Die „Falafel“ – das israelische Nationalgericht – besteht aus Kichererbsen

„Felderbsen“ sind gesund und werden weltweit immer beliebter

Die orientalische Falafel ist das israelische Nationalgericht, ebenso darf in der israelischen Küche der Hummus nicht fehlen. Beiden ist gemeinsam, daß sie aus Kichererbsen gemacht sind  –  der weltweit am zweitmeisten verkauften Hülsenfrucht, die auch Venuskicher oder Felderbse genannt wird. Auch in Spanien gibt es einige „Nationalgerichte“ aus Kircherbsen.

Wegen des hohen pflanzlichen Eiweißanteils von 20% und Vitaminen ist diese Hülsenfrucht   –  die mit der üblichen Erbse nicht verwandt ist  – sehr gesund.  


(Foto: Moshiko Falafel)

Viele Israelis wüßten genau, wo es die allerbeste Falafel gibt und sehen bestimmt keinen Anlaß zur Verbesserung des Grundprodukts. Forscher der Hebräischen Universität Jerusalem sahen dies jedoch anders: Sie haben durch Züchtung eine Kichererbsen-Sorte entwickelt, die alle ernährungswissenschaftlichen Vorteile der Pflanze bewahrt, deren Blüte jedoch besser auf die Regenzeit abgestimmt ist, so daß sich der Ertrag steigern läßt.

Yissum, die Gesellschaft für Forschung und Entwicklung der Hebräischen Universität, sucht nun nach Partnern für eine Markteinführung. Die Vorteile liegen auf der Hand, denn die Kichererbse wird immer populärer: Die weltweite Produktion hat sich in den vergangenen 30 Jahren von weltweit 6,6 auf heute 10 Metertonnen gesteigert.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin, Wikipedia