Wir brauchen eine zivilisierte Streitkultur

Von Dr. Axel Bernd Kunze

Manchmal hilft ein Blick von außen: Die Neue Zürcher Zeitung („die beste Zeitschrift der Welt“, wie die Verkäuferin zu mir beim Kauf der Samstagsausgabe sagte) kommentierte in der gestrigen Samstagsausgabe einen Tag vor der Wahl: „Deutschland hat verlernt, zivilisiert zu streiten.“

Und genau diese Fähigkeit müssen wir in der neuen Legislaturperiode zurückgewinnen. Dies gilt akademisch, politisch, gesellschaftlich.

Eine unvoreingenommene Debattenkultur wird in unserem Land häufig von Anhängern der sog. Mitte verletzt, die nicht sehen oder nicht sehen wollen, wie ein ganzes demokratisches Spektrum legitimer Positionen, über die man kontrovers diskutieren könnte, wenn es denn gewollt wäre, in brunnenvergiftender Manier ausgegrenzt wird.

In einem anderen Beitrag in der NZZ von vorgestern wurde beklagt:
„Die Grenzen dessen, was öffentlich diskutiert werden darf, sollen ausgerechnet in den Medien immer enger gezogen gezogen werden. Dafür wird der Kreis derer, die ausgeschlossen werden müssten, immer größer. Dass diese Bestrebungen von Leuten ausgehen, die gemäss Eigenwahrnehmung gegen ‚undemokratische Positionen‘, ‚Wissenschaftsfeindlichkeit‘ und ‚Menschenfeinde‘ kämpfen, ist schon fast kokett.“

Lucien Scherrer, Autorin des Beitrags, führt als Beispiele die Debatten um Klimawandel und Rassismus an. Selbstverständlich muss über die Ursachen des Klimawandels oder Rassismusvorwürfe, die erhoben werden, weiterhin ein kontroverser Diskurs möglich sein.

Auch Karl Lauterbach wird von Scherrer angeführt:

„Dieser behauptete bei einem seiner vielen Fernsehauftritte einmal, es sei unbestritten (also Konsens), dass sieben Prozent aller Kinder an Long Covid litten. Als Beleg konnte er später einzig eine britische Studie nennen, deren Ergebnisse bisher weder in Deutschland noch in der Schweiz bestätigt wurden. Trotzdem kam es niemandem in den Sinn, Lauterbach das Mikrofon abzustellen – auch Jan Böhmermann nicht, obwohl er dafür plädiert, alle Meinungen im öffentlichen Raum einer ’strengen Qualitätskontrolle‘ unterziehen zu lassen.“

Hierzu habe ich bezeichnenderweise vorgestern auf einer wissenschaftlichen (Online-)Tagung erlebt, wie ein Kollege erklärte, für die aktuellen Konflikte sei das Konzept „Meinungsfreiheit“ nicht mehr ausreichend, wir bräuchten komplexere Begriffe. Er sprach von „öffentlicher Vernunft“.

Das klingt irgendwie kantianisch, akademisch, gebildet. Doch mir schwant Übles: Wo die individuelle Freiheit (etwa, seine Meinung zu sagen) preisgegeben wird zugunsten einer kollektivierten Vernunftkonstruktion, wird vom freien Subjekt am Ende nicht mehr viel übrigbleiben.

Dann entscheidet zuletzt die gesellschaftliche Meinung darüber, was ich noch sagen darf und was nicht. Damit wäre einer zivilisierten Streitkultur von vornherein der Boden entzogen.

Erstveröffentlichung des Beitrags von Dr. Kunze hier: https://bildung-und-ethik.com/2021/09/26/schlaglicht-deutschland-muss-wieder-zivilisiert-streiten-lernen/


Deutschland als schlimmer Klima-Schurke?

Von Peter Kiefer

Wie recht sie doch hat, die Greta aus Schweden, der Weltstar unter den Klima-Aktivisten. Das arme Mädchen kann anscheinend weder Diagramme noch Statistiken lesen, denn sie warf Deutschland vor, weltweit der viertgrößte CO2-Emittent zu sein.

