Vegane Kinderernährung mit fatalen Folgen

Veganer, die auf tierische Nahrungsmittel wie Fleisch, Milch und Eier verzichten, begründen ihre Entscheidung meist mit tierethischen bzw. gesundheitlichen Aspekten. Doch Veganern fehlen Veganern u.a. das Vitamin B12, Jod, Eisen und Calcium, die sie mit Nahrungsergänzungsmitteln ausgleichen müssen.

Was für Erwachsene funktioniert, klappt auch bei Kindern – denken sich mittlerweile vegane Eltern. Das ist ein Trugschluß, der dramatische Folgen für die Kinder haben kann.

In Schweden und Australien wären unlängst zwei Kleinkinder fast gestorben. Der Grund waren die durch ihre vegane Ernährung hervorgerufenen Gesundheitsschäden. In Schweden verurteilte ein Richter die Eltern zu mehrmonatigen Haftstrafen wegen schwerer fahrlässiger Körperverletzung.

In Australien kamen Vater und Mutter um eine Freiheitsstrafe herum. Allerdings ist ihr Kind, das mit eineinhalb Jahren noch keine Zähne entwickelt hatte und stark untergewichtig war, nun bei Pflegeeltern.

Die beiden Fälle zeigen, daß vegane Kinderernährung letztlich eine Form von Kindesmißhandlung ist, da sie die Gesundheit des Nachwuchses mutwillig aufs Spiel setzt.

Quelle und Fortsetzung des JF-Beitrags von Alexander Graf hier: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2019/vegane-kinderernaehrung-ist-kindesmisshandlung/


Mega-Familientreffen an der Klagemauer

​Die Holocaust‐Überlebende Shoshana Ovitz feierte ihren 104. Geburtstag mit ihren rund 400 Nachkommen an der Kotel („Mauer“), gemeint ist damit die Westmauer bzw. Klagemauer in Jerusalem.

Nach dem Ende der NS-Diktatur zog sie nach Israel und bekam 4 Kinder.

Zu ihrem 104. Geburtstag wünschte sie sich, dass ihre rund 400 Kinder, Enkel, Urenkel und Ururenkel mit ihr zur Klagemauer nach Jerusalem gehen. Fast alle kamen, um ihren Geburtstag mit ihr zu feiern.

Das riesige Familientreffen sei sehr schwer zu organisieren gewesen, weil viele der Nachfahren im Ausland lebten, schrieb die israelische Nachrichtenseite Walla. Die Zusammenkunft habe vor allem den Triumph der Überlebenden über die Nazis symbolisiert.

Shoshana Ovitz überlebte das Vernichtungslager Auschwitz. KZ‐Arzt Josef Mengele schickte ihre Mutter bei einer Selektion vor ihren Augen in den Tod.

Nach dem Krieg fand Ovitz auf der Suche nach Verwandten ihren Cousin. Er verlor seine erste Frau und vier Kinder im Holocaust. Beide heirateten in einem Flüchtlingslager in Österreich und bekamen ihr erstes gemeinsames Kind. Später emigrierte das Paar nach Israel und lebte mit ihren vier Kindern in der Küstenstadt Haifa.

Quelle (Text/Foto): Israelische Botschaft


GOTT hat die Kinder in deiner Mitte gesegnet

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 147,12-13.14-15.19-20.

Jerusalem, preise den HERRN,
lobsinge, Zion, deinem Gott!
Denn ER hat die Riegel deiner Tore festgemacht,
die Kinder in deiner Mitte gesegnet.
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ER verschafft deinen Grenzen Frieden,
und sättigt dich mit bestem Weizen.
ER sendet sein Wort zur Erde,
rasch eilt sein Befehl dahin.
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ER verkündet Jakob sein Wort,
Israel seine Gesetze und Gebote.
An keinem andern Volk hat ER so gehandelt,
keinem sonst seine Rechte verkündet.

Anmerkungen zum Evangelischen Kirchentag

Von Reinhard Wenner

In der Predigt beim Abschlussgottesdienst des Evangelischen Kirchentages am 23. Juni 2019 in Dortmund hat die evangelische Pastorin Sandra Bils gesagt: „Man lässt keine Menschen ertrinken. Punkt.“

Meines Erachtens ist dieser Satz zu ergänzen: Man lässt keine Kinder abtreiben. Ausrufezeichen!

Man lässt nicht Millionen von Christen durch islamische und atheistische Staaten verfolgen. Ausrufezeichen!

