Frankreich: Priester in Lyon angeschossen

​Ein bislang Unbekannter hat in Lyon einen Priester mit einer Faustfeuerwaffe lebensgefährlich in den Bauch geschossen. Der griechisch-orthodoxe Geistliche sei am Samstag-Nachmitag um ca. 16 Uhr damit beschäftigt gewesen, seine Kirche zu schließen.

Wie die französische Presseagentur AFP mitteilte, sei der Täter geflüchtet. Schwer bewaffnete Einsatzkräfte sind vor Ort, der Tatort wurde abgeriegelt. „Meiden Sie das Gebiet und befolgen Sie die Anweisungen der Behörden“, schrieb das französische Innenministerium auf Twitter.

Das Verbrechen an dem 52-jährigen Priester ereignete sich nur wenige Tage nach dem Attentat in Nizza, bei dem ein islamischer Terrorist aus Tunesien in einer Kirche drei Menschen mit einem Messer ermordet hatte.

Der französische Regierungschef Jean Castex rief die höchste Terror-Warnstufe für das Land aus. Staatschef Macron kündigte an, die zum Schutz von Kirchen und Schulen abgestellten Soldaten von 3000 auf 7000 zu erhöhen.


Der Mann liebe seine Frau wie sich selbst – die Frau aber ehre den Mann

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Epheser 5,21-33.

Brüder! Einer ordne sich dem andern unter in der gemeinsamen Ehrfurcht vor Christus.
Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter wie Christus, dem HERRN; denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch Christus das Haupt der Kirche ist; ER hat sie gerettet, denn sie ist sein Leib.

Wie aber die Kirche sich Christus unterordnet, sollen sich die Frauen in allem den Männern unterordnen.
Ihr Männer, liebt eure Frauen, wie Christus die Kirche geliebt und sich für sie hingegeben hat, um sie im Wasser und durch das Wort rein und heilig zu machen.

So will ER die Kirche herrlich vor sich erscheinen lassen, ohne Flecken, Falten oder andere Fehler; heilig soll sie sein und makellos.
Darum sind die Männer verpflichtet, ihre Frauen so zu lieben wie ihren eigenen Leib. Wer seine Frau liebt, liebt sich selbst. Keiner hat je seinen eigenen Leib gehasst, sondern er nährt und pflegt ihn, wie auch Christus die Kirche, denn wir sind Glieder seines Leibes.

Darum wird der Mann Vater und Mutter verlassen und sich an seine Frau binden, und sie werden zwei in einem Fleische sein. Dies ist ein tiefes Geheimnis; ich beziehe es auf Christus und die Kirche.
Was euch angeht, so liebe jeder von euch seine Frau wie sich selbst, die Frau aber ehre den Mann.


Erklärung des „Forum Deutscher Katholiken“ zu Papstaussagen über Homosexualität

Medienberichte verunsichern lehramtstreue Katholiken. Sie sehen darin den Versuch, unter den Gläubigen Verwirrung zu schaffen.

So schrieb die „Augsburger Allgemeine Zeitung (AZ) vom 23.10.2020 auf der Titelseite unter der Überschrift „Papst bestärkt Homosexuelle“ und zitiert Papst Franziskus aus einem Dokumentarfilm: „Homosexuelle haben das Recht, in einer Familie zu sein. Sie sind Kinder Gottes, sie haben das Recht auf eine Familie.“
Weiter: „Wir müssen ein Gesetz für zivile Partnerschaften schaffen.
Sie haben das Recht, rechtlich abgesichert zu sein.“

In der gleichen Ausgabe der AZ (S. 5) wird Franziskus unter der Überschrift „Papst unterstützt homosexuelle Paare“ mit einer früheren Aussage zitiert:
„Wenn eine Person homosexuell ist, Gott sucht und guten Willen hat, wer bin ich, über sie zu urteilen.“

Folgendes sagt der Katechismus der katholischen Kirche, der die Lehre der Kirche (KKK) zur Homosexualität wiedergibt:

Ziffer 2357: „Gestützt  auf die Heilige Schrift, die sie als schlimme Abirrung bezeichnet, hat die kirchliche Überlieferung stets erklärt, dass homosexuelle Handlungen in sich nicht in Ordnung sind.
Sie verstoßen gegen das natürliche Gesetz,
denn die Weitergabe des Lebens bleibt beim Geschlechtsakt ausgeschlossen.
Sie entspringen nicht einer wahren affektiven und geschlechtlichen Ergänzungsbedürftigkeit. Sie sind in keinem Fall zu billigen.“

Und in Ziff. 2358 heißt es: „Ihnen (den Homosexuellen) ist mit Achtung, Mitleid und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgendeiner Weise ungerecht zurückzusetzen.“

Die Lehre der Kirche unterscheidet also deutlich zwischen „homosexuellen Handlungen“ und homosexuell veranlagten Menschen.

