Heute startet das Bayerische Familiengeld

Start am 1. September: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat die ersten Bescheide über den Bezug des neuen Bayerischen Familiengeldes an sieben Familien aus den Regierungsbezirken in Bayern übergeben. Diese Familienförderung für Eltern gibt es allein in Bayern.

„Mit 6000 Euro Familiengeld pro Kind und Jahr geben wir Familien die Möglichkeit, individuell zu entscheiden, wie sie ihr Kind betreuen und fördern wollen“, sagt Söder. „Nicht der Staat soll entscheiden, ob oder wann ein Kind in die Kita geht, sondern die Eltern. Echte Wahlfreiheit für alle Eltern, unabhängig vom Einkommen – das gibt es nur in Bayern.“

Die Bayerische Familienministerin Kerstin Schreyer erklärt: „Das neue Bayerische Familiengeld ist transparent und unbürokratisch. Wer Elterngeld bezieht, muss keinen eigenen Antrag stellen – das Familiengeld kommt automatisch.“ – Es seien bereits 125.000 Bescheide verschickt.

Die Bayerische Staatsregierung hatte das Familiengeld im Mai dieses Jahres beschlossen. Eltern ein- und zweijähriger Kinder sollen unabhängig vom Einkommen 250 Euro pro Kind und Monat bekommen. Ab dem dritten Kind gibt es 300 Euro monatlich.

Quelle: https://www.csu.de/aktuell/meldungen/august-2018/das-gibt-es-nur-in-bayern/


Der Staat soll Mütter-Betreuung von Kindern in Höhe der Kitakosten bezahlen

Jenniffer Ehry-Gissel, Mutter von zwei kleinen Kindern und Vorstandsmitglied im Verband Familienarbeit, erklärt zum Muttertag am 13. Mai:

„Einmal im Jahr wird sie geehrt. Idealerweise darf die Mutter am sogenannten Muttertag, an ihrem Ehrentag, ausschlafen, Sie bekommt ein üppiges Frühstück ans Bett serviert, und ihre Familie hält Dankesreden ob der täglichen Höchstleistungen.

Kein Wunder, vollbringen Mütter doch tatsächlich Großes: Sie müssen immer präsent sein, auf Abruf rund um die Uhr, egal an welchen Wochentagen. Sie haben keinen Anspruch auf Urlaub und Krankheitstage. Sie sind ständig auf den Beinen. Sie sind Krankenschwester, Lehrerin, Chauffeur, Köchin, Waschfrau, Putzfrau, Managerin, Entertainerin.

Wie sehen die restlichen 364 Tage des Jahres für diese Mütter aus? Die Arbeit, die eine Mutter leistet, wird in der Gesellschaft schlichtweg nicht anerkannt, weder finanziell noch ideell. Betreut eine Mutter ihre Kinder selbst und ständig, wird sie müde belächelt. Gibt sie ihr Kind nach dem ersten Geburtstag in eine Kinderkrippe und geht einer Erwerbstätigkeit nach, erfährt sie Anerkennung.

Das gilt auch dann, wenn ihr Erwerbsarbeitsplatz eine Kinderkrippe ist. Wenn sie fremde Kinder betreut, ist das angesehen. Betreut sie eigene Kinder, gilt das als Nichtstun. Warum ist das so? Es ist so, weil das eine bezahlt wird und das andere nicht.“

Ehry-Gissel weist darauf hin, inzwischen sei nachgewiesen, dass sich ein Kind in den ersten Jahren zu Hause, meist bei der Mutter, am wohlsten fühlt und dort am ehesten eine feste Bindung zu den Eltern entwickelt, als beste Grundlage für eine stabile Psyche fürs ganze Leben. Durch Messung von Hormonspiegeln sei auch bekannt, dass die Fremdbetreuung in frühen Jahren meist ein gewaltiger Stress für das Kind ist, so dass es eher dazu neigt, Angstgefühle zu entwickeln, die die spätere Entwicklung belasten.

