Pater Dreher neuer Distriktsoberer der FSSP

Wie die traditionsorientierte katholische Priesterbruderschaft St. Petrus auf ihrer Internetseite mitteilt, hat ihr internationaler Generaloberer, Pater Andrzej Komorowski, drei Jahre nach dem letzten Generalkapitel (Juli 2018), nunmehr einige personelle Ernennungen vorgenommen.

So wurde Pater Stefan Dreher (siehe Foto) für drei Jahren zum neuen Oberen des deutschsprachigen Distrikts gewählt. Der Geistliche leitet bislang die Niederlassungen in Stuttgart und Schwäbisch Gmünd.

Er löst damit den vorherigen Distriktsoberen – Pater Bernhard Gerstle – ab, für dessen Arbeit der Generalobere seinen „tiefen Dank“ ausspricht: https://petrusbruderschaft.de/pages/wo-wir-sind/deutschland/stuttgart/home.php

Die Petrusbruderschaft ist theologisch konservativ ausgerichtet und zelebriert im klassischen Ritus, also in der überlieferten (lateinischen) Liturgie, wie sie bis 1971 in der römisch-katholischen Kirche weltweit üblich war. Papst Benedikt XVI. hat diese „außerordentliche Form des römischen Ritus“ während seiner Amtszeit durch sein diesbezügliches Motu proprio erheblich aufgewertet und seine Ausbreitung erleichtert.

Die Klerikergemeinschaft hat ein eigenes Priesterseminar in der süddeutschen Pilgerstätte Wigratzbad im Bistum Augsburg: https://petrusbruderschaft.de/pages/wo-wir-sind/deutschland/priesterseminar/home.php

HIER unser Bericht über eine Primizmesse von Pater Donner aus der Petrusbruderschaft: https://charismatismus.wordpress.com/2019/07/15/recklinghausen-feierliche-primizmesse-mit-dem-neupriester-janosch-donner-fssp/

Foto-Quelle: https://petrusbruderschaft.de/pages/wo-wir-sind/deutschland/stuttgart/home.php


Glaubensfest in Köln vom 5. bis 9. Juni 2013: Bischofskonferenz lädt Kirchenvolk zum „Eucharistischen Kongreß“ ein

8. Juni: spezielles Programm pro klassische Liturgie

Die Dt. Bischofskonferenz hat am gestrigen Sonntag in allen hl. Messen zur Teilnahme am Eucharistischen Kongreß eingeladen. Das Glaubensfest, das vom 5. bis 9. Juni in Köln stattfinden wird, biete „eine ganz besondere Chance, zum Entscheidenden durchzudringen und sich auf das Herzstück des christlichen Glaubens auszurichten“, so die Erklärung der Bischöfe von diesem Samstag.

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Die Eucharistie sei das zentrale Sakrament der katholischen Kirche, so die Oberhirten weiter.

Der Kongreß steht unter dem Leitwort: „HERR, zu wem sollen wir gehen?“  – Die Kirche rechnet mit 30.000 Teilnehmern. Nach dem Vorbild des Weltjugendtags werden zahlreiche hl. Messen, Gottesdienste und theologische Vorträge sowie ein umfangreiches Kulturprogramm stattfinden. Den Abschluß des Eucharistischen Kongresses bildet eine große Meßfeier im Rheinenergie-Stadion.

Der gesamte Einladungstext der Bischöfe ist HIER zu finden.

PMT lädt zu klassischer Liturgie und Vortrag von Prof. Hauke ein

Auch die Vereinigung Pro Missa Tridentina (PMT), eine Laienbewegung für den klassischen römischen Ritus („alte Messe“) unter Leitung von Monika Rheinschmitt, ruft Interessierte zum Eucharistischen Kongreß nach Köln auf.

Das PMT-Programm konzentriert sich auf Samstag, den 8. Juni 2013: Um 10 beginnt die Katechese mit Weihbischof Dr. Klaus Dick, danach folgt ein Pontifikalamt in der überlieferten Liturgie in der Kölner Kirche St. Kunibert.

Um 14 Uhr wird zu einem Vortrag von Dogmatik-Professor Dr. Manfred Hauke im Senats-Hotel eingeladen. Thema: Die eucharistische Anbetung:ihre theologische Begründung und pastorale Bedeutung“

Tagungsteilnehmer, die schon früher anreisen, können am Donnerstag und Freitag jeweils um 18 Uhr in der Kirche Maria-Hilf ein Pontifikalamt im klassischen Ritus mitfeiern.

Details finden Sie hier: http://www.pro-missa-tridentina.org/news/images/eucharistischer_kongress-8.6.13-v6.pdf

Nach dem Vortrag von Prof. Hauke  findet die diesjährige PMT-Hauptversammlung im Senats-Hotel statt (Beginn: 15.30 Uhr). Auch hierzu ergeht eine herzliche Einladung an Mitglieder, Gäste und Interessierte.


Vatikan: Am Samstag wird am Hauptaltar im Petersdom erneut eine hl. Messe im alten Ritus gefeiert

Im Petersdom soll am Samstag, den 3. November, an einem Hauptaltar eine hl. Messe im außerordentlichen Ritus (überlieferte Liturgie) gefeiert werden  – es wäre dies das zweite Mal seit ihrer Wiederzulassung durch Papst Benedikt.

Als Zelebrant für das Pontifikalamt am römischen Kathedra-Altar ist Kardinal Llovera, der Präfekt der vatikanischen Gottesdienstkongregation, angekündigt. 

Es wäre das erste Mal nach der Veröffentlichung des päpstlichen Pro-alte-Messe-Erlasses Summorum Pontificum im Juli 2007, daß ein Präfekt der Gottesdienstkongregation im Petersdom eine „alte Messe“ zelebriert. 

Foto: Dr. Bernd F. Pelz 

Im Mai 2011 hat der deutsche Kurienkardinal Walter Brandmüller erstmals an einem Hauptaltar des Petersdomes eine hl. Messe im klassischen Ritus gefeiert.

In den Seitenkapellen der päpstlichen Basilika werden bereits seit längerem regelmäßig hl. Messen in der überlieferten lateinischen Form gehalten.

Quelle: Radio Vatikan