Der Präsident des Evangelischen Kirchentages, Hans Leyendecker, wird mit den Sätzen zitiert: „Pilatus wusch sich die Hände in Unschuld. Europäische Politikerinnen und Politiker waschen sie in dem Wasser, in dem Flüchtlinge ertrinken“.

Herr Leyendecker könnte gefragt werden, ob er und einige evangelische Präsides sowie einige Pastoren und Pastorinnen ihre Hände in dem Wasser waschen, in dem Mediziner in Deutschland nach hunderttausendfacher Abtreibung pro Jahr jeweils die blutigen Instrumente säubern.


AfD fordert von Bundesregierung, die Familien steuerlich stärker zu entlasten

Die Bundesregierung „sieht keine Notwendigkeit“, Familien stärker bei den Sozialabgaben zu entlasten. Das geht aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage (Drs. 19/10440) zum Thema „Die Belastung von Familien mit Steuern und Abgaben“ hervor.

Dazu erklärt der AfD-Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Ausschuss für Arbeit und Soziales, Martin Sichert: „Diese Aussage ist erschreckend und zynisch zugleich.“

Die Bundesregierung betont in ihrer Antwort, dass sie das derzeitige Steuersystem nicht grundlegend ändern will und auch bei den Sozialversicherungen keinen Handlungsbedarf sieht. Es bleibt also weiterhin dabei, dass Familien in Relation stärker belastet werden als Alleinstehende bzw. kinderlose Ehepaare.

Sichert wirft der Regierung daher Verantwortungslosigkeit vor:

„Die Geburtenrate in Deutschland ist seit Jahren fatal niedrig. Grund sind auch die ökonomischen Verhältnisse vieler, die sich ein Kind wünschen, es sich aber einfach nicht leisten können! Doch der Bundesregierung ist das offensichtlich egal – sie importiert lieber kinderreiche Familien aus anderen Kulturkreisen.

Erwerbstätige Eltern mit Kindern müssen endlich konsequent entlastet werden. Die Bundesregierung setzt weiterhin auf eine halbherzige Entlastung nach dem Gießkannenprinzip: Alle haben ein paar Euro mehr in der Tasche, aber niemandem hilft das wirklich, schon gar nicht Familien mit Kindern.

Die AfD-Fraktion tritt dafür ein, dass das Familieneinkommen steuerlich auf alle Familienmitglieder aufgeteilt und entsprechend versteuert wird. Dieses Steuermodell soll einen weiteren Anreiz zur Familiengründung schaffen, was durch das derzeitige Ehegattensplitting nicht gegeben ist.“

Sichert hatte die Bundesregierung mit den Vorwürfen des Familienbundes der Katholiken und des Deutschen Familienverbandes konfrontiert. Diese haben in ihrer Untersuchung errechnet, dass die deutsche Durchschnittsfamilie unter das Existenzminimum rutschte.


Nakba-Tag: Hamas-Ausschreitungen am Grenzzaun führen zu Bränden in Israel

Hamas mißbraucht Zivilisten und Kinder als Schutzschilde

Der Tag, an dem Israel seine Unabhängigkeit erklärte, wird im palästinensischen Sprachgebrauch häufig als „Nakba-Tag“ (Tag der Katastrophe) bezeichnet.

Alljährlich finden dazu am 15. Mai Demonstrationen statt, die häufig gewalttätig sind und ein palästinensische „Recht auf Rückkehr“ fordern – so auch dieses Jahr.

Die Terrororganisation Hamas und andere radikalislamische Organisationen mobilisierten dazu gestern (15.5.) im Gazastreifen Mobs mit über 40.000 Menschen entlang der Grenze zu Israel und setzten sie als menschliche Waffe gegen Israel ein, wie sie es bereits seit über einem Jahr im Rahmen ihrer am 30. März 2018 begonnenen Konfrontationskampagne „Great Return March“ (Rückkehrmarsch) tun.

Die den Gazastreifen regierende Hamas ließ gestern eigens die Schulen in Gaza geschlossen, um die Schulkinder an den Grenzzaun zu den gewaltsamen Ausschreitungen zu schicken. Zudem wurde ein Generalstreik im Gazastreifen ausgerufen. 