Die Familienmutter sagt daher: „Es besteht für den Staat kein sachlicher Grund, für eine Betreuung in der Krippe mehr Geld auszugeben als für eine Betreuung zu Hause. Eine Arbeit darf nicht danach bewertet werden, wie sie bezahlt wird, sondern muss danach bezahlt werden, was sie wert ist.

Ein Erziehungsentgelt in den ersten drei Jahren in Höhe der Krippenkosten  – also etwa von 1000 €  –  ist sachlich gerechtfertigt und ermöglicht die Gleichberechtigung aller Mütter. Unsere Politik fordert dagegen die Gleichstellung der Frauen im Erwerbsleben und verhindert so echte Gleichberechtigung. Und was noch schlimmer ist: Sie schadet in vielen Fällen den Kindern. – Das Erziehungsentgelt kann dagegen auch dazu verwendet werden, eine Fremdbetreuung eigener Wahl zu finanzieren.“


„Verband Familienarbeit“ kritisiert Ministerin Barley: Mehr Wahlfreiheit für Eltern!

In einer Pressemeldung vom 27.7. stellt Familienministerin Barley klar, dass von ihr kein neuer Impuls in Richtung zu mehr Wahlfreiheit für Eltern bei der Betreuung von U3-Kindern zu erwarten ist. Sie feiert den zur Zeit höchsten Stand der Betreuung in Kitas und fordert deren weiteren Ausbau. Der Bund solle sich noch stärker an den Kosten beteiligen.

Dr. Johannes Resch, stellv. Vorsitzender des Verbands Familienarbeit e.V., äußert sich dazu folgendemaßen:

“Für die Fremdbetreuung der U3-Kinder werden noch mehr staatliche Mittel gefordert, wobei ein Krippenplatz den Staat mindestens 1000 € im Monat kostet. Den Eltern, die ihre Kinder selbst betreuen wollen, wurde dagegen nicht einmal 150 € Betreuungsgeld gegönnt.

Das Urteil des BVerfG, das dem Bund die Zuständigkeit für ein Betreuungsgeld absprach, war kein Hinderungsgrund, es auf Landesebene weiter zu zahlen, wie es immerhin in Bayern geschieht. Das Verhalten der übrigen Landesregierungen zeigt deutlich, dass die Betreuung der Kleinkinder durch ihre Eltern nicht erwünscht ist. Die Kinder sollen in Krippen gedrängt werden, während die Eltern möglichst voll erwerbstätig sein sollen.“

Diese Politik erinnere an die Krippenpolitik der DDR, die ebenfalls unter dem Diktat eines größeren wirtschaftlichen Gewinns stand – damals im Dienste des sog. Sozialismus, heute im Dienste der Kapitaleigner. An die Gesundheit und das Wohl der Kinder oder die Rechte und die Wünsche der Eltern werde heute ebensowenig gedacht wie damals in der DDR.

Dr. Resch dazu weiter: “Die regierungsamtliche Behauptung, bei der Betreuung Einjähriger handle es sich um „Bildung“ im schulischen Sinn, ist von Fachleuten längst widerlegt. In den ersten Lebensjahren kommt es darauf vor allem an, dass Kinder durch eine sichere Bindung an ihre Eltern ein Selbstvertrauen entwickeln. Es schafft die Grundlage für eine gesunde kindliche Neugier als Voraussetzung für die Lernbereitschaft im Schulalter.

Selbst die Zunahme psychischer Erkrankungen bei den Eltern, die aufgrund der politisch vorgegebenen Doppelbelastung durch gleichzeitige Erwerbs- und Erziehungsarbeit überfordert werden, wird nicht als Warnsignal verstanden.

