IGFM fordert Stopp der chinesischen Abschiebung nordkoreanischer Flüchtlinge

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) fordert das sofortige Ende der Zwangsrückführungen von Flüchtlingen aus Nordkorea durch China.

Südkoreanische Menschenrechtsexperten schätzen die Zahl der zwangsrückgeführten nordkoreanischen Flüchtlinge auf hunderte Menschen pro Monat. Bei einer Rückführung droht den Geflüchteten Gefängnis, Folter oder die Todesstrafe.

Die Situation repatriierter Frauen ist dabei besonders prekär: Ihnen drohen erniedrigende Leibesvisitationen, sexueller Missbrauch und im Falle einer Schwangerschaft Zwangsabtreibungen.

Täglich fliehen Nordkoreaner vor der kommunistischen Diktatur in ihrem Land. Die ebenfalls kommunistische chinesische Regierung betrachtet nordkoreanische Regimeflüchtlinge als illegale Migranten und verweigert ihnen den Flüchtlingsstatus.

Trotz der desaströsen Situation in Nordkorea werden die Betroffenen durch chinesische Behörden inhaftiert und häufig ohne Möglichkeit auf ein Gerichtsverfahren oder auf Beantragung von Asyl zwangsrückgeführt. Die IGFM kritisiert diese menschenverachtende und völkerrechtswidrige Praxis der rigorosen Abschiebung nordkoreanischer Flüchtlinge durch das chinesische Regime.

Schwangere Frauen müssen Zwangsabtreibung und Kindesmord fürchten

Rund 80 Prozent der nordkoreanischen Flüchtlinge sind weiblich. Der Mangel an Nahrung, Rechten, Gesundheitsversorgung, Arbeitsmöglichkeiten sowie die vorherrschende Gewalt gegen Frauen schüren Ängste und befördern die verzweifelte Flucht.

Diesen Frauen drohen im Falle einer Zwangsrückführung massive Menschenrechtsverletzungen. So werden diese bei ihrer Ankunft in Nordkorea inhaftiert und je nach Schwere ihrer „Verbrechen“ entweder in Arbeitslager, Gefangenenlager oder politische Gefangenenlager verbracht, wo sie unmenschliche Haftbedingungen und teilweise auch Vergewaltigungen durch Wärter erleiden müssen.

Nordkoreanischer Menschenrechtlerin glückte Flucht nach Südkorea

Die Pastorin und Bürgerrechtlerin Hyejin Lim berichtet im Gespräch mit der IGFM von ihren persönlichen Erfahrungen. Sie unternahm drei Fluchtversuche, von denen der letzte glückte. Seit 2002 lebt sie in Südkorea und weist auf die grausame Situation gewaltsam festgehaltener Frauen hin, die sie während ihrer eigenen Haft erlebte. 

Hyejin Lim berichtet, dass Frauen, die zum Zeitpunkt ihrer Rückführung schwanger sind, häufig einer Zwangsabtreibung unterzogen werden. Die Abtreibungen werden gegen den Willen der Frauen auf grausame Weise durch körperliche Gewalt, schwere körperliche Arbeit oder die Verwendung von Chemikalien durchgeführt.

Bei fortgeschrittenen Schwangerschaften lassen sich zudem Fälle von Kindesmord verzeichnen, was Hyejin Lim persönlich miterlebte.

Weitere Informationen unter www.igfm.de


Fachkräftemangel – ein Fluch der bösen Tat?

Von Reinhard Wenner

In Deutschland soll seit etlichen Jahren ein erheblicher Mangel an Fachkräften bestehen.

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel will diesem Mangel nun u. a. dadurch abhelfen, dass vermehrt entsprechend ausgebildete Personen nicht nur aus Europa, sondern auch aus Brasilien, Indien, Mexiko und Vietnam angeworben werden sollen. Sie erklärte, die rechtlichen Voraussetzungen dafür seien jetzt durch das Fachkräfte- Einwanderungsgesetz geschaffen worden.

Dr. Merkel will also der deutschen Gesellschaft aus einem Notstand heraushelfen, für den sie selbst mitverantwortlich ist.

