattensplitting angucke, halte ich es zwar nach wie vor für den falschen Ansatz, weil es nicht die Kinder fördert. Trotzdem hätte die Abschmelzung auch viele Familien mit Kindern getroffen. Dafür braucht es einen Ausgleich. Unser Vorschlag einer Kindergrundsicherung war dafür noch nicht konkret genug.“

Göring-Eckardt mit Regenbogenfahne am Revers

Besonders große Aufmerksamkeit erhielt ein Zitat Göring-Eckardts in der gedruckten Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 24. August 2014 (im Internet erscheint nur eine Zusammenfassung):  „Ich freue mich, wenn Menschen heiraten und damit sagen, wir treten füreinander ein.“ frage

Der FAS-Artikel berichtete auch über einen Gesinnungswandel hinsichtlich des Ehegattensplittings: „Der größte Sündenfall der jüngsten Vergangenheit ist für Göring-Eckardt, daß die Grünen das Ehegattensplitting streichen wollten“ und zitiert sie: „Das Ehegattensplitting einfach abzuschaffen würde am Ende viele treffen, die Kinder haben“.

Die FAS schrieb auch: „Zudem hätten die Grünen (vor der Bundestagswahl 2013, Anm. des Verf.) den Eindruck erweckt, daß sie eigentlich die Ehe abschaffen wollten. Das sei nicht der Fall. Heute wollen viele schwule und lesbische Paare nichts lieber, als eine Ehe einzugehen.“

Im FAS-Artikel wird recht deutlich, daß Göring-Eckardt keineswegs das Ehegattensplitting befürwortet. Doch eine Abschaffung sollte ihrer Meinung nach nicht ohne Kompensation einhergehen, beispielsweise in Form einer Kindergrundsicherung. Das Foto des Artikels zeigt die grüne Spitzenpolitikerin mit einem Abzeichen mit der Regenbogenfahne auf dem Revers.

Neue Töne, um Weichen stellen zu können?

Liest man also beide Texte genauer, hat sich in der Haltung Göring-Eckardts nichts Grundlegendes geändert. Birgit Kelle konstatierte in einem Kommentar für „The European“ richtig: „Die Worte Göring-Eckardts reichen nicht einmal für eine Kehrtwende aus“.

Dennoch schlug Göring-Eckardt einen ganz neuen Ton an. Das reichte, um teils sehr heftige und gegensätzliche Reaktionen zu provozieren. Die christlich-konservative Presseagentur IDEA erkennt in den Aussagen Göring-Eckardts eine „Wende in der Familienpolitik ihrer Partei“ und betitelt eine Meldung mit „Familienpolitik der Grünen war falsch“.

Lob erhielt die grüne Politikerin auch von der ehem. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU): „Endlich mal ein echtes Plädoyer für Wahlfreiheit für Familien aus dem Mund einer grünen Spitzenpolitikerin. Respekt!“

Die linke Presse und etliche Parteikollegen waren hellauf entsetzt. „Kniefall vor den Beharrungskräften des Patriarchats“ tönte über Twitter der Chef der Grünen Jugend, Felix Banaszak. BILD0235

„Überraschend rüttelt Fraktionschefin Göring-Eckardt an einem Grundpfeiler grüner Familien- und Steuerpolitik: der Abschaffung des Ehegattensplittings“, urteilte die Süddeutsche Zeitung.

Es fragt sich nun, was Katrin Göring-Eckardt mit ihren Aussagen zur Familienpolitik bewirken wollte. Völlig überraschend dürften die Reaktionen für sie nicht gewesen sein.

Die zeitliche Nähe zu den Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen waren möglicherweise der Anlaß. Doch vielleicht versuchen Katrin Göring-Eckardt und Anton Hofreiter die Weichen für eine schwarz-grüne Koalition im Bund zu stellen. Vor der Bundestagswahl im letzten Jahr lehnte Göring-Eckardt eine solche Konstellation strikt ab.

Verdecktes Zerstören schädlicher als offenes Agieren

Göring-Eckarts Aussagen klingen nämlich wie ein Entgegenkommen auf die Avancen mehrerer Politiker in der Union, die offen für eine solche Koalitionsoption sind und auch schon innerhalb ihrer Partei nicht risikolose Positionen eingenommen haben, vor allem hinsichtlich der Homosexuellenpolitik.

