Das Vatikantreffen in Modesta, das PICO-Netzwerk und der Einfluß von Soros

Von Dr. Edith Breburda

Vom 16. bis 19. Februar 2017 fand in Modesta im Kalifornischen Bundestaat das World meeting of Popular Movement statt. Dieses vom Vatikan organisierte Welttreffen von diversen Volksbewegungen wurde bisher regelmäßig in Rom abgehalten. Papst Franziskus rief diese Bewegung ins Leben. dr-breburda

Diesen Basis-Organisationen, die sich aus ihrer Sicht für soziale, ökonomische und ethische Gerechtigkeit einsetzen, wurde die Möglichkeit gegeben, sich mit Kirchenführern zu beraten.

Das Treffen brachte Menschen aus verschiedenen Ländern, Mitarbeiter des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden und katholische Bischöfe der Vereinigten Staaten zusammen, um u. a. die katholische Soziallehre zu erläutern.

Papst Franziskus adressierte an das Meeting diesen Brief, in welchem es u.a. heißt:

Ich möchte die Arbeit von PICO National Network besonders hervorheben. Ich habe erfahren, dass PICO (People Improving Communities through Organizing) die Abkürzung ist für: „Leute verbessern ihre Gemeinden durch Organisationsarbeit“. Es handelt sich um einen Zusammenschluss von Nachbarn, die sich selbst organisieren, um ihre Gemeinden florieren zu lassen.“

Die linke Webseite Discover the Political Networks sagt über PICO, es sei eine Organisation, die versucht, linksreligiöse Lehren zu avancieren, in denen es vor allem darum geht, die Lebensbedingungen der Armen zu verbessern. PICO ist ein Netzwerk, das hauptsächlich von George Soros finanziert wird.

„Die katholische Kirche und alle Religionen vereinigen…“

Henry John Western, der Herausgeber der kath. Internetseite LifeSiteNews, schreibt im August 2016 über den Multimillionär Soros, der PICO gegründet hat:

Soros versucht, den Vatikan mit seiner politischen Agenda zu infiltrieren. Es geht Soros darum, den Einfluss des Papstes zu nutzen, um Themen der sozialen Gerechtigkeit anzusprechen. Die Kirche müsse sich hauptsächlich um Einkommensungleichheit, Einwanderungsrecht und Strafjustiz bemühen…  Radio Vatikan

Soros war einer der Hauptsponsoren von Hilary Clinton und zahlte im September vor zwei Jahren 650.000 US Dollars für die Reise des Papstes in die USA. Er will Bischöfe für ökonomische und ethische Ideen begeistern.“

Damals sagte PICO: „Wir freuen uns, dass unsere Bemühungen in Verbindung mit dem historischen Besuch des Papstes in den Vereinigten Staaten dazu beitrugen, anzuerkennen, dass seine Mission und seine Botschaft darin besteht, die katholische Kirche und alle Religionen zu vereinen, um Seite an Seite mit den Armen und Machtlosen zu stehen.“ (1)

Kardinal Rodriguez pries 2013 die Arbeit von PICO’s. Er sagte: “Ich möchte die Bemühungen und ausgezeichnete Gemeindearbeit hervorheben, die sich für ethische und ökonomische Gerechtigkeit einsetzt und bitte darum, PICO zu unterstützen.“

Diese Organisation ist einer der größten Gegenspieler von Präsident Donald Trump. Auf PICO’s Webseite ist ein Statement der Organisation für Resistenz (Widerstand) aufgeführt. Es heißt dort: „Gemeinsam träumen wir. Wir rufen die Kirchen der Welt auf, gegen Präsident Trumps Verfolgung von Einwanderern anzugehen. Muslimen und Farbigen muss Zuflucht gegeben werden. Jetzt ist die Zeit, sich mit ihnen solidarisch zu zeigen.“

Foto: Radio VatikanPapst Franziskus schrieb in seinem an das Treffen adressierten Brief vom 10. Februar 2017: “Leute guten Willens müssen handeln.“ – Er selber ruft auf, Widerstand zu  leisten: „Wir haben heute die Gelegenheit unsere Nachbarn zu helfen. Wahre Menschlichkeit zeigt sich in Resistance.“ –   Weiterhin appelliert er, die Natur zu schützen. Außerdem gäbe es keine Religion, die terroristisch oder kriminell sei.

