Zeitfenster in der Entwicklung des Menschen

Von Christa Meves

Heute möchte ich Sie mit dem entwicklungspsychologischen Begriff „Zeitfenster“ bekanntmachen, weil ich in der letzten Zeit die Erfahrung gemacht habe, dass manche Eltern besorgt sind vor dem nun wartenden Schulanfang ihrer Kleinen wegen eines unüblichen Verhaltens mancher ihrer Sprösslinge.

Die betroffenen Kinder zeigen ein Verhalten, mit dem sie auffallen könnten.

Zum Beispiel: Ein Sechsjähriger macht in kurzen Abständen einen Nasenschnaufer, ein Mädchen lässt nicht davon ab, sich immer wieder Locken auszureißen, ein anderer kaut an den Fingernägeln, eine andere muss häufig auf die Toilette, um sich die Hände zu waschen.

Regelmäßig erklären die besorgten Eltern, dass diese Angewohnheiten schon eine ganze Weile vorhanden sind und dass sie samt Oma und Papa trotz vieler Mahnungen es nicht geschafft haben, das Kind zu bewegen, von diesen Stereotypien abzulassen. „Will ich doch auch nicht“, pflegt das so angesprochene Kind dann zu antworten. Aber statt Fortschritten sei nach ausführlicher Beachtung eher eine Verstärkung der Symptome eingetreten, berichten die Erziehenden.

Zur Erläuterung ist es aber nötig, zunächst ein wenig tiefer die Ursachen solcher Erstsymptome von Verhaltensstörungen in den Blickpunkt zu rücken; denn es fehlt in diesen Bereichen an Kenntnis über die Notwendigkeit, die Zeitfenster im Entwicklungsgang des Menschen zu beachten.

Die Bezeichnung Zeitfenster ist ein ausgesprochen anschaulicher Begriff der Entwicklungspsychologie.

Er betrifft die Gegebenheit, dass sich jeder Entwicklungsschritt beim Menschen immer mit einer bestimmten Dauer in einem bestimmten Alter vollzieht. Entwicklungsaufgaben treten altersentsprechend ein und wollen geübt sein. Wir Menschen haben unser Sein in Phasen, in Stufungen zu vollziehen.

Dafür ist der Begriff Zeitfenster besonders zutreffend, weil ein Fenster nicht nur erhellenden Ausblick, sondern meist auch die Möglichkeit enthält, sich öffnen zu können, und damit natürlich auch die Möglichkeit hat, sich zu schließen.

Eine Zeitlang entsteht ein gewisser Schwerpunkt in den Verhaltensformen, der vergeht, wenn dieser genug geübt ist und unwichtiger wird. So schließt sich z. B. an die Säuglingszeit die Trotzphase an. Das Zeitfenster der Säuglingszeit schließt sich, nachdem das Kind eine Bindung an die Mutter erworben hat. Daran schließt sich ein Zeitfenster mit neuen Aufgaben an, in dem das Kind ein Bedürfnis nach Selbstständigkeit entfaltet, und zwar von dem Augenblick an, in dem es alleine laufen kann.

Schwierigkeiten z. B. der eben beschriebenen Art pflegen bei den Entfaltungsaufgaben der jeweiligen Phasen dann aufzutreten, wenn solche Hauptaufgaben nicht hinreichend eingeübt wurden,  z. B. weil das von den Erziehenden nicht beachtet wurde oder das Schicksal das verhinderte.

Verpasste Bindung an die Mutter mit Zeitfenster in der Säuglingszeit kann man später nicht selbstverständlich nachholen, z. B. durch die Begegnung mit wechselnden Pflegerinnen in der Kita.

Diese Restbestände von Lebensaufgaben, die in der jeweiligen Stufe unerledigt blieben, verweilen dann mit einem unbestimmten Nachholbedürfnis in der Kinderseele. Die Kinder beginnen unruhig zu werden, weil ein elementarer Drang nicht abgesättigt worden ist. Und dieser Mangel wird dann leicht durch eine der eben beschriebenen Angewohnheiten zu kompensieren versucht.

