Tennisstar Dominic Thiem wartet auf klassischen Covid-Impfstoff ohne Gentechnik

Tennis-Profi Dominic Thiem hat sich bislang nicht gegen Corona impfen lassen. Will er aber bei den Australien Open im Januar dabei sein, muss er sich zwei Mal stechen lassen.

Politiker in Melbourne schreiben vor, dass die Teilnehmer bis 26. November vollständig geimpft sein müssen. Das wird für Thiem eng, denn er möchte auf die Zulassung des Impfstoffes „Novavax“ warten, der nicht gentechnisch, sondern herkömmlich produziert wird. Sein Arzt habe ihm dies empfohlen. Der Sportler räumte aber ein: „Wenn nicht, lasse ich mich mit etwas anderem impfen.

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Ohne Gentechnik: Wann kommen endlich die klassischen Impfstoffe gegen Corona?

Von Felizitas Küble

Von den Skeptikern, die sich nicht mit einem genbasierten Vakzin impfen lassen möchten, sind die wenigsten grundsätzlich gegen eine Impfung an sich. Die meisten Kritiker wären bereit, sich mit einem herkömmlichen Impfstoff spritzen zu lassen, der grundsätzlich so funktioniert wie die längst bewährten Wirkstoffe – etwa gegen Grippe und Tetanus.

Es gibt derzeit vor allem drei „Kandidaten“, die protein-basiert sind, die also – im Unterschied zu den derzeit gespritzten Sorten mRNA-, DNA- und Vektor-Impstoffen – keine Erbsubstanz enthalten.

Von diesen Klassikern stehen zwei kurz offenbar vor der Zulassung, nämlich Novovax aus USA und Vidprevtyn aus Frankreich (Sanofi Pasteur). Beim Sonofi-Produkt begann im Juni 2021 die dritte und letzte Testphase, die auf 35.000 Probanden (Teilnehmern) beruht.

Novavax hat die Nase vorn, die Europäische Arzneimittelbehörde EMA prüft ihn schon seit Februar 2021; es läuft die dritte Testphase (die am längsten dauert).

Der bekannte Virologe Prof. Dr. Alexander Kekulé von der Universität Halle würdigt diese traditionell hergestellten Impfstoffe ausdrücklich als Alternative zu den derzeitigen genbasierten Vakzinen.

Bei den traditionellen Impfstoffen ist es so, daß sie winzige Partikel das Corona-Spike-Proteins beinhalten (daher der Name „protein-basiert“), also fertige Antigene, die im Labor in Zellkulturen hergestellt und durch Verstärkersubstanzen unterstützt werden. Das Wirkprinzip ist dasselbe wie bei Grippe-Impfstoffen. Diese herkömmlichen Vakzine enthalten nur tote oder stark abgeschwächte Viren. Der Impfstoff ist viel leichter zu transportieren und zu lagern (nämlich bei normalen Temperaturen) als die Gentechnik-Vakzine.

Angeblich sollen die proteinbasierten Impfstoffe laut Medienberichten bald zugelassen werden und noch im letzten Quartal dieses Jahres verfügbar sein. Allerdings kann sich das Prozedere bis Januar oder Februar 2022 hinauszögern, wie Prof. A. Kekulé vermutet.

Neben Novovax und Sanofi (Vidprevtyn) gibt es unter den proteinbasierten Wirkstoffen noch eine Art kleine Schwester, nämlich Valneva nach dem gleichnamigen französisch-österreichischen Hersteller. In England läuft eine Studie mit diesem Vakzin, doch die Zulassung von Valneva wird sich wohl noch länger hinziehen als bei den beiden anderen Impfstoffen.

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Agatha-Christie-Indult: Die traditionelle Messe als „Weltkulturerbe“ erhalten

Britische Dichter und Denker pro überlieferte Liturgie

In der aktuellen Debatte über die „alte Messe“ wird bisweilen auch über jene Stufenleiter diskutiert, wodurch der überlieferte Gottesdienst in lateinischer Sprache nach der Liturgiereform „gerettet“ wurde.

Erst unter dem Pontifikat von Johannes Paul II. gab es weltweit und damit auch in Deutschland die sogenannte „Indultmesse“: dieser päpstliche Erlaß enthielt zwar eine Erlaubnis zur Zelebration der alten Messe (heute amtskirchlich die „außerordentliche Form des römischen Ritus“ genannt), band diese jedoch an die Genehmigung des jeweiligen Ortsbischofs. Damit war es eine Erlaunis „von bischöflichen Gnaden“, kein eigentliches Recht der Gläubigen.

Dann kam ein großer Sprung nach vorne unter der Amtszeit von Papst Benedikt, von dem bekannt war, daß er dem klassischen Ritus wohlgesonnen ist, weil er dies in seinen liturgischen Büchern bereits verdeutlicht hatte.

Er weitete die Vielfalt und Freiheit der Riten aus und sorgte durch eine großzügigere Erlaubnis der alten Messe für eine liturgische Versöhnung in der Kirche. Aus dem vorherigen Gnadenakt wurde gleichsam ein Rechtsanspruch, den eine Gemeinschaft von Gläubigen von ihrem Bischof erwarten durfte.