Die Aussagen von Papst Franziskus beinhalten keine Rechtfertigung der Homosexualität. Sie beziehen sich auf die Behandlung Homosexueller als Menschen  und Glieder der Zivilgesellschaft.

Prof. Dr. Hubert Gindert, Vorsitzender des Forums Deutscher Katholiken


Zunehmende Gleichgültigkeit bei zentralen Glaubensfragen auch bei Katholiken

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

Auf der Herbstkonferenz der deutschen Bischöfe 2020 in Fulda hat der päpstliche Nuntius Erzbischof Eterovic mit wenigen Zahlen dargelegt, wo die Aufgabe der katholischen Kirche in Deutschland liegt:

„Lt. den Statistiken glauben von den 54% der Bevölkerung in Deutschland, die Christen sind, nur 61% der Katholiken und 58% der evangelischen Christen an die Auferstehung Christi; ferner glauben nur 57% der evangelischen Christen und 63% der Katholiken, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist“.

Erzbischof Eterovic fügt hinzu: „31% der Deutschen glauben an ein Schicksal, 24% an Astrologie und 15% an eine Wiedergeburt“.

Damit wird die eigentliche Aufgabe eines Reformprozesses wie des „Synodalen Weges“ unausweichlich: Neuevangelisierung, d.h. die Wahrnehmung des Missionsauftrages Jesu.

Zum „Röntgenbild“ der katholischen Kirche tragen die repräsentativen Untersuchungen des INSA-Meinungsforschungsinstitutes aus Erfurt bei. Die nachfolgend aufgeführten Daten beziehen sich darauf.

Eine Aussage, zu der sich die befragten Katholiken äußern sollten, lautete: „Der katholische Reformdialog Synodaler Weg interessiert mich“: Nur 19% zeigten Interesse. Mehr als die Hälfte (53%) interessieren sich nicht. 28% können die Frage nicht einschätzen, obwohl die Medien darüber wiederholt berichtet haben. Ein Interesse ist wohl auch bei ihnen nicht gegeben. Damit sind rund 80% eher desinteressiert.

Diese rund 80% spiegeln auch das Interesse der Deutschen insgesamt wider, weil bei dieser repräsentativen Erhebung auch Deutsche allesamt befragt wurden. Bezogen auf die Deutschen äußerten fast zwei Drittel (63%) kein Interesse, nur 11% waren am Synodalen Weg interessiert. 17% „wissen nicht, wie sie dazu stehen“.

Damit sind rund vier Fünftel der Deutschen und auch der Katholiken an einer Reform der katholischen Kirche desinteressiert. Sie bringen damit auch zum Ausdruck, dass die Kirche für sie persönlich und auch für die Gesellschaft, in der sie leben, von geringer Bedeutung ist.

Die schwindende Bedeutung der katholischen Kirche für die bundesrepublikanische Gesellschaft kommt im Ergebnis einer weiteren repräsentativen Untersuchung zum Vorschein. Die Aussage, zu der die Befragten Stellung nehmen sollten, lautete: „die katholische Kirche bereichert mit ihren Festen und Ritualen das kulturelle Leben in Deutschland“. Nur 28% der Deutschen stützen diese Aussage. 42% sind gegenteiliger Auffassung. 22% können sich dazu nicht äußern.

In dieser Frage weichen die befragten Katholiken stärker von der Gesamtheit ab: 48% („Kulturkatholiken“) meinen, dass die Kirche die Kultur in Deutschland bereichert. Aber das ist noch nicht jeder Zweite. 28% der Katholiken messen der katholischen Kirche keine Bereicherung der Kultur zu. Ein Viertel kann das nicht einschätzen.

Die Interesselosigkeit am Glauben der Kirche hat Folgen, z.B. für das wichtigste Grundrecht, das Recht auf Leben, von dem alle übrigen Rechte abhängen.

In Deutschland wird laut amtlicher Statistik jährlich 100.000 ungeborenen Kindern das Leben genommen. Diese Tatsache beunruhigt nur 16% der Deutschen – und auch nur 16% der Katholiken! Die Frage lautete: „Das Ausmaß von Abtreibungen in Deutschland beunruhigt mich“. Gut jeder zweite Deutsche (53%) und ebenso 54% der Katholiken fühlen sich durch die Massenabtreibung in ihrem Befinden nicht gestört.

Ein Wort Jesu aber sagt: „Bei Euch soll es nicht so sein“ (Mk 10,43). Denn für Christen bringt diese Einschätzung nicht nur ein erschreckend nachlassendes Wertgefühl für das Leben zum Ausdruck, bei ihnen kommt noch die Übertretung des Gottesgebotes „Du sollst nicht töten“ hinzu. Die Zahlen signalisieren, dass die Wertschätzung für das Leben bei Katholiken nicht besser als in der Gesamtbevölkerung ist.

