Die EKD verliert weitaus mehr Mitglieder als die katholische Kirche

Meldung der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA:

Die evangelische Kirche schrumpft stärker als die katholische. 2012 verloren die 20 evangelischen Landeskirchen 263.552 Mitglieder, was einem Rückgang von 1,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Ihnen gehören damit rund 23,4 Millionen Personen an. Limburg-102

Das geht aus der jetzt in Hannover veröffentlichten Mitgliederstatistik der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hervor.

Die Zahl der Katholiken sank im gleichen Zeitraum um 132.789 (minus 0,5 Prozent) auf 24,3 Millionen. Gründe für den Schwund: Es gibt mehr Beerdigungen als Taufen. Außerdem liegt die Zahl der Austritte erheblich höher als die der Eintritte.

Nach einer Umfrage der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA bei den Landeskirchen kehrten 2012 rund 138.800 Protestanten ihrer Kirche den Rücken; auf katholischer Seite waren es 118.335. Eine Statistik der EKD über die Aus- und Eintritte liegt noch nicht vor.

Die Abwanderung aus der evangelischen Kirche ist also stärker, obwohl sie in der Öffentlichkeit weit weniger in der Kritik steht als die katholische Kirche.

Quelle: http://www.idea.de

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Evangelische Stimme zur Schlammschlacht um den Limburger Bischof

Von Jörgen Bauer

„Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.“ (Joh 8,7)

Ich bin nicht katholisch und deshalb könnte es mir egal sein, was mit dem Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst geschieht, der derzeit den Blätterwald zum Rauschen bringt und für eine aufgegeilte mediale Erregung sorgt.

Foto: Bistum Limburg

Foto: Bistum Limburg

Aber mich widert dieses heuchlerische, selbstgerechte Geschwurbel ebenso an, wie vor einiger Zeit die Medienhatz gegen den Bundespräsidenten a.D. Christian Wulff.

Die Sache mit dem Limburger Bischof hat allerdings noch eine weitere Dimension:

Er ist ein Mann der katholischen Kirche – und nachdem sich gerade die katholische Kirche als moralische Instanz versteht, die sich von Sündern abgrenzt – man denke an wiederverheiratete Geschiedene  –  wiegt das, was dem Limburger Bischof angelastet wird, besonders schwer und ist ein gefundenes Fressen für alle, die etwas gegen die Kirche und den christlichen Glauben haben.

Da nützt es auch nichts, auf die Milliardenbeträge zu verweisen die bislang beim Berliner Flughafen versenkt wurden oder auf das Bundeskanzleramt, das an die
250 Millionen DM gekostet haben soll. Auch sonst wurde und wird bis heute viel verschwendet, was aber niemanden stört.

„Es geht dabei um Stimmungsmache“

Anders bei der Kirche. Das Affäre um den Limburger Bischof wird jetzt zum Anlass genommen, die gesamte katholische Kirche hinsichtlich ihrer Finanzen besonders in Augenschein zu nehmen, wobei es weniger um Fakten, sondern mehr um Stimmungsmache geht, bei der man es mit der Wahrheit nicht so genau nehmen muss.

Die „ersten Erfolge“ in Form von Kirchenaustritten sind bereits eingetreten.

Aber warum treten Menschen  –  in diesem Fall Katholiken  –  aus ihrer Kirche aus? Das ist eigentlich nur vorstellbar, wenn sie bislang an die Kirche und ihre Amtsträger  –
im Fall von Limburg  –  an den dortigen Bischof, geglaubt haben und nicht an Jesus Christus, als den eigentlichen HERRN der Kirche.

Ist Christus aber der HERR der Kirche, dann ist diese der Leib Christi, der aus Sündern und fehlbaren Menschen besteht, die allesamt der ständigen Vergebung bedürfen, angefangen beim Papst bis hin zum letzten Kirchgänger.

Die Lehre, die wir uns hier als Christen aller Couleur ganz dick hinter die Ohren schreiben sollten, ist die, dass wir, wenn wir bekennende Christen sind, unter besonderer Beobachtung stehen. Deshalb sind Demut und Bescheidenheit anstelle vollmundiger öffentlicher Bekenntnisse angesagt, an denen wir gemessen werden. Das lasst uns immer bedenken.

JÖRGEN BAUER, Am Jagdschlössle 15 in 89520 Heidenheim, Tel. 07321 / 739115

Foto: http://www.bistumlimburg.de/


„Passend“ zum Karfreitag agitiert die „Tagesschau“ gegen die katholische Kirche

Was die „Tagesschau“ gestern am Vorabend zum Karfreitag geboten hat, ist aus unserer Sicht ein unverforener Mißbrauch des öffentlich-rechtlichen Fernsehens und der Gebührenzahler – siehe hier das Video des Beitrags:

http://www.tagesschau.de/multimedia/video/sendungsbeitrag166024.html

Da wird also wegen einer Mini-Kundgebung von ca 12 Leuten, die in Mainz aus der katholischen Kirche austreten wollen,  ein ausführlicher Beitrag gesendet.

Wenn jedoch rund 2000 Lebensrechtler in Berlin – wie im Vorjahr  – für den Schutz ungeborener Kinder demonstrieren, ist dies den ARD-Nachrichten natürlich keinen Filmbericht wert.

In dieser Tagesschau-Reklame für den Kirchenaustritt wird außerdem unterschlagen, daß sich die „Junge Union“ (die Jugendorganisation der CDU) in Mainz ausdrücklich gegen diese Atheisten-Aktion gewandt hat, die von der gottlosen Schar bezeichnenderweise unter dem Titel angepriesen wurde: „Kirchenaustritt zum Hasenfest“.

Wenn das öffentlich-manipulierende Fernsehen seiner Lieblingsbeschäftigung nachgeht und gegen die katholische Kirche agitiert, finden sie nicht selten auch den „kritischen“ Kirchenmann, der die passende Begleitmusik abgibt. In diesem Fall war es der seit Jahrzenten links-aktive Jesuitenpater Friedhelm Hengsbach SJ, der bereits mehrfach durch gemeinsame Aktionen mit linksextremen Gruppen aufgefallen ist bzw deren Aufrufe unterzeichnete.