In der vergangenen Woche hat die Hamas ein doppeltes Kriegsverbrechen begangen: Sie feuerte fast 700 Raketen auf die Zivilbevölkerung in Israel ab und sie startete diese Angriffe aus der Zivilbevölkerung im Gazastreifens heraus, um sie als menschliches Schutzschild zu verwenden.

Kinder in diese terroristischen Gewaltausbrüche zu verwickeln, ist ein Kriegsverbrechen. Für Schäden, den Kinder bei gewalttätigen Ausschreitungen am Grenzzaun erleiden, ist die Hamas verantwortlich.

Sie zündeten Reifen an und warfen Brennsätze und Sprengfallen auf israelisches Gebiet, wobei mindestens neun Brände entfacht wurden, manche von ihnen waren noch aus mehreren Kilometern Entfernung auszumachen.

Außerdem setzten sie den Grenzübergang Kerem Shalom in Brand, über den der Güterverkehr in den Gazastreifen abgewickelt wird.

Quelle (Text/Foto): https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Nakba-Tag-Ausschreitungen-am-Grenzzaun.aspx


Brachliegende Aufgaben für Katholikinnen

Von Rainer Kochinke

Beim Blick in die älteren Ausgaben der Verbandszeitschrift „Frau und Mutter“ der KFD (Kath. Frauengemeinschaft Deutschlands) findet man etwa ab 1980 schon das Thema  „Priesterweihe der Frau“ ganz oben auf der Prioritätenliste, wo es seit 40 Jahren immer neu angeheizt wird. 
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Das vorrangige Argument lautet: Machtabgabe der Männerkirche iund Machtteilhabe der Frauen an allen Leitungsfunktionen, vom Bischofs- bis zum Papstamt.
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Da stellt sich doch die Frage: Wenn schon manche Männer das Priesteramt nicht zuerst als Berufung zu einem mühevollen und oft frustrierenden Dienen und Arbeiten im Weinberg des HERRN verstehen, sondern eher als eine Karriereleiter missverstehen, warum wollen dann Frauen diesen Irrweg noch kopieren, anstatt ihn sinnvollerweise zu korrigieren?
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Zwar wird Christus dabei ständig erwähnt, nicht aber sein Beispiel der Fußwaschung, die das selbstlose Dienen als christlices Handlungsprinzip in den Vordergrund stellt.
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Für alle berufenen Arbeiterinnen im Weinberg des HERRN, die sich nicht wegen eines Machtzuwachses, sondern aus Liebe zu Gott und den Menschen einbringen wollen, gibt es doch riesige brachliegende Aufgabenfelder, ohne dass es dafür einer Priesterweihe bedarf.
Stichpunktmäßig seien zwei davon mit besonders hoher Dringlichkeitsstufe genannt: Die Katechese und geistliche Begleitung der Erstkommunionkinder, die , allein gelassen in einer entchristlichten Umgebung, zwei Wochen nach ihrem großen Tag nicht mehr im Gottesdienst zu sehen sind.
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Zweitens, der Schutz der Kinder vor sexueller Verführung und sexuellem Missbrauch. Dazu stellte die Leiterin einer amerikanischen Hilfsorganisation für Missbrauchsopfer, Rene Mc Creary, kürzlich im Fernsehen in Kansas City fest: „Immer mehr Kinder haben Zugang zur Pornografie, und 25% aller Missbrauchstaten an Kindern werden inzwischen von Kindern verübt.“
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In Deutschland dürften die Zahlen kaum anders aussehen. Müssten da nicht bei allen Müttern (und Vätern!) die Alarmglocken schrillen?
Und wäre nicht auf diesem Gebiet der Prävention der Einsatz von Zeit und Energie vorrangig geboten, anstatt diese für Ziele zu verschwenden, die allenfalls in einen deutschen Sonderweg und ein kirchliches Schisma führen können, letztlich auch nur Unzufriedenheit und Zerstrittenheit in den Gemeinden weiter anheizen?
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Und schließlich ist zufragen, ob die Benutzung des Namens der Gottesmutter Maria für eine Aktion, die sich eindeutig gegen das Vermächtnis ihres Sohnes richtet, nicht einer Beleidigung jener Frau gleichkommt, die einerseits alle Apostel an Würde und Weisheit übertraf und den betenden Kristallisationspunkt der Urgemeinde bildete, andererseits aber himmelweit von jedem Gedanken an ein Weiheamt entfernt war?
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Unser Autor Rainer Kochinke ist Religionslehrer i. R. und lebt in Rheine (nördl. Münsterland)