Zu dieser Gruppe gehören der neue CDU-Generalsekretär Peter Tauber, der Frankfurter MdB Matthias Zimmer und der Hamburger MdB Marcus Weinberg. Die beiden letzten verfaßten im Jahr 2012 das Thesenpapier „Die CDU in der Großstadt: Probleme, Potentiale und Perspektiven“, in welchem über eine schwarz-grüne Zusammenarbeit reflektiert wird.

C-Politiker dieser Art werden sich mit den letzten Aussagen Göring-Eckardts besonders angesprochen gefühlt haben. Sie wären gerne bereit, eine Gender-Ideologie „light“ sowie eine Schulpolitik im Stile eines abgemilderten baden-württembergischen „Bildungsplans 2015“ zu akzeptieren, wenn sich die Grünen nur ein Stück weit auf sie zu bewegen.

Diese Politik unterscheidet sich von der der SPD, der Grünen und der Linken eigentlich nur in der Geschwindigkeit, mit der man die Zerstörung der traditionellen Ehe und Familie und der christlichen Moral vorantreiben will.

Eine solche Strategie wäre noch schädlicher für die traditionelle Familie und generell für die Reste christlicher Strukturen in Deutschland als die brutale Vorgehensweise à la Manuela Schwesig oder Andreas Stoch.

Eine schwarz-grüne Allianz wäre eher in der Lage, die Öffentlichkeit einzulullen. Zudem würde man ihr einen pseudo-christlichen Anstrich verpassen.

Reaktionen, wie wir sie beispielsweise dieses Jahr gegen den „Bildungsplan 2015“ erleben konnten, hätten es schwerer, sich zu bilden.

Unser Autor Mathias von Gersdorff leitet die Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“ und betreibt das Internetmagazin „Kultur und Medien online“

Erstveröffentlichung dieses Beitrags in der Wochenzeitung „Junge Freiheit“

Letztes Gemälde: Evita Gründler


Grüne Fraktionschefin und EKD-Synodale will Marihuana legalisieren

Die Vorsitzende der grünen Bundestagsfraktion, Katrin Göring-Eckardt, hat die Legalisierung von Marihuana gefordert, wie die evangelische Nachrichtenagentur IDEA berichtet. 159481-3x2-teaser296

Die Strategie der Kriminalisierung sei gescheitert, sagte sie in einem Interview mit der Ostthüringer Zeitung: „Die Illegalität führt dazu, dass junge Leute teilweise Drogen bekommen, bei denen sie nicht wissen, was drin steckt.“

Aufklärung und eine Legalisierung von Marihuana könnten verhindern, dass Menschen in etwas getrieben würden, was noch gefährlicher sei. Eine Legalisierung von Marihuana im Rahmen strenger Auflagen, insbesondere bei Jugendschutz und Gesundheit, wäre die richtige Wahl.

„Und dass Alkohol mindestens so gefährlich wie Marihuana ist, wissen wir alle“, so die Politikerin.

Frau Göring-Eckardt war im Bundestagswahlkampf 2013 neben Jürgen Trittin Spitzenkandidatin der Grünen. Bis zu ihrer Nominierung war sie Präses der Synode der EKD (Evangelischen Kirche in Deutschland). Sie ließ dieses Amt im Wahlkampf ruhen und trat nach ihrer Wahl zur Fraktionschefin als zweithöchste Repräsentantin der EKD zurück. Sie gehört aber weiterhin dem Kirchenparlament an.

Polizei warnt vor Freigabe „weicher“ Drogen

Hierzu folgen nun wesentliche Abschnitte aus einem Polizei-Portal:

Die Experten sind sich einig, dass Dauerkonsum zu ernsthaften körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen führen könne. Tatsächlich haben Marihuana und Haschisch heute nichts mehr mit der ehemaligen Ökodroge der sechziger und siebziger Jahre zu tun. Moderne Cannabisprodukte werden mittlerweile mit High-Tech-Methoden angebaut. 033_30

Das professionelle Vorgehen der Produzenten verändert die Eigenschaften der Pflanze. Betrug der Anteil von THC (Tetrahydrocannabinol) in einem Gramm Hasch 1970 etwa ein bis drei Prozent, liegt der Anteil, heute bei etwa 12 bis 16 Prozent.

