Der Islam wird das Christentum am Ende des 21. Jahrhunderts zahlenmäßig überholen

Der Islam ist gegenwärtig die am schnellsten wachsende Religion der Welt. Sollte diese Entwicklung anhalten, wird der Islam gegen Ende des 21. Jahrhunderts das Christentum zahlenmäßig überflügelt haben. burka

Das ist das Ergebnis einer Studie, die das Meinungsforschungsinstitut Pew Research (Washington) vorgestellt hat. Demzufolge ist der Islam die einzige Religion, die stärker wächst als die Weltbevölkerung insgesamt.

Demografischen Schätzungen zufolge wird die Zahl der Menschen auf der Erde zwischen 2010 und 2050 um 35 Prozent wachsen, die Zahl der Muslime hingegen um 73 Prozent.

Die Gründe dafür sehen die Forscher vor allem in der hohen Geburtenrate unter muslimischen Frauen. Sie liege durchschnittlich bei 3,1 Kindern verglichen mit 2,3 Kindern bei allen anderen Frauen. 2050 werden laut Studie voraussichtlich zehn Prozent der Menschen in Europa Muslime sein. In Deutschland wird ihr Anteil aufgrund des Asylbewerberzustroms auf gegenwärtig fast sieben Prozent geschätzt.

Quelle und weiterer Text hier: http://www.idea.de/gesellschaft/detail/der-islam-ist-die-am-schnellsten-wachsende-religion-der-welt-100111.html


Wissenschaft und Statistik belegen: Religiöser Glaube ermutigt zu Kinderreichtum

„Ohne Religion mangelt es an Kindern“

Seit langem ist statistisch bekannt, daß Katholiken im Durchschnitt mehr Kinder bekommen als Protestanten – und diese wiederum kinderreicher sind als Konfessionslose.

Offenbar gilt hierbei eine bewährte Lebensregel: Je stärker der Glaube, desto fruchtbarer die Familien.

Vorigen Sonntag führte der Nachrichtensender „n-tv“ online ein Interview mit Dr. Michael Blume aus Jena.  P1000834

Der Religionswissenschaftler hat sich 10 Jahre lang mit der Frage befaßt, wie sich der Glaube auf die Geburtenrate einer Gesellschaft auswirkt.

Ergebnis: Ohne Religion mangelt es an Kindern.

In seinem Buch „Religion und Demografie“ hat er ausführliche Ergebnisse seiner Forschungen veröffentlicht.

Gegenüber „n-tv“ erklärt er hierzu:

„Es gibt viele Religionsgemeinschaften, die über Jahrhunderte hinweg kinderreich geblieben sind.“  

Anders sieht es mit verweltlichten bzw. glaubensfernen Bevölkerungen aus:

„Im Gegensatz dazu finden wir in Geschichte und Gegenwart kein einziges Beispiel für eine nichtreligiöse Gemeinschaft, die es geschafft hätte, auch nur ein Jahrhundert lang zwei Kinder pro Frau zu halten.

Das ist die Grenze, die für eine stabile Population benötigt wird. Wir sehen außerdem, dass diese Schere auch mit steigender Bildung aufgeht: Religiöse Akademiker haben deutlich mehr Kinder als nichtreligiöse.“

Der Sender stellt sodann die Frage: „Dass wir in Deutschland ein Nachwuchsproblem haben, ist offenkundig. Liegt das daran, dass die Religion – zumindest die institutionalisierte  –  hier auf dem absteigenden Ast ist?“ m

Dr. Blume erklärt hierzu, „säkulare Gesellschaften“ könnten durch eine „gute Familienpolitik“ zwar erreichen, daß die Geburtenraten „nicht allzu stark absinken“. Aber auch dann werde „die benötigte Erhaltungsgrenze“ nicht überschritten.

„Wir verebben mitten im Wohlstand“

Er fügt hinzu: „Aber generell lässt sich schon sagen, dass die Säkularisierung eine Teilerklärung dafür ist, warum auch in Deutschland die Geburtenrate seit Jahrzehnten unter zwei gefallen ist. Seit 1971 sterben bei uns mehr Menschen, als noch geboren werden. Wir verebben mitten im Wohlstand.“

Auf die Frage, warum gerade gläubige Menschen deutlich mehr Kinder bekommen, antwortet der Religionswissenschaftler:

„Es sind im Grunde zwei Sachen: Zum einen können wir sehen, dass der gemeinsame Glaube an höhere Wesen eine Kooperation nach Regeln fördert.

Ein Beispiel: Wenn ich glaube, dass es zu Gottes ersten Worten in der Bibel gehört, wenn er sagt: „Seid fruchtbar und mehret euch“, dann spielt es für religiöse Menschen eine Rolle, dass wir den Auftrag haben, eine Familie zu gründen und kinderreich zu sein.

Zum anderen ist da die Motivation. Wenn wir als Menschen nicht nur vor uns hinleben, sondern uns wirklich einer Sache verschreiben wollen, brauchen wir tiefe religiöse Überzeugungen. Und das beides zusammen bewirkt diesen ganz starken Effekt.“

Quelle und vollständiges Interview mit Dr. Blume hier: http://www.n-tv.de/wissen/Ohne-Religion-fehlt-es-an-Kindern-article13469356.html