Wachsende Kritik an latentem „grünem Rassismus“ in der FFF-Klimabewegung

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Die Ökonomin Tonny Nowshin hat der Klimabewegung ein latentes Rassismusproblem vorgehalten; sie und andere dunkelhäutige Menschen würden absichtlich nicht auf Fotos gezeigt.
„Ich werde in der Klimaszene geduldet, solange ich sie mir nicht so zu eigen mache wie die weißen Aktivisten“, kritisierte die aus Bangladesch stammende Frau in der Tageszeitung taz.

Sie selbst sei nach dem Protest gegen das Steinkohlekraftwerk Datteln 4 auf den Bildern nicht gezeigt worden, ihre weißen Mitstreiter hingegen schon. Sie habe sogar neben Luisa Neubauer  gestanden, doch das von Greenpeace hochgeladene Foto habe bei Neubauer geendet.

Das Gleiche sei der ugandischen Klimastreikerin Vanessa Nakate passiert. Die Nachrichtenagentur AP hatte sie aus einem Bild mit ansonsten nur weißen Demonstranten wie Greta Thunberg rausgeschnitten. Die nicht-weiße Frau sei wegen ihrer Hautfarbe „unsichtbar gemacht“ worden, beklagte Nowshin. Es gebe einen „grünen Rassismus“.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2020/242856/