Sprecher des Vatikans und ein Erzbischof riefen in Modesta dazu auf, Präsident Trump zu boykottieren und gegen seine Einwanderungsregulierungen anzukämpfen. Erzbischof Gomez aus Los Angeles klagt die anteillosen Worte des Präsidenten an, weil sie aus seiner Sicht angeblich Angst und Panik verbreiten: „Obama hat zwar viele Leute deportiert, aber er gebrauchte nie derart harte Worte.“

In der „Kalifornischen Konferenz“ riefen Sprecher auf, soziale Gerechtigkeit walten zu lassen. Die katholische Kirche solle sich zudem – neben anderen Glaubensinstitutionen – mit ihren eigenen ethnischen Handlungen auseinandersetzten.

Investitionen von Soros pro Abtreibung in aller Welt

Henry John Western berichtete ebenfalls, dass Soros viel Geld investierte, um Pro-Life-Gesetze gegen Abtreibung in der ganzen Welt zu eliminieren (2).baby_hand_abtreibg_cdl11_a4357ad790

Einer der Bischöfe sagte in Kalifornien: „Einwanderung muss uns mehr beschäftigen als das Recht auf Leben der Ungeborenen. Immigration ist das Schlüsselthema unserer Kirche. Präsident Trump war der Kandidat der Zerrüttung (Disruption). Wir müssen unsere Truppen daran hindern: Wenn sie Familien auseinanderreißen, weil wir (illegale) Einwanderer deportieren.

Wenn sie Flüchtlinge als Feinde bezeichnen. Wenn sie uns einreden, Muslime nicht als Kinder Gottes zu sehen, sondern als Leute, vor denen wir uns fürchten sollten. Wir müssen den Armen helfen, ihnen Essenskarten geben. Keiner hat das Recht uns daran zu hindern, unsere Arbeit zu tun.“

Bischof MeElroy von San Diego erläuterte: „Als gläubige Christen müssen wir Fremde liebevoll aufnehmen. Das hat oberste Priorität. Wir Katholiken müssen außerdem mit der fixen Idee aufhören, uns nur mit Abtreibung zu beschäftigen.“

Widerspruch von Kardinal Burke: „Zuerst die Ungeborenen schützen“

Der amerikanische Kurienkardinal Leo Edmund Burke (siehe Foto) erklärte hingegen im September 2016:

Wir verdrehen die Tatsachen und haben die Orientierung verloren, wenn wir es nicht mehr als das Höchste ansehen, das Leben der Ungeborenen zu schützen und uns Burke-EWTN-Fotostattdessen für das Leben der Armen und Einwanderer einsetzen. Es macht keinen Sinn, sich über Einwanderer aufzuregen, wenn wir das Leben selber nicht mehr in unserer Gesellschaft schützen. Humane Gerechtigkeit beginnt damit, das Geschenk des Lebens als Gottgegeben zu respektieren. So müssen wir zuerst die Ungeborenen schützen.“

Bei all den Diskussionen übersieht man leicht, wie sehr sich Präsident Trump für das Leben der ungeborenen Kinder einsetzt.

Bishop Bawai Soro von der Chaldäischen katholischen Kirche in El Cajon, Kalifornien, war unter den wenigen, der die Anweisungen von Präsident Trump unterstützt. Er selber ist ein Flüchtling aus dem Irak:

Am 11 September 2011 haben wir erlebt, wie radikaler Islamischer Terror aussieht. Präsident Trump muss sich für seien Einwanderungspolitik nicht entschuldigen. Es ist kein Recht, in die USA zu kommen, sondern ein Privileg. Amerika muss seine Bürger zu allererst vor seinen Feinden, die aus anderen Ländern kommen, schützen.(3)

Präsident Trump will hohe Hürden für legale Einwanderer senken

Viele reden heute über illegale Immigration. Wie sieht es jedoch mit legalen Einwanderern aus? Sie warten jahrelang ohne Krankenkasse, oft ohne überhaupt eine Arbeitserlaubnis zu haben. Meist sind sie hochausgebildete Leute. Ihre Ärzte-Approbation wird z.B. nicht anerkannt, und so kann es passieren, dass man im Supermarkt von einem europäischen Urologen abkassiert wird, der in den USA nicht in seinem Berufsgeld arbeiten darf. img_2114

Wenn die US-Einwanderungsbehörde nach Jahren ihren Antrag angenommen haben, müssen sie trotzdem noch Jahrzehnte warten, bis sie ihre Green Card wirklich in den Händen halten. Während der Zeit dürfen sie das Land nicht verlassen. Oder sie dürfen nicht mehr einreisen.