Laut statista liegt Deutschland beim CO2-Ausstoß an 7. Stelle, noch hinter dem Iran: Werte für 2019: China: 27,92% – USA: 14,5% – Indien: 7,1 – Russland: 4,61% – Japan: 3,04% – Iran: 2,1% – Deutschland: 1,93% (vgl. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/179260/umfrage/die-zehn-groessten-c02-emittenten-weltweit/)

Aber Greta befindet sich in guter Gesellschaft, wie die Demonstration am Freitag in Berlin gezeigt hat.

BILD: „Erdkunde“ im Gasometer von Oberhausen

Zwar waren es überwiegend Jugendliche, wahrscheinlich in der Mehrheit Schüler, die schlicht den Unterricht geschwänzt haben, aber es waren auch 30-Jährige dabei, die eigentlich nicht mehr Schüler oder Studenten sein, sondern mitten im Berufsleben stehen sollten, sogar ältere Semester waren zu sehen, die möglicherweise den ‚Parents for Future‘ oder sogar den ‚Grandparents for Future‘ angehören.

Und dann kann man mit Berechtigung Eduard Kaeser zitieren, der von der „Nichtwissenwollengesellschaft“ spricht, denn mittlerweile sollte jedem Vernunftbegabten klar sein, dass niemand den Klimawandel aufhalten kann. Jeder, der anderer Meinung ist, leidet entweder an Größenwahn oder ist schlicht dumm.

Die ganze Welt scheint verrückt geworden zu sein, anders ist es nicht zu erklären, dass ein an Autismus leidendes Mädchen (scheinbar) die Weltpolitik bestimmen kann. Die Privataudienz bei der ‚ewigen‘ Bundeskanzlerin kann noch dem besonderen Charakter eben dieser Kanzlerin geschuldet sein, ebenso das Treffen mit dem UN-Generalsekretär. Dass Greta aber von Herrn Schwab zum World Economic Forum (WEF) eingeladen wurde, sollte eigentlich bei allen vernunftbegabten Menschen die Alarmglocken angehen lassen. Aber nichts ist passiert. Im Gegenteil, laut t-online beteiligen sich sogar mehr als 4.000 Unternehmen am Klimastreik (siehe Link oben).

Dieses Szenario lässt die Strategen im Hintergrund jubeln, denn besser kann die Ablenkung von ihren wirklichen Absichten nicht gelingen. Hier drängt sich förmlich die Volksweisheit von den Kälbern auf, die … Sie wissen schon!

Unser Autor Peter Kiefer aus Höllstein ist Elektrotechnik-Berufsschullehrer i. R.


Warum wir die Grünen wählen müssen…

Von Peter Kiefer

Wer will, dass Deutschland wieder zu dem wird, was es war, bevor Angela Merkel die Macht usurpierte, muss die Grünen wählen.

Deutschland, vormals als ‚Land der Dichter und Denker‘, danach als ‚Land der Erfinder und Ingenieure‘ bewundert, ist bildungsmäßig förmlich abgestürzt , vor allem im Bereich der Naturwissenschaften:

„Am stärksten abgefallen sind in Deutschland die Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler in den Naturwissenschaften. Im Vergleich zu PISA 2006 verringert sich der Durchschnitt laut OECD um 13 Punkte.

20 Prozent der Schülerinnen und Schüler scheitern in PISA 2018 an den Mindestanforderungen. Der Anteil der besonders leitungsschwachen Jugendlichen hat im Vergleich zu PISA 2015 zugenommen.“ (https://deutsches-schulportal.de/bildungswesen/die-zehn-wichtigsten-ergebnisse-der-pisa-studie/)

Ähnlich katastrophal ist die Entwicklung der Infrastruktur, nicht nur was Digitalisierung angeht. Roger Köppel (Weltwoche-Herausgeber) machte sich lustig über den Flughafen Berlin-Brandenburg, der nach „700 Jahren Bauzeit doch noch in Betrieb ging“. Adäquate Bauwerke sind noch im Bau (siehe Stuttgart 21).