Das geschieht dem Kind in jeder Stufe ohne jedes Bewusstsein von dessen Bedeutung. Es hilft also nicht, wenn eine Mutter jetzt immer und immer wieder dem Kind sagt, es möge aufhören, z. B. an den Fingernägeln zu beißen oder am Daumen zu lutschen.

Die Frage „Warum tust du das?“ ist sinnlos, denn das Kind weiß nicht, warum die Natur in ihm auf einen seelischen Mangel mit einem groben, unbewussten, häufig wiederholten Selbstheilungsversuch reagiert, sondern im Gegenteil: Die häufige Thematisierung der Angewohnheit durch die Erziehenden verstärkt den Zwang zu den unliebsamen Tätigkeiten.

Solche Symptome lassen sich in der Kindheit so schwer abgewöhnen, weil alles, was sich dort im Gehirn abspielt, als Lebensgrundlage so fest eingeprägt wird. In den späteren Stufen werden alle inneren bedeutsamen Aufgaben leichter veränderbar – jedenfalls die neu hinzukommenden -, während die alten Prägungen zäh zu haften pflegen.

So enthält z. B. das Zeitfenster Pubertät, das mit der Geschlechtsreife geöffnet wird, für Mädchen oft das Bedürfnis, durch Schlankheit ihr Selbstwertgefühl zu steigern. Das lässt sich durch regelmäßig reduzierte Kalorienzufuhr zwar erreichen.

Aber wenn das in der ersten Lebenszeit vorhandene Bedürfnis nach emotionaler und oraler Sättigung nicht befriedigt wurde, kann aus dem Mangel das dringliche Bedürfnis entspringen, das irgendwie nachzuholen; und so vereinnahmt die Jugendliche unbesehen so viele Kalorien, dass sie eher vollbeleibt wird, als dass der Wunsch, schlank und damit modisch erwünscht zu sein, sich erfüllen lässt.

Oder ein weiteres Beispiel aus dieser Altersstufe: Ein Jugendlicher sitzt im Allgemeinen wie ein junger Vogel auf dem Nestrand, plant Ausbildung und Auszug. Das innere Zeitfenster drängt dazu. Bleibt er jetzt dennoch bei Pension Mama hängen, dann ist das ein Zeichen dafür, dass sein Seelenrucksack aus der Kindheit entweder für ihn zu schwer ist oder dass er aus Bequemlichkeit nun einmal zu sehr Mamas klasse Hotel liebt.

Das Letztere ist mit Eigenwillen zu ändern, das Erstere aber nicht – es sei denn, jemand hilft ihm, den Rucksack tragbar zu machen. Sein Zeitfenster klemmt eben. Er hat es nicht zum angemessenen Zeitpunkt schließen können.

Deshalb brauchen die Erziehenden bei allen Stufen der Kinder und Jugendlichen und später bei sich selbst ein Gespür für die Zeitfenster – und das heißt Wissen um den sich entfaltenden Menschen. Er versucht sich sonst unbewusst selbst zu helfen, ohne zu ahnen wieso. Er strebt doch lediglich nach dem Gesetz, nach dem er von Gott und dessen Natur angetreten ist.

Je mehr also Eltern mit einem gesunden Menschenverstand beim Umgang mit ihrem Kind spüren, was für ihr Kind in den jeweiligen Phasen das Richtige ist – also weniger künstlich, sondern entwicklungsgerecht -, umso mehr wird ihr liebster Schatz den ihm zugemessenen Weg finden und dann auch von lästigen Angewohnheiten lassen können; denn die haben für ihn dann keinen Sinn mehr.

Unsere Autorin Christa Meves ist Psychotherapeutin für Kinder/Jugendliche, Publizistin und Bestsellerautorin


Corona: Charité-Professor Matthes kritisiert Panikmache und Schulschließungen

BILD-online veröffentlichte am 24. Juni 2021 einen Artikel über „Corona-Angstmache“, die unseren Kindern geschadet habe. Freilich hat das Massenblatt vor allem im vorigen Frühjahr teils selber eine sensationsgierige „Berichterstattung“ zur Coronakrise betrieben.