Präsident Trump ist einer der wenigen, der den legalen Einwanderern Hoffnung gibt. Sie sollten nicht zuschauen müssen, wie illegale Einwanderer ihnen vorgezogen werden, illegale sofort alle Unterstützung bekommen und pro-bon- Juristen sich für sie einsetzen. Die Medien und Kirchen nehmen sich ihrer an, und sie bekommen schier unendliche Hilfe von allen Seiten.

Evangelikale hoffen auf Stimmungswandel in Medien pro Trump

Viele Evangelikale sind der festen Überzeugung, dass Präsident Trump derjenige ist, der die Amerikaner wieder zum Glauben zurückbringen wird. Sie behaupten weiterhin, dass die Medien, die ihn jetzt so bekämpfen, bald umschwenken würden.

Unter dem hl. Papst Johannes Paul II. wurde nach einem Heiligen Jahr in den 1980-iger Jahren die Heilige Pforte in Rom mit einem Ziegelstein geschlossen, auf dem der Name von Donald J Trump verzeichnet war, damit dieser an allen nachfolgenden hl. Messen im Vatikan teilhaben kann. Ein Eremit aus Loretto, Thomas Zimmer, hatte das über einen Freund bewirkt und schon damals gesagt, dass Donald Trump Amerika wieder zum Glauben bringen würde (4).

Erstaunlich ist, dass in Kalifornien eine seit Jahren herrschende Dürre überwunden ist. Seit der Inauguration von Präsident Trump fing es an zu regnen. Nicht nur das, man hat mittlerweile fast zu viel Wasser in Kalifornien.

Am 21. Februar begleitete die Enkelin von Dr. Martin Luther King den Präsidenten bei seinem Besuch durch das African American Historische Museum in Washington. Sie ist begeistert in einer Zeit zu leben, in der Gott sichtlich eingreift, so lautete ihr Kommentar.

Anmerkungen:
1) Kevin J Jones: Wie US-Stiftungen um George Soros versuchten, den Papstbesuch für sich nützlich zu machen. CAN 2. Sept 2015
2) Maike Hickson: Soros-funded Organization; Encourages Resistance. 1P5 one Peter. 20 Februar 2017
3) Pete Baklinski: Catholic bishops blistering rebuke of Trump: Now we must all become disruptors, LifeSiteNews, 24. Feb. 2017
4) https://www.romancatholicman.com/hermit-loretos-1980s-premonition-president-trump/
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Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda ist Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin (Tierärztin); sie lebt in den USA.

Weiterführende Literatur, Artikel und Bücher von Dr. Edith Breburda: http://scivias-publisher.blogspot.com/p/blog-page.html

Ediths Buch-Neuerscheinung REPRODUKTIVE FREIHEIT: https://charismatismus.wordpress.com/2015/06/20/neuerscheinungbuch-empfehlung-reproduktive-freiheit-von-dr-edith-breburda/

Dieses sachkundige und zugleich verständliche Buch “Reproduktive Freiheit” (viele bioethische und aktuelle Themen) kann portofrei für 22,30 Euro bei uns bezogen werden: felizitas.kueble@web.de (Tel. 0251-616768)

Fotos: Dr. E. Breburda, Radio Vatikan, Archiv


Hochkarätige internationale Konferenz über verfolgte Christen in Wien

Christen sind die weltweit am stärksten verfolgte Religionsgemeinschaft. Dies ging aus der Internationalen Konferenz zum Thema „Christen in Bedrängnis“ in Wien hervor, auf der Politiker aus dem Europäischen Parlament und Experten zum Thema referierten.  IGFM_Scharia

Mehr als 100 Millionen Menschen werden wegen ihres Glaubens an Jesus Christus verfolgt. Jedes Jahr werden zwischen 100.000 bis 150.000 deswegen getötet. Diese Zahlen der Hilfsorganisation „Open Doors“ las der Sonderbeauftragte der Europäischen Kommission für Religionsfreiheit außerhalb der EU, Ján Figeľ, auf der Konferenz „Christen in Bedrängnis“ am Wochenende in Wien vor.

National und international tätige Politiker, Fachleute, Geistliche und Medienvertreter aus Österreich und anderen Ländern informierten über die Verletzung der Religionsfreiheit auf der ganzen Welt. Veranstalter war das „Dokumentationsarchiv der Intoleranz gegen Christen“.

