Kath. Dachverband fordert Rücktritt Bätzings

Erklärung des Zusammenschlusses petrustreuer Vereinigungen:

Die Deutsche Bischofskonferenz sollte sich bei ihrem nächsten Treffen gut überlegen, ob sie den amtierenden Vorsitzenden im Amt lassen will.

Wenn die Bischöfe an ihrem Vorsitzenden Georg Bätzing festhalten, entscheiden sie sich gegen den Gebetsspruch zu Beginn ihrer Webseite:

„Nichts zeichnet so sehr den wahren Christen aus, nichts bezeichnet so sehr das Wesen des Christentums, als die auf den Glauben gegründete Hoffnung, das unerschütterliche Vertrauen.“ (sel. Paul Josef Nardini).

Geht es den Bischöfen überhaupt noch um den „wahren Christen“ und das „Wesen des Christentums“, wenn sie die antikatholische Haltung ihres Vorsitzenden stillschweigend zur Kenntnis nehmen, statt auf die Grundlage des Glaubens zu verweisen?

„Segnung“ von wiederverheirateten Geschiedenen und homosexuellen Paaren, Diakonen- und Priesterweihe für Frauen? Zu diesem Zweck fordert der Vorsitzende sogar Katechismusänderungen!

Welcher Kirche gehört Bischof Bätzing an?

Mit diesen und weiteren Forderungen, die er sogar an Rom vorbei durchsetzen will, ist er nicht mehr römisch-katholisch.

Die petrus-treuen Vereinigungen wehren sich entschieden dagegen, Glaube und Disziplin der Kirche zu Markte zu tragen, sprich: die römisch-katholische Kirche dem modernistischen, also „synodalen“ Konzept zu opfern.

Wenn Bischof Bätzing seine Vorstellungen realisieren will, dann bleibt ihm nur der Weg, sein Amt niederzulegen, aus der Kirche auszutreten und eine neue Kirche zu gründen. Modernistische Mitläufer warten sicher schon auf den Anfangsimpuls!

Es muss wieder gelten, was das Lied „Ein Haus voll Glorie schauet“ in seiner dritten Strophe zum Ausdruck bringt: „…das Haus wird‘s überdauern, auf festem Grund es ruht“.

Nach den Plänen von Bischof Bätzing sind die Grundlagen des Glaubens aufzugeben und dem modernen Denken anzupassen – auch auf die Gefahr hin, den katholischen Glauben zu marginalisieren.

Wird die Kirche nach dem Wort Jesu so zur kleinen Herde, die sich nicht fürchten solle, weil der himmlische Vater ihr (der Herde) das Reich geben werde?

Wir leben in einer Situation wie zur Zeit Jesu, als er die Apostel fragte: „Wollt auch ihr gehen?“

Dann wird es Zeit, dass der Staat den kirchlichen Amtsträgern das Gehalt sperrt, weil sie nicht (mehr) zu der Kirche gehören, zu der zu gehören sie vorgeben.

Reinhard Dörner, Vorsitzender


„Forum Deutscher Katholiken“ besorgt über politische & kirchliche Fehlentwicklungen

Zum Abschluss seiner Mitgliederversammlung in Fulda hat das Forum Deutscher Katholiken am Sonntag, dem 18. März 2018, eine Erklärung beschlossen, in der deutliche Kritik an politischen, gesellschaftlichen und auch innerkirchlichen Tendenzen geäußert werden.

Die Mitglieder der katholischen Laienbewegung prangern u.a. an, dass die Politik „Werte und Fundamente der Gesellschaft“ schleife und so in weiten Teilen der Bevölkerung zu Verunsicherung beitrage.

Als Beispiel nannten die Laienvertreter neben dem Ansinnen nach Aufhebung des Werbeverbots für die Straftat der Abtreibung  auch den Bruch des grundgesetzlich zugesicherten Schutzes für Ehe und Familie durch den Staat.

Wörtlich formulierten die Laien der katholischen Kirche in Deutschland: „Die verheerende demographische Entwicklung unseres Volkes, die sich immer deutlicher im Mangel an Lehrlingen und Fachkräften zeigt, die auch mit der Tötung von ungeborenen Kindern zu tun hat, wird politisch nicht angegangen.“

Ein weiteres Thema der Erklärung sind Probleme, die aus der ungesteuerten illegalen Einreise  einer großen Zahl Migranten in die Bundesrepublik  Deutschland entstehen. In Fulda forderten die Katholiken die Bundesregierung auf, Fluchtursachen zu bekämpfen und die Waffenexporte zu reduzieren. Im selben Atemzug wurde auf den desolaten Zustand der Bundeswehr hingewiesen, die nicht in der Lage sei, „die Landesverteidigung zu gewährleisten“.

Statt sich dieser drängenden Probleme anzunehmen, befasse sich die Politik damit, die Nationalhymne zu „gendern“,  bemängeln die Laien aus dem gesamten Bundesgebiet.

Innerkirchlich beobachten die Mitglieder des Forums mit großer Sorge eine „Entwertung der Sakramente“  beispielsweise durch den Beschluss der Deutschen Bischofskonferenz zum Empfang der hl. Kommunion durch nicht-katholische Ehepartner oder auch die medienwirksamen Äußerungen einiger Bischöfe zur Segnung homosexueller Partnerschaften.

Den Bischöfen und Priestern, die sich weiterhin der Lehre der Kirche verpflichtet fühlen und mit gutem Beispiel vorangehen, danken die Laien von der Basis ausdrücklich für deren Standhaftigkeit.

Die Erklärung endet mit einem Appell:

„Das ,Forum Deutscher Katholiken‘ ruft alle katholischen Christen auf, die sich der Wahrheit Jesu  Christi verpflichtet fühlen, weiterhin standhaft und mutig für ihre Überzeugungen einzutreten und nicht den Verlockungen des Zeitgeistes zu folgen.

Wir bemühen uns, authentische Christen  zu sein und versuchen, im Glauben fest verwurzelt zu leben und uns nicht beirren zu lassen. Das kann nur gelingen, wenn wir selbst im Glauben brennen, versuchen, ihn an andere weiterzugeben und damit Orientierung für sie zu sein.

Als ,kleine Herde‘ sind wir bereit, durch unser Gebet und unseren aktiven Einsatz mitzuhelfen, unserer Kirche und Gesellschaft wieder Hoffnung zu vermitteln.“