Medjugorje: Die „Madonna“ plaudert jetzt aus dem Nähkästchen

Von Felizitas Küble

Wie gut, daß es Medjugorje gibt – und die dortige Seherin Mirjana Dragicevic-Soldo. Seit Jahrzehnten hört sie jeweils am 2. Tag eines Monats die Stimme der „Gottesmutter“.

Die dortigen „Erscheinungen“ sind zwar kirchlich nicht anerkannt und werden vom zuständigen Bischof Peric ausdrücklich abgelehnt, dennoch erhält diese bekannte Pfarrgemeinde in Bosnien-Herzegowina nach wie vor großen Zulauf aus aller Welt. 2732900420_68d28f8a20

In der jüngsten Privatoffenbarung vom 2. August 2016 weiß die Madonna zu berichten, was Christus  –  ihr „Kleiner“  –  einst zu ihr sagte, als er noch ein Kindlein war.

Aber lesen wir zunächst die ganze „himmlische“ Botschaft (Linien zur Hervorhebung von uns):

„Liebe Kinder! Ich bin zu euch, unter euch, gekommen, damit ihr mir eure Sorgen gebt, damit ich sie meinem Sohn darbringe, damit ich Fürsprache halte bei Ihm für euer Wohl.

Ich weiß, dass jeder von euch seine Sorgen hat, seine Versuchungen, deshalb rufe ich euch mütterlich auf, kommt an den Tisch meines Sohnes. Er bricht das Brot für euch, Er gibt sich euch selbst, Er gibt euch Hoffnung; von euch sucht Er mehr Glauben, Hoffnung und Frohmut. Er sucht euren inneren Kampf gegen Egoismus, Verurteilungen und menschliche Schwächen. Deshalb sage ich als Mutter: Betet, denn das Gebet gibt euch die Kraft für den inneren Kampf.

Mein Sohn als Kleiner erzählte mir oft, dass mich viele lieben und Mutter nennen werden. Ich, hier unter euch, fühle die Liebe. Ich danke euch. Gemäß dieser Liebe bitte ich meinen Sohn, dass keiner von euch, meinen Kindern, nach Hause zurückkehrt, so wie er gekommen ist; dass ihr so viel Hoffnung, Barmherzigkeit und Liebe mitnehmt, so dass ihr meine Apostel der Liebe sein werdet, die mit ihrem Leben bezeugen, dass der Himmlische Vater die Quelle des Lebens ist und nicht des Todes.

Liebe Kinder, erneut bitte ich euch mütterlich, betet für die Auserwählten meines Sohnes, für ihre gesegneten Hände, für eure Hirten, dass sie meinen Sohn mit so viel Liebe wie möglich verkünden und so die Bekehrungen bewirken. Ich danke euch.“

Hierzu kurz einige Hinweise und Fragen:

  1. Muß die himmlische Mutter wirklich eigens auf die Erde kommen, „damit ihr mir eure Sorgen gebt“, auf daß sie diese ihrem Sohne „darbringen“ kann?  – Genügt hierfür kein vertrauensvolles Gebet bzw. eine Bitte um Fürsprache, wie dies Millionen von Katholiken alltäglich praktizieren? Warum sollte dies in Medjugorje nur auf außergewöhnlichem Wege möglich sein?
  2. Christus suche den „inneren Kampf“ der Seher gegen „Egoismus, Verurteilungen und menschliche Schwächen“, heißt es. – Das Wort Sünde oder Schuld wird hier vermieden. Warum?  –  Und was soll das Wort „Verurteilungen“ in diesem Zusammenhang genau beinhalten? Zwischen dem Urteil über eine Sache und dem Vorurteil gegen eine Person besteht bekanntlich ein erheblicher Unterschied.
  3. Nun wissen wir also nach zweitausend Jahren, was Jesus „als Kleiner“ seiner Mutter ins Ohr geflüstet hat, nämlich „dass mich viele lieben und Mutter nennen werden“. Bei den Sehern „fühlt“ die Erscheinungs-Maria nun „die Liebe“ und bedankt sich brav.  – Freilich beweist das Magnificat, der biblisch bezeugte Lobgesang Mariens, daß sie dies bereits wußte, als sie gesegneten Leibes war und ihre Cousine Elisabeth besuchte. In ihrem Jubellied heißt es: „Siehe, von nun an werden mich seligpreisen alle Geschlechter.“ –  Der Seitenblick auf „Privatoffenbarungen“ erübrigt sich also, wenn man einen Blick in die Bibel wirft….
  4. Um zu wissen, daß Gott-Vater nicht etwa eine „Quelle des Todes“ (sondern selbstverständlich „des Lebens“ ) ist, genügt ebenfalls eine kurze Besinnung auf die Hl. Schrift und die Lehre der Kirche. Solche mark- und beinerschütternden Weisheiten erfordern keine Visionen oder sonstige Phänomene aus einer vermeintlich anderen Welt.