Schließlich sie ist seit fast 30 Jahren an den Schalthebeln der Macht: Als Bundestagsabgeordnete, als Ministerin für Frauen und Jugend und seit 2005 als Bundeskanzlerin. Sie scheint – wie viele andere politische Verantwortungsträger – wichtige soziale Bedingungen und demografische Entwicklungen nicht erkannt oder aber ignoriert zu haben.

Wenn die Bundeskanzlerin und alle, die nun für das Anwerben von Fachkräften plädieren und die heute 50 Jahre und älter sind und seit über 30 Jahren nicht erkannt haben, wohin massenhafte Abtreibungen und Kinderarmut führen, haben ihnen wesentliche Voraussetzungen für eine vorausschauende Sorge für den Arbeitsmarkt und insgesamt für das Wohl des deutschen Volkes gefehlt. Sie fehlen ihnen offensichtlich auch heute noch. Denn es genügt nicht, Voraussetzungen für das Anwerben ausländischer Fachkräfte zu schaffen, sondern es ist gegen die Ursachen anzugehen und damit vor allem der Tötung ungeborener Kinder Einhalt zu gebieten.

Derzeit sollen in Deutschland etwa 2,5 Millionen Fachkräfte fehlen. Seit über 30 Jahren aber werden alljährlich erheblich mehr als 100.000 Kinder im Mutterleib getötet. Felizitas Küble hat am 6. Februar 2017 im CHRISTLICHEN FORUM überzeugend dargelegt, dass die „amtlichen Zahlen“ über die alljährlichen Abtreibungen in Deutschland falsch, nämlich erheblich untertrieben sind.

Wenn aber staatlicherseits der Kindermord nicht hingenommen worden wäre, gäbe es in Deutschland derzeit zusätzlich etwa 4 Millionen Jugendliche und junge Erwachsene und damit auch wohl jede Menge zusätzliche Fachkräfte. Denn unter den abgetriebenen Kindern dürften etliche gewesen sein, die hervorragende Krankenpfleger oder Handwerker, Kaufleute, Angestellte, Ärzte, Lehrer, Professoren, Firmenchefs, Priester, Ordensleute geworden wären – Fachleute, die nun sozusagen händeringend gesucht werden.

Wenn in Deutschland ab sofort keine Kinder mehr abgetrieben würden, ständen in etwa 16 bis 19 Jahren ca. 130.00 Jugendliche zusätzlich Jahr für Jahr zum Einstieg ins Berufsleben bereit.

Außerdem sollten sich alle, die für das Fachkräfte-Einwanderungsgesetz sind, fragen, ob die Fachkräfte aus anderen Staaten nicht im jeweils eigenen Land ebenfalls dringend gebraucht werden. Denn die Fachleute in anderen Ländern sind wohl kaum ausgebildet worden, um in Deutschland als Notnägel eingesetzt werden zu können.

Was Deutschland schon vor 30 Jahren gebraucht hätte und auch heute dringend benötigt, sind Politiker, Firmenchefs, Gewerkschaftsführer, Handwerksmeister, Lehrer, Priester, Bischöfe, die aus der Geschichte gelernt haben, wie Zukunft verantwortlich zu gestalten ist, und die die Forderung unseres Grundgesetzes ernst nehmen: „Jeder hat das Recht auf Leben“ (Art. 2 Abs. 2 GG).

Durch das Fachkräfte-Zuwanderungsgesetz wird m.E. eingestanden, dass der Staat auf dem Gebiet der Bevölkerungspolitik ziemlich versagt hat. Und anzufügen ist: Sie lernen es immer noch nicht. Denn sie wursteln in Sachen Abtreibung und Familienpolitik weiter herum wie seit 30 Jahren schon.

Wer aber weiter Abtreibungen hinnimmt, kann auch in 16 Jahren noch im Ausland auf die Suche nach Lehrlingen und Fachkräften gehen, deutsche Botschaften und Konsulate durch weiteres Personal aufstocken – alles Arbeitsbeschaffungsprogramme der besonderen Art, die aus familienpolitischen Fehlentscheidungen und unter Missachtung des Rechts auf Leben erwachsen und damit hausgemacht sind.

Der derzeitige Fachkräftemangel in Deutschland ist eine Folge von Versäumnissen und menschenrechtswidrigem Verhalten.


