Terroranschlag in Berlin: Die Israelin Dalia Elyakim ist tot, ihr Mann liegt im Koma

Pressemeldung der Israelischen Botschaft in Berlin:

Botschaften und Konsulate sind die Vertretungen eines Landes im Ausland, sie sind jedoch auch Ansprechpartner für die eigenen Staatsbürger in den jeweiligen Ländern. 

Auch im Fall des Anschlags auf dem Breitscheidplatz begann für die israelische Botschaft eine Arbeit, die niemals zur Routine wird:

Angehörige und Freunde kontaktierten uns, weil sie in Sorge um ihre Lieben waren, zu denen sie keinen Kontakt herstellen konnten, gleichzeitig gab es erste Kontakte zu den deutschen Behörden, nachdem bekannt wurde, dass der Israeli Rami Elyakim unter den Verletzten war und seine Frau Dalia (siehe Foto) vermisst wurde.

Konsulin Liora Givon erzählt, wie sie schließlich von der Identifizierung des Leichnams von Dalia Elyakim erfuhr:

„Gestern nacht um halb eins haben wir von den Behörden die offizielle Nachricht von der Identifizierung des Leichnams von Dalia Elyakim, seligen Angedenkens, erhalten. Wir sind sofort losgefahren, um die Familie zu treffen und haben ihnen die traurige Nachricht überbracht. Sie waren natürlich sehr, sehr traurig, da sie immer noch die Hoffnung hatten, dass sie sich unter den noch nicht identifizierten Verletzten befindet.

Heute früh morgens haben wir begonnen, die Vorkehrungen für die Überführung zu treffen. Es ist noch nicht sicher, wann die Überführung stattfinden kann. Dies hängt auch an Faktoren, auf die wir keinen Einfluss haben. Einige Mitglieder der Familie, die jetzt in Berlin sind, fliegen zurück nach Israel, die Übrigen bleiben an Ramis Krankenbett. Er wird immer noch künstlich beatmet und befindet sich im künstlichen Koma.“ 


Deutschlandradio: Zweifel an Hirntod-Definition nehmen zu

Ist ein Mensch bereits tot, wenn nur sein Gehirn abgestorben ist, wenn der Rest des Körpers aber noch lebt und seine Organe sogar transplantiert werden könnten?

Das Konzept des Hirntods ist in der Transplantationsmedizin fast ein Dogma, das zusehends in Wanken gerät.

Wer sein Ohr auf den Brustkorb eines Toten legt, erwartet kaum, so etwas zu hören. Und doch schlägt in jedem Menschen, der in Deutschland für hirntot erklärt wird, das Herz.

Foto: HMK

Foto: HMK

Eine Tatsache, die nach Ansicht von Dr. Jürgen in der Schmitten vom Institut für Allgemeinmedizin der Universität Düsseldorf, unweigerlich zu Irritationen führt:

„Wenn ich Angehörigen sage, ihr geliebter Ehemann ist tot, und die steht daneben und der hat sich in keiner Weise gegenüber gestern verändert, denn er wird immer noch beatmet und hat ein schlagendes Herz und hat Fieber und scheidet aus, dann ist es sehr schwierig, das zu verstehen und zu glauben, und das schürt und fördert und hält aufrecht über Jahrzehnte nach meiner Überzeugung ein grundlegendes Misstrauen gegenüber der Transplantationsmedizin, das sie nie ganz abschütteln kann, sie ist ständig in dieser Defensive.“

Dr. i.d. Schmitten ist keineswegs Gegner der Organspende, er gehört aber zu jener Gruppe von Medizinern, die das Hirntodkonzept für überholt halten. Es besagt, dass ein Mensch tot ist, wenn sein Gehirn vollständig abgestorben ist. Das müssen zwei Ärzte unabhängig voneinander feststellen.

Die wichtigsten Todesindizien: Die Pupillen müssen starr sein. Der Atemreflex muss ausgefallen sein, der Patient wird daher künstlich beatmet. Und das Elektroenzephalogramm, kurz EEG, darf keine Hirnströme mehr zeigen. Doch für Hirntodkritiker ist all das nicht Nachweis genug.

„Hirntod“: Tiefes Koma oder wirklicher Tod?

Die Tests belegten nur eines: Der Patient ist in einem tiefen, irreversiblen Koma. Aber mehr nicht.

Davon ist Dr. Tanja Krones überzeugt, leitende Ärztin für Klinische Ethik am Universitätsspital Zürich:

„Was wir feststellen, ist sicher so, dass diese Menschen nie wieder erwachen, aber wir können nicht sicher sein, dass alles im Hirn abgestorben ist, das weiß man, das ist so in der medizinischen Fachliteratur diskutiert, das muss man fair diskutieren und wissen.“

Tatsächlich gibt es irritierende Berichte über Reaktionen von Hirntoten. So konnten Ärzte bei einigen einen sprunghaften Anstieg von Blutdruck und Herzfrequenz bei der Organentnahme feststellen. Ob ein Schmerzempfinden oder reine Nervenreflexe die Ursache sind, bleibt unklar.