Wenn die Tötung Ungeborener von der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung hingenommen wird, berührt diess das Leben insgesamt, das der Alten und der Kranken etc.

Die vom Bundesverfassungsgericht nun zugestandene Möglichkeit der Selbsttötung durch aktive Sterbehilfe als Ausdruck der Selbstbestimmung öffnet auch Schleusen für die Verfügbarkeit des menschlichen Lebens insgesamt. Hinter den Barrieren der

Unverfügbarkeit tauchen ungeahnte Möglichkeiten auf, wie mit menschlichem Leben hantiert werden kann und wie die Würde des Menschen unter die Räder kommt. Die treibenden Kräfte sind Geld und Macht.

Wenn die innere Beziehung zur Kirche verloren geht, tritt das Grundrecht auf Religionsfreiheit in den Hintergrund. Die Katholiken vergessen ihre Märtyrer, nicht nur die einer 2000jährigen Kirchengeschichte, sondern auch die heutigen.

Dazu zählen auch die geringen „Sorgen auf Grund der weltweit steigenden Angriffe auf Gotteshäuser“. Die Aussage „Eine zunehmende Zahl von Angriffen auf Kirchen weltweit bereitet mir Sorgen“, wird nur von 45% der Deutschen bejaht, bei 30% ist das nicht der Fall, 17% können diese Frage nicht beantworten. Nur 52% der Katholiken teilen die Sorge, obwohl es vor allem katholische Gotteshäuser sind, die davon betroffen sind.

Unser Autor Prof. Dr. Hubert Gindert leitet den Dachverband „Forum Deutscher Katholiken“ und die Monatszeitschrift DER FELS


Der „Synodale Prozess“ in der Kirche schleppt sich mühsam weiter

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

Warum ist der „Synodale Prozess“ so mühsam? Weil die Mehrheits- und die Minderheitsfraktion unterschiedliche Vorstellungen von Reform haben. Die Mehrheit ist an Strukturveränderungen interessiert, die Minderheit an Neuevangelisierung, ausgerichtet am Wort Gottes und der Lehre der Kirche.

BILD: Prof. Gindert leitet den Dachverband „Forum Deutscher Katholiken“

Pfr. Dr. Guido Rodheudt drückt das so aus: „Dass es sich nämlich bei der konkreten Verfassung und Ausrichtung des ‚Synodalen Weges‘ jenseits aller redlich bekundeten Absichten und Schönfärbungen um ein gigantisches, die katholische Kirche durch ihre Wesensverkennung schwer beschädigendes Unternehmen handelt“ (Vatikan-Magazin 8-9, 2020, S. 36).

Das Problem der sogenannten Reformvorhaben hat auch damit zu tun, dass sich der Relativismus in den Köpfen der Synodenmehrheit breit gemacht hat.

Noch einmal Dr. Rodheudt (siehe Foto):
Er zitiert zur Verdeutlichung kritisch die Pastoraltheologin Christiane Bundschuh-Schramm, Mitarbeiterin des Bischofs von Stuttgart-Rottenburg: „Die Wahrheit ist nicht unveränderlich, weil sie nicht etwas Objektives ist. Sie ist wandelbar, weil sie im Subjekt entsteht und folglich müssen wir Schluss machen mit überholten Gottesbildern und Denkmodellen“.

Mit einer solchen Geisteshaltung ist der demokratischen Mehrheit der Synodalen die Tür geöffnet und sie macht vor Abstimmungen auch über die Lehre der Kirche nicht Halt.

Diese synodale Gesinnung stieß inzwischen auf zwei Staumauern: Das Schreiben von Papst Franziskus zur Amazonassynode. Es öffnete nicht den erhofften Türspalt zum Frauendiakonat/Priesterweihe und zu den „Viri probati“.

Die Instruktion der Kleruskongregation beugt der Entmachtung des Pfarrers durch Teams vor, in welcher der Pfarrer einer von mehreren ist und jederzeit überstimmt werden kann. Eine Reihe von Bischöfen (Kohlgraf, Schick, Ackermann, Overbeck, Feige, Bode, Marx) übten heftige Kritik an dieser Instruktion. Andere Bischöfe (Woelki, Hanke, Ipolt, Meier, Oster, Voderholzer) halten die Instruktion für richtig, weil sie der Laienarbeit Raum bietet.

