Warum schweigt Kardinal Woelki nicht von dem, was er nicht versteht…?

Von Peter Helmespeter-helmes-227x300

Meine Mutter hätte jetzt den Finger erhoben und mich vernichtend angeschaut: „Das ist doch ein Kardinal, ein heiliger Mann! Den darfst Du doch nicht kritisieren!“   – Eben doch! Nix „heiliger Mann“. Ein Kardinal ist nicht unfehlbar, nicht mal als Woelki.

Schon sein merkwürdiges „Verständnis“ für Moslems und islamische Flüchtlinge stießen manche Gläubige vor den Kopf.

Nebenbemerkung: Wieso fällt mir zu Rainer Maria Woelki gerade jetzt ein Zitat seines Vornamenvetters Rainer Maria Rilke ein? „Das Schweigen selbst gehört in einem weiteren Sinne zu den Mitteln des sprachlichen Ausdrucks…”

Lieber Gott im Himmel, bitte gib, daß Rainer Maria W. sich in Zukunft dieses „Sprachausdrucks“ bedienen möge. Amen!

Dann kam der nächste Knall: die Zustimmung zu der Selbstverdunkelung des Kölner Doms als Distanzierung von der Kögida-Demonstration, sinnbildlich für die ausgehenden Lichter in den Köpfen der hohen Geistlichkeit (im Oberstübchen etlicher Kirchenfürsten brennt das Licht nur noch auf Sparflamme  –  siehe S. E. Kardinal Marx).

Kardinal Woelki äußert sich gegen Israel

Und nun das: Der Kardinal tat neuerlich seinen Mund auf und heraus kam  –  Unsinn, nichts als Blödsinn. Ob aus Unwissenheit oder Berechnung? Wir wissen es nicht.

Wir können nur beten, daß zu Pfingsten der Hl. Geist dem geistlichen Herren ein wenig mehr Geist einhauchen und das Oberstübchen lüften möge.

Was ist geschehen? COLLAGE-BLUSP2  – Das „Christliche Forum“ (17. April) berichtet, der Kölner Erzbischof habe sich „besorgt über die Lage in Israel und Palästina“ gezeigt. Es sei „schon bedrückend zu sehen, daß Palästina eingemauert ist.” 

Felizitas Küble schreibt hierzu weiter:

„…Als wäre dies nicht genug des politischen Unfugs, fügte er hinzu: „Es ist auch erschreckend zu sehen, wie viele Checkpoints dort sind, und wie Israel palästinensische Gebiete bei möglichen Unruhen absperren kann.“

Nachdem das Kölner Oberhaupt die Vorgehensweise der israelischen Seite “bedrückend” und “erschreckend” findet, ist er dann sogar noch “bestürzt” – und zwar weil “sich Israel des Landes, das den Palästinensern zusteht, bemächtigt und dort durch Siedlungsbau eingreift.” 

Die Krönung des israelfeindlichen Unsinns manifestiert sich in folgender Aussage des Kardinals: „Wir hatten hier 1948 noch zehn Prozent Christen, als der Staat Israel gegründet wurde. Gegenwärtig geht die die Zahl der Christen gegen ein bis zwei Prozent.“ foto-dcubillas-www_freimages_com_

Kardinal Woelki schreibt haarscharf an der Wahrheit vorbei , wie das „Christliche Forum“ ausführlich erläutert (siehe hier: https://charismatismus.wordpress.com/2015/04/17/koln-skandalose-auserungen-von-kardinal-woelki-gegen-den-staat-israel/).

Wie meinte Kardinal Woelki noch bemerken zu müssen: „Bedrückend“, „erschreckend“, „bestürzt“.  –  Ja, Eminenz, diese Vokabeln kennzeichnen Ihr Verhalten ganz richtig.