Der Weihnachtsfilm „Es begab sich aber zu der Zeit“ eignet sich für die ganze Familie

DVD-Besprechung von Cordula Mohr

Der anrührende Spielfilm „Es begab sich aber zu der Zeit…“ mit dem Untertitel „Eine Geschichte für die Ewigkeit“ zeigt die Weihnachtsgeschichte auf beeindruckende Weise.

Bei den vielen Ereignissen rund um die Geburt Jesu wird besonders das Leben Mariens herausgestellt; sie lebt als junges Mädchen in ihrem Heimatdorf Nazareth und führt dort ein tugendhaftes und religiöses Leben.

Der Film schildert danach die Verkündigung des Herrn bzw. die Botschaft des Engels Gabriel an Maria und ihre Verlobung mit Josef.

Authentisch wirken die Kostüme und Gewänder, die der Zeit Jesu entsprechend getragen werden.

Sehr anschaulich werden die Hl. Drei Könige als Weisen aus dem Morgenland in Szene gesetzt. Dem Zuschauer wird mehrfach erläutert, wie die Sterne zur Geburt Christi am Firmament standen und wie sich so eine biblische Prophezeiung erfüllt.

Die Angst des machtgierigen Herodes um seinen Königsthron und die List, womit er die Hl. Drei Könige dazu bringen will, ihm den Ort des Geschehens zu verraten, sind realistisch dargestellt.

Maria und Josef bleiben jedoch die Hauptpersonen in diesem ergreifenden Streifen; ihre liebevolle  und religiös geprägte Beziehung macht den Film besonders sehenswert.

Deutlich wird die schwere Belastung für das heilige Paar und deren Eltern Joachim und Anna, als sich die Schwangerschaft der Madonna sichtbar zeigt  – und wie standhaft  sie zu ihrem JA steht, das sie dem Boten Gottes gab.  Erleichtert ist man, als Josef endlich den erlösenden Traum bekam, Maria und das Kind zu sich zu nehmen.

Auch die beschwerliche Reise nach Bethlehem und die Geburt Christi sind authentisch dargestellt.

Nachdem die Geburt des Gottessohnes in einer Höhle stattfand, kommen die umliegenden Hirten durch den Ruf der Engel zum göttlichen Kind und huldigen ihm. Die Sehnsucht nach dem Erlöser prägte ihr einsames Leben als arme Schäfer.

Der grausame Bethlehemer Kindermord, den König Herodes befahl, wird zum Schluss des Films   – ohne Details zu zeigen – dargestellt. Josef und Maria sind derweil mit dem Christuskind nach Ägypten geflohen.

Damit endet der gänzlich beeindruckende Film, der sich für einen Abend in der Weihnachtszeit innerhalb der Familie bestens eignet. Jedoch sollten ihn kleinere Kinder nicht alleine anschauen, weil er doch auch grausame Zusammenhänge der damaligen Zeit anreißt, z. B. gekreuzigte Männer und die Verschleppung eines Mädchens durch Steuereintreiber in Nazareth.

Die Altersangabe von 6 Jahren ist gerechtfertigt. Deshalb eignet sich der Film für die ganze Familie.


Hexenwahn im afrikanischen Togo: Tausende Kindern mißhandelt oder ermordet

In der Region Kara in Togo wurden tausende Jungen und Mädchen mißhandelt und ermordet, weil sie angeblich verhext waren. Bsp-7

Dies geht aus dem Bericht “Niños acusados de brujería en la región de Kara” zum Phänomen der Hexenkinder in der Region Kara hervor, den die spanische Organisation “Misiones Salesianas” von der katholischen Ordensgemeinschaft der Salesianer Don Boscos in Kürze vorstellen wird.

Die Studie dokumentiert Ursachen und Folgen des Hexenglaubens, der für viele Kinder, die heute im Haus Don Bosco in Kara leben, Realität ist.

Im Rahmen der Kampagne “Yo No Soy Bruja” (Ich bin nicht verhext) will der katholische Orden die Familien, Gesellschaften, Regierungen und die internationale Gemeinschaft auf das gefährliche Phänomen aufmerksam machen und die Bestrafung der Täter fordern.

Quelle: Fidesdienst


Pater Werenfried van Straaten über den Kindermord-Skandal in unserer Zeit

Pater Werenfried van Straaten  –  von seinen Anhängern liebevoll „Speckpater“ genannt (er sammelte Speck und vieles andere für die Armen!)  –  hat stets eine klare und konsequente Sprache geführt, auch wenn es um den Massenmord an ungeborenen Kindern ging.