 

 

 


Der HERR hat sein Volk getröstet und sich seiner Armen erbarmt

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jes 49,8-15:

So spricht der HERR: Zur Zeit der Gnade will ich dich erhören, am Tag der Rettung dir helfen. Ich habe dich geschaffen und dazu bestimmt, der Bund zu sein für das Volk, aufzuhelfen dem Land und das verödete Erbe neu zu verteilen, den Gefangenen zu sagen: Kommt heraus!, und denen, die in der Finsternis sind: Kommt ans Licht! TochterZion

Auf allen Bergen werden sie weiden, auf allen kahlen Hügeln finden sie Nahrung. Sie leiden weder Hunger noch Durst, Hitze und Sonnenglut schaden ihnen nicht. Denn ER leitet sie voll Erbarmen und führt sie zu sprudelnden Quellen. Alle Berge mache ich zu Wegen und meine Straßen werden gebahnt sein.

Seht her: Sie kommen von fern, die einen von Norden und Westen, andere aus dem Land der Siniter. Jubelt, ihr Himmel, jauchze, o Erde, freut euch, ihr Berge! Denn der HERR hat sein Volk getröstet und sich seiner Armen erbarmt.

Doch Zion sagt: Der HERR hat mich verlassen, Gott hat mich vergessen.

Kann denn eine Frau ihr Kindlein vergessen, eine Mutter ihren leiblichen Sohn? Und selbst wenn sie ihn vergessen würde: ich vergesse dich nicht.

 


„Der HERR hat sein Volk getröstet und sich seiner Armen erbarmt“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jes 49,8-15:

So spricht der HERR: Zur Zeit der Gnade will ich dich erhören, am Tag der Rettung dir helfen. Tagesimpuls

Ich habe dich geschaffen und dazu bestimmt, der Bund zu sein für das Volk, aufzuhelfen dem Land und das verödete Erbe neu zu verteilen, den Gefangenen zu sagen: Kommt heraus!, und denen, die in der Finsternis sind: Kommt ans Licht!

Auf allen Bergen werden sie weiden, auf allen kahlen Hügeln finden sie Nahrung. Sie leiden weder Hunger noch Durst, Hitze und Sonnenglut schaden ihnen nicht. Denn er leitet sie voll Erbarmen und führt sie zu sprudelnden Quellen.

Alle Berge mache ich zu Wegen und meine Straßen werden gebahnt sein… Jubelt, ihr Himmel, jauchze, o Erde, freut euch, ihr Berge! Denn der HERR hat sein Volk getröstet und sich seiner Armen erbarmt.

Doch Zion sagt: Der HERR hat mich verlassen, Gott hat mich vergessen.

Kann denn eine Frau ihr Kindlein vergessen, eine Mutter ihren leiblichen Sohn?  –  Und selbst wenn sie ihn vergessen würde: ich vergesse dich nicht.

 


Kann denn eine Frau ihr Kindlein vergessen?

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Jes 49,8-15:

So spricht der HERR:  Zur Zeit der Gnade will ich dich erhören, am Tag der Rettung dir helfen. Ich habe dich geschaffen und dazu bestimmt, der Bund zu sein für das Volk, aufzuhelfen dem Land und das verödete Erbe neu zu verteilen,  den Gefangenen zu sagen: Kommt heraus!, und denen, die in der Finsternis sind: Kommt ans Licht! Scannen0001 (22)

Auf allen Bergen werden sie weiden, auf allen kahlen Hügeln finden sie Nahrung.  Sie leiden weder Hunger noch Durst, Hitze und Sonnenglut schaden ihnen nicht. Denn ER leitet sie voll Erbarmen und führt sie zu sprudelnden Quellen.

Alle Berge mache ich zu Wegen und meine Straßen werden gebahnt sein. Seht her: Sie kommen von fern, die einen von Norden und Westen, andere aus dem Land der Siniter.

Jubelt, ihr Himmel, jauchze, o Erde, freuet euch, ihr Berge! Denn der HERR hat sein Volk getröstet und sich seiner Armen erbarmt.
Doch Zion sagt: Der HERR hat mich verlassen, Gott hat mich vergessen.

Kann denn eine Frau ihr Kindlein vergessen, eine Mutter ihren leiblichen Sohn? Und selbst wenn sie ihn vergessen würde: ich vergesse dich nicht.

Gemälde: Evita Gründler