Hollywood-Ehrung für Produzentin des neuen Kinofilms „Ben Hur“

„Story der Erlösung und Versöhnung“

Die Stern-Nummer 2586 auf dem Hollywood-Boulevard gehört seit dem 11. August 2016 Roma Downey: Die christliche Produzentin wurde mit dieser Auszeichnung de296271-Roma-Downeyr Filmstadt für ihr jahrzehntelanges kreatives Schaffen als Filmproduzentin und Schauspielerin geehrt. Ihr Stern Nr. 2586 in Hollywood wird direkt neben dem ihres Mannes Mark Burnett platziert, der ihn bereits 2009 erhielt. 

Dem breiten Publikum bekannt ist die Christin aus Nord-Irland durch die TV-Reihe «Ein Hauch von Himmel» sowie als Co-Produzentin der Serie «The Bible» und nun jüngst «Ben Hur».

Zusammen mit ihrem Mann ist Roma Downey gleichsam Gottes Visitenkarte in Hollywood. Das Ehepaar drehte die TV-Reihe «The Bible», die im deutschen Sprachraum ebenfalls zu sehen war und die auch als Spielfilm in die Kinos gekommen ist. In der Reihe «A.D.» findet die «The-Bible»-Serie ihre Fortsetzung.

Hollywoods einsatzfrohes Paar liefert nun mit dem vierten «Ben-Hur»-Streifen (nach 1907, 1925 und 1959) jene Verfilmung dieses Epos, in dem Christus die bislang tragendste Rolle spielt. Ben-Hur_2016_poster

Laut der Zeitschrift «Variety» rangiert Downey mittlerweile unter den 100 einflußreichsten Frauen in Hollywood  –  und das Blatt «Hollywood-Reporter» listete das Ehepaar bereits 2013 zu den einflußreichsten Menschen des Jahres.

Die Beiden wollen Gott und die christliche Botschaft durch ihr Schaffen bekanntmachen. In ihrem neusten Streifen «Ben Hur» solle Gottes grenzenlose Liebe und die Kraft der Vergebung sichtbar werden: „Es ist ein Action-Abenteuer-Film und die Betrachter werden davon nicht enttäuscht sein. Es ist episch. Aber es geht um eine Story der Erlösung und der Versöhnung.“

Quelle und vollständige Meldung hier: http://www.jesus.ch/magazin/gesellschaft/christen_in_der_gesellschaft/296273-benhurproduzentin_erhaelt_stern_auf_hollywoodboulevard.html


Bischof Pavao Zanic: „Mamma Ebe“ als warnendes Beispiel für Falschmystik

Ebe Giorgini aus Italien ist die Gründerin eines kirchlich nicht anerkannten Frauen-„Ordens“; sie erblickte 1934 in Bologna das Licht der Welt. Die angebliche Heilerin und Seherin wurde wegen Betrug und mißbräuchlicher „Heilkunst“ 2008 zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt.   Tzanic

Die aufsehenerregenden Vorgänge um diese Falschmystikerin veranlaßten den italienischen Regisseur Carlo Lizzani zu einem reißerischen Kinofilm unter dem Titel „Mamma Ebe“.

Im Sinne einer Warnung vor falschen Sehern, Heilern und „Stigmatisierten“ weist auch Bischof Pavao Zanic (siehe Bild) von Mostar auf diesen Fall hin  –  und zwar in seiner Stellungnahme gegen Medjugorje; dort findet sich seine Darstellung der vermeintlichen Visionärin „Ebe“  unter Punkt 26 (siehe hier der vollständige Artike: https://charismatismus.wordpress.com/2011/06/03/warnung-vor-medjugorje/).

Dieser Bischof aus Bosnien-Herzegowina war anfangs ein Befürworter von Medjugorje, bis er sich unter dem Gewicht vieler Fakten und eigener unerquicklicher Erfahrungen mit den dortigen „Sehern“ zu einem Gegner wandelte. 

Auch sein Nachfolger, der für die Pfarrei Medjugorje zuständige Oberhirte Dr. Ratko Peric, ist ein entschiedener Kritiker der angeblichen „Marienerscheinungen“ von Medjugorje.