Nun schreibt BILD über diefolgenschwerste Corona-Maßnahme“ – nämlich die monatelangen Schul-Schließungen, wodurch mehr als 10 Millionen Kinder und Jugendliche „wichtigen Stoff verpasst“ hätten.

Das Boulevardblatt kritisiert: „Dabei ist Corona für Kinder nur in Ausnahmen gefährlich. Wissenschaftler (u.a. Uni München) haben bewiesen, dass Schulen keine Treiber der Pandemie sind.“

Jetzt hätten Forscher der Berliner Charité eine brisante Studie veröffentlicht, in der „die Corona-Angstmache mit Kindern für die fatalen Schul-Lockdowns verantwortlichgemacht würden.

Eine Befragung unter 6753 Lehrern habe ergeben, daß 98% von ihnen die Schüler als „größte Corona-Gefahr“ betrachten: „71 % fürchten gar, dass Kinder das Virus weitergeben, auch wenn sie keine Symptome haben.

Charité-Professor Dr. Harald Matthes erklärt, die „tiefsitzende Angst“ der Lehrer sei „wahrscheinlich ein Ergebnis der einseitigen Informationspolitik“. Die Regierung und das Robert-Koch-Institut hätten „niemals klargestellt, dass Schulen keine gefährlichen Orte sind“ – obwohl dies „vielfach wissenschaftlich belegt“ sei, so der leitende Arzt gegenüber „Bild“.

Zudem heißt es in dem Bericht weiter: „Matthes kritisiert auch die heftig umstrittene Viruslast-Studie der Charité vom 30. April 2020“. Darin wurde damals dringend vor Schul-Öffnungen gewarnt.

Diese Studie habe „den Fokus auf die Kinder gelenkt“, die seitdem im Verdacht gestanden hätten. Als dies später widerlegt wurde, sei das Bild von den Schulen als „besonders gefährliche Orte“ schon verfestigt gewesen.

Quelle für die Zitate: https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/professor-kritisiert-so-hat-die-corona-angstmache-unseren-kindern-geschadet-76860152.bild.html


Mosambik: Islamisten verschleppen Kinder, Jugendliche und Ordensleute

In der umkämpften Provinz Cabo Delgado im Norden Mosambiks sind zahlreiche Kinder und Jugendliche verschleppt worden. Das teilt der Kommunikationsbeauftragte der Diözese Pemba, Kwiriwi Fonseca, mit.

Wir können von hunderten Entführungen sprechen“, sagte der Priester gegenüber dem weltweiten päpstlichen Hilfswerk „Kirche in Not“. „Die Terroristen benutzen die Jungen, um sie als Kindersoldaten zu rekrutieren. Die Mädchen machen sie zu ihren Ehefrauen und vergewaltigen sie. Wenn sie kein Interesse mehr an ihnen haben, werden sie ,entsorgt‘.“

Seit 2017 wird der Norden von Mosambik von dschihadistischen Angriffen heimgesucht. Lokalen Angaben zufolge sollen dabei 2500 Menschen ermordet und über eine Dreiviertelmillion vertrieben worden sein.

Selbst Experten wissen wenig über die Herkunft und die Hintergründe der bewaffneten Einheiten; sie gelten als Splittergruppen der Terrormilizen „Islamischer Staat“, Al-Shabaab und anderer Gruppen.

Die Terrortruppen dürften auch von wirtschaftlichen und politischen Zielen motiviert sein: Vor der Küste im Norden Mosambiks sind große Erdöl-Bohrungen in Vorbereitungen – eines der größten Investitionsprojekte in Subsahara-Afrika.

Wie der Kommunikationsbeauftragte mitteilt, gehören zu den Entführungsopfern auch kirchliche Mitarbeiter, z.B. die Ordensschwester Eliane da Costa. Die Brasilianerin hielt sich vergangenen August in Mocímboa da Praia auf, als die Küstenstadt von Terroreinheiten erobert wurde. Dabei wurden dutzende Menschen verschleppt – unter ihnen die Nonne zusammen mit einer Mitschwester der Kongregation der St. Josephsschwestern von Chambéry.