Stattdessen werden für kranke Eltern besondere Hilfsprogramme gefordert (siehe HIER), die dann wesentlich teurer werden, als die Vorbeugung durch eine leistungsgerechte Bezahlung der elterlichen Kleinkindbetreuung.“

PS: Bitte beachten Sie auch die persönliche Stellungnahme einer aktuell betroffenen Mutter: https://berufungmami.de/kinder-der-finanzielle-ruin-wir-muessen-und-koennen-uns-wehren/


Bayern: Betreuungsgeld läuft erfolgreich – CSU betont Wahlfreiheit der Familien

Das bayerische Betreuungsgeld ist eine Erfolgsgeschichte. Bereits ein Jahr nach Einführung kann Bayerns Sozialministerin Emilia Müller (CSU) Rekordzahlen vermelden:

„Seitdem das Gesetz in Kraft ist, haben wir über 222 Millionen Euro an Eltern ausgezahlt, die sich für das Betreuungsgeld entschieden haben. Das heißt für uns: das Bayerische Betreuungsgeld ist ein Erfolg und eine Bestätigung unserer Familienpolitik. Über 150.000 Anträge konnten im ersten Jahr bewilligt werden.“

Das bayerische Betreuungsgeld ist auch ein deutliches Signal für die Wahlfreiheit der Eltern. Die Familienministerin hierzu: „Wir unterstützen alle Eltern, egal, wofür sie sich entscheiden: sie können entweder die öffentlich geförderte Kinderbetreuung in Anspruch nehmen oder das Betreuungsgeld. Bayerische Mütter und Väter wissen diese Wahlfreiheit zu schätzen.“

Der Weg zum Bayerischen Betreuungsgeld ist einfach und unbürokratisch. Das Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) verschickt den Antrag auf Betreuungsgeld automatisch.

„Wir haben den bayerischen Eltern das Betreuungsgeld versprochen und wir haben Wort gehalten. Jetzt bestätigt uns die hohe Zahl der Anträge innerhalb des ersten Jahres, dass wir mit der Einführung die Wünsche und Vorstellungen der Eltern genau getroffen haben“, so Müller weiter.

Quelle: http://www.csu.de/aktuell/meldungen/juni-2017/betreuungsgeld-ist-mega-erfolg/


Kitas und Kortisol: Vom inneren und äußeren Streß vieler Kleinkinder

Die CPÖ (Christliche Partei Österreichs) veröffentlichte folgenden Text von Prof. Steve Biddulph über die psychologischen Nachteile von Kinderkrippen:

Um herauszufinden, welche Art von Interaktion Kindern durch Betreuer/innen in Kitas zuteil wird, hat man in Betreuungszentren weltweit genaue Beobachtungsstudien durchgeführt: Mithilfe von Videokameras und Einwegspiegeln haben geschulte Beobachter die Qualität der Interaktion zwischen Betreuern und Kindern bewertet. Bedauerlicherweise sind die Ergebnisse nicht gut.  Mutter-Kind

Selbst wenn Betreuer/innen wissen, dass sie bei der Arbeit beobachtet werden (wenn sie also vermutlich ihr Bestes geben), machen sie ihre Sache nicht so gut wie die Eltern. Es gibt weniger vertraulichen Austausch zwischen Betreuern und Kindern als zwischen Kindern und ihren Eltern, und die Interaktionen sind mechanischer, brüsker und kürzer.

In Krippen stellen die Beobachter fest, dass mehr als 50% der Kontaktversuche durch die Kinder von den Betreuern nicht wahrgenommen werden. Folglich gibt das Kind auf, starrt lustlos vor sich hin oder spielt stattdessen stur mit seinem Löffel oder einem Spielzeug. Bald versucht das Kind gar nicht mehr, einen sozialen Kontakt herzustellen. Ein geschulter Beobachter würde ein solches Kind als »deprimiert« bezeichnen.

Die Situation in der Kinderkrippe ist niemals ein 1:1-Verhältnis von Betreuern zu Babys. Das verbietet sich aus Kostengründen. Häufig ist das Verhältnis 1:5 oder 1:6.