„Rund 3000 Brücken weisen einen nicht ausreichenden und ungenügenden Zustand auf.“ (Welt am Sonntag vom 15.8.2021)

Unsere zukünftige Kanzlerin hat eine Lösung parat: „Jedes Verbot ist ein Innovationstreiber“; sagte sie jedenfalls in einem Talk in den Öffentlich-Rechtlichen, moderiert von einer Frau, die schon zu SED-Zeiten ziemlich stromlinienförmig war, und deswegen wohl auch nicht nachfragte.

Gemäß Annalenas Logik müsste dann eigentlich Nordkorea an der Spitze der innovationsfreudigsten Länder liegen (so wieder Roger Köppel), oder Äthiopien; es könnte sogar sein, dass Afghanistan in Kürze die Spitze übernimmt.

Das Verbot innerdeutscher Flüge kann ‚innovativ‘ kompensiert werden durch den Ausbau von ICE-Verbindungen – wenn da nur nicht die GDL wäre! Welche Innovation hätte dann das naheliegende Verbot der GDL zur Folge? Könnte man die dann auch dazu verwenden, den Klimawandel aufzuhalten?

Am Versuch sind schon einige gescheitert: die Dinosaurier sind einfach ausgestorben, man weiß nicht einmal, ob es an zu viel oder zu wenig Kohlendioxid gelegen hat; dann auch die Neandertaler, ihnen blühte das gleiche Schicksal, ebenso Hannibal, der mit seinen Elefanten über die Alpen zog, scheiterte (aber vielleicht wollte der gar nicht, weil seine Elefanten nicht mal Spikes brauchten – es war offenbar warm genug, immerhin ca. 200 Jahre vor unserer Zeitrechnung!); während des Dreißigjährigen Krieges wäre es sinnvoll gewesen, denn da war es zum Teil ‚saukalt‘, dass sogar die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln zusammenbrach.

Heute sind die Voraussetzungen wesentlich besser, und so haben sich die Grünen vorgenommen, den Klimawandel zu stoppen, und zwar mit Innovationen, die von Verboten getrieben werden. Anfänge sind schon gemacht, wie an der Verspargelung der Landschaft zu sehen ist.

Aus verlässlichen Quellen ist zu erfahren, dass die grünen ‚Innovateure‘ bereits an einem gigantischen Projekt arbeiten: Gelänge es ihnen, die Erdrotation um 12 Uhr deutscher Zeit zu stoppen, hätten sie die Energiewandel-Skeptiker Lügen gestraft: Von wegen ‚Flatterstrom‘! Die Solar-Panels lieferten kontinuierlich Strom!

Nachteil: Auf der anderen Seite der Weltkugel wäre es immer Nacht; aber womöglich wehte dann dort immer heftiger Wind, sodass die Stromversorgung mit genügend Windmühlen auch dort sichergestellt wäre.

Spannend wird jedenfalls sein, welche Innovationen zu einer sicheren Energieversorgung nach Abschaltung aller Kohle- und Kernkraftwerke führen. Womöglich spielt das aber gar keine Rolle, denn Annalenas kongenialer Partner an der Spitze der Grünen gab vor einiger Zeit zu Protokoll: „Ich wusste mit Deutschland noch nie etwas anzufangen und weiß es bis heute nicht.“

Wie jetzt: Deutschland regieren oder nichts damit anzufangen wissen?

Ende der Satire!

Wie wär’s hier mit einem Verbot?
Dramatische Bilanz des BKA:
2020 hat die Polizei 890 tatverdächtige Zuwanderer gefasst, die der Organisierten Kriminalität (OK) zugerechnet werden – 76 Prozent mehr als 2019. Außerdem wurden 85 OK-Banden von Zuwanderern angeführt – gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 89 Prozent. An der Spitze: Albaner, Libanesen und Türken. Bundeskriminalamt schlägt Alarm – Drogen, Einbrüche, Clan-Sumpf:
Zuwanderer verstärkt in Organisierter Kriminalität aktiv.
(Von FOCU
S-Kolumnist Jan Fleischhauer)

Welche Innovationen werden wohl auf diesem Gebiet von den Grünen ‚angetrieben‘?