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) sieht durchaus Möglichkeiten, aus der Universalkirche auszuscheren. ZdK-Vizepräsidentin Karin Kortmann meinte: Es helfe nicht, „wenn wir nur einen Einheitsbrei auf Weltkirchenebene, der für alle eine Gültigkeit hat, immer im Blick haben… Kirche ist wie alle anderen lebendigen Gemeinschaften von Ort zu Ort, von Land zu Land, von Voraussetzungen und Bedürfnissen her unterschiedlich“ (Passauer Bistumsblatt, Nr. 36, 6.9.2020, S. 3). Einen Weg, der aus der Universalkirche herausführt, werden wir nicht mitgehen!

Die Instruktion aus Rom war auch das Thema auf der Sitzung des „Ständigen Rates“ der 27 Diözesanbischöfe am 24. August 2020 in Würzburg. Die Bischöfe nahmen das Gesprächsangebot vom Präfekten der Kleruskongregation Kardinal Beniamino Stella an.

Allerdings will der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) Bätzing mit dem gesamten Präsidium des „Synodalen Prozesses“, d.h. mit seinem Stellvertreter, Bischof Bode, dem Präsidenten des ZdK Thomas Sternberg und der ZdK-Vizepräsidentin Karin Kortmann in Rom anrücken. Das Gesprächsangebot galt aber nur den Bischöfen.

Die deutschen Bischöfe haben mehrheitlich einen lange praktizierten Anpassungskurs an die Haltung der mitgliederstarken katholischen Laienorganisationen im ZdK (KDFB, kfd, BDKJ), die von den Medien massiv unterstützt werden, toleriert. Sie haben das Heft nicht mehr in der Hand. Der bisherige Verlauf des „Synodalen Prozesses“ bestätigt das.

Das Surfen im Gegenwind von Synodenmehrheit und Medien gegenüber der o.a. römischen Instruktion zeigt Bischof Heiner Wilmer von Hildesheim in einem Interview mit der Augsburger Allgemeinen Zeitung (AZ) vom 31.8.2020, S. 6.

Auf die Frage „In einer Vatikaninstruktion wurden Leitungs-Teams für Pfarreien aus Pfarrern und Laien ausgeschlossen. Können Sie die Verärgerung nachvollziehen?“ antwortet Wilmer: „Ich kann sie nachvollziehen, zumal die deutschen Bischöfe von der Instruktion nichts wussten“… Diese Vatikaninstruktion ruft das Kirchenrecht in Erinnerung. Sie bringt nichts Neues. Wilmer strapaziert ein Nichtwissen, das eigentlich nicht sein dürfte.

Der Interviewer: „Auch eine Reihe Ihrer Mitbrüder kritisierte das Papier, eine Art Verwaltungsanweisung, scharf als ‚wirklichkeitsfern‘. Es säe Misstrauen“. Wilmer: „Ich plädiere für eine differenzierte Betrachtung… (Papst Franziskus) geht es darum, dass das Volk Gottes der Hauptakteur der Evangelisierung sei“. Das stellt die Instruktion nicht infrage.

Interviewer: „Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz will den obersten deutschen Laienvertreter dazu (zum Gespräch in Rom) mitnehmen. Ob das Stella wohl passt?“ Zu diesem Affront bzw. Provokation antwortet Wilmer: „Ich gehe davon aus, dass sich auch die römische Behörde freut, wenn Getaufte Verantwortung übernehmen. Auch das wird von der Instruktion in keiner Weise behindert“.

Interviewer: „Was erhoffen Sie sich von dem Treffen im Vatikan?“:

Wilmer: „Ich erhoffe mir eine gute Gesprächskultur. Und ich erhoffe mir, dass wir die Umstände, in denen die Menschen jeweils leben, ernst nehmen. Die Frage ist doch: Wie können wir in Deutschland die Frohe Botschaft so leben und verkünden, dass sie uns trägt?“

Dem steht die Instruktion nicht im Wege und wenn Wilmer im weiteren Interview feststellt: „Wir sind nun einmal Kirche im Wandel“, wäre interessant, was er mit Wandel meint und wie er ihm begegnen will. Es gibt die Möglichkeit der gefügigen Anpassung an den Wandel oder einer Rückkehr zur Botschaft Jesu und zur Lehre der Kirche. Man würde Bischof Wilmer gerne zurufen: Kann es nicht etwas konkreter sein, Herr Bischof!

Nach der Generalversammlung und den Regionalkonferenzen bilanziert Regina Einig (Tagespost, 10.9.2020):
„Auf der Folie der Corona-Krise radikalisiert sich der ‚Synodale Weg‘. Weitgehende Wertungsfreiheit bestimmte den Austausch der Regionalkonferenzen. Wunschdenken, offene Häresie, unrealistische Forderungen, Analyse und dann und wann auch katholische Lehre stehen unsortiert nebeneinander. Von wenigen Ausnahmen abgesehen bleibt auch Abseitiges und Abstruses unbewertet und unkorrigiert stehen.“

Katholiken, die Reformen wollen, werden an der Seite jener Bischöfe stehen, die Maß am Wort Gottes und der Lehre der Kirche nehmen – auch wenn sie in der Minderheit sind.


