Der KKV-Verbandschef kritisiert Randale und Häme gegen Lebensrechtler

„Ein jeder ist für Toleranz, nur wenn’s darauf ankommt, nicht so  ganz.“  –  Mit dieser Feststellung treffe Wilhelm Busch immer wieder den Nagel auf den Kopf  –  insbesondere wenn es um die freie  Meinungsäußerung von Christen gehe, kritisiert Bernd-M. Wehner, der Bundesvorsitzende des KKV (Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung), die Ausschreitungen radikaler Gruppierungen gegen die Teilnehmer beim ‚Marsch für das Leben’ (siehe Foto), der unlängst mit rund 5000 Teilnehmern in Berlin stattfand.  IMG_7875

Der KKV-Chef fügt hinzu:

„Wie sonst ist es zu erklären, dass friedliche Demonstranten von ihren Gegnern attackiert, die Büroräume des Bundesverbandes Lebensrecht (BVL) verwüstet oder gar ein Anschlag auf die Berliner Herz-Jesu-Kirche verübt werden? Dass zudem das ZDF in seiner „heute show“ die Teilnehmer am ‚Marsch für das Leben’ in unflätiger Weise durch den Kakao zieht, ist ein weiterer Skandal.“

Natürlich sei Satire erlaubt, so Wehner.  Allerdings sollte sich ein gebührenfinanzierter öffentlicher Sender die Frage stellen, was er mit solch einer Sendung bezwecken will, wenn er ausgerechnet den Lebensschutz bzw. dessen Vertreter als Thema für eine Satire wählt: „Wer sich für den Schutz des Lebens einsetzt, verdient Respekt und nicht Häme.“

Quelle: http://www.kkv-bund.de/presse/presse-archiv/527-kkv-wer-sich-fuer-lebensschutz-einsetzt-verdient-respekt-und-nicht-haeme-kritik-an-zdf-heute-show


KKV-Verband übt deutliche Kritik am „Sterbehilfe“-Gesetzentwurf

Der Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV) lehnt den Gesetzentwurf von Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) betr. Beihilfe zum Selbstmord (Suizid-Beihilfe)  in der jetzigen Form ab.

Laut Entwurf soll lediglich die kommerzielle Suizidbeihilfe unter Strafe gestellt werden.

„Echte Liebe und wirkliches Mitgefühl mit seinem Mitmenschen zeigen sich nicht darin, dass man jemandem dabei unterstützt, sich umzubringen“, kommentiert der Monheimer Bundesvorsitzende des KKV, Bernd-M. Wehner, in einer Pressemeldung.

Gefragt sei vielmehr „eine liebevolle Betreuung bis zum Tod und nicht die Beförderung in den Tod“.

Dies sei der „Schlüssel für eine humane Gesellschaft“, erklärte der KKV-Chef. 

Quelle: Radio Vatikan