Hätten Sie doch wenigsten eine Ihrer drei Vokabeln  –  und eine neue: „alarmierend“ – mal übrig, ebenso couragiert die weltweite Christenverfolgung gerade in moslemischen Ländern anzuprangern, anstatt im linken Chor auf Israel einzuschlagen!
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Verehrter Herr Kardinal: “Klugheit ist eine Kardinaltugend, aber nicht immer eine Tugend der Kardinäle.”
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Unser Autor Peter Helmes ist katholischer Rheinländer und war 25 Jahre hauptamtlich in der Politik tätig, u.a. als Bundesgeschäftsführer der „Jungen Union“ (CDU-Jugendorganisation). Zudem war er 21 Jahre lang freiberuflicher Universitäts-Dozent. Heute betreibt er die liberal-konservative Webseite https://conservo.wordpress.com/

Verwaltungsgericht Köln: KÖGIDA-Kundgebung am morgigen Mittwoch erlaubt

Die zweite KÖGIDA-Veranstaltung kann am morgigen Mittwoch um 18.30 Uhr vor dem Hauptbahnhof Köln in der Nähe des Doms durchgeführt werden. (Kögida ist ein Ableger der Pegida-Bewegung in Dresden.) Lediglich der geplante Schweigemarsch durch die Innenstadt ist nicht zulässig. Kölner Dom 12-2010

Das Verwaltungsgericht Köln hat heute in einer Eilentscheidung die Genehmigung für eine Kundgebung auf dem Domvorplatz beschlossen. Offenbar wird diesmal die Beleuchtung der Kathedrale nicht abgestellt.

Das Ausschalten der Außenbeleuchtung am Montag voriger Woche bleibe „ein einmaliges Signal“, beschloß das Domkapitel eigenen Angaben zufolge am heutigen Dienstag.
Bemerkenswerter Artikel von Dr. Alexander Kissler zur aktuellen Debatte um PEGIDA: http://www.cicero.de/salon/islamkritik-und-politik-heiko-maas-der-weltanschauungsminister/58725

Linksradikale Ausschreitungen gegen PEGIDA in Berlin, Köln und München

Während die Pegida-Demonstration in Dresden auch am gestrigen Montag wieder friedlich verlief, kam es bei Gegendemonstrationen im Bundesgebiet zu Ausschreitungen.  031_28A

BERLIN: Bei den Protesten gegen die Demonstration des Berliner Pegida-Ablegers kam es immer wieder zu Übergriffen auf die Polizei. Anhänger der linksextremen Szene attackierten die Beamten mit Flaschen und Steinen. Die Sicherheitskräfte nahmen nach ersten Angaben 24 Personen in Gewahrsam. Fünf Polizisten wurden verletzt. Laut Zeugenangaben kam es zudem zu einer Hetzjagd auf abreisende Pegida-Anhänger im Bahnhof Alexanderplatz.

KÖLN: Bei den Protesten gegen „Kögida“ versuchten nach Polizeiangaben „rund 100 schwarz gekleidete Personen mit Knüppeln bewaffnet“ den Startpunkt des örtlichen Pegida-Ablegers zu stürmen. Die Polizisten mußten Schlagstöcke und Pfefferspray einsetzen, um die Angreifer zurückzudrängen. Auch später wurden Polizisten mit Flaschen beworfen. Eine Frau wurde bei einer Blockade festgenommen.

MÜNCHEN: Auch bei den Anti-Pegida-Protesten in der bayerischen Landeshauptstadt kam es zu Gewalt. Knapp 1.500 Demonstranten blockierten dort knapp 100 Pegida-Anhänger. Nach Polizeiangaben kam es zu Steinwürfen auf die Beamten. Zwei Polizisten wurden verletzt.

„Eine schadlose Durchführung der Versammlung mit Einhaltung des geplanten Zugwegs war aus Gründen der Verhältnismäßigkeit nicht mehr möglich.“

Auch nach dem Ende der Pegida-Kundgebung lieferten sich Linksextremisten Auseinandersetzungen mit der Polizei. „Hierbei wurden erneut drei Polizisten von gewaltbereiten Personen des linken Spektrums leicht verletzt“, teilte die Polizei mit.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Polizeibericht Köln schildert Ablauf der Demonstrationen gegen KÖGIDA

Es gab „100 mit Knüppeln bewaffnete Personen“

Aus der Pressemitteilung der Polizei Köln:

Gegen 16:30 Uhr versammelten sich die ersten Demonstranten im rechtsrheinischen Köln sowie Teilen der Kölner Innenstadt. 033_30

Insgesamt hielten sich im Stadtgebiet ca. 7500 Gegendemonstranten zu der Pegida-Kundgebung auf. Gegen 18:00 Uhr versuchten rund 100 schwarz gekleidete Personen mit Knüppeln bewaffnet die Versammlung auf dem Ottoplatz zu stürmen.