Papst besorgt wegen Synodalem (Irr-)Weg

Laut einem Bericht der „Tagespost“ befindet sich Papst Franziskus in „dramatischer Sorge“ um den Synodalen Weg der Deutschen Bischofskonferenz: https://www.die-tagespost.de/kirche-aktuell/aktuell/algermissenfranziskus-
in-dramatischer-sorge-wegen-synodalem-weg;art4874,212667

Bischof Algermissen im Gespräch mit Regina Einig von der „Tagespost“

Nach einem Treffen mit dem Pontifex in Rom habe der em. Fuldaer Bischof Algermissen berichtet, der Papst beklage sich „mit deutlichen Worten“ darüber, dass man in Deutschland nur über (kirchen-)politische Fragen wie die Stellung der Frau und die priesterliche Ehelosigkeit diskutiere. Die Evangelisierung als entscheidendes Thema für die Zukunft der Kirche bleibe jedoch außer Acht.

Franziskus habe den Eindruck, dass sein amtlicher Brief „An das pilgernde Volk Gottes in Deutschland“ vom Juni 2019 in den deutschen Diözesen kaum zur Kenntnis genommen worden sei.

Zudem erklärte Algermissen, nicht nur im Vatikan, sondern „überall“ werde er gefragt: „Was ist da in Deutschland los?“. In Rom werde befürchtet, daß der Synodale Weg die christliche Lehre „deformiere und verunstalte“.


Auch „Kathpedia“ hängt am Tropf der charismatischen „Mystikerin“ Marthe Robin

Von Felizitas Küble

Das Portal „Kathpedia“ ist ein Ableger der erscheinungsbewegten katholischen Nachrichtenseite „Kathnet“, die seit jeher von Medjugorje schwärmt und auch sonst kaum eine Erscheinung ausläßt, die vorschnell propagiert wird. Auch charismatische Phänomene werden gerne ungeprüft hochgejubelt.

BILD: Eine der zahlreichen Jubel-Biografien über Robin – hier vom Stift Heiligenkreuz herausgegeben

Ein typisches Beispiel für diese un-nüchterne, wundersüchtige Haltung ist das euphorische Kathpedia-Lebensbild der französischen Pseudo-Mystikerin und Betrügerin Marthe Robin: http://www.kathpedia.com/index.php/Marthe_Robin

Offenbar hat es sich noch nicht bis zur dortigen Redaktion in Linz herumgesprochen, daß die Neuoffenbarungen dieser 1981 verstorbenen Visionärin nicht von „oben“ stammen, sondern größtenteils per geistigem Diebstahl zusammengestückelt wurden (meist der mystischen Literatur des 19. Jahrhunderts entnommen).
Näheres dazu hier: https://charismatismus.wordpress.com/2020/10/06/historiker-kritisiert-geistigen-diebstahl-durch-die-visionarin-marthe-robin/

Treudoof-naiv heißt es auf Kathpedia, Robin habe die „Wundmale Jesu“ empfangen und sich 50 Jahre lang „nur von der hl. Eucharistie ernährt“ – zweifellos wäre allein das schon ein Phänomen sondergleichen für sensationsgierige (Aber-)Gläubige.

Zudem habe sie – was freilich stimmt – mittelbar in vielfältiger Weise eine „Erneuerung der Kirche angeregt“ (gemeint ist die Entstehung schwärmerischer Bewegungen), die als ein „neues Pfingsten“ (!) mehr und mehr spürbar werde. – Anscheinend ist das Portal noch nicht ganz in der Gegenwart angekommen?!

Robins Sendung sei es, so heißt es weiter, die „Mission der „kleinen Thérèse“ im 20. Jahrhundert fortzuführen, zumal sie schon früh Marienerscheinungen erlebt habe und 50 Jahre ihres Lebens krank im Bett verbracht habe, wobei sie ihren „Leidensweg“ Jesus aufgeopfert habe (also die übliche spirituelle „Karriere“ einer sog. „Sühneseele“).

Sodann schwärmt Kathpedia von ihrem Hingabegebet an Gott, in welchem es u.a. heißt: „Nimm meinen Willen ganz und gar, ich lösche ihn für immer in Deinem Willen aus.“

Niemand hat die „Vollmacht“, den eigenen Willen mittels einer Anrufung gleichsam „auszulöschen“ in den Willen Gottes hinein.

