Scharfe Kritik an Corona-Plan: Staatliche Kindesentnahme in Meckl.-Vorpommern?

Von Peter Helmes

Wenn Kinder vom Jugendamt in Obhut genommen werden, kann das bei tatsächlicher Kindeswohlgefährdung die letzte Rettung für sie sein. Ein massiver Eingriff in ihr Leben und eine Gratwanderung für alle Beteiligten bleibt es dennoch.

Diese „Inobhutnahme“ hat schwerwiegende Konsequenzen für alle Beteiligten. Oft werden die Kinder durch die Trennung von der Familie traumatisiert. 

Ein Kind oder Jugendlicher kann zeitweise oder in schweren Fällen dauerhaft aus der Familie genommen werden, etwa bei akuten Notlagen, z.B. wenn Kinder nicht richtig versorgt werden, weil die Eltern drogen- oder alkoholkrank sind.

Doch in diesem Artikel geht es nicht um Kindeswohlgefährdung, sondern um Erkrankung im Familienkreis. Seit Jahrtausenden kümmert sich in (intakten) Familien jeder um jeden. Das ist das gemeinsame Band einer Familie.

Unter diesen Gesichtspunkten erscheint die neueste Absicht der Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern in einem grellen Licht. Dort will man nicht etwa die Familienbande stärken, sondern auseinanderreißen. Dazu hat sich der sozialpolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion, Thomas de Jesus Fernandes, unmißverständlich geäußert: 

Die Landesregierung hat nicht ausgeschlossen, daß als Corona-Maßnahme in Mecklenburg-Vorpommern Kinder von ihren Eltern getrennt werden. Die organisatorischen Maßnahmen dazu laufen jedenfalls derzeit, und es wird ein Merkblatt für die Kriterien einer Entnahme der Kinder aus ihren Familien erarbeitet. Damit würde die Landesregierung eine rote Linie überschreiten. Das würden sich die Bürgen niemals gefallen lassen.

Das Grundgesetz schützt das Recht der Eltern auf Erziehung ihrer Kinder. Es ist ein absolutes Unding, wenn die Landesregierung plant, Eltern ihre Kinder zu nehmen, nur weil sie diese nicht innerhalb der Familie sozial isolieren wollen.

Dazu ergänzt sein Parteikollege, der Parlamentarische Geschäftsführer Prof. Dr. Ralph Weber:

„Ein solches Vorgehen verletzt den Vorrang der Eltern in Fragen der Kindererziehung. Kinder aus ihrer Familie zu entfernen, ist sicher kein geeigneter Weg zur Durchsetzung von fragwürdigen Corona-Schutzmaßnahmen. Sollte es gar nicht anders gehen, müsste sich in solchen Fällen die ganze Familie an die häuslichen Quarantänemaßnahmen halten. Kinder den Eltern  wegzunehmen und ggf. gegen den Willen der betroffenen Eltern und Geschwister zu isolieren, sind Willkürmaßnahmen, die allenfalls in Diktaturen erwogen werden.“

In NRW „kein Kindesentzug“

Daß es auch anders gehen kann, bestätigt nach dpa-Angaben das Gesundheitsministerium in NRW, das besorgte Eltern beruhigt:

„In NRW drohen Gesundheitsämter nicht mit der Inobhutnahme von Kindern und ordnen auch nicht die Isolation von Kindern getrennt von der Familie in häuslicher Quarantäne an“, sagte ein Ministeriumssprecher der „Neuen Westfälischen“. 

Er sagte, ihm  sei kein Fall bekannt – und ergänzte: „Wenn in NRW aufgrund eines Corona-Verdachtsfalls ein Kind in Quarantäne muß, suchen die Gesundheitsämter immer nach lebensnahen Lösungen, die den Gesundheitsschutz gewährleisten. Wie zum Beispiel, daß ein Elternteil ebenfalls mit in Quarantäne geht.“

Was sagt die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern und „stolze Mutter“ Manuela Schwesig (SPD) zum Vorhaben ihrer Regierung, und wie würde sie selbst reagieren, wenn ihr eigenes Kind betroffen wäre?Aber vielleicht gibt´s dazu ja auch „Privatlösungen“, die sich der gemeine Bürger nicht leisten kann  –  wie z. B. jene,  schulpflichtige Kinder auf Privatschulen zu schicken.