Abgehackte Gipfelkreuze und Schmierereien an Kirchen

Ellen Kryger Fantini vom „Observatory on Intolerance and Discrimination Against Christians in Europe“ teilte mit, dass ihre Organisation 1.800 Fälle von Intoleranz gegen Christen seit 2005 in Europa erfasst habe. Dazu gehörte Vandalismus gegen christliche Gräber oder Kreuze, abgehackte Gipfelkreuze oder Schmierereien an Kirchen. GegKoller-Michaela_kwi_author_listen Kirchen in den Niederlanden, Frankreich und Österreich habe es sogar Brandanschläge gegeben.

José-Luis Bazán, Justitiar des Zusammenschlusses der katholischen Bischofskonferenzen in der EU, verwies auf Belästigungen oder Bedrohungen, denen christliche Flüchtlinge von muslimischen Flüchtlingen in Unterkünften ausgesetzt sein können.

Zu den weiteren Sprechern der Konferenz gehörten Michaela Koller (siehe Foto), Journalistin und Referentin für Religionsfreiheit der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in Frankfurt sowie mehrere Experten der christlichen Organisation ADF International. Auf der Webseite der Konferenz können viele Vorträgen im Video angeschaut werden.

Der Veranstalter „Dokumentationsarchiv der Intoleranz gegen Christen“ wurde von seinen Partnerorganisationen „Alliance Defending Freedom” (ADF International), „Christian Solidarity International“, „Open Doors“, „Kirche in Not“, „Plattform Christdemokratie“ und der Landtagsabgeordneten in Wien Gudrun Kugler unterstützt. Die Schirmherrschaft hatte Kardinal Schönborn, Erzbischof von Wien. 

Quelle und vollständiger Bericht hier: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/weltweit/detailansicht/aktuell/christen-in-bedraengnis-internationale-konferenz-in-wien-98512/


Intern. Konferenz: Monster und Zauberwesen in der europäisch-jüdischen Geschichte

Über Monster, Dämonen und Wunderwesen in der europäisch-jüdischen Geschichte diskutieren vom 22. bis 24. Mai 2016 zwanzig Forscher aus Deutschland, Großbritannien, Israel und den USA an der Goethe-Universität.

Initiiert wurde die internationale Konferenz von der israelischen Historikerin Dr. Iris Idelson-Shein, die seit 2013 als Humboldt-Fellow an der Martin-Buber-Professur für jüdische Religionsphilosophie der Frankfurter Universität wirkt. Zu den Referenten zählt auch der Historiker David B. Ruderman (University of Pennsylvania), der derzeit auf Einladung der Buber-Professur und des Instituts für Judaistik als Träger eines Humboldt-Preises in Frankfurt weilt.

Die internationale Konferenz zum Thema „Monsters, Demons and Wonders in European-Jewish History” bringt erstmals Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen zusammen. Sie werden Perspektiven diskutieren, die Monster, Dämonen und Wunderwesen für die Deutung jüdischer Geschichte eröffnen. Die europäischen Juden, die selbst im Verlauf ihrer Geschichte lange Zeit als Monster betrachtet worden waren, beschworen in ihren religiösen Texten, ihrer Kunst und in ihren volkstümlichen Erzählungen magische, furchterregende und hybride Wesen herauf.

Diese Darstellungen spiegeln einige einzigartige jüdische Reaktionen auf die radikalen Umbrüche wider, die sich – zwischen Mittelalter und Moderne – in der europäischen Gesellschaft im Allgemeinen und in der jüdischen Gemeinschaft im Besonderen ereigneten. Indem sie sich immer wieder das Monster, den Dämon oder das Wundersame ausmalten, brachten jüdische Autoren und Künstler einige der stärksten Ängste und Fantasien zum Ausdruck, die sich um solche Themen wie jüdisch-christliche Beziehungen, Stellung und Wesen von Religion, Verständnis des Körpers und der Sexualität, Vorstellungen von Identität und Differenz, Familie und Geschlechterverhältnissen rankten. 038_35

Während der dreitägigen Konferenz gilt es, die Geschichte und die Eigenheiten dieser Bilder und Vorstellungen zu enträtseln, aber auch deren politische, kulturelle und religiöse Bedeutung zu bestimmen. Die Geschichte des jüdischen Monsters wird aus vergleichender Perspektive analysiert und – mit dem methodischen Instrumentarium der Geschlechterforschung, der postkolonialen Theorie und der vergleichenden Literaturwissenschaften – vor dem Hintergrund ihrer nichtjüdischen Pendants gedeutet.