Weiter wird mehrfach ihr jahrzehntelanger Seelenführer Père Georges Finet positiv erwähnt, der sich aber unlängst als Missbrauchstäter herausstellte (was Kathpedia freilich unerwähnt läßt): https://charismatismus.wordpress.com/2020/06/25/die-foyers-de-charite-distanzieren-sich-von-marthe-robins-seelenfuehrer-george-finet/

Natürlich wurde der Visionärin die „Gnade der Schauung“ zuteil – bis hin zur sog. „Herzensschau“ (in Wirklichkeit ein Hellseher-Phänomen), die in der Heiligen Schrift als Gabe des Hl. Geistes überhaupt nicht vorkommt.

Als die „Begnadete“ am 6.2.1981 stirbt, strömen zu ihrer Beerdigung – und das ist in solchen „wundersamen“ Fällen typisch – sechs Bischöfe, hunderte Priester und etwa 7000 Menschen aus aller Welt….

Ja – und wie zutreffend „Kathpedia“ weiter feststellt:

„Marthe Robin trug wesentlich zum Entstehen neuer, geistlicher (Ordens-) Gemeinschaften bei. Sie ist vor allem in Frankreich sehr bekannt und gilt als Schlüsselfigur des 20. Jahrhunderts in der Glaubenserneuerung Frankreichs und Europas.“

Hinsichtlich der von ihr inspirierten Bewegungen werden sodann aufgezählt:

Bei der charismatischen „Gemeinschaft der Seligpreisungen“ und der Johannes-Gemeinschaft sind sexuelle Affären bzw. Missbrauchstaten der Gründerpersönlichkeiten inzwischen erwiesen.


Wir trauern über den Tod des katholischen Theologen Prof. Dr. Joseph Schumacher

Von Felizitas Küble

Unser theologischer Wegbegleiter, Autor und Mitstreiter Prof. Dr. Joseph Schumacher ist am 27. September nach langer Krankheit mit 87 Jahren in der Universitätsklinik Freiburg verstorben. Die Beisetzung des Priesters erfolgt am Dienstag, den 6. Oktober, in Littenweiler (Freiburg).

Mit dem Fundamentaltheologen Schumacher verband uns vor allem das Eintreten für den vollständigen katholischen Glauben, für seine dogmatischen Grundlagen, für die Fundamente des Christseins, die uns durch die Heilige Schrift und die apostolische Tradition überliefert worden sind.

Jenseits von Skeptizismus auf der einen und Schwarmgeisterei auf der anderen Seite, frei von Neigungen zum Unglauben oder Aberglauben, betonte Professor Schumacher ebenso anspruchsvoll wie bodenständig die Bedeutung des kirchlichen Lehramtes für eine klare Glaubens-Orientierung.

Seine von Nüchternheit und Besonnenheit geprägte Kritik an Wundersucht und Erscheinungsfixiertheit geht z.B. aus den Artikeln hervor, die er im CHRISTLICHEN FORUM  veröffentlichte: https://charismatismus.wordpress.com/?s=Joseph+Schumacher

Wer heute Theologie lehrt und zugleich unbeirrbar den Standpunkt der Kirche Christi vertritt, befindet sich zwischen allen Stühlen, auch innerhalb des katholischen Spektrums. 

Davon konnte auch dieser Fundamentaltheologe ein Lied singen:  seine Positionen sind vom bibel- und kirchenkritischen Rationalismus „moderner“ Theologen  ebenso weit entfernt wie von jenem scheinmystischen Irrationalismus, der sich in einigen konservativen Kreisen leider immer größerer Beliebtheit erfreut.

Für Joseph Schumacher waren Glaube und Vernunft (Ratio) keine Gegensätze, sondern Ergänzungen, freilich stets unter dem Vorrang des Glaubens: Dieser Professor, der sich in erster Linie als Priester verstand, dachte rational, ohne rationalistisch zu sein  –  und er vertrat eine gediegene Frömmigkeit jenseits von Pseudomystik  oder einem „reformkatholischem“ Rebellentum.

Der 1934 in Nottuln bei Münster (Westfalen) geborene Gelehrte war nach 10-jähriger Dienstzeit in der Pfarrseelsorge im Bistum Münster einige Jahre als Religionslehrer in Oldenburg tätig, bis 1971 seine wissenschaftliche Laufbahn an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg begann.

1973 promovierte er zum Doktor der Theologie, ein Jahr später führte sein Weg nach Münster zurück, diesmal zur wissenschaftlichen Arbeit im Bischöflichen Generalvikariat.

1977 erfolgte Schumachers Habilitation in Freiburg mit der Arbeit „Der apostolische Abschluß der Offenbarung Gottes“, die  –  ebenso wie die Dissertation über den „Denzinger“ –  im Herder-Verlag erschien. Insgesamt umfaßt sein Publikationsverzeichnis weit über 100 Titel.

1978 begann er seine Lehrtätigkeit als Privatdozent und wurde 1983 zum Professor für Fundamentaltheologie ernannt. Noch heute ist er mit seinen Lehrveranstaltungen an der Freiburger Universität präsent. Prof. Schumacher ist stets als Priester erkennbar  –  an der Hochschule wie im alltäglichen Leben.