Quelle und vollständige Nachricht hier: https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2021-06/mosambik-terror-entfuehrungen-kirche-capo-delgado-kinder-hilfe.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=NewsletterVN-DE


Impf-Debatte: Das Kindeswohl hat Vorrang

Das von der Bundesregierung verkündete Ziel, bis Ende August allen Kindern ein „Impfangebot“ machen zu können, scheint weniger dem Kindeswohl als vielmehr politischen Motiven geschuldet zu sein – diese Vermutung äußert der Direktor der Dresdner Kinderklinik, Prof. Dr. Reinhard Berner.

Wörtlich sagte er gegenüber der Presse: „Zur Motivation (der Bundesregierung) gehörte sicher auch: Wir schaffen damit die Voraussetzungen, um das Thema Schulöffnungen aus den Schlagzeilen zu haben.“

Prof. Dr. Jörg Meuthen (siehe Foto), AfD-Bundessprecher, erklärt dazu:

„Die Vermutung von Professor Berner ist nicht von der Hand zu weisen. Käme es im September kurz vor der Bundestagswahl erneut zu Schulschließungen, würde das die CDU und SPD nicht wenige Stimmen kosten – so viel ist sicher.

Denn nicht nur betroffene Eltern würden die beiden Regierungsparteien dafür abstrafen, sondern auch tausende Kinderärzte, -Psychologen und -Therapeuten, die schon seit Monaten vor den psychosozialen Schäden warnen, die Kinder ohne normalen Schulbetrieb und schulische Kontakte erleiden.

Das gesundheitliche Risiko, das Kinder durch eine Covid-19-Impfung eingehen, ist nach Einschätzung der Ständigen Impfkommission im Einzelfall erheblich und in der Breite noch nicht annähernd erforscht. Gleichzeitig steht fest, dass die Wahrscheinlichkeit, an Covid-19 ernsthaft zu erkranken oder gar zu sterben, für Kinder äußerst gering ist.

Damit entsteht der Anschein, dass die Regierungsparteien CDU und SPD bereit sind, ihr eigenes Wohl über das der Kinder zu stellen. Dieser ließe sich nur dann zerstreuen, wenn die Bundesregierung ihr Ziel einer flächendeckenden Impfung aller Kinder ab 12 Jahren umgehend aufgibt.“


Keine verfrühte Sexualaufklärung der Kinder

Von Christa Meves

Die ideologische Vorstellung, Kinder vom frühen Alter ab in Sex einzuüben, hat in den deutschsprachigen Ländern manche Schulen, ja z. T. sogar manche Kindergärten erfasst.

Schulpläne enthalten dann für den Sexualkundeunterricht ideologisierte Akzente. Die liberalistische Vorstellung, dass der Mensch sobald wie möglich zu sexuellen Tätigkeiten angeregt werden müsste, steht im Hintergrund solcher Bemühungen.

Die Programme dazu waren besonders in Deutschland längst geschrieben, z. B. von dem Protagonisten Helmut Kentler mit seiner Schrift „Sexualerziehung“ 1970. Und die neuen Vorstellungen wurden vor allem von den 68er-Revoluzzern begierig aufgenommen.

Aber erst in den letzten 20 Jahren waren diese Ideen so vielfältig verbreitet worden, dass man sie z. T. sogar für rechtlich zulässig hielt. Aufklärung und Einführung in die Sexualität gehören dabei zum Programm.

Bereits gewecktes Sexverhalten gegenüber Gleichaltrigen wird gelegentlich sogar in Kindergärten dieser Art toleriert. Grundschülern werden durch mehrere Jahrgänge hindurch Modelle zur Verhütung von Schwangerschaften angeboten und mithilfe von Modellen, Plastiken oder Zeichnungen der Zeugungsvorgang simuliert und drastisch demonstriert – und das meist mit einer merkwürdigen Selbstverständlichkeit, bei der das Schamgefühl offenbar geradezu ausgeschaltet zu sein scheint.

