Berlin: Gedenk-Konzert für Rabin am Sonntag, 1. November, in der Synagoge

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) von Berlin und Potsdam lädt zusammen mit der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und dem Jüdischen Nationalfonds (JNF-KKL) zu einem Gedenkkonzert für Yitzhak Rabin ein. Der damalige israelische Ministerpräsident wurde vor 20 Jahren durch einen jüdischen Fanatiker ermordet.

Die Veranstaltung findet am Sonntag, 1. November, um 17 Uhr in der Synagoge in der Rykestraße 53 in Berlin statt.

Es spielt die Hamburger Camerata unter der Leitung von Prof. Wolfgang Engels. Als Solistin tritt die Violinistin Vera Vaidman (Tel Aviv) auf. Auf dem Programm stehen Werke von Bach, Mendelssohn-Bartholdy, Bruckner und Schubert.

Der Eintritt ist kostenlos, Spenden für den KKL werden jedoch sehr begrüßt. Zur Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung unter schalom@digberlin.de notwendig.

Quellen: DIG Berlin/Potsdam, israel. Botschaft


Israel: Erster Baum im jüdischen Neuen Jahr stammt aus Bayern

Nach dem Ende des Ruhejahres für das Ackerland in Israel (Schmittah) pflanzte der Bayerische Staatsminister für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten, Helmut Brunner, nun den ersten Baum im neuen Jahr in Israel.

Bei seinem Staatsbesuch pflanzte der Staatsminister am 16. September den ersten von 50 gespendeten Bäumen, die das Ministerium zum 50-jährigen Jubiläum der diplomatischen Beziehungen zwischen Israel und Deutschland über den JNF-KKL Israel spendete.

BILD: Der bayerische Staatsminister Brunner (rechts) bei der Baumpflanzung (Foto: KKL)

Begleitet wurde Minister Brunner von einer 20-köpfigen Delegation, bestehend aus Regierungsmitgliedern des Bayerischen Landtags sowie Vertretern aus Wissenschaft, landwirtschaftlichen Verbänden und Unternehmen. Zweck der Reise war der Austausch und die Zusammenarbeit beider Länder, unter anderem in den Bereichen ökologischer Tourismus, Weinbau und Bewässerung im ländlichen Raum.

Die Forst- und Wasserexperten des JNF-KKL Israel führten die bayerischen Fachleute in die Fortschritte und Errungenschaften im Bewässerungs- und Forstbereich angesichts schwierigster klimatischer und ökologischer Bedingungen ein.

Schnell war man sich einig, dass die Zusammenarbeit sowohl praktisch als auch symbolisch von hohem Wert sein kann. “Diese Baumpflanzung ehrt nicht nur die Zusammenarbeit von Israel und Deutschland in der Vergangenheit, sondern sie ist ebenso ein Symbol für die zukünftige Kooperation unserer beider Länder“, erklärte Staatsminister Brunner, bevor er den ersten Baum im Friedenswald außerhalb Jerusalems pflanzte.

Quellen: Israelische Botschaft – KKL: Zur KKL-Homepage »