Pater Werenfried in der Schule der Liebe

Das Lebensrecht für alle ist sowohl Gottesgebot wie Menschenrecht und daher unantastbar.

In einer Predigt sprach der in den Niederlanden geborene Pater Werenfried (siehe Foto) im Jahr 1994 von einem “neuen Kindermord” und brachte die heutige Massenabtreibung mit dem damaligen Knabenmord von Bethlehem in Zusammenhang.

Lesen Sie hier seine eindringliche Ansprache, die an Aktualität nichts eingebüßt hat:

“Die scheußlichste Sünde, die jetzt auch in der christlichen Welt begangen wird, ist der millionenfache Mord am ungeborenen Leben.

Falls es nicht gelingt, dieses Blutbad aufzuhalten, werden letzten Endes die Barbaren kommen, um unsere Tabernakel zu zerschlagen. Denn Jesus weigert sich, in unseren Tabernakeln zu wohnen, wenn er nicht in unseren Herzen wohnen kann, weil wir uns weigern, ihn in den Geringsten der Seinen bei uns aufzunehmen.

Wie viele Männer und Frauen müssen den Kopf senken, wenn die alte Geschichte der unschuldigen Kinder erzählt wird?

Den Müttern von Bethlehem wurden die Kinder mit Gewalt aus den Armen gerissen. Aber was tun Millionen Väter und Mütter im christlichen Westen und im heiligen Russland? (…) Sie betreten den Pfad des Meuchelmordes und töten, was schon im Mutterschoß zu leben begonnen hatte. images (2)

„Das Blut der Kleinen schreit zum Himmel“

Viele Staaten haben diese Schlachterei genehmigt. Sie wird von der Krankenkasse bezahlt. Aber das Blut der ermordeten Kleinen schreit laut zum Himmel und ihre Klagen werden vernommen vor dem Angesicht des gerechten Gottes.

Gott ist der Freund dieser Kleinen. Darum will ER, dass man den Kindern, denen das Himmelreich gehört, nicht verwehre, zu Ihm zu kommen. Jesus liebte sie so über alle Maßen, dass er sich mit ihnen identifizierte.

ER sagte: “Wer ein solches Kind in Meinem Namen aufnimmt, nimmt Mich auf. Wer einem dieser Kleinen Ärgernis gibt, dem ist es besser, dass er mit einem Mühlstein am Hals in die Tiefe des Meeres versenkt wird.” –  Dieses Wort ist so definitiv und unumstößlich.

Nie kann es die Kirche dulden, dass ungeborene Kinder für vogelfrei erklärt werden, wie es die UNO-Kommission für die Rechte des Kindes tat, als sie 1988 beschloss, dass die Ungeborenen künftig nicht mehr erwähnt werden, wenn von Menschenrechten die Rede ist  –   oder mit der gottlosen Entscheidung der Konferenz von Kairo einverstanden sein, welche den Mord an den ungeborenen Babys als legales Mittel der Bevölkerungsplanung zu fördern vorhat!

Das Recht auf Leben ist absolut. Nach den liberalisierten Abtreibungsgesetzen ist es relativ geworden.

Es beruht nicht mehr auf der Tatsache, dass dieser Mensch existiert, sondern es wird ihm nur zuerkannt, wenn er für seine Eltern “zumutbar” ist und bestimmten Normen der geistigen und der körperlichen Vollkommenheit oder des wirtschaftlichen Nutzens entspricht.

Kindermord ist bei vielen Völkern üblich gewesen. Das Christentum hat sich dem immer widersetzt.

Die Kirche beharrt in ihrer Ablehnung. Wer abtreibt oder dabei hilft, ist automatisch exkommuniziert  –  aus der Gemeinschaft der Kirche ausgeschlossen. Darum ist es keinem Katholiken gestattet, eine Abtreibungsvorlage einzureichen oder mit seiner Stimme durchzubringen. Dabei ist es unwichtig, was einige Theologieprofessoren über dieses Thema denken.imagesCAHIF86C

Für uns kommt es darauf an, was Gott denkt über die christlichen Völker, die durch ihre Abgeordneten oder durch Volksentscheid eine Reihe von Tötungsparagraphen zum Gesetz erhoben haben.