Steigende Streßhormone durch Krippen

So bekommt das Kind nur einen Bruchteil der Zeit und Energie, die es idealerweise braucht. Die Umgebung einer Krippe ist belastend für Babys und Kleinkinder. Wir wissen das, weil es sich durch Kortisoltests messen lässt. Ein Baby, das den Tag in der Krippe verbringt, zeigt häufig deutlich höhere Kortisolwerte, als wenn es zu Hause bleibt:

Babys können nicht verstehen, dass ihre Mutter »in acht Stunden« wiederkommt. Sie sind so programmiert, dass sie annehmen, sie sind in Gefahr, wenn ihre geliebte Betreuungsperson sie verlässt. Ihr Körper steigert sich in eine Panik hinein. Baby

Eine empfängliche und aufmerksame Betreuungsperson kann das Baby beruhigen und dafür sorgen, dass der Kortisolspiegel wieder sinkt, aber das setzt eine gute Beziehung und reichlich Zeit voraus.

Kleinkinder, die neu in die Krippe kommen, erleben in den ersten Wochen nach der Trennung von ihren Eltern vermehrten Stress. Der Spiegel sinkt mit der Zeit, aber nach fünf Monaten ist er immer noch deutlich höher als bei einem Kleinkind gleichen Alters, das zu Hause geblieben war.

Eine wichtige Erkenntnis dieser Studie bestand darin, dass man nach fünf Monaten das Gefühl hatte, die Kinder hätten sich gut eingelebt, weil sie äußerlich keine Anzeichen von Stress erkennen ließen. Die Kortisolwerte aber zeigten, dass sie innerlich verängstigt waren und sich nicht wohlfühlten. 

Professor Michael Lamb wies warnend darauf hin, dass Kinder, die den Tag in der Krippe verbringen, am Ende des Tages mehr Zeit zur Beruhigung und Rückversicherung brauchen, um ihr Stressniveau wieder zu normalisieren. Ohne den entsprechenden Trost durch einen Elternteil kann es passieren, dass sie den nächsten Tag völlig überdreht beginnen.

Vollständiger Artikel hier: http://www.cpoe.or.at/Inhalt/de/2017-02-17-1487323242/Home

 


Was unsere Kinder seelisch stark macht

Im Web-Magazin „Das Milieu“ führte Bele Krüger ein Interview mit dem bekannten Erziehungswissenschaftler und Eheberater Prof. Dr. Albert Wunsch. albert_wunsch

Unter dem Titel „Der instabile Mensch ist Quelle der Konflikte“ beantwortet der Psychologe vor allem Fragen über die nötige Ich-Stärke unserer Kinder und die ungünstigen Folgen einer Überbehütung oder Vernachlässigung in der Erziehung.

Hier folgen einige Auszüge aus dem aufschlußreichen Interview:

DAS MILIEU: In ihrem Buch „Mit mehr Selbst zum stabilen ICH!“ erwähnen Sie an einer Stelle den fiktiven Charakter Pippi Langstrumpf: Was hat Pippi Langstrumpf, was deutschen Kindern fehlt? 

Dr. Wunsch: Bei Pippi Langstrumpf muss ein sehr wohlwollendes und ermutigendes Elternhaus existiert haben, welches zu einer ‚Das Leben meint es gut mit mir Weltsicht’ führte. Ein solch positiver Blickwinkel ist sicher auch bei etlichen deutschen Kindern vorhanden, aber zu viele wuchsen bzw. wachsen ohne eine altersgemäße – durch Fördern und Fordern – geprägte Zuwendung in guter Begleitung auf.

Entweder werden Sie verwöhnt, indem möglichst viele Unannehmlichkeiten bzw. Herausforderungen von ihnen fern gehalten werden, oder sie werden vernachlässigt, weil sie zu umfangreich sich selbst – vor allem emotional – überlassen werden. So kann keinesfalls das wichtige Urvertrauen als Basis einer soliden Selbstwirksamkeit wachsen. 

Eine normale Kindheit in Deutschland ist heutzutage vermehrt von Distanz und Ansporn, etwa für gute schulische Leistungen, gekennzeichnet. Anders ausgedrückt: Ausbildung statt Herzensbildung, wie es bereits Götz Werner, Gründer und Aufsichtsratsmitglied der dm-Drogeriemarktkette anmerkt. Was sind die Folgen? 