Unser Autor Peter Kiefer aus Höllstein ist Elektrotechnik-Berufsschullehrer i. R.


Autokonzerne werden zum Feindbild stilisiert

Pressemitteilung von FAKTENKONTOR:

Eigentlich ist die Internationale Automobil-Ausstellung die Einladung ins Wohnzimmer der Automobilindustrie. PS-Boliden, schicke Models am Wagenblech und beeindruckende Bühnenshows waren Kennzeichen dieser Messe. 2021 ist das vorbei.

Der Wechsel hin zu einer modernen Mobilitätsmesse reicht dem kritischen Publikum allerdings nicht. Fortschritte in 7-Meilen-Stiefeln werden im Umweltschutz gefordert – und die Autokonzerne laufen hinterher.

Die Automobilindustrie tut viel, um nachhaltiger zu werden. Nach einem schleppenden Start ist man nun auf der Überholspur bei der Elektromobilität. Wasserstoff-Motoren werden pilotiert. BMW zeigt rechtzeitig vor der IAA das Konzept eines Recycling-Autos.

Doch: Das reicht den NGOs (Nichtregierungsorganisationen) und der kritischen Öffentlichkeit nicht. Die Automobilhersteller wachsen langsam in die Rolle von Waffenherstellern hinein: Mit ihren Produkten wird die Umwelt schwer geschädigt. Gäbe es die Autos nicht, wäre die Luft besser, der Klimawandel würde gebremst werden und weniger Menschen würden krank werden.

Das ist faktisch arg schlicht gedacht, denn in diesem Gedankenbild wird vergessen, dass es Abermillionen Autofahrer gibt, die auf ihr Gefährt nicht vezichten wollen.

Aus Kommunikationssicht ist es aber allemal leichter, die bösen großen Konzerne anzugreifen als die große Mehrheit der Bevölkerung. Wer öffentlichen Druck aufbauen will, darf seinen Verbündeten – den einfachen Menschen – nicht auf die Zehen treten.

So liefert die IAA einen idealen Anlass, die Automobilindustrie öffentlich vorzuführen. Und die Autokonzerne: Sie üben sich bei ihre Nachhaltigkeitsthemen in vornehmer Zurückhaltung.

Ob eAutos oder Recycling – in der Liste der meistgenannten Themen tauchen diese Punkte eher hinten auf. Das Feld wird damit zu sehr den NGOs überlassen. Das ergibt eine Medienanalyse des IMWF, die mit Hilfe von künstlicher Intelligenz erstellt wurde.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://www.faktenkontor.de/krisen-pr-blog-mediengau/krisen-pr-automobilindustrie-wird-zur-getriebenen-auf-der-iaa/

Fotos: Dr. Edith Breburda


Mein Einspruch zum „Weltklima-Bericht“

Von Peter Kiefer                                                                                          

„Der Planet schwebt am Abgrund.“ – Das sagt zumindest die Fachfrau an der Spitze des Bundesumweltministeriums nach der Lektüre des sechsten Weltklimaberichts. Sie ist zwar keine Klimatologin, hat aber immerhin ein abgeschlossenes Studium (Germanistik, Politikwissenschaft) und ist gestählt in zwei Landeskabinetten (Nordrhein-Westfalen unter Hannelore Kraft).

Nun muss man wissen, dass der Weltklimarat kein wissenschaftliches Gremium ist, sondern ein politisches, und schon die Abordnung zu diesem Gremium folgt einer gewissen Agenda.

FOTO: Das Gasometer in Oberhausen

Sein Ruf ist durchaus umstritten:

‚Verein zur Manipulation der Massen‘ (Max Erdinger), auch die Autoren von Unerwünschte Wahrheiten (Fritz Vahrenholt, Sebastian Lüning) verweisen auf die Intransparenz der Auswahl von Autoren und die Zusammensetzung des Gremiums, in dem viele Mitglieder von Umweltaktivisten-Organisationen sind, aber keine Wissenschaftler, die die Behauptung ‚menschengemacht‘ relativieren.