Michaela Heyer vom Landeskriminalamt (LKA) sagte der Bild-Zeitung zu diesem Thema: „Der THC-Gehalt wird durch die optimierten Indoor-Anlagen hochgetrieben. Deshalb sehen unsere Experten die Pflanzen nicht mehr als weiche Droge.“

Auch Suchtexperten warnen vor den Cannabis-Wirkstoffen. Durch den Konsum könnten geistige Abwesenheit, Depressionen oder sogar Psychosen entstehen. Besonders Jugendliche seien stark gefährdet, wenn sie früh mit dem Konsum beginnen würden.

„Legalisierung bringt massive Probleme“

Der Ruf nach einer Entkriminalisierung von Cannabis sorgt bei der Gewerkschaft der Polizei (GdP) für Skepsis. Als Berufsvertretung der Polizisten, die tagtäglich auf der Straße mit den Problemen des Drogenkonsums und der Drogenkriminalität zu tun haben, setzt sich die GdP zwar für eine Versachlichung der teilweise hitzig geführten Debatte ein, ist aber klar gegen eine Freigabe von Cannabis.

„Anstatt sich Gedanken um eine Legalisierung zu machen, sollte es ein Hauptanliegen der Politik sein, die Drogenprävention zu verbessern“, sagt GdP-Pressesprecher Rüdiger Holecek. Mit einer Freigabe sieht er massive Probleme auf die Gesellschaft zukommen.

Zwar würde, wie bei jeder Legalisierung einer Straftat, die statistisch erfasste Kriminalität logischerweise sinken, dafür geht Holecek von einer Zunahme der Verkehrsunfälle unter Drogeneinfluss aus. Außerdem befürchtet man bei der GdP, dass nach einer Legalisierung mehr Menschen Haschisch rauchen würden.

Gerade die Werbemöglichkeiten eines legalisierten Rauschgiftmarktes sorgen bei der Gewerkschaft für Bauchschmerzen. Zumindest theoretisch könnten sich die Produzenten und Händler offener Marketingmethoden bedienen und so Absatz und Konsum ankurbeln.

„Mit einer Steigerung des Rauschgiftkonsums ist in jedem Fall zu rechnen – mit allen gesundheitlichen und sozialen Folgen“, so der GdP-Sprecher.

Vollständiger Polizei-Text hier: http://www.polizei-dein-partner.de/themen/sucht/drogen/detailansicht-drogen/artikel/cannabis-legalisieren.html


EAK beklagt einseitige rot-grüne Ausrichtung der Evangelischen Kirche

„Kirche muss eine Heimat für alle bleiben“

Eine einseitige Politisierung der Kirchen befürchten führende hessische CDU-Politiker. Die Kirchen dürften sich nicht „vor den Karren von Parteien spannen lassen“, sagte der Vorsitzende des hessischen Evangelischen Arbeitskreises der CDU (EAK), Staatsminister Axel Wintermeyer (siehe Foto), am 5. September bei einem Redaktionsbesuch der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA in Wetzlar. wintermeyer_axel_pr12_01_6f450c6950

„Mit großer Besorgnis“ sehe er, dass die Spitzenkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen, Katrin Göring-Eckardt (Berlin), ihre kirchlichen Spitzenämter während des Bundestagswahlkampfs lediglich ruhen lässt.

Sie hätte sie laut Wintermeyer aufgeben sollen, weil die Kombination der beiden Funktionen nicht kompatibel mit der wünschenswerten überparteilichen Ausrichtung der Kirche sei. Frau Göring-Eckardt ist nach dem Ratsvorsitzenden, Nikolaus Schneider (Berlin), die zweithöchste Repräsentantin der EKD.

„Kirche muss eine Heimat für alle bleiben“, erklärte Wintermeyer. Wo dies nicht beherzigt werde, sei ein weiterer Mitgliederschwund vorprogrammiert, weil eine Trennung zwischen der spirituellen Funktion von Kirchen und politischer Parteinahme nicht mehr möglich sei.