Im Laufe der Konferenz sollen u.a. folgende Fragestellungen erörtert werden: Wie sind Monster zu definieren? Wie verhalten sich Monster zu anderen subversiven Wesen wie Dämonen, Wunderwesen, Fremdlingen oder Hexen? Welchen historiografischen Nutzen verspricht die Erforschung von Monstern? Was bedeutet die Betrachtung einer Kultur im Spiegel für unsere Vorstellungen von Periodisierung, geografischem Raum, historischen Fakten, Bedeutung in der Geschichte, Kontinuität und Wandel?

Die internationale Konferenz, die von der Martin-Buber-Professur für Jüdische Religionsphilosophie in Kooperation mit dem Graduiertenkolleg „Theologie als Wissenschaft“ durchgeführt wird, versteht sich als innovativer Beitrag zum Profil der Jüdischen Studien an der Goethe-Universität, bei dem neue interdisziplinäre Methoden der Kulturwissenschaft auf internationalem Niveau einbezogen werden.

Die Tagung soll auch sichtbar machen, welche neuen Impulse die israelische Historikerin Dr. Iris Idelson-Shein diesem Forschungsfeld gibt. Sie hat sich intensiv während ihrer Zeit als Humboldt-Stipendiatin an der Goethe-Universität mit Aspekten der „Monster studies“ auseinandergesetzt. Bsp-7

„Monster studies“ sind ein relativ neues, aber blühendes Forschungsfeld. Es beschäftigt sich mit dem vielgestaltigen transhistorischen Phänomen der Darstellungen des Monströsen und Dämonischen, dem man in zahlreichen Genres begegnet: in Romanen und Flugschriften, in volkstümlichen Erzählungen und Archivdokumenten, in naturwissenschaftlichen Büchern und theologischen Werken. Das sind Texten, in denen etwas zur Sprache kommt, was gängigen Vorstellungen von Säkularisierung, Modernisierung oder des Rationalen in der Moderne zuwider läuft, in denen eine andere Geschichte erzählt: nicht die von sich kontinuierlich entfaltenden Narrativen, sondern jene von sich wandelnden Ängsten, von Urängsten ebenso wie von konkreten Ängsten, von alter und neuer Furcht.

Angeregt durch neuere Entwicklungen in den Kulturwissenschaften Forschung zu Behinderungen, aber auch in der Geschlechterforschung und in den „Postcolonial Studies“, haben Forscherinnen und Forscher aus dem Bereich der Geschichtswissenschaft, Anthropologie, Folklore, Literaturwissenschaft und der Filmwissenschaften begonnen, ihre Aufmerksamkeit dem Bild und der Bedeutung von Monstern in unterschiedlichen Kulturen und Epochen zu widmen.

Ihre Studien thematisieren die Geschichte von Monstern von der Antike bis in die Moderne, von Afrika bis Island, von Japan bis zur Welt des Islam. Sie befassen sich mit Zombies und Vampiren, kopflosen Völkern und monströsen Geburten und werfen ein Licht auf überaus finstere Kreaturen, welche die Grenzbereiche der Geschichte bevölkern.

Wenig Aufmerksamkeit ist bisher hingegen der kulturellen Bedeutung von Monstern im Bereich der jüdischen Geschichte mzuteil geworden. Vereinzelte Arbeiten beschäftigen sich mit der Thematik von Monstern in der biblischen und rabbinischen Literatur, vor allem aber im frühneuzeitlichen jüdischen Denken – etwa im Zusammenhang der Teratologie (Lehre von körperlichen Missbildungen) und der Anthropologie, Naturwissenschaft und Religion, Magie und Philosophie.

Neuere Studien zeigen, auf welche Weise Naturwissenschaft, Horrorvorstellungen, Magie und religiöses Denken in mittelalterlichen und frühneuzeitlichen jüdischen Texten wie Kunstwerken miteinander verschränkt sind.

Die Konferenz findet statt:
von Sonntag (22. Mai) bis zum Dienstag (24. Mai)
auf dem Campus Westend (Casino 1.801)

Die Tagung ist ohne Anmeldung frei zugänglich.