Entsprechend ist dann auch das Ergebnis: Die globale Erwärmung ist eindeutig menschengemacht. Die Folgen sind fatal. (so Christine Elsner, ZDF).

„Sie muss natürlich menschengemacht sein, weil ansonsten ein Weltklimarat seine Berechtigung verlöre“, merkt Max Erdinger ironisch an – und wo er recht hat, hat er recht. Er fügt hinzu: „Es ist nur logisch, daß die Experten, die für den Weltklimarat Berichte anschaffen gehen, nichts liefern, aus dem die Überflüssigkeit des Weltklimarates hervorgehen würde.“

Der Spiegel titelte: „Der Planet schwebt in Lebensgefahr und mit ihm seine Bewohner“. – Was müsste getan werden, um den Weltuntergang abzuwehren?Die Bundesumweltministerin meint: „Alle Wahlprogramme müssten revidiert werden“. – Der Vorsitzende des Weltklimarates, ein Mann aus Südkorea, „legt dar, dass CO2 und andere Treibhausgase schnell und nachhaltig reduziert werden müssten.“

Ob’s noch reicht vor den Bundestagswahlen? Ersteres schon, letzteres eher nicht!

Spaß beiseite, jeder weiß: Es gibt den Klimawandel. „Wer einigermaßen seine Latten am Zaun hat, überlegt sich, wie er mit diesem Wandel leben kann, anstatt sich auf das völlig größenwahnsinnige Projekt einzulassen, ihn zu stoppen.“ (Max Erdinger)

PS: WELTWOCHE-Chef und SVP-Parlamentarier Roger Köppel aus der Schweiz hat das Papier des Klimarates in seinem heutigem Weltwoche daily auseinander genommen:


Besteht zwischen Klimawandel, Jetstream und Flutkatastrophe ein Zusammenhang?

Politiker der etablierten Parteien bis hinein in die CDU und sogar Innenminister Seehofer (CSU), Grüne sowieso und natürlich auch die öffentlich-rechtlichen Medien sowie selbsternannte Umweltexperten erklären derzeit übereinstimmend, die Erderwärmung bzw. ein „menschengemachter Klimawandel“ sei die Hauptursache für das verhängnisvolle Unwetter in vielen Regionen von NRW und Rheinland-Pfalz.

Doch in Fachkreisen denkt man hierbei differenzierter, z.B. beim Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach, immerhin eine staatliche Stelle.

DWD-Meteorologe Andreas Friedrich sagte zur BILD-Zeitung: „Ein solches regionales Unwetter ist ein Einzelereignis, das ist Wetter. Die Behauptung, der Klimawandel ist schuld, ist so nicht haltbar.“

In der WELT am Sonntag (WamS) von heute (18.7.) erschien auf S. 3 ein Beitrag unter dem Titel „Ist der Klimawandel verantwortlich?“

Darin wird u. a. auf die Jetstream-Theorie – die vor allem vom ZDF vorige Woche schnell verbreitet wurde – eingegangen, der zufolge die globale Erwärmung Höhenwinde vermehrt ins Schlingern bringe. In Folge dieses Jetstreams würden „Wetterlagen länger verharren, Regen einen Ort verstärkt unter Wasser setzen“.

Dazu heißt es weiter: „Doch das widerspricht dem Stand der Wissenschaft. Eine Häufung verharrender Wetterlagen sei in Mitteleuropa nicht festzustellen, berichten Klimaforscher im Fachmagazin „Geophysical Research Letters“. Dies ist keine Überraschung, wie andere Studien zeigen. Ob der Jetstream verstärkt schlingere, erscheint einer Studie aus „Science Advantes“ zufolge unklar.“

Eher das Gegenteil erscheint klar, so die WamS hierzu, denn die angebliche Wirkung der Erderwärmung auf den Jetstream sei gerade „erneut widerlegt“ worden – dies hätten Klimaforscher im April auf der Jahrestagung der „European Geosciences Union“ berichtet.