Hier folgen nun die Ausführungen von Bischof Zanic zur Causa „Mamma Ebe“:

„Die Italiener kennen gut die Geschichte von Gigliole Ebe Giorgini, Gründerin des falschen Ordens “Pia Opera di Gesu Misericordioso”. Diese Frau ist geschieden und hat wieder zivil geheiratet. Sie betrieb Pseudomedizin, sammelte Mädchen für ihren Orden, erhielt viel Geld und hatte mehrere Häuser.

In ihrem Dienst waren auch zwei Priester. Sie selbst führte ein Doppelleben und trug falsche Stigmen, die sie sich selbst angebracht hatte. Ihre ‘Schwestern’ folgten ihr fanatisch und nannten sie ‘Mamma Ebe’.

In ihrem Orden befanden sich auch männliche Geistliche. Aber einige ‘Schwestern’, die sie verlassen hatten, erzählten, daß sie ein unmoralisches Leben führe. Als ‘Ordensgründerin’ hatte sie viel Schmuck, Geld, zwei Jachten, mehrere Pelzmäntel usw.

In der Kirche klagten viele sie an; andere verteidigten sie fanatisch und beriefen sich auf gute Früchte. So erhielt sie Lob und Anerkennung von zwei Bischöfen.

Zweimal war die Polizei nachts in ihr Zimmer im Mutterhaus eingedrungen und hatte sie mit einem ihrer Studenten der Theologie ‘in flagranti’ ertappt. Es kam zum Skandal.

Zweimal wurde sie zu mehreren Jahren Haft verurteilt, zusammen mit einem Franziskaner, der ihr Beichtvater war. Die Zeitungen belustigten sich jahrelang über ihre Skandale. Es wurde darüber ein schmutziger Film produziert. Trotzdem verteidigten sie ihre ‘Schwestern’ fanatisch und blindlings. Das taten sie auch noch, nachdem der Orden zerstört war.

Für sie war diese Frau eine Heilige, die Berufungen sammelte, und das war ein Argument für viele: An ihren Früchten wird es offenbar, daß sie Gott dient?“

Bild: Bistum Mostar


München: Kinofilm über den seligen Anti-NS-Prediger Pater Rupert Mayer

1987 wurde der bekannte Jesuitenpater und mutige Prediger Rupert Mayer aus München von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen. Dreimal wurde der süddeutsche Geistliche von den Nazis verhaftet. christus

Über das Konzentrationslager Sachsenhausen kam er bis zum Ende des 2. Weltkriegs nach Ettal. An Allerheiligen 1945 starb der unermüdliche Seelsorger an einem Schlaganfall in der Kreuzkapelle von St. Michael. Die Münchner Bevölkerung besuchte zahlreich sein Grab in Pullach, 1948 folgte die Umbettung des Sarges in die Unterkirche des Bürgersaals. 

Nun wird durch die Produktionsfirma „Munich International Pictures“ ein Kinofilm über sein Leben gedreht. Bereits im März soll das Werk bayernweit in die Kinos kommen, später soll eine DVD erscheinen.

Das Drehbuch ist aber auch mit fiktiven Elementen gespickt, um die Leistung des Widerstandskämpfers gegen das NS-Regime zu bekräftigen. Drehorte sind neben den Bavaria-Filmstudios in Geiselgasteig vor allem Original-Schauplätze: der Bürgersaal, St. Michael, das direkt an den Bayerischen Hof grenzende Palais Montgelas und Kloster Ettal. Auch in Warschau wurde gefilmt.

Hollywood-Stars wie Daryl Hannah und Stacy Keach haben Spielteile übernommen. Den Titelhelden P. Mayer verkörpert der in München lebende deutsch- italienische Schauspieler Oliver Gruber. Produzentin Nicola Mayerl spielt die fiktive Rolle der „Donna von Bayern“, die den Widerstandskämpfern als Rechtsanwältin hilft.

 


CRISTIADA: Wird ein spannender Film über CRISTEROS derzeit blockiert?

GREATER GLORY: Spielfilm mit Starbesetzung über den Katholiken-Aufstand in Mexiko 

Von 1926 bis 1929 wurde das katholische Volk von Mexiko, das dem Papst soeben einen triumphalen Empfang bereitet hat, von einer antikirchlichen Diktatur unter Präsident Calles systematisch unterdrückt. MV5BMTA0NjA3MzI5NTleQTJeQWpwZ15BbWU3MDMzOTg0MTg@__V1_SY317_CR6,0,214,317_

Die von Freimaurern beeinflußte Tyrannei verfolgte Priester und aktive Katholiken bis aufs Messer  – und regierte damit gegen die Mehrheit des Volkes.