Unser Autor Peter Helmes ist seit Jahrzehnten als politischer Schriftsteller tätig und betreibt die liberal-konservative Webseite www.conservo.wordpress.com   

 


Sind Elternrecht und Kindeswohl in Gefahr? Coronaverdacht als Grund für Kindesentzug?

Zum Elternbrief des sächsischen Kultusministeriums, der Eltern beim Verstoß gegen Corona-Maßnahmen die Inobhutnahme des Kindes durch die Behörden androht, erklärt die AfD-Bundestagsabgeordnete Nicole Höch

Wer hätte noch vor wenigen Monaten geglaubt, dass der bloße Verdacht auf eine grippeähnliche Erkrankung zu Kindesentzug durch staatliche Inobhutnahme und damit zum schlimmsten Angriff des Staates auf Kinderseelen und Eltern überhaupt führen könnte? Wohl niemand.

Dennoch ist dieses Horrorszenario bereits Realität. In einem Elternbrief bedroht das sächsische Kultusministerium die Eltern mit diesem Szenario, wenn ein Infektionsverdacht besteht oder ein tägliches Erklärungs- und Unbedenklichkeitspapier nicht ausgefüllt und die Elternteile während der Schulzeit nicht erreichbar sind.

Somit kann niemand mehr früh zur Arbeit gehen und sich sicher sein, am Abend noch sein Kind im Haus zu haben, wenn er nicht rund um die Uhr erreichbar sein kann.

Warum bringt man ein Kind mit Coronaverdacht nicht zum Arzt und informiert darüber schnellstmöglich die Eltern, so dass diese unverzüglich ihr Kind dort abholen können?

Die gleiche Verfahrensweise kommt doch bereits auch bei einem in Kindergarten, Schule oder Hort verunfallten Kind zum Einsatz. Warum wird für den Corona-Verdachtsfall eine verschärfte Regelung eingeführt? Und wie ist die ‚Rückgabe‘ des Kindes geregelt? Darüber schweigt das Papier.

Führt jetzt ein Virus zur ‚Oberhoheit des Staates über die Kinderbetten‘?

Für die AfD-Fraktion stellen Familien als soziale Kernzellen unserer freiheitlichen Gesellschaft ein besonders schützenswertes Gut dar. Nicht ohne Grund wurde im Grundgesetz genau dies fest verankert.

Wer ein Virus instrumentalisiert, um Elternrecht und Kindeswohl auszuhebeln, verlässt den Boden des Grundgesetzes und missachtet alle unsere gewachsenen Werte des Zusammenlebens.

Gemälde: Evita Gründler

 

 


Der staatliche Kindesentzug nimmt überhand

Von Birgit Kelle

Stellen Sie sich vor, Sie sind als Mutter überfordert, vielleicht auch alleinerziehend und wenden sich in der Situation ans Jugendamt mit der Bitte um Hilfe. Eigentlich vorbildlich, sollte man meinen.

Viele Menschen bitten nie um Hilfe, sind z. B. zu stolz, und kommen oft dann erst an, wenn das Kind sprichwörtlich in den Brunnen gefallen ist.

Stellen Sie sich aber vor, anstatt dass man Ihnen hilft, stehen sie am Ende alleine da, denn das Jugendamt hat Ihnen die Kinder weggenommen und sie in ein Heim gesteckt, weil man Sie als Mutter für unfähig hält.

Das ist keine Ausnahme, sondern häufig der Fall, das berichtet ausgerechnet die linke Zeitung TAZ  unter Berufung auf den Hamburger Jugendhilfeexperten Wolfgang Hammer, der eine kleine Studie über Kindesentziehungen durch den Staat erstellt hat. Anlass waren zahlreiche Betroffene, aber auch staatiche Mitarbeiter, die sich an ihn gewandt haben. 