Übrigens sind Elektro-Autos mit ihren spannungsgeladenen Hochvolt-Batterien bei Unfällen äußerst riskant und erst recht bei Hochwasser für Fahrer und Retter tödlich. – Näheres zu dieser Problematik hier: https://www.welt.de/wirtschaft/elektrotechnik/article159793495/Bergung-von-Elektroautos-ist-lebensgefaehrlich-fuer-Retter.html

Weitere Infos zu diesem Themenkreis hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2021/meteorologen-klimawandel-flut-politiker1/

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Jetzt ist es amtlich: Coronakrise als „Chance“ für eine „Neuordnung“ der Weltpolitik

Bundeskanzlerin Merkel, der französische Staatschef Macron und andere internationale Spitzenpolitiker haben die Corona-Krise als Chance zur Neuordnung der Weltpolitik auf Basis des Multilateralismus bezeichnet.

Die Krise könne eine Gelegenheit sein, „durch effiziente Zusammenarbeit, Solidarität und Koordination wieder einen Konsens über eine internationale Ordnung zu erzielen“, heißt es einem Gastbeitrag dieser Politiker für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und andere europäische Blätter...

Aus der derzeitigen Lage müssten auch Lehren für mögliche künftige Krisen gezogen werden. Zudem könnten Probleme wie der Klimawandel nur global gelöst werden.

Quelle und vollständige Nachricht hier: https://www.welt.de/politik/article225585047/Merkel-Macron-und-Co-Corona-Krise-als-Chance-verstehen.html?sc_src=email_305423&sc_lid=19968538&sc_uid=f6u4hp1wiy&sc_llid=9568&sc_cid=305423&cid=email.crm.redaktion.newsletter.politik

Weiteres Info zur Kanzlerin, die Grundrechte als vom Staat gnädig gewährte oder verweigerte „neue Freiheiten“ ansieht: https://philosophia-perennis.com/2021/02/03/corona-experiment-was-einmal-gut-funktioniert-hat-kann-immer-wieder-funktionieren/


Das EU-Parlament setzt jetzt auf Kernkraft

Das EU-Parlament will Kernenergie auf der COP25 in Madrid als Beitrag zur Lösung der „Klimakrise“ bewerben. Der in Bautzen direkt gewählte Bundestagsabgeordnete Karsten Hilse, umweltpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion, erklärt dazu:

„Es gibt viele Gründe, moderne Kerntechnik zu unterstützen, allen voran die hohe Effizienz und damit den minimalen Footprint in der Natur. Dass man im EU-Parlament die CO2-freie Kernkraft nun als Lösung der künstlichen ‚Klimakrise‘ ansieht, ist daher trotzdem zu begrüßen.  

Die Europäische Union sieht in Kernkraft eine Lösung der ‚Klimakrise‘ und will sich auf der UN-Klimakonferenz COP25 in Madrid entsprechend dafür einsetzen. In einer Entschließung des EU-Parlaments vom 28. November (P9_TA-PROV(2019)0079) heißt es unter Punkt 59 dazu, dass so ‚ein erheblicher Teil der Stromerzeugung in der EU sichergestellt werden kann‘.

‚Nur so‘, müsste man ergänzen, denn selbst wenn man die Hypothese vom menschengemachten Klimawandel den davon profitierenden Akteuren abkauft, so sind die bisherigen deutschen ‚Lösungswege‘ durch nachweislich instabile, ineffiziente und naturzerstörende Wind- und Solaranlagen ungeeignet.

Will man außerdem noch aus den fossilen Energien aussteigen, bleibt nur noch die CO2-freie Kernkraft übrig.

In der gleichen Entschließung wird auch auf die Notwendigkeit einer Strategie für die anfallenden nuklearen Abfälle hingewiesen.

Dabei hat das Parlament jedoch übersehen, dass es diese Strategien bereits gibt. Eine vom BMWi geförderte Studie (NuDest, s.a. Bericht in der WELT) hat hierzu Szenarien im Lichte moderner Trennungs- und Transmutationsmethoden genau untersucht und kommt zu dem Schluss, dass ein geologisches nukleares Endlager nicht mehr notwendig ist.“


Über 500 Wissenschaftler widersprechen der Theorie vom „Klimanotstand“

Mehr als 500 Wissenschaftler haben in einem Brief an UN-Generalsekretär António Guterres der These vom menschengemachten Klimawandel widersprochen.

