Evangelist Parzany beklagt Glaubensverlust bei evangelischen Kirchenvertretern

Die Bibel wird innerhalb der evangelischen Kirchen und Theologie immer stärker hinterfragt. Das kritisiert der Leiter und Gründer des Netzwerks „Bibel und Bekenntnis“, der bekannte Pro-Christ-Evangelist, Autor und Pfarrer Ulrich Parzany aus Kassel.

Die Folge sei, dass viele kirchliche Mitarbeiter das Apostolische Glaubensbekenntnis nicht mehr für wahr hielten, sagte er in einem Vortrag am 11. März in der Landeskirchlichen Gemeinschaft Würzburg.

Darin nannte er die Bibel eine Urkunde der Selbstoffenbarung Gottes. Es sei eine der wichtigsten Entscheidungen, ob man ihr glauben wolle oder nicht. Er kritisierte, dass die Heilige Schrift vielfach mit Märchen oder den Schriften anderer Religionen auf dieselbe Stufe gestellt werde.

Er riet den 90 Besuchern davon ab, aus Protest gegen diese Fehlentwicklungen aus der Kirche auszutreten. Die Kirche lebe nicht von den Kirchensteuern derer, die sonntags die Gottesdienste besuchen, sondern von der Masse derer, die zwar Mitgliedsbeiträge zahlen, aber kein Interesse am Evangelium hätten.

Deshalb sähen die Verantwortlichen in den Kirchen keinen Grund, bei Kirchenaustritten von Gläubigen etwas zu ändern. Wichtig sei es vielmehr, Gott zu vertrauen, die Bibel zu lesen sowie ihre Botschaft zu leben.

Quelle und vollständige Meldung hier: http://www.idea.de/glaube/detail/parzany-die-bibel-wird-in-der-kirche-immer-staerker-hinterfragt-100229.html


24. März: Tag der ermordeten Missionare

Von 1980 bis 2014 über 1000 kath. Missionare getötet

Seit 1993 wird auf Initiative der Jugendbewegung der Päpstlichen Missionswerke in Italien am Jahrestag des Mordes an Erzbischof Oscar Romero von San Salvador (24. März 1980) ein Tag des Betens und Fastens für die als Märtyrer gestorbenen Missionare begangen. 027_24

Die Aktion erinnert an alle Missionare und kirchlichen Mitarbeiter, die ihr Blut wegen ihres Glaubens vergießen mussten.

Wie aus den Statistiken des vatikanischen Fidesdienstes hervorgeht, wurden in Jahren von 1980 – 1989 115 Missionare ermordet. In der Zeit von 1990 – 2000 kamen 604 Missionare gewaltsam ums Leben. Diese Zeitspanne beinhaltet auch die Opfer des Genozids in Ruanda (1994), bei dem 248 kirchliche Mitarbeiter ums Leben kamen.

In den Jahren von 2001 – 2014 wurden 343 Missionare ermordet. Im vergangenen Jahr (2014) kamen 26 kirchliche Mitarbeiter gewaltsam ums Leben: 17 Priester, 1 Ordensmann, 6 Ordensschwestern, 1 Laie. 

Quelle: Fidesdienst