Zitat: „Eine Auswertung von 42 Fallverläufen aus sechs Bundesländern von 2014 bis 2019 weist nach, dass Alleinerziehenden die schulpflichtigen Kinder weggenommen wurden, ohne dass es Hinweise auf Gewalt oder Vernachlässigung in den Familien gab. Der Grund war ein Verdacht auf zu enge Mutter-Kind-Bindungen.“  

Hammer hat repräsentative Fälle zusammengestellt, die Ergebnisse nennt er „fachlich, humanitär und verfassungsrechtlich nicht tragbar“.

Bei allen 39 Müttern ging die zuständige Fachkraft im Jugendamt von einer zu engen oder zu belasteten Mutter-Kind-Beziehung aus – ohne ein psychologisches oder psychiatrisches Gutachten einzuholen, sondern aufgrund von eigenen Einschätzungen sowie von Nachbarn, Ex-Partnern und deren Eltern, die „durchweg extrem zu Lasten der Mütter ausfielen“.

Lesen Sie den ganzen Beitrag in der TAZ hier.

Was hier berichtet wird, ist nur ein Ausschnitt aus hunderten von Dramen. Nur zur Einordnung: Jedes Jahr nimmt der Staat bereits heute über 50.000 Kinder aus den Familien (Zahlen des Statistischen Bundesamtes) –  oft nur auf Verdacht. Das ist eine erschreckend hohe Zahl.

Es sind Nachrichten wie diese, die uns in der Haltung bestärken, dass es nicht noch weitere Zugriffsrechte des Staates auf Familien braucht, sondern weniger!

Wenn wir uns nicht verlassen können, dass der Staat helfen will, sondern uns der Kindesentzug droht, wenn ein Jugendamt der Meinung ist, dass wir eine zu enge Bindung zu unseren Kindern haben und das dem Kindeswohl gar schadet, dann ist der Staat nicht der Freund, sondern der Feind von Eltern und Familie.

Auch deswegen sagen wir: Keine Kinderrechte in die Verfassung. Es darf nicht sein, dass der Staat an Müttern und Vätern vorbei definiert, was gut für unsere Kinder ist.

Unsere Autorin Birgit Kelle ist Familienmutter, Publizistin und Vorsitzende von „Frau 2000 plus“: https://frau2000plus.net/


Offener Brief einer evangelischen Christin und Apothekerin an Kanzlerin Merkel

Von Almut Rosebrock

Almut RosebrockSehr geehrte Frau Kanzlerin Merkel! 

Zunächst ein interessanter Artikel aus der Schweizer „Weltwoche“ vom 3. Juni: http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2016-22/artikel/gesinnungs-mafia–die-weltwoche-ausgabe-222016.html

Sie, Frau Merkel, haben am 31.5. mit dem Vorwurf „widerwärtig“ gegen Alexander Gauland (AfD) noch einmal nachgetreten, um klarzumachen, was man im modernen, meinungsfreien Deutschland sagen bzw. besser nicht sagen darf.

Herr Gauland hat sich entschuldigt – und ist sich nicht sicher, überhaupt das gesagt zu haben, was ihm eifrige Journalisten in den Mund legten. Bei der AfD ist man ja wachsam dabei, jedes „kritische“ Wort gleich an die große Glocke zu hängen und (möglichst) negativ auszulegen.

Sie, Frau Kanzlerin, und die anderen Politiker, reden in großen Tönen: Tolle Wirtschaft. Alles super usw.

Es gibt Eltern, deren Kinder eine Berufsausbildung und zwei Studien haben, die aber keinen passenden Arbeitsplatz finden  – und Politik (und Wirtschaft) jammern:Fachkräftemangel“!032_29A

Eine Altenpflegerin sagte mir letztens, in ihrem Seniorenheim stehe leider schon länger nicht mehr der MENSCH im Mittelpunkt. Ich erlebe alte Menschen, die aus einer „Reha“ im Krankenhaus kränker wieder herauskommen, als sie hineingegangen sind. In Kindergärten, in der Schule – die Dokumentationspflichten nehmen überhand. Es bleibt immer weniger Zeit für den Menschen  –  und die Menschlichkeit!