Dies alles steigert sich im Jugendalter zu Unterrichts-Besuchen von Personen aus der Gruppe LGBTQ, um den Schülern eine Lebensart dieser Façon schmackhaft zu machen – zum großen Teil mit seltsam irrealen Hintergrundangaben aus der Genderideologie.

Hier soll der Versuch gemacht werden, diese Verfrühungen und Übertreibungen in der Sexualaufklärung mit einer neuen wissenschaftlichen Erkenntnis zu widerlegen; denn unabhängig davon hat sich bereits längst gezeigt, dass damit keine gesunde Einführung ins Erwachsenenleben bewirkt wird, sondern dass stattdessen eher Lebensbehinderungen die Folgen sein können – angefangen von Sexualsüchten bis zu einer so erworbenen Wunschwelt zur Sexualtäterschaft.

Es gibt nämlich seit einigen Jahren einen zugkräftigen wissenschaftlichen Beweis gegen die Theorie, dass Kinder-Sex – welcher Art auch immer – das Tor zu lebenslänglicher Lebensqualität sei. Vor allem ist hierin die hormonelle Forschung in den USA führend gewesen.

Die Neurologin Lise Eliot z. B. bringt in ihrem Buch: „Wie verschieden sind sie? Die Gehirnentwicklung bei Mädchen und Jungen“ (Berlin Verlag 2010) auf S. 141 eine in dieser Hinsicht aufschlussreiche Tabelle:

Hier lässt sich in der deutschen Übersetzung für jeden Laien sehen und im anschließenden Kommentar nachlesen, dass Kinder zwar während der mütterlichen Schwangerschaft hormonell auf den Status männlich oder weiblich durch hohe Dosen von Sexualhormonen physisch vorbereitet werden, dass aber nach der Geburt innerhalb des ersten Lebensjahres der Hormonstatus in Bezug auf das Östrogen bei den Mädchen und das Testosteron bei den Jungen so niedrig ist, dass er bis fast auf die Nullgrenze gesenkt erscheint.

Und dieser Status pflegt bei gesunden Kindern durchgehalten zu werden, bis dann um die Zehn- bis Zwölfjährigkeit herum Vorbereitungen auf den Reifestatus der Pubertät einsetzen.

Aus diesem Forschungsergebnis wird etwas deutlich, was alle unangefochtenen Eltern durch die gesamten ersten 14 Lebensjahre ihrer Kinder auch heute noch in ihrer Pädagogik wie selbstverständlich praktizieren: Sie verschonen ihre Kinder mit einer Einbeziehung in die Erwachsenensexualität. Sie wollen sie damit nicht behelligen, weil sie als Eltern spüren und erfahren, dass ihre Kinder diesem Feld noch fern sind. Und das ist richtig.

Die Kinder befinden sich in der Tat noch im Status der Unberührtheit. Man könnte interpretieren: Es gehört offenbar zur Schöpfungsordnung unseres Gottes, dass die Kinder von diesem mächtigen Bereich in der Erwachsenenwelt noch nicht beeinträchtigt werden sollen; denn die Kindheit ist vorrangig eine Zeit neugierigen Vertrautwerdens mit den Bereichen des Umfelds.

Hier haben die Kleinen ihnen Wichtigstes anzupacken und zu bewältigen. Sie wollen das neue Leben erkunden und begreifen, um sich darin sicher zu fühlen – als Vorbereitung zu erfolgreichem Handeln in und mit dieser Welt! Natürliche, seelisch gesunde Kinder interessiert die Erwachsenensexualität deshalb nicht spontan. Sie haben in umgrenzten Zeitfenstern das für ihre Ausreifung Notwendige zu vollziehen.

Wenn sie also als Kleinkinder ein vordringliches Interesse für Sexuelles an den Tag legen, sind sie meist von Außenstehenden direkt dafür geweckt worden.