Infos: Prof. Dr. Christian Wiese, Martin-Buber-Professur für jüdische Religionsphilosophie, Fachbereich Evangelische Theologie, Campus Westend, Tel. (069) 798-33331 oder 798-33342 ; E-Mail: c.wiese@em.uni-frankfurt.de,

Programm: www.uni-frankfurt.de/61176169/buber_monster-program.pdf.

Quelle: http://www.muk.uni-frankfurt.de/61477008/122?


Konferenz in Berlin über Bilder und Zerrbilder: Israel in deutschen Schulbüchern

„Bilder und Zerrbilder vom Anderen. Israel in deutschen Schulbüchern – Deutschland in israelischen Schulbüchern“ ist der Titel einer Tagung, zu der der Zentralrat der Juden in Deutschland einlädt. Die Konferenz wird vom 4. bis 5. November 2015 in Berlin stattfinden.

Ausgangspunkt der Veranstaltung sind die Befunde der deutsch-israelischen Schulbuchkommission, die in diesem Jahr veröffentlicht wurden. Darin ist die Kommission zu dem Schluss gelangt, dass der israelische Staat nahezu ausschließlich im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt erwähnt wird, was unweigerlich zu Einseitigkeiten und Verzerrungen führt.

Das Deutschlandbild in den israelischen Schulbüchern ist ebenso auf einige wenige Aspekte beschränkt und spiegelt die moderne Entwicklung der Bundesrepublik und ihrer politischen Kultur nur unzureichend wider. Der Zentralrat der Juden begleitet und unterstützt das Anliegen der Kommission.

Mit der Tagung soll nun die Fachöffentlichkeit über die Ergebnisse der Arbeit informiert werden. Darüber hinaus wird im Rahmen der Veranstaltung eine Lehrerhandreichung zu den deutsch-israelischen Beziehungen präsentiert, die von der Botschaft des Staates Israel gemeinsam mit der Kultusministerkonferenz der Länder herausgegeben wird.

Wenn Sie teilnehmen möchten, schreiben Sie bitte eine E-Mail an bildungsabteilung@zentralratdjuden.de. Nach der Anmeldung erhalten Sie weitere Infos zur Veranstaltung und zum Veranstaltungsort.

Zum Programm »

Quelle (Text/Foto): Georg-Eckert-Institut / Zentralrat der Juden


Vielseitiger Zwergplanet Ceres beschäftigt Astronomen auf EPSC-Konferenz in Nantes

Mysteriöse Krater-Strukturen und faszinierende Ansichten von Ceres, dem vielseitigen Zwergplaneten, beschäftigen diese Woche die Wissenschaftler auf der European Planetary Science Conference (EPSC) in Nantes, Frankreich.

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) ist an der Mission Dawn der NASA beteiligt und unter anderem in Zusammenarbeit mit der Internationalen Astronomischen Union (IAU) für die Kartierung und Namensgebung der Regionen und markanter Oberflächenstrukturen verantwortlich. Dawn

Der Zwergplanet Ceres sorgt bei Forschern weiterhin für Faszination. Besonders die Oberfläche wirft immer wieder neue Fragen auf. „Wir arbeiten intensiv daran, zu verstehen, wie so ein kleiner Körper eine so spannende Topographie entwickeln konnte“, sagt Prof. Ralf Jaumann vom DLR-Institut für Planetenforschung in Berlin-Adlershof.

Eine jetzt veröffentlichte Ceres-Karte hebt erstmals deutlich im globalen Kontext Unterschiede in der Komposition der Oberfläche in Falschfarbe hervor. Die Variationen sind bei Ceres allerdings subtiler als auf dem Protoplaneten Vesta, den die Dawn-Sonde zwischen 2011 und 2013 erkundet hatte.

Neu in die Karte aufgenommen, wurden farblich kodierte Bilder des spektakulären Occator-Kraters, mit seinen steilen Hängen und hellen Flecken, über deren Ursprung und Zusammensetzung das Dawn-Wissenschaftsteam seit Monaten rätselt. Auch ein mysteriöser, kegelförmiger, vier Kilometer hoher Berg ist erfasst worden, dessen ungewöhnlich steile, gleichmäßige Struktur den Wissenschaftlern Kopfzerbrechen bereitet. Insgesamt wurden 14 Krater neu erfasst und in die Karten eingearbeitet.