Polizisten wurden mit Flaschen beworfen. Die Beamten drängten die Straftäter mit Schlagstöcken und Pfefferspray zurück.

In einer nahegelegenen Jugendherberge wurde die Eingangstür beschädigt, als einige dieser Gewalttäter in das Gebäude flüchten.

Am Ende der Deutzer Brücke (lrh.) kam es kurzzeitig zu einer Sitzblockade von rund 100 Teilnehmern. Die Blockade wurde kurze Zeit später von der Polizei beseitigt. Eine Demonstrantin wurde zwecks Feststellung der Personalien vorläufig festgenommen. 

Gegen 19:30 Uhr entschied sich der Versammlungsleiter nach eigener Einschätzung, keinen Aufzug durchzuführen und dafür lediglich eine Standkundgebung abzuhalten. Diese wurde gegen 19:45 Uhr für beendet erklärt.

Die Gegendemonstranten setzen sich gegen 20:15 Uhr in Form eines Aufzuges in Richtung Heumarkt in Bewegung. Im Bereich des Heumarktes wurden dann Polizisten erneut mit einer Flasche beworfen. Um 20:35 Uhr wurde auch dieser Aufzug vom Veranstalter für beendet erklärt.

Foto: Felizitas Küble  


KÖLN: Polizei warnte heute vor einer Blockade der KÖGIDA-Demonstration

Maskierte und bewaffnete Personen unter den Gegendemonstranten

Die KÖGIDA-Demonstration in Köln (ein Ableger der PEGIDA-Bewegung aus Dresden) mußte heute Abend (5.1.2015) aus Sicherheitsgründen gestoppt werden, weil gegnerische Gruppen die Deutzer Brücke besetzten und damit die geplante Route der KÖGIDA-Demonstration rechtswidrig blockierten. Kölner Dom 12-2010

Zuvor gab es um 18 Uhr erste Ausschreitungen seitens linker Kögida-Gegner. Die Polizei ging gegen jene Demonstranten vor, die einen Zaun auf dem LVR-Gelände durchbrechen wollten. 

Die „Kölnische Rundschau“ berichtet online wie folgt über einen Teil der Gegendemonstranten:

„Allerdings hatten sich auch 100 zum Teil maskierte und bewaffnete Personen zur Demo aufgemacht, sie gehörten nicht zu den „Kögida“-Demonstranten. Die Polizei hielt sie mit starken Kräften zurück.“

Heute Nachmittag hatte die Kölner Polizei per Facebook folgende Stellungnahme veröffentlicht, die wir im vollen Wortlaut dokumentieren:

„Polizei Köln informiert zu Blockadeaufrufen im Internet

Aus diversen sozialen Medien hat die Polizei Kenntnis über geplante beziehungsweise geforderte Blockadeaktionen gegen die heutige Großdemonstration in der Kölner Innenstadt erlangt.039_36A - Kopie

Um Demonstrationsteilnehmer vor möglichen rechtlichen Konsequenzen im Zusammenhang mit Blockadeaktionen zu bewahren, informieren wir zu diesem Thema.

Beim Umgang mit der rechtlichen Bewertung von Blockaden stehen die Polizei und die Staatsanwaltschaft vor einem schwierigen Abwägungsprozess.

Diese Demonstrationsform kann zulässig sein, etwa wenn sie angemeldet ist, nur symbolisch wirkt oder die davon ausgehenden Behinderungen nur sehr kurzzeitig sind.

Die beabsichtigte Verhinderung von anderen Versammlungen oder Aufzügen ist jedoch nicht erlaubt. Die Polizei muss daher grundsätzlich versuchen, solche Blockaden zu unterbinden.

Wer sich an Blockaden zur Verhinderung von Versammlungen oder Aufzügen beteiligt, muss mit der Einleitung von Strafverfahren rechnen, zum Beispiel wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz (§ 21) oder gegen das Strafgesetzbuch (§ 240 Nötigung).“

Quelle für den Polizei-Aufruf: https://www.facebook.com/Polizei.NRW.K?fref=nf