Es ist dringend an der Zeit, dass diese wissenschaftlichen Erkenntnisse in unserer verwirrten Welt greifen und vermittelt werden; denn sie gehören in den Bereich von Gottes Schöpfungsordnung. Ohne deren Beachtung geraten wir Menschen meist rasch in gefährliche Überheblichkeiten.

Wir können unser Leben als Menschen eben nicht unbedenklich nach eigener Maßgabe bestimmen. Wir müssen unsere Festgelegtheiten beachten, wenn wir erzieherischen Erfolg haben und gute Früchte ernten wollen. Wir sind nun einmal Geschöpfe – erstellt von einem SchöpferUND ER SITZT NACH WIE VOR IM REGIMENTE.

Christa Meves ist Bestsellerautorin und Psychotherapeutin für Kinder/Jugendliche; zudem leitet sie den Verein „Verantwortung für die Familie“


Mediziner argumentieren in Ärzte-Zeitung gegen Covid-Reihenimpfung von Kindern

Unter dem Titel „Kinder impfen gegen den Lockdown? Das ist ärztlich unethisch!“ veröffentlichte die Ärzte-Zeitung am 27. Mai online einen warnenden Artikel zweier Gastautoren, die beide neben ihrer ärztlichen Tätigkeit auch als Lehrbeauftragte an einer Universität tätig sind: Dr. Thomas Maibaum und Dr. Wolfgang Schneider-Rathert.

Die Autoren befassen sich kritisch mit den vieldiskutierten Plänen, bereits Zwölfjährige mit Reihenimpfungen zu versehen, damit diese Kinder wieder in die Schule gehen können – und auch zugunsten einer angeblich verbesserten Herdenimmunität.

Die beiden Mediziner stellen fest, ein derartiges Vorgehen sei ein „Bruch mit ärztlichen Prinzipien“.

Nach einer ausführlichen Argumentation, die sich mit der niedrigen Infektionsgefahr von Kindern und Jugendlichen befaßt und gleichzeitig die erhöhten Nebenwirkungen von Covid-Impfungen in dieser Personengruppe nachweist, gelangen die Verfasser zu einem klaren Fazit.

Darin heißt es u. a.:

„Wegen der sehr niedrigen Inzidenz schwerer Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen ist durch die Impfung gegen SARS-CoV-2 bei ihnen weder ein hoher individueller Nutzen zu erwarten noch ein hoher Transmissionsschutz…

Für eine Herdenimmunität kommt es wesentlich auf die Akzeptanz der COVID-19-Impfung bei den Älteren an. Die Impfung der Zwölf- bis 18-Jährigen wird hier keine große Rolle spielen. Dies gilt insbesondere für den Fall, dass viele Regionen der Welt nicht ausreichend mit Impfstoff versorgt werden.

Ein sozialer und gesellschaftlicher Druck, wonach Urlaubsreisen, der Besuch der Schule oder Freizeitaktivitäten nur Geimpften möglich sein soll, muss unbedingt vermieden werden, damit die individuelle Impfentscheidung nicht gefährdet wird.

Gesellschaftspolitische Entscheidungen wie die Beendigung des Lockdowns an eine Impfung von Kindern und Jugendliche zu koppeln, würde dem ärztlichen Ethos widersprechen.“

Quelle für die Zitate: https://www.aerztezeitung.de/Nachrichten/Kinder-impfen-gegen-den-Lockdown-Das-ist-aerztlich-unethisch-419961.html


Zahl kindlicher Gewaltopfer angestiegen: Polizeigewerkschaft übt Kritik an Politik

„Die Polizei hat ihre Hausaufgaben gemacht“

Die gestern vom Bundeskriminalamt (BKA) und dem Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) vorgestellten Zahlen zu kindlichen Gewaltopfern sind nach Ansicht der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) nicht überraschend, aber erschreckend.

Mit fast 5.000 Fällen von Misshandlungen Schutzbefohlener wurde eine Zunahme um 10 % im Vergleich zu 2019 registriert. 115 Kinder kamen gewaltsam zu Tode, davon 115 jünger als sechs Jahre alt.