Kirchen sollten sich „entpolitisieren“

Zunehmend ist, wie Staatsminister Wintermeyer sagte, bei gesellschaftlichen und politischen Äußerungen der evangelischen Kirchen damit das christliche Wertefundament oft kaum noch zu erkennen. Er nannte Beispiele dafür, dass sich ihre Stellungnahmen oftmals einseitig mit Forderungen von SPD und Grünen beschäftigten. (…)

Laut Wintermeyer müssen die Kirchen selbst für eine „Entpolitisierung“ ihrer Strukturen sorgen. Sonst gingen ihnen noch mehr Mitglieder verloren. Bürgerliche und Liberale seien nicht in erster Linie interessiert an politischen Diskussionen in der Kirche. Sie fühlten sich eher von geistlichen und seelsorgerlichen Predigten angesprochen. Wo dies praktiziert werde, seien die Kirchen voller.

Quelle: http://www.idea.de


Grüne Spitzenkandidatin soll über „pädophilen Sumpf“ aufklären

Pressemeldung der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA:

Die Spitzenkandidatin der Partei Bündnis’90/Die Grünen, Katrin Göring-Eckardt, soll noch vor der Bundestagswahl am 22. September über das wahre Ausmaß des „pädophilen Sumpfes“ in ihrer Partei in den achtziger Jahren informieren. Das fordert die überkonfessionelle Initiative „Kinder in Gefahr“ der Deutschen Vereinigung für christliche Kultur.

In den Anfangsjahren hatte es Bestrebungen bei den Grünen gegeben, Sex mit Kindern zu legalisieren. Die Partei lässt den Göttinger Politikwissenschaftlers Franz Walter erforschen, welchen Einfluss Pädophile in der Frühzeit hatten.

Die Initiative „Kinder in Gefahr“ bittet ihre Freunde, Briefe an Göring-Eckardt zu schicken, damit die Partei Untersuchungsergebnisse rasch veröffentliche. Der beabsichtigte Termin Ende 2014 sei „eine Unverschämtheit“.

Außerdem solle Göring-Eckardt „weiteren absurden Ansinnen“ von Parteimitgliedern eine klare Absage erteilen, etwa Inzest zu legalisieren oder das Ehegesetz für homosexuelle Partnerschaften zu öffnen. Nach Ansicht von „Kinder in Gefahr“ dürfen Christen die Angriffe auf die geistigen Wurzeln Deutschlands nicht hinnehmen.

Bundestagsvizepräsidentin Göring-Eckardt ist ehrenamtlich Präses der EKD-Synode sowie Mitglied im Rat der EKD. Bis zur Bundestagswahl lässt sie die kirchlichen Ämter ruhen.

Quelle: http://www.idea.de

Hier geht es zu der von IDEA erwähnten Aktion: http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2013/08/die-grunen-mussen-endlich-die.html


EAK kritisiert „grünen“ Fleischverbots-Tag für öffentliche Kantinen

Scharfe Kritik an der Forderung von Bündnis 90/Die Grünen, einen fleischfreien Tag pro Woche in öffentlichen Kantinen einzuführen, hat der Evangelische Arbeitskreis (EAK) der CDU/CSU geübt. 1148855_656287451066182_480058002_n

„Die Grünen werden immer mehr zur Verbotspartei“, erklärte der EAK-Bundesvorsitzende, der Parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel, am heutigen 7. August.

FOTO:  Plakat der CDU Thüringen (Draufklicken – und das Bild wird größer!)

Im Blick auf die evangelische Spitzenkandidatin der Grünen, Katrin Göring-Eckardt, fügte er hinzu: Sie „sollte doch eigentlich wissen, dass es unter Christen bereits eine freiwillige, seit Jahrhunderten geübte Fastentradition auch des regelmäßigen Fleischverzichtes gibt, und zwar bevorzugt am Freitag der Woche oder am Vortag großer Feste des Kirchenjahres.“

Ihm gehe „die Umerzieherei der grünen Partei“ zunehmend auf die Nerven, so Rachel. Göring-Eckardt hatte ihren Vorstoß damit begründet, dass weniger Fleischkonsum gut für die Gesundheit, den Tier- und den Klimaschutz sei.

Quelle: http://www.idea.de