Wenn zu stark auf die Ausbildung Wert gelegt wird, bleibt meist die Seele der Kinder als Basis eines guten sozialen Miteinanders auf der Strecke. Anstelle von Empathie wächst dann eine Mischung aus Apathie und Egoismus. Der Druck auf die Kinder wird dann unerträglich. So nehmen in meiner Beratungspraxis die Fälle von überforderten 13 – 18 jährigen (Mädchen) zu. Mutter-Kind

Wenn eine Gesellschaft auch ihre Kinder dem Leistungsbegriff zu stark unterwirft, wird die Situation unerträglich. Diese Entwicklung hat der Kinder- und Jugendpsychiater Michael Schulte-Markwort vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf in seinem Buch (2015) „Burnout-Kids. Wie das Prinzip Leistung unsere Kinder überfordert“ aufgegriffen: „Sie kommen aus der Schule und lernen. Sie sagen Treffen mit Freunden ab und lernen. Für sie zählt nur die Note Eins in jedem Test und ein sehr gutes Abitur. Spielen? Spaß? Gute Laune? Selten. Was auf den ersten Blick nach vorbildlichen Schülern klingt, bereitet vielen Eltern Sorgen.“

Bedeutet das für mich als berufstätige Frau folgelogisch, dass meine Kinder keine Resilienz in ihrem Charakter aufnehmen werden? 

Diese Frage muss differenziert beantwortet werden. Wenn ein Baby bzw. Kleinkind zu viel Zeit in einer Krippe verbringt, fehlt ihm zu umfangreich die mütterlich/elterliche Geborgenheit. So wurde über Speicheltests festgestellt, dass Krippenkindern eine so hohe Stressreaktion zeigten, wie diese bei Managern häufig üblich ist. Das müsste bei den Eltern alle Warnsirenen schrillen lassen.  

Weiterhin kommt es auf die Art der Berufstätigkeit an. Denn je stärker diese  –  was die Zeiten und Tätigkeitsorte angeht  –  fremdbestimmt ist, je weniger wird dies den emotionalen Bedürfnissen des Kindes nach Nähe entsprechen. Ein 6-jähriges Mädchen: „Mama, jetzt möchte ich mit dir schmusen, nicht übermorgen.“ Natürlich kann sich auch bei Kindern berufstätiger Eltern Resilienz entwickeln, aber die Rahmenbedingungen sind meist ungünstiger. 

Können Sie konkrete Beispiele nennen, in denen sich eine fehlende Stabilität des Ichs bemerkbar macht?

Foto: Mechthild Löhr, CDLWenn Kinder laut eigener Einschätzung als überbehütete Prinzen oder Prinzessinnen in die Welt hineingeboren wurden, dann fehlt diesen in der Schule der umsorgende Hofstaat. In einer kleinen Auseinandersetzung mit anderen Kindern fühlen sie sich sofort angegriffen und bei kleinen Leistungsanforderungen überfordert, weil ihre Ich-Stärke unterentwickelt ist.

Auch beim ‚Koma-Saufen‘ wird ein fehlendes Rückgrat deutlich, wenn die Instabilen laut „Weiter, weiter“ grölen, wo ein klares STOPP erforderlich wäre. Im Beruf z.B. führt fehlende Ich-Stärke häufig zum Wegducken, wenn klare Reaktionen einzubringen wären. Ein Kurz-Fazit: ‚Der instabile Mensch ist die Quelle fast aller Konflikte’! 