Was Gott denkt über das Biologielehrbuch, das die Fruchtwasseruntersuchung anpreist, weil, bei einem ungünstigen Befund die Abtreibung “großes Leid und große Belastung für die Eltern, das Kind und die Gesellschaft vermeiden könne.”

Was Gott denkt über den katholischen Moraltheologen, der eine derartige Untersuchung für “hilfreich” hält. Hochwürdiger Herr Professor, falls sie ausweist, dass ein Kind geschädigt auf die Welt kommen könnte, in welcher anderen Weise kann sie “hilfreich” sein, es sei denn, indem sich die Eltern über das Lebensrecht ihres Kindes hinwegsetzen und einen Killer suchen, der es tötet?

Zweifellos urteilt die Ewige Weisheit anders als der Mann auf der Straße, für Mord kein Mord mehr ist, wenn der Staat seine Erlaubnis und auch noch das Geld gibt, um das Verbrechen zu verüben.

Das Naturrecht und das Gesetz Christi sind zeitlos

Denn die Gewissen sind abgestumpft und der Verstand ist bis an die Grenze des Irrsinns verdüstert, seitdem das unauslöschliche Naturgesetz und die unfehlbare Lehre Christi, die ihren gültigen Ausdruck in der päpstlichen Enzyklika “Humanae Vitae” gefunden haben, nur zögernd verkündet, schuldig verschwiegen und weltweit sabotiert werden.

Aber wo man die Wahrheit unterschlägt, da herrscht die Lüge. Es ist eine Lüge, dass alles in bester Ordnung sei, wenn die Abtreibung mit staatlicher Genehmigung in einem Operationssaal vorgenommen wird; eine Lüge, dass von Mord keine Rede sein könne, wenn der Arzt ein Attest mit dem Abtreibungsgrund unterschreibt; eine Lüge, dass nichts dabei sei, Kinder aus dem Mutterschoß herauszureißen und in den Abfalleimer zu werfen.

Wenn wir nicht den Mut haben, diesen Lügen zu widersprechen und den Frevel, der vor unserer Tür begangen wird, anzuklagen, sind wir mitschuldig. Wenn Millionen von Müttern ungestraft töten dürfen, gibt es kein Hindernis mehr, das dem universellen Massenmord noch im Wege steht.

Verheerende Auswirkungen staatlicher Sexkunde

Den Frieden mit Gott bricht auch die Sexualerziehung in den Schulen, die in allen Ländern des Westens, in denen sie durchgesetzt wird, verheerende Auswirkungen hat. Als Ziel dieser Schul-Sexualerziehung wird “verantwortliches geschlechtliches Verhalten” genannt. Schöne Theorie! Praktisch regt der Sexualkundeunterricht zum sexuellen Tun an und verbaut den Kindern den Weg zu sexueller Disziplin und Enthaltsamkeit.

Man wirft dem Papst die Härte seines Standpunktes vor: einem abstrakten Gesetz, einem Prinzip (der Ehrfurcht vor dem Leben) werden konkrete Menschen geopfert und die schwangeren Frauen mit ihrer schweren Bürde im Stich gelassen.

Es geht aber nicht um ein abstraktes Gesetz, aber um das konkrete Dasein und Weiterleben unzähliger ungeborener Kinder.

Zu Unrecht geht man davon aus, dass das Leben nur Wohlstand bringen darf und dass alle Lasten ferngehalten werden sollen. Diese These ist falsch. Ein Leben ohne Schwierigkeiten gibt es nicht. Es wäre ein Leben ohne Verantwortung, ohne Einsatz, sogar ohne Liebe, die ja immer Selbstaufopferung fordert. abtei-ettal-startseite_01

Ein christliches Leben ohne Kreuz ist undenkbar. Ein Christ muss dazu bereit sein, die Verantwortung, die Lasten und die Prüfungen, die das Leben mit sich bringt, auf sich zu nehmen. Er glaubt, dass sie ihn zu einem besseren Jünger Christi machen. Er weiß auch, dass es Prüfungen gibt, die menschlich gesehen nicht zu ertragen sind. Nur mit der Hilfe von Gottes Gnade werden sie sinnvoll und tragbar.