DPolG-Bundesvorsitzender Rainer Wendt (siehe Foto) kommentierte die Statistik in Berlin:

„Die Corona-Krise hat die Lage vieler Kinder und Jugendlicher verschärft. Sie sind verstärkt Misshandlungen und Gewalt ausgesetzt. Fehlende Kontrollmechanismen, wie sie Kindergarten, Schule und Vereine normalerweise bieten, begünstigen Täter darin, sich an Schutzbefohlenen zu vergehen. 

Die Politik, vor allem in den Ländern, hätte bereits zu Beginn der Krise ihre Beratungs- und Hilfsangebote massiv ausweiten müssen. Das bis jetzt damit gewartet wurde, ist unverantwortlich.  

Die Polizei hat ihre Hausaufgaben gemacht. So wurde die polizeiliche Opferberatung für Kinder, Frauen und Familien in den letzten Jahren systematisiert. Polizei und Justiz können jedoch nicht allein das Problem der Gewalt im familiären Nahfeld lösen.

An dieser Stelle sind auch Politik und Gesellschaft gefordert, ausreichend Schutzräume für Kinder, Jugendliche und Frauen zu schaffen. Außerdem fordern wir als DPolG mehr interkulturelle Angebote, für den Umgang mit häuslicher Gewalt bei Familien mit Migrationshintergrund.“

Quelle: https://www.dpolg.de/aktuelles/news/dpolg-mehr-schutzraeume-fuer-kinder-und-jugendliche-schaffen/


Virologe Kekulé gegen Kinder-Impf-Pflicht

„Experimenteller Impfstoff ohne reguläre Zulassung“

Die Debatte um eine Impfpflicht für Kinder und Jugendliche weiter. Der Virologe der Universität Halle-Wittenberg, Alexander Kekulé, hält es nicht für zwingend notwendig, flächendeckend alle Kinder ab zwölf Jahren gegen Covid-19 zu impfen.

„Ich bin eben dafür, daß man diese Diskussion einfach mal offen führt“, sagte er. Die Eltern müßten selbst entscheiden können, was sie machen wollen. „Ich sehe so ein bißchen die Gefahr, daß ein sozialer Druck, oder vielleicht sogar ein politischer Druck entsteht“, warnte Kekulé.

Man solle auch nicht aus den Augen verlieren, daß man es mit einem experimentellen Impfstoff zu tun hätte, der noch nicht einmal eine reguläre Zulassung habe.

Zusätzlich müsse beachtet werden, daß es für „die aktuelle Situation keine Erfahrungswerte“ gebe. Man habe noch nie einen neuen Impfstoff, der auf einem neuen Wirkprinzip beruhe, global in allen Altersklassen eingesetzt. „Das ist ein Weltexperiment, ein historisches Experiment seit Entstehung des Homo Sapiens“, warnte er.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/drosten-lockerungen-virologe/


„Tagesspiegel“ zu Corona-Impfungen bei Schülern: „Kinder sind kein Mittel zum Zweck“

Wie gestern hier berichtet, lehnen sowohl die STIKO (Ständige Impfkommission) wie auch hochrangige Fachärzte sowie bekannte Virologen wie Streek eine Impf-Pflicht für Kinder bzw. Schüler ab.

Inzwischen scheint eine kritische Haltung auch bei einigen Mainstraem-Medien Eingang zu finden.

Sogar der linksliberale „Tagesspiegel“ aus Berlin hat am heutigen 27. Mai online einen skeptischen Beitrag von Thomas Trappe veröffentlicht: https://www.tagesspiegel.de/politik/corona-impfungen-fuer-alle-ab-zwoelf-kinder-sind-niemals-mittel-zum-zweck/27224636.html

Er betont gleich eingangs: „Kinder und Jugendliche sind vollwertige Staatsbürger und niemals Mittel zum Zweck.“

Die Zwölf- bis Fünfzehn-Jährigen könnten – so werde gesagt – ein Mittel für schnellere Herdenimmunität sein. Allerdings brauche genau „solches Zweckdenken“ die Stiko nicht bekümmern: „Die Stiko schaut mit guter Tradition bei der Bewertung der Impfung allein auf den individuellen Nutzen für Kinder und Jugendliche.“