Die FORTSETZUNG des Interviews lesen Sie hier: http://www.dasmili.eu/art/dr-albert-wunsch-der-instabile-mensch-ist-quelle-der-konflikte/#.WIW5sbnGC9Z

Dr. Albert Wunsch ist Psychologe, Diplom Sozialpädagoge, Diplom Pädagoge und promovierter Erziehungswissenschaftler. Bevor er 2004 eine Lehrtätigkeit an der Katholischen Hochschule NRW in Köln (Bereich Sozialwesen) begann, leitete er ca. 25 Jahre das Katholische Jugendamt in Neuss. Im Jahre 2013 begann er eine hauptamtliche Lehrtätigkeit an der Hochschule für Ökonomie und Management (FOM) in Essen / Neuss. Außerdem hat er seit vielen Jahren einen Lehrauftrag an der Philosophischen Fakultät der Uni Düsseldorf und arbeitet in eigener Praxis als Paar-, Erziehungs-, Lebens- und Konflikt-Berater sowie als Supervisor und Konflikt-Coach (DGSv). Er ist Vater von 2 Söhnen und Großvater von 3 Enkeltöchtern.

Seine Bücher: “Die Verwöhnungsfalle” (auch in Korea und China erschienen), “Abschied von der Spaßpädagogik”, “Boxenstopp für Paare” sowie “Mit mehr Selbst zum stabilen ICH – Resilienz als Basis der Persönlichkeitsbildung” lösten ein starkes Medienecho aus und machten ihn im deutschen Sprachbereich sehr bekannt.

Weitere Infos: www.albert-wunsch.de  


Grüne in Sachsen-Anhalt wollen Gender-Sexologie für die Kleinsten durchpeitschen

Mathias von Gersdorff

„Es geht darum, Kindern zu zeigen, dass auch Männer Männer lieben können und Frauen Frauen – und dass davon die Welt nicht untergeht“.  – Das ist das erklärte Ziel einer Veranstaltung der Grünen im Landtag Sachsen-Anhalts, bei welcher der Transvestit Olivia Jones (sein richtiger Name ist Oliver Knöbel) aus seinem Buch „Keine Angst in gersdorffAndersrum“ vorlas.

Dieses Buch steht laut Focus-Online auf einer Liste des Ministeriums für Gleichstellung mit Buchempfehlungen zur „Geschlechter- und Familienvielfalt“ für Kitas (!) und Grundschulen.

Was die Grünen (und das Ministerium für Gleichstellung) hier betreibt, ist mitnichten Pädagogik, sondern Durchsetzung radikaler Gender-Ideologie  – und zwar mit der Brechstange. Solche Strategien zur Frühsexualisierungs-Indoktrination werden gegenwärtig in allen Bundesländern möglich gemacht, auch in Hessen durch den neuen „Lehrplan zur Sexualerziehung“ von CDU-Kultusminister Ralph Alexander Lorz.

Kindern, die wahrscheinlich überhaupt keine Ahnung haben, was Geschlechtsverkehr überhaupt ist, soll in einer schrillen Art und Weise vermittelt werden, was eine geschlechtliche Beziehung zwischen zwei Männern oder zwei Frauen beinhaltet. Gender-Buch

Man muss nur ein paar Fotos von „Olivia Jones“ in Google-Bilder oder in Wikipedia anschauen, um festzustellen, dass die Grünen mit dieser Aktion geradezu fanatisch die von ihnen so verhassten „Rollenbilder“ zerstören möchten. Dieser gewaltige Eingriff in die kindliche Weltanschauung und in das kindliche Auffassungsvermögen raubt einem dem Atem.

„Maxima debetur puero reverentia“ („Man schuldet dem Knaben die größte Ehrfurcht“, Juvenal): Eines der Grundprinzipien der Erziehung besteht darin, mit allerhöchstem Respekt für die kindliche Seele und Unschuld an seine Erziehung heranzugehen.

Was die Grünen hier veranstalten, belegt deren bodenlose Verachtung der kindlichen Bedürfnisse. Die Grünen sind offensichtlich dermaßen in ihren ideologischen Schubladen gefangen, dass sie jedes Maß und Verantwortungsbewusstsein verloren haben.

Mit solchen Aktionen zeigen „Bündnis 90/Die Grünen“, dass sie eine wahrhaft radikale Partei sind, die rücksichtslos die Durchsetzung ihrer Ideologie vorantreibt.

Unser Autor Mathias von Gersdorff leitet die Aktion „Kinder in Gefahr“ in Frankfurt: www.aktion-kig.org