Ein Wust von Neuerungen und „Verbesserungen“ überflutet die Mitarbeiter in allen Bereichen, auch in Behörden, Betrieben, Apotheken, Arztpraxen, Krankenhäusern.

Die hochgelobte „4.0-Technologie“ beschäftigt die Menschheit. Aber sie vergrößert die Abhängigkeit!

Die Politik vergeudet und verbaut Millionen und Milliarden in (unnötige) Prestige-Großprojekten wie Stuttgart 21, Berliner Flughafen, Elbphilharmonie, usw.

Ich als Bürgerin fühle mich von Ihnen nicht vertreten.

Sie sind zwar die „Obrigkeit“ – dazu steht auch etwas in der Bibel (Röm. 13,1). In Mt.22,21 sagt Jesus zur (hinterlistigen) „Steuerfrage“, gerichtet an die Pharisäer: „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist – und GOTT, was GOTTES ist.“159481-3x2-teaser296

Wir können in gewisser Weise dankbar sein, in diesem System zu leben, da doch relative Freiheit und Wohlstand herrschen.

Aber die Politik der „freien Märkte“ zeigt (mir) klar ihre Begrenzungen und Schwächen! Da, wo der Preiswettbewerb die eigene Produktion in die Knie zwingt – weil nur noch mit „Arbeitssklaven“ in Billiglohnländern gefertigte Waren „konkurrenzfähig“ sind.

Da, wo Pharmafirmen ihr Hauptaugenmerk auf das Gewinnen von Ausschreibungen für „Medikamentenlose“, Ausschreibungen der Krankenkassen, setzen (müssen!).

Weil man, nur wenn man den höchsten „Kassenrabatt“ anbietet, eine Chance hat, dass die produzierten Medikamente über die gesetzliche Krankenkasse abgerechnet werden dürfen. Andere Präparate darf die Apotheke nicht abgeben. Macht sie einen Fehler, haben die Krankenkassen das Recht, g a r  nichts zu bezahlen! (Apothekerin: mein Beruf!)

Die Höhe der „Rabatte“, die die Pharmafirmen den kranken Kassen nach Abgabe und Abrechnung (über die zentralen Abrechnungsstellen für Rezeptabrechnung – von den Apotheken bezahlt) (zurück-) zahlen, ist geheim.

Da ist der Mauschelei Tür und Tor geöffnet! Die Qualität der Arzneimittel spielt keine Rolle mehr. Wie mit Vernunft und Verstand in Kontinuität – und möglichst hierzulande – produziert werden kann. Hauptsache billig (Roh- und Wirkstoffe aus Indien o.ä.)

Die aktuelle Politik versucht, den Markt (den all-verherrlichten) über Subventionen zu beeinflussen. So werden in Brüssel oder anderswo ständig neue Subventionen beschlossen für etwas, was dort als „förderungswürdig“ erkannt wird. reichstag_flaggen_368s

Ob das aus Sicht des jeweiligen Landes und der Bürgerinnen und Bürger dort sinnvoll und vordringlich ist – ob den Bürgern dort nicht vielleicht ganz andere Probleme unter den Nägeln brennen – in Brüssels Glaspalästen interessiert das niemanden wirklich.

Sie, Frau Kanzlerin, haben gerade in Verdun das 12,5 Millionen teure Denkmal „gefeiert“. Die dort auftretenden Jugendlichen waren von unseren Steuergeldern „gesponsert“, um da zwischen den Grabkreuzen „herumzutanzen“.

„Schöne Bilder“ produzieren  –  das können Sie!

Leider denke ich an meine Freundinnen, denen Jugendämter, im Verein mit Gerichten, aus verschiedenen Gründen ihre Kinder weggenommen haben – und die nun, teils seit Jahrzehnten, o h n e  ihre geliebten Schätze durchs Leben gehen müssen!