Der Autor fügt hinzu:

„Derweil können Stiko-Mitglieder wie auch Vertreter der Kinder- und Jugendmedizin einen anschwellenden Frust etwa über Gesundheitsminister Spahn oder Bildungsministerin Karliczek kaum noch verhehlen, und zwar zu Recht. Denn durch deren Verknüpfen von Jugend-Impfungen und der Frage, ob ab Herbst wieder ein normaler Schulunterricht stattfinden kann, steigt der Druck auf Eltern, ihre Kinder rein zweckgebunden impfen zu lassen.

Und damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder erneut zum Objekt degradiert werden: Dann nämlich, wenn bei ihnen ein medizinischer Eingriff vorgenommen wird – und nichts anderes ist eine Impfung –, der zu ihrem persönlichen Wohle nicht notwendig ist und dessen Folgen nicht vollends abgeschätzt werden können.“

Der Verfasser verweist danach auf das Hin und Her der Altersempfehlungen mit Astrazeneca, wodurch das Vertrauen in diesen Impfstoff „fast völlig zerstört“ sei.


Impfkommission und Fachmediziner warnen vor Corona-Impfung für Kinder

In der Diskussion um eine drohende Impfpflicht für Kinder hat sich der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission, Professor Thomas Mertens, sehr skeptisch geäußert.

Es müsse zunächst „genau geklärt werden, wie dringend die Kinder die Impfung für ihren eigenen Gesundheitsschutz tatsächlich brauchen“, denn „oberstes Ziel“ müsse „der Schutz und das Wohlergehen der Kinder sein“. Die Öffnung der Schulen allein sei „keine wirklich gute Begründung, um jetzt alle Kinder zu impfen“.

Rüdiger von Kries, Epidemiologie-Professor an der Münchner Universität, warnte ebenfalls vor einer Impfung von Kindern, da momentan „nichts“ über mögliche Nebenwirkungen solcher Vakzine bekannt sei.

Auch der bekannte Virologe Hendrik Streek äußert sich diesbezüglich skeptisch: https://www.fuldaerzeitung.de/panorama/corona-hendrik-streeck-impfung-kinder-stiko-virologe-vorsicht-rat-bonn-90662093.html?cmp=defrss

Mindestens ebenso kritisch gibt sich Professor David Martin, der in genau diesem Bereich forscht und eine Vorstudie verfaßt hat – siehe hier ein Interview mit ihm in der FAZ-online von heute.

Die Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT berichtet sodann Folgendes:

Kinderärzte haben vor einer Pflicht zur Corona-Impfung für Kinder und Jugendliche gewarnt. Die Mediziner seien in großer Sorge, daß Bildungsministerin Karliczek eine „Impfpflicht durch die Hintertür“ einführen wolle, sagte der Sprecher des Bundesverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Axel Gerschlauer.

Er forderte, eine Impfung dürfe nicht zur Voraussetzung für einen Schulbesuch werden. Zudem äußerte er die Sorge, bei Impfungen in der Schule könne es zu Impfreaktionen kommen, etwa einem Schock. Dies sei zwar selten, doch solch einen Vorfall wolle man keinesfalls in der Schule erleben.

Außerdem erklärt Prof. Dr. Jörg Meuthen, Bundessprecher der AfD, zu diesem Thema:

„Das sind die Stimmen der Vernunft. Wir dürfen Kinder und Jugendliche auf keinen Fall einem völlig unabsehbaren Risiko aussetzen. Daher ist es unerträglich, wie bedenkenlos Gesundheitsminister Spahn Eltern zur Impfung ihrer Kinder drängt.

Das Kindeswohl muss an erster Stelle stehen. Das heißt, jungen Menschen darf nur ein Impfstoff angeboten werden, der in aller Gründlichkeit erforscht wurde. Die Entscheidung, das eigene Kind zu impfen, ist und bleibt unveräußerliches Recht der Eltern.“