„Die Klimamodelle, auf denen die internationalen Politikansätze derzeit aufbauen, sind ungeeignet“, heißt es in dem Schreiben, das der Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT vorliegt.

Es trägt u.a. die Unterschrift des früheren Hamburger Umweltsenators Fritz Vahrenholt (SPD).

Überschrieben ist es mit: „Es gibt keinen Klimanotstand“.  (Zur Liste der Unterzeichner)

Es sei „grausam und unklug, sich auf Basis der Resultate von solch kindischen Modellen dafür einzusetzen, Billionen zu verschwenden“.

Die derzeitige Klimapolitik höhle das wirtschaftliche System aus und gefährde Menschenleben in Ländern, denen der Zugang zu bezahlbarer elektrischer Energie verweigert werde.

Die Unterzeichner äußern die an die Vereinten Nationen gerichtete Bitte, „eine Klimapolitik zu verfolgen, die sich auf seriöse Wissenschaft stützt“.

Die Wissenschaftler mahnen, auch in der Klimadebatte Gegenmeinungen zu hören und regen dafür ein „konstruktives Treffen auf höchster Ebene zwischen Weltklasse-Wissenschaftlern auf beiden Seiten der Klimadebatte“ an.

Der Brief schließt mit sechs Thesen zum Klimawandel:

  1. Die Erderwärmung wird durch natürliche und menschliche Faktoren verursacht.
  2. Die Erderwärmung verläuft viel langsamer als vorhergesagt.
  3. Die Klimapolitik verläßt sich auf unzulängliche Modelle.
  4. CO2 ist die Nahrung für Pflanzen, die Basis allen Lebens auf Erden.
  5. Die Erderwärmung hat nicht zu einer Zunahme von Naturkatastrophen geführt.
  6. Klimapolitik muß wissenschaftliche und wirtschaftliche Realitäten respektieren.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2019/aufruf-von-500-wissenschaftlern-es-gibt-keinen-klimanotstand/


Die Strippenzieher von Klima-Greta & Co.

Bei den Klimaführern wie Greta Thunberg, Luisa Neubauer, Carla Reemtsma oder Jakob Blasel handelt es sich keineswegs um Wunderkinder.

Vielmehr sind es erwachsene Vertreter einer Klima-Lobby sowie zumeist die eigenen Eltern, die die Ideologie der angeblich von Schülern ins Leben gerufenen „Fridays for Future“-Bewegung maßgeblich anschieben und für die notwendige organisatorische Unterstützung sorgen.

So war es der schwedische PR-Unternehmer Ingmar Rentzhog, der Greta Thunberg als Aushängeschild  für die Geschäfte seines Klima-Unternehmens „We don’t have Time“ nutzte, um Investoren anzulocken, ein Partner von Al Gores Climate Reality-Projekts.

Es war die radikale Klimaschutzorganisation Extinction Rebellion, die Schulstreiks als Idee erstmals ins Spiel brachte und die es Greta Thunberg ermöglichte, ihre Rede auf dem UN-Klimagipfel zu halten.

Und es ist die von keinem Geringeren als dem Vizepräsidenten des deutschen Club of Rome, Fritjof Finkbeiner, geleitete internationale Organisation „Plant-for-the-Planet“, die „Fridays for Future“ (FFF) ein Spendenkonto zur Verfügung stellt. Es dürfte dabei mehr als nur der Zufall gewesen sein, daß sein Sohn Felix Finkbeiner auf eine ähnliche Wunderkind-Karriere zurückblicken kann wie Cullis-Suzuki oder Thunberg.

Bereits als Grundschüler hält er ein Referat über den Klimawandel, gründet als Viertkläßler mit seinem Vater die Jugendorganisation „Plant-for-the-Planet“ und hält wenige Jahre später ebenfalls eine Rede vor der UN-Vollversammlung.

Quelle und FORTSETZUNG des Beitrags hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2019/wer-steckt-hinter-fridays-for-future/