Tausende katholische Laien wollten das eigene Land von der antichristlichen Diktatur befreien und griffen zu den Waffen. Mit dem Ruf „Viva Cristo Rey!“ (Es lebe Christus, der König) leisteten sie einen mehrjährigen Widerstand.

Gemäß ihrem Leitwort wurden sie „Cristeros“ genannt. Ihr unerschrockener Verteidigungskampf ging als „Cristiada“ in die Geschichte Mexikos ein.

Nun wurden diese Ereignisse mit Andy Garcia als Hauptdarsteller verfilmt. Der englische Titel des Films (siehe Foto) lautet „Greater Glory“  –  Untertitel: „The True Story of Christiada“ (Die wahre Geschichte von Christiada).

Der aufwendig hergestellte Streifen mit Starbesetzung ist seit Monaten fertig, die Werbekampagne längst angelaufen, der Trailer verbreitet und die offizielle Internetseite freigeschaltet.

Dennoch kommt der Historienfilm bislang nicht in die Kinos. Grund sollen Schwierigkeiten sein, einen Filmverleih zu finden, der die Verteilung an die Kinos übernimmt.

Gestern gelangte der Film immerhin nach Rom und wurde als Weltpremiere im Vatikan ausgestrahlt. Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Vieles an der Veranstaltung hatte etwas von einem Hilferuf an sich: „Wir sind hier, um den Film zu bewerben in der Hoffnung, ihn bald überall verteilen zu können, wie das für jeden Film geschieht, egal ob er gut oder schlecht ist“.

So schildert Pablo José Barroso, der mexikanische Produzent von Cristiada, die ungewöhnliche Situation. „Warum es so schwer ist, einen Filmverleih zu finden, bleibt ein Rätsel“, fügt er kryptisch hinzu.

Wird womöglich ein katholikenfreundlicher Film, der zudem die ganze Brutalität der Christenverfolgung auf die große Leinwand bringt, stillschweigend boykottiert? Soll das Publikum bestimmte geschichtliche Ereignisse nicht erfahren?

Produzent Barroso berichtet:

Wir haben uns an alle Großen des Sektors gewandt und die üblichen Wege beschritten in der Überzeugung, daß die ausgezeichnete technische Qualität des Streifens, seine fesselnde Handlung, eine Mannschaft exzellenter Schauspieler von Weltruf den Verleih und die Abdeckung der Kinosäle zum Heimspiel machen.

Stattdessen seit Monaten nichts, nur Schwierigkeiten. Keiner der großen und kleinen Filmverleihe will den Film übernehmen. Keiner hat je direkt zum Film und seinen Inhalten Stellung genommen.

Wir bekommen aber ständig zu hören: der Film sei schwierig auf dem Markt zu platzieren, es handle sich um einen Nischenfilm, es bestehe die Gefahr, daß er ein Flop werde…“

Die Reaktionen auf einen Hollywood-Blockbuster des Oscar-Preisträgers für Spezialeffekte, Dean Wright (Titanic, Terminator II, Herr der Ringe: Die zwei Türme, Die Rückkehr des Königs; Die Chroniken von Narnia: Der König von Narnia, Prinz Caspian), der an Kultfilmen mitwirkte, die Filmgeschichte geschrieben haben und der mit Cristiada erstmals Regie führte    –  sowie mit Andy Garcia, Eva Longoria, Peter O’Toole und Eduardo Verástegui in den Hauptrollen sind kaum zu glauben.

„Wir haben nicht aufgegeben“, fährt Barroso fort. „Schließlich gab es einige Erfolge“.  – In Mexiko ist der Film ausgebucht. Der Start ist dort für den 20. April 2012 angesetzt. Nach einem Erfolg in Mexiko wird mit einer Verteilung in ganz Lateinamerika gerechnet.

„Ab 1. Juni werden wir den Film dann in den USA auf den Markt bringen“, kündigt Barroso an  – vorausgesetzt, daß alles besser läuft als bisher.

Quelle: Webseiten „Kopten ohne Grenzen“, SOS Heimat (wordpress)