Hier ist Christus uns vorangegangen. ER hat ein Kreuz auf sich genommen, das menschlicherweise untragbar war. Wer seines Kreuzes teilhaftig wird, bekommt auch seine Kraft, es zu tragen.

Dieses Kreuz um jeden Preis aus dem Leben zu verbannen, ist vielleicht der größte Verrat, der jetzt an Christus begangen wird, da Millionen Christen bereit sind, unschuldiges Leben zu vernichten, um dem Kreuz zu entrinnen.

Das „volle Leben“ gibt es nur im Himmel

Man sagt, es wäre doch besser, ein Kind abzutreiben, wenn es niemals ein ganz “volles” Leben führen kann. Aber wer von uns kann das behaupten? Niemand hat das Recht, einem Menschen die Chance zu nehmen, sich durch die Entfaltung dieses Lebens auf das volle Leben vorzubereiten, das nicht auf Erden, sondern im Himmel seinen Schwerpunkt hat.

Diese Ewigkeitsperspektive dispensiert uns keineswegs von der Nächstenliebe. In dieser barbarischen Zeit, in der man egoistische Menschen über Tod oder Leben wehrloser Kinder verfügen lässt, müssen wir durch die Liebe die Welt leuchtend und hell machen.

Der Abbau sittlicher Normen, die Zerstörung des Schamgefühls, das Sich-ungehemmt-ausleben, die Sexualisierung des privaten und öffentlichen Lebens und die Abstumpfung der Gewissen führen zum Zerfall der kulturellen, religiösen, politischen und schließlich auch der wirtschaftlichen Lebensformen der Völker. So weit sind wir!

Welchen Trost kann ich Euch geben? Den Trost des Glaubens, dass die Pforten der Hölle Gottes Kirche nicht überwältigen werden.

Und den Trost des Wortes Jesu: “Suchet zuerst das Reich Gottes, und alles Übrige wird euch hinzu gegeben werden.”  –   Alles Übrige. Auch die Kraft, rein zu leben. Auch die Familienplanung nach Gottes Willen. Auch die Antwort auf die Bevölkerungsexplosion in den Ländern, wo es sie wirklich gibt. Auch die Lösung der sozialen Frage.

Daraus folgt, dass Jesu Botschaft vom Reich Gottes falsch gedeutet wird von denen, die von der Kirche nicht mehr die Kraft erwarten, ihre Triebhaftigkeit zu bändigen, sondern einen Freibrief, sich mit ruhigem Gewissen auszutoben. Das Grundgesetz des Gottesreiches kann nicht durch demokratische Mehrheitsbeschlüsse einer “pluralistischen” Gesellschaft geändert werden.

Darum bleibt es wahr, dass wir nicht für uns selbst leben, sondern uns mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit allen unseren Kräften Gott ausliefern sollen. Das aber wird fast unmöglich im Sumpf der Unreinheit, zu dem die Welt geworden ist.

Quelle und vollständige Predigt hier: http://www.kirche-in-not.de/aktuelle-meldungen/2009/12-28-rettet-die-ungeborenen-kinder-pater-werenfried-predigt


Syrien: Vierjähriges Kind von „Rebellen“ öffentlich geschändet und ermordet

Syrische Terroristen, die sich „Freie syrische Armee “ und „Opposition“ nennen, haben in Damaskus einen vierjährigen Knaben in seinem Kinderschlafanzug erhängt, nachdem sie vor seinen Augen die ganze Familie ermordet hatten.

Laut Bericht von irakischen Menschenrechtlern hatten die bewaffneten Rebellengruppen das Haus einer schiitisch-irakischen Familie im Seyede-Zainab-Quartier in der Hauptstadt Damaskus gestürmt und die Mutter, den Vater, Schwestern und Brüder und die Großeltern ermordet.

Danach wurde das jüngste Kind der Familie von den „Rebellen“ mit Schlägen und Tritten grauenhaft mißhandelt und danach öffentlich gehängt. Zuvor wurde der Knabe gezwungen, die brutale Ermordung seiner Familie mitanzusehen.

Quelle und Fortsetzung des Artikels hier: http://www.schweizmagazin.ch/news/ausland/10757-Syrien–jhriges-Kind-von-den-Rebellen-ffentlich-hingerichtet.html