In der Schweiz werden die Organspender jedenfalls vor der Explantation konsequent in Vollnarkose versetzt. In Deutschland hält man das für überflüssig, wie man seitens der Transplantationsmedizin überhaupt scheut, so manche Details öffentlich zu diskutieren…

QUELLE und FORTSETZUNG des Beitrags von Thomas Liesen, ausgestrahlt am 19.9.2013 im Deutschlandradio  – siehe hier: http://www.dradio.de/dlf/sendungen/studiozeit-ks/2265762/


Kirchweyhe: Türkenclique prügelte jungen Mann ins Koma; er hat kaum eine Überlebenschance

Nach dem brutalen Überfall auf einen 25 Jahre alten Lackierer Daniel S. haben die Ärzte offenbar nur noch wenig Hoffnung für das im Koma liegende Opfer. Gegen den mutmaßlichen Haupttäter Cihan A. erließ die Staatsanwaltschaft am Montag Haftbefehl.

„Wir werfen ihm versuchten Mord vor”, sagte Staatsanwalt Lutz Gaebel der Wochenzeitung „Junge Freiheit“. Drei weitere türkischstämmige Personen, die sich an dem Überfall beteiligt haben sollen, blieben auf freiem Fuß. Sie stehen im Verdacht, den jungen Handwerker am vergangenen Wochenende am Bahnhof im niedersächsischen Kirchweyhe zusammengeschlagen und immer wieder gegen den Kopf getreten zu haben. Das Opfer verlor noch am Tatort das Bewußtsein und liegt seitdem im Koma.

Freunde des Lackierers sagten, die angetrunkenen Türken hätten bereits im Bus auf dem Weg zum Bahnhof Streit gesucht und Verstärkung herbeitelefoniert. „Dort wartete schon eine Horde Türken auf uns. Daniel wollte sie beruhigen. Als die Tür aufging, ging er als erster raus. Sie fielen sofort über ihn her, traten immer wieder auf seinen Kopf ein“, schilderte ein Freund des Opfers den Überfall gegenüber der Bild-Zeitung.  

Quelle: „Junge Freiheit“  –  Die JF berichtet zudem, wie Türken das lebensgefährlich verletzte Opfer im Internet auch noch verhöhnen: http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5b7795930b3.0.html

NACHTRAG von heute zu unserer gestrigen Meldung:

Das Opfer ist jetzt verstorben!  Beten wir für Daniel S. und gedenken wir seiner tapferen Haltung, denn die Staatsanwaltschaft stellte fest, daß der junge Mann sogar mutig versucht hatte, einen Streit zu schlichten  –  und er wurde für dieses gute Werk von der gewalttätigen Clique totgetreten.  –  Näheres hier: http://nachrichten.rp-online.de/panorama/25-jaehriger-stirbt-nach-tritten-1.3259376

Zweite Info-Ergänzung: Typisch für deutsche Medien ist der Titel des Nachrichtenportals „News.de“ vom heutigen 15. März: „Tragödie in Kirchweyhe: Er wollte schlichten und kam ums Leben“  –   Wohlgemerkt: hier steht nicht „Verbrechen“, sondern „Tragödie“  –  und er „kam ums Leben“  –  nicht: er wurde brutal getreten und starb daran.  –  Die Herkunft der Schläger wird mit keinem Wort erwähnt oder auch nur angedeutet. Im umgekehrten Fall sähe die Medien-Berichterstattung sicherlich anders aus.

Dritter INFO-Hinweis auf eine Meldung des medienkritischen Portals Journalistenwatch: http://journalistenwatch.com/cms/2013/03/18/trauer-fur-daniel-verboten/


Ehem. israelischer Ministerpräsident liegt seit 2006 im Koma: Gehirn-Reaktionen auch heute noch

Ein Team von Gehirnspezialisten hat im Zuge eines Tests beim ehem. Premierminister Ariel Sharon Gehirnaktivität feststellen können. Dem seit 2006 nach einer Gehirnblutung im Koma liegenden 84-Jährigen wurden bei dem Test u.a. Bilder seiner Familie gezeigt und die Stimme seines Sohnes vorgespielt. Das Gehirn zeigte in den jeweils spezifischen Regionen durchaus  Reaktionen auf die Stimulation.

Weitere Untersuchungen zum Bewußtseinsstand ergaben weniger klare Ergebnisse. Die Ärzte sind sich deshalb nicht sicher, ob er die Informationen bewußt wahrnehmen kann oder nicht. Alles in allem sei der positiv verlaufende Stimulationstest allerdings ein riesiger Hoffnungsschimmer, so die Ärzte.

Quelle: http://www.israelheute.com