Der glaubenstreue Geistliche war seit 1989 ordentliches Mitglied der „Pontificia Academia Theologica Romana“ und seit 1996 korrespondierendes Mitglied der „Internationalen Päpstlichen Akademie für Mariologie“.  

Gerade die Mariologie, die theologische Lehre über die Gottesmutter, lag Joseph Schumacher stets am Herzen, wie sich aus seinen Büchern, Vorträgen und Veröffentlichungen ergibt, zudem aus seiner Mitarbeit am „Marienlexikon“, das vom bekannten Mariologen Kardinal Leo Scheffczyk herausgegeben wurde.

Auch in diesem Bereich zeigt sich die nüchterne Spiritualität Schumachers, zumal er seine große Verehrung für die Jungfrau Maria freihielt von schwärmerischen Nebengleisen  –  ganz im Sinne seiner Habilitations-Schrift über den „apostolischen Abschluß der Offenbarung Gottes“, lehrt doch die Kirche seit jeher, daß die göttliche Offenbarung mit dem Tod des letzten Apostels abgeschlossen ist.

Daher gehören „Privatoffenbarungen“ grundsätzlich nicht zum Glaubensgut der Kirche, erst recht fehlt ihnen jeder dogmatische Charakter   –  das gilt auch für kirchlich approbierte (genehmigte) Erscheinungen, weil diese Billigung der Kirche keine Glaubensverpflichtung darstellt, sondern lediglich eine Erlaubnis („Es ist den Gläubigen gestattet, daran zu glauben“ – so lautet die übliche Approbationsformel).

Der glaubenstreue Theologe äußerte sich in seinen Vorlesungen und Büchern, Artikeln und Aufsätzen  – etwa in der Zeitschrift „Theologisches“ –   stets fundiert, kompakt und auf hohem Niveau,  aber auch verständlich und ohne hyperakademische Verstiegenheit.

Auch sein im Bonifatius-Verlag erschienener Klassiker über „Esoterik  – die Religion des Übersinnlichen“  ist gehaltvoll und faktenreich,  zugleich aber leserfreundlich verfaßt.

Der Esoterik-Experte Schumacher warnte bereits 1991 im Ministranten-Magazin “Turibulum“ vor dem Okkultismus und der damals aktuellen New-Age-Bewegung. Für ihn ist es selbstver-ständlich, seine Aufsätze in Fachpublikationen ebenso zu veröffentlichen wie in einer Zeitschrift für Meßdiener, die der Fe-Verlag herausbrachte. Dort erschien auch sein Buch „Beten mit der Kirche“, das die wichtigsten kath. Gebete in verschiedenen Sprachen enthält.

Für den lehramtstreuen Theologen war es auch selbstverständlich, sich moderner Medien zu bedienen, um den Glauben der Kirche zu verkünden. In seiner eigenen Internet-Präsenz www.theologie-heute.de finden sich weit über 10.000 Seiten mit Vorlesungen, Predigten, Aufsätzen, Referaten, Kommentaren und Erklärungen.

Er veröffentlichte seine Vorlesungen bereits im Internet, als keiner seiner Kollegen daran dachte. Seit Jahrzehnten setzte er auch seine Predigten auf seine Homepage.

Joseph Schumacher war stets bereit, dem Zeitgeist die Zähne zu zeigen, wenn es darum ging, sich unerschrocken zu Glaube, Kirche und Papstamt zu bekennen. Damit machte er seinem Beruf alle Ehre, denn Professor heißt übersetzt „Bekenner“.


JA zur KIRCHE: Offener Brief der NkF an den päpstlichen Nuntius in Deutschland

Die Neue katholische Frauenbewegung (NkF) schrieb an Nuntius Dr. Eterović in Berlin

Exzellenz, sehr geehrter Herr Nuntius,

vor wenigen Wochen wurden Ihnen einige tausend Unterschriften von Frauen übergeben, die unsere Kirche reformieren wollen. Das Fernsehen berichtete über diese „Rebellinnen“ der Kirche, wodurch  ­- wie so oft – in der Öffentlichkeit der Eindruck erweckt wurde, als sprächen die Unterzeichnerinnen für die Mehrheit der katholischen Frauen.   

Wir Frauen der „Neuen katholischen Frauenbewegung“(NkF) stimmen den Forderungen der Aktivistinnen nicht zu. Im Gegensatz zu diesen möchten wir beispielsweise nicht Priesterinnen – oder wie manche auch fordern – Päpstin werden.