Ich denke an die Menschen, die durch sexuelle oder gewaltsame Übergriffe für ihr Leben traumatisiert sind, die unter den gesundheitlichen und seelischen Folgen leiden. (Und Versicherungen sitzen am längeren Hebel, möglichst wenig oder nichts zahlen zu müssen.) Der Schaden ist auch durch GELD nicht gutzumachen! Es ist verlorenes, zerstörtes Leben! Unwiederbringlich.0022

Ich denke an die Menschen, die sich in ihrer Wohnung oder auf der Straße nicht mehr sicher fühlen  –  weil bereits eingebrochen worden ist oder sie bzw. Nachbarn oder Bekannte schon Opfer von Diebstahl, Belästigungen, Gewalt geworden sind.

Ich denke an Betroffene von Ehen oder Beziehungen mit islamischen Mitmenschen – wo Kinder ins Heimatland des Mannes entführt wurden oder werden (ich kenne Betroffene), wo Partner unter Druck gesetzt werden, bis hin zum Mord, zum Beispiel aus Eifersucht, wenn eine Trennung droht/e.

Ein Bekannter von mir ist in der Psychiatrie verstorben, weil er eine Freundschaft mit einer  muslimischen Frau hatte. Deren Eltern jedoch waren dagegen. Die folgenden „Verwicklungen“ hatten für ihn schwerwiegende Folgen. Dieser Mann weilt nun nicht mehr unter uns. Ich habe ihn gekannt und gemocht.

Die fremden Kulturen, die aktuell massiv unter uns Einzug halten, bringen neue Problematiken mit. Es sind Themen, die das menschliche Zusammenleben im Kern und im Alltag betreffen. Die hochgelobte „Integration“ wird zentral von den Bürgerinnen und Bürgern in der Nachbarschaft, den Mitarbeiterinnen in den Schulen und Kindergärten, den Inhabern und Mitarbeiterinnen der Geschäfte und Firmen, der Verwaltung geleistet.

Ich habe in Leipzig, wo ich zum Katholikentag war, mehrere Bürger getroffen, die schwer enttäuscht und desillusioniert waren ob der negativen Veränderungen, die ihre Stadt im Zuge der zunehmenden Besiedlung durch ausländische Mitbürger mitmacht. Ganze Straßenzüge sind verwahrlost und „verslummen“ (Originalton Leipziger Bürgerin).

Ich hatte an der Tram-Haltestelle herumliegenden MÜLL aufgenommen und in den Müllbehälter entsorgt. Das hatte sie beobachtet und reichte mir, nun in der Straßenbahn, ein Desinfektionstuch. Sie meinte, das habe ja keinen Sinn – der Verfall sei sowieso nicht aufzuhalten. Die Drogen hätten Einzug gehalten – und damit viele andere negative Einflüsse.

Mich macht das alles sehr traurig! Mich stören politische und mediale Diskussionen, die völlig über den Köpfen der Bürger liegen – und die die tatsächlichen Sorgen der Bürgerinnen und Bürger negieren.0018

Was bietet die Politik und die Gesellschaft an Hilfestellungen? Welche WERTE spielen heute eine Rolle? Welche Konzepte stehen da – und bieten zum Beispiel Halt und Orientierung?

Ich finde keine, die mich überzeugen.

Immer mehr „müssen“ auch Mütter bereits junger Kinder arbeiten, um Strom, Wohnen, den Lebensunterhalt zu verdienen. Die Menschen, die keine passende Arbeit finden, existieren „am Rande“.

Ich bin froh, dass ich an Gott und Seinen Sohn Jesus Christus glaube, der eine Perspektive über diese Welt hinaus gibt. Unser christlicher Gott, der Vergebung und Versöhnung möglich macht. Gott, der die Tränen abwischen wird – auch, wenn es so brutal schmerzt!!!

Wer hat in all den „problematischen Systemen“ vor unserem „widerstanden“? Wer hat die Stimme erhoben gegen Unrecht? Gegen Ungerechtigkeit? Wer hat gegen Missstände protestiert? Und dabei konstruktiv nach besseren Lösungen gesucht?

Ich wünsche mir eine Politik, die das täte. Ich habe einen Traum… .

Mit freundlichen Grüßen und guten Wünschen!