Eine überraschende Beobachtung kam von Dawns Gamma-Strahlen- und Neutronen-Spektrometer: Die Instrumente registrierten drei Ausbrüche von energiegeladenen Elektronen, die eventuell aus einer Wechselwirkung zwischen Ceres und der Strahlung der Sonne resultieren könnten. „Wir sind von Ceres total überrascht“, gesteht Prof. Jaumann. „Wir hätten nicht gedacht, dass möglicherweise heute noch aktive Prozesse auf der Oberfläche zu finden sind.“

Quelle und vollständiger Artikel mit Bildern hier: http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-15237/year-all/

Foto: NASA/JPL


Israel: Hochkarätige Wissenschafts-Konferenz mit 15 Nobelpreisträgern tagt

Am Sonntag hat in Jerusalem die Wissenschaftskonferenz WSCI – World Science Conference Israel – begonnen.

Über 400 Wissenschaftler aus über 70 Staaten der Welt, darunter Nachwuchswissenschaftler, 15 Nobelpreisträger und weitere renommierte Forscher werden dort noch bis heute Abend diskutieren, sich vernetzen und Erfahrungen austauschen.

BILD: Wissenschaftler bei der WSCI (Foto: World Science Conference Israel)

Der Nobelpreisträger für Chemie (2014), Prof. Roger Kornberg, Präsident des Akademischen Komitees des WSCI, merkte an, dass die WSCI „eine beispiellose Möglichkeit bietet, die Disziplinen zu verbinden und die Jugend aus aller Welt zu erreichen, sowohl was die Anzahl von Nobelpreisträgern als auch die Zahl der teilnehmenden Wissenschaftler angeht.

So wird die WSCI eine einzigartige Plattform für Inspiration, Dialog und Austausch zwischen künftigen jungen Talenten und den anwesenden Nobelpreisträgern und anderen berühmten Wissenschaftlern bieten.“

Quelle: Botschaft des Staates Israel in Berlin


ISRSE-Konferenz: Satelliten sind zuverlässige Quelle für die Erdbeobachtung

Raumfahrt ist kein Selbstzweck, sondern soll Hilfe und Nutzen für Mensch und Umwelt bieten

ISRSE-Konferenz: 750 Experten diskutieren in Berlin Trends und Herausforderungen der Fernerkundung Wie entwickelt sich die Ozonschicht, wie verteilen sich Spurengase in der Atmosphäre, wie verändern sich – global betrachtet – die Wälder, Küsten, Landmassen und Polarregionen?

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Wie können Erdbeobachtungssatelliten bei Naturkatastrophen wie jüngst dem Erdbeben in Nepal helfen, und welchen Nutzen haben die Daten für Geologie, Landwirtschaft, Urbanisierung, Gesundheits- oder Energiemanagement?

FOTO: Auf dieser Radaraufnahme von Berlin-Mitte sieht der Stadtbezirk durch Gelbfärbung aus wie illuminiert. Die skelettartige Anmutung der Bauten entsteht durch die Radarstrahlen, die an den Ecken und Kanten besonders stark reflektiert werden.

Welche Techniken stehen für die Verarbeitung der immer größer werdenden Datenmengen zur Verfügung?

Das sind zentrale Themen der 36. Internationalen Erdbeobachtungskonferenz ISRSE, die am 11. Mai 2015 in Berlin eröffnet worden ist. Auf Einladung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) nehmen rund 750 Experten aus mehr als 65 Ländern an dem alle zwei Jahre stattfindenden Symposium teil.

„Das DLR ist mit seinen Instituten und auch in seiner Rolle als Raumfahrtagentur international mit an der Spitze bei Entwicklung und Förderung neuer Technologien im Bereich Radar, optischer Systeme und Laser.

Diese Technologien sind für Forschung und Industrie gleichermaßen interessant. Dabei bilden wir die gesamte Kette des geo- und ingenieurwissenschaftlichen Spektrums ab“, sagte der DLR-Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Johann-Dietrich Wörner anlässlich der Eröffnung. 

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„Wir entwickeln Systeme und Algorithmen, um die stetig wachsenden Datenmengen zu verarbeiten, zu archivieren und zeitnah zur Verfügung zu stellen. Die Radar-Interferometrie beispielsweise ermöglicht eine millimetergenaue Erfassung von Bodenbewegungen. Diese treten zum Beispiel bei Erdbeben wie jetzt in Nepal auf „, so Prof. Wörner weiter.