BILD: Die beiden Sprecherinnen der NkF (Adressen siehe unten)

Nicht nur, weil Papst Johannes Paul II. endgültig erklärt hat, dass es keine theologische Möglichkeit der Priesterweihe für Frauen gibt, sondern weil auch wir in Übereinstimmung mit der jahrhundertealten Tradition wissen, dass Frauen nicht in Persona Christi handeln können.

Dies ist für uns keine Frage der nur im staatlichen Bereich wichtigen Gleichberechtigung, da Frauen und Männer als Abbild Gottes die gleiche Würde haben. So ist für uns auch die sogenannte Frauenfrage in unserer Kirche nicht relevant, denn die Menschenwürde, die wir als Geschöpfe Gottes haben, kann durch nichts und niemanden relativiert werden.

Wir möchten mit all den vielen Frauen, die sich uns angeschlossen haben und wohl auch vielen Männern und Frauen in unserer Kirche, deren leise Stimme meist kein Gehör findet, einfach einen Weg des Glaubens, einen Weg der Evangelisation gehen.

Mit unserer Internetseite www.frauenundkirche.wordpress.com/ versuchen wir, die Evangelisation durch Beiträge über unseren Glauben immer mehr zu fördern.

Sie, sehr geehrter Herr Nuntius, bitten wir dafür um Ihren Segen.

Für die Neue katholische Frauenbewegung, NkF:

Ihre                                                                                                           Ihre

Ursula Zöller                                                                                           Susanne Wenzel

Karlstr. 3                                                                                                  Am Stadtgarten 52

63739 Aschaffenburg                                                                               44575 Castrop-Rauxel


Warum mischt sich die kath. Kirchenpresse in den US-Wahlkampf ein?

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

Sollten katholische Kirchenzeitungen den allgemeinen Anti-Trump- bzw. den Pro-Biden-Trend praktizieren?

Natürlich ist die Versuchung gegeben, mit dem großen Haufen zu laufen, wie Frau Noelle-Neumann vor vielen Jahren konstatiert hat.

In einer katholischen Kirchenzeitung geschieht das mit der Titelüberschrift „Mit Rosenkranz gegen Gewehre.“

Der Untertitel lautet: „Joe Biden könnte nach John F. Kennedy der zweite Katholik werden, der ins Weiße Haus einzieht.“

Weiter heißt es: „Der demokratische Bewerber beruft sich auf seinen Glauben, der ihm geholfen habe, mit Schicksalsschlägen fertig zu werden.“

Die katholische Haltung Joe Bidens wird mit Zitaten unterstrichen wie „Er hat immer den Rosenkranz dabei“… „Das Versprechen Jesu spendet ihm Trost“, sagt die Ordensfrau Simone Campbell.

„Seit dem Tod seines Sohnes Beau trägt der Katholik stets dessen Gebetskette bei sich… geprägt wurde Biden durch zwei ‚Johns, den ersten katholischen US-Präsidenten John Kennedy und Papst Johannes XXIII. dessen Einsatz für soziale Gerechtigkeit ihn prägte“  – „Mit seiner Nominierung als Präsidentschaftskandidat der Demokraten hat der regelmäßige Kirchgänger derzeit gute Aussichten als zweiter Katholik ins Weiße Haus einzuziehen“.

Soweit die seriös klingende Beschreibung Bidens.

BILD: In den USA wird auch mit Kecksen und Kleingebäck für Biden geworben

Auch der Amtsinhaber Trump wird zitiert mit Worten, die ihn eher ins Abseits stellen: „Er (Biden) ist gegen Gott. Er ist gegen Gewehre“. Biden wolle „eine Welt ohne Religion schaffen… Gott würde die Wahl Bidens ins Weiße Haus ‚weh tun‘“.

Niemand kann beurteilen, in welchem Zusammenhang diese Worte gefallen sind.

Nun werden im gleichen Artikel auch katholische Stimmen gebracht, die auf Bidens „angebliche (!) abtreibungsfreundliche Haltung“ hinweisen.

„Tatsächlich verteidigt“, so heißt es, „der demokratische Kandidat politisch die Selbstbestimmung von Frauen – auch wenn er Schwangerschaftsabbrüche persönlich ablehne“.

Hier werden Katholiken, die ihren Glauben ernst nehmen, hellhörig. Sie wissen, dass die Kirche Abtreibung für ein „verabscheuungswürdiges Verbrechen“ hält.

Es mag stimmen, dass Biden persönlich eine Abtreibung ablehnt, entscheidend ist, was er als Präsident tut.

Informierte Zeitgenossen wissen, dass sich Biden für eine Lockerung der Abtreibungsgesetze ausgesprochen hat. Biden als „katholischen“ Kandidaten herauszustellen, erscheint etwas gewagt. Das kann man wohl nur, wenn man für die „Selbstbestimmung“ der Frauen in der Abtreibung ist, die in Wahrheit eine „Fremdbestimmung“ über das Kind bedeutet.