Almut Rosebrock, zweifache Mutter, wache Bürgerin, 48 Jahre alt

Mail: almut.rosebrock@gmail.com


Betr. staatlicher Kindesentzug bei den „Zwölf Stämmen“: Verfahren eingestellt

Pressemitteilung von Rechtsanwalt Langhans:

Nach fast zwei Jahren des Wartens wurden ein 16-Jähriger und eine 17-jährige Jugendliche nun vollkommen aus staatlicher Obhut entlassen aufgrund der Ergebnisse von psychologischen Sachverständigengutachten. DSC00254

Das Amtsgericht Nördlingen hat mit Beschlüssen vom 10.6. und 12.6. die Verfahren gegen die Eltern der beiden Jugendlichen eingestellt.

Das Amtsgericht verschleppte die Entscheidung 18 Monate lang und ordnete die psychologische Begutachtung an, obwohl es schon am Tag der Inobhutnahme feststand, dass bei den Teenagern keinerlei körperlicher Schaden vorlag. Sie waren nur mitgenommen worden, weil ihre Eltern Mitglieder der Zwölf Stämme sind.

Weshalb gleichwohl zwei Monate die offensichtliche Verfahrenseinstellung verweigert wurde, muss gegebenenfalls in Amtshaftungsverfahren geklärt werden.

Rechtsanwalt Michael Langhans vertritt Familien der Gemeinschaften in Klosterzimmern und in Wörnitz vor den Amtsgerichten Ansbach und Nördlingen sowie den Oberlandesgerichten Nürnberg und München in Augsburg.

Für Rückfragen steht Rechtsanwalt Langhans aus Donauwörth unter ra@langhans.lawyer und Tel. 0906/99995580 zur Verfügung.

Foto: Evita Gründler


Wunderlich: OLG Frankfurt gibt vier Kinder an Homeschooling-Eltern zurück

Die christlichen Hausschul-Eltern Petra und Dirk Wunderlich aus dem südhessischen Ober-Ramstadt wollen in Hessen wohnen bleiben und ihre Kinder aus religiösen Gründen weiter zu Hause unterrichten.  wunderlich-300x180

Das bestätigte Dirk Wunderlich der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA, nachdem das Oberlandesgericht Frankfurt den Eltern das vor einem Jahr entzogene Sorgerecht für ihre vier Kinder uneingeschränkt zurückübertragen hat.

Das Gericht hob damit frühere eigene Entscheidungen und solche des Amtsgerichts Darmstadt auf.

Von Oktober 2013 bis Juni dieses Jahres besuchten die Kinder im Alter von 8 bis 15 Jahren eine öffentliche Schule. Seitdem unterrichten die Eltern sie wieder zu Hause.

Nach Angaben von Gerichtssprecher Jens-Peter Kreiling war der vor einem Jahr erfolgte Sorgerechtsentzug nicht verhältnismäßig.

Das Jugendamt strebe nicht an, die Kinder noch einmal aus der Familie herauszunehmen. Die Kinder hätten keine eingeschränkte Sozialkompetenz, und ihr Bildungsstand sei „nicht besorgniserregend“.

Allerdings machten die Eltern sich strafbar, wenn sie sich weigerten, ihre Kinder in die Schule zu schicken. Dies sei ein „Missbrauch der elterlichen Sorgfaltspflicht“.

Vater Wunderlich: Keine Auswanderung nach Frankreich

Wie Dirk Wunderlich idea sagte, rechnet er damit, dass die Schulbehörden die Familie weiter „traktieren“. Doch das nehme er in Kauf. Dennoch habe man Abstand von früheren Plänen genommen, nach Frankreich auszuwandern, wo Hausunterricht erlaubt ist: „Uns gefällt es im Odenwald  –  unserer Heimat  –  noch immer am besten.“

Die Familie (siehe Foto) will eigenen Angaben zufolge weiter um ihr Recht kämpfen, Bildung zu Hause als Alternative zum öffentlichen Schulbesuch ausüben zu dürfen.

Quelle: http://www.idea.de

Unser Grundsatz-Artikel über das natürliche und gottgegebene Erziehungsrecht der Eltern: https://charismatismus.wordpress.com/2014/01/11/elternrecht-die-kath-kirche-bekraftigt-das-naturliche-erziehungsrecht-der-eltern/