Vor der Indultmesse – also zur Zeit von Papst Paul VI. – gab es universalkirchlich überhaupt keine allgemeine Erlaubnis zugunsten der alten Messe – mit einer Ausnahme:

1971 wurde für England und Wales eine Ausnahmeregelung gebilligt, die als Agatha-Christie-Indult bezeichnet wird. Damit wurde zwar nicht direkt die vorkonziliare Liturgie erlaubt, aber immerhin das 1966 eingeführte Altarmeßbuch, das eine organische Weiterentwicklung der überlieferten Messe darstellt (aber keinen „Bruch“ wie die nachkonziliare Liturgiereform).

Warum aber wurde dieses Indult nach der bekannten Krimi-Autorin genannt, die zudem keine Katholikin, sondern Anglikanerin war?

Am 6. Juli 1971 erschien in der namhaften Zeitung „The Times“ ein Aufruf zahlreicher, größtenteils nicht-katholischer Künstler, Intellektueller und sogar zweier anglikanischer Bischöfe, in dem der Vatikan dazu aufgerufen wurde, die überlieferte Messe weiterhin zu gewähren. Der Appell war von 57 bedeutsamen Persönlichkeiten unterzeichnet, z.B. von dem weltberühmten jüdischen Musiker Yehudi Menuhin – und eben auch von Agatha Christie.

Deren Argumentation war natürlich nicht theologisch, sondern künstlerisch und kulturhistorisch geprägt. Sie erklärten, daß dieser uralte Ritus nicht nur der Kirche gehöre, sondern als einzigartiges Kulturerbe gleichsam für die ganze Menschheit von großer Bedeutung sei. In der Erklärung heißt es z. B.:

Wenn ein unsinniges Dekret die vollständige oder teilweise Zerstörung von Basiliken oder Kathedralen anordnen würde, dann wären es natürlich die Gebildeten – welchen persönlichen Glauben auch immer sie hätten –, die sich mit Schrecken erheben würden, um sich einer solchen Möglichkeit zu widersetzen.

Hierzu gibt es ein Buch von Gianfranco Amato mit dem Titel Der Indult von Agatha Christie. Wie die tridentinische Messe in England gerettet wurde. Darin beschreibt der Autor, wie die klassische Liturgie für England bewahrt worden ist und welch bedeutsame Rolle dabei die berühmte Krimi-Autorin spielte.


Klassische Musik: Schönenberger Theresien-Chor singt geistliche Lieder

CD bietet „Vorgeschmack auf den Himmel“

Engelsgleich singen die Mädchen des Schönenberger Theresienchors die geistlichen Lieder auf ihrer neuen CD „Die Himmel loben“. Die Auswahl reicht dabei von klassisch-romantischen bis hin zu zeitgenössischen Werken der abendländischen Tradition. Ab sofort erhältlich.

„Nicht von mir, von dort kommt alles!“, soll Joseph Haydn mit gen Himmel erhobenen Händen gerufen haben, als ihm das Publikum am Ende einer Aufführung seines Opus´ „Die Schöpfung“ entgegen applaudierte.

Dieser Gedanke, der sich ebenso demütig vor Gott wie vor der Schönheit der Musik verneigt, ist auch die Grundidee der neuen CD „Die Himmel loben – Geistliche Gesänge zum Lobe Gottes und Seiner Schöpfung“.

Die Mädchen des Schönenberger Theresienchors bieten dem Hörer fünfzehn Einzelstücke in einer Gesamtlänge von über sechzig Minuten. Mit dabei ist natürlich „Singet dem Herrn alle Stimmen“ aus dem bereits erwähnten Oratorium.

Aber auch Stücke von Bach, Mozart, Schubert sowie Mendelssohn, Beethoven und Franck finden sich darunter.

Der CD ist außerdem ein Begleitheft beigelegt, das wertvolle Informationen zu den dargebotenen Liedern bietet. Entstanden ist die CD unter Leitung von Dr. Johannes Laas, musikalisch begleitet wurde sie von Barbara Kötting.

Der Theresienchor Schönenberg ist der Schulchor des St.-Theresien-Gymnasiums in Ruppichteroth, einem traditionell orientierten kath. Mädchengymnasium mit angeschlossenem Internat.

Seit der Schulgründung stellt die musikalische Erziehung einen Schwerpunkt dar. Die Mädchen treten mit ihrem Repertoire regelmäßig in Deutschland und international auf.

Erhältlich ist die CD zu je 11,90 Euro unter www.sarto.de.

Weitere Infos zum Theresienchor finden Interessierte auf der Seite des Internats: www.theresiengymnasium.de


Die Lieblings-Vornamen des Jahres 2018

Marie und Paul sind die beliebtesten Vornamen 2018. Das gab die Gesellschaft für Deutsche Sprache (GfdS) in ihrem neu veröffentlichten Ranking bekannt.

Damit bestätigte sich bei den Mädchen der beliebteste Name aus dem Vorjahr, bei den Jungen wurde der ehemalige Favorit Maximilian auf den dritten Rang verdrängt. Auf Platz zwei liegt wie in den Vorjahren Alexander.

Neu in den Top Ten (obersten Zehn) ist bei den Mädchen Johanna, bei den Jungen Henry (Henri).

Bei der Liste handelt es sich um Erst- und Zweitnamen.

Bei den Erstnamen liegt Emma bei den Mädchen vorn, bei den Jungen ist es Ben.

Quelle (Text/Grafik):https://de.statista.com/infografik/12251/die-beliebtesten-vornamen/