FOTO: Während der ISRSE-Konferenz wurde zwischen der Europäischen Weltraumorganisation ESA und „Airbus Defence and Space“ auch der Vertrag für den 6. Sentinel-Satelliten unterzeichnet.

Ein konkretes Beispiel, das erstmalig aus dem Datensatz der deutschen Radarsatellitenmission TanDEM-X abgeleitet worden ist, ist auch der so genannte Global Urban Footprint, der „menschliche Fußabdruck“ – mit dem im übertragenen Sinn alle Bauten und Gebäude gemeint sind, die mithilfe der Radardaten hochaufgelöst zur Verfügung stehen und anhand derer sich zum Beispiel Aussagen über den Urbanisierungsgrad treffen lassen.

Ein Datensatz, der für die Wissenschaft, für Entwicklungsprojekte der Weltbank und anderer Organisationen verwendet wird und der mit den Sentinel-Satelliten des gerade im Aufbau befindlichen europäischen Copernicus-Programms fortgeführt werden soll. Raumfahrt sei dabei Mittel zum Zweck und müsse direkt oder indirekt einen gesellschaftlichen oder wirtschaftlichen Nutzen bringen:

„Satelliten helfen, Standorte für Windräder optimal festzulegen oder unterstützen bei der Hochwasserkartierung, um den Hilfskräften einen schnellen Überblick zu verschaffen. Weitere Effekte sind unter anderem die Resultate der Global Change-Forschung, aber auch Innovation und die Entwicklung neuer Märkte“, betonte Dr. Gerd Gruppe.

Quelle und vollständiger Artikel hier: http://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10172/213_read-13630/year-all/#/gallery/19498


Unionsfraktion beklagt „Rückkehr der Barbarei“ durch IS und Boko Haram

In Washington haben sich Vertreter aus mehr als 60 Ländern zu einer internationalen Konferenz zur Bekämpfung des Terrorismus versammelt. Dazu erklärt der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Philipp Mißfelder (siehe Foto): Foto Markus Hammes

Der Kampf gegen den internationalen Terrorismus ist eine Aufgabe für die gesamte Weltgemeinschaft. Deshalb war die internationale Konferenz  –  die bislang größte ihrer Art  –  ein wichtiges Zeichen.

Die Teilnehmer dieser Konferenz, darunter auch Vertreter aus Deutschland, waren sich einig, dass die Welt Krieg gegen einen neuen Feind führt, gegen den noch keine umfassende Strategie gefunden ist.

Gerade der sog. Islamische Staat (IS) oder die Boko Haram in Nigeria zeigen, dass wir in Teilen der Welt eine Rückkehr der Barbarei erleben. Die Terroristen kennen in ihrer Brutalität keine Grenzen.

Der Terrorismus ist ein Grundübel unserer Zeit. Die Verhinderung von Terrorismusfinanzierung, der Abgleich von Fluggastdaten oder die beschlossene Einführung eines Ersatzpersonalausweises sind innenpolitische Maßnahmen, mit denen Deutschland seiner Verantwortung im Kampf gegen den internationalen Terrorismus gerecht wird.

Foto: Markus Hammes


Israel: Im Juni startet die Internationale Archäologie-Konferenz in Jerusalem

Schwerpunkt: Verbreitung des Christentums im Hl. Land

In Jerusalem wird vom 21. – 25. Juni unter dem Titel „Archeology 2015“ eine internationale Konferenz stattfinden, die herausragende Funde und Entdeckungen in Israel zum Thema hat.

Es ist das erste Mal seit den Ausgrabungen von Masada in den 1960er Jahren, dass Israel Gastgeber für eine internationale Konferenz dieses Ausmaßes ist. 

Die Konferenz ist den enormen historischen Konfrontationen zwischen den Mächten und Zivilisationen der Antike gewidmet, und wird die internationalen kulturellen Konsequenzen dieser Konflikte untersuchen.

Zudem werden neue Funde vorgestellt, die im Licht der antiken Schriften und anderer Quellen interpretiert werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Funden, die die Geburt und Verbreitung des Christentums im Land der Bibel adressieren.

„Archeology 2015“ ist ein Kooperationsprojekt aller wichtigen Institute für Archäologie in Israel, darunter die Institute der Universitäten in Jerusalem, Haifa, Bar Ilan und Beer Sheva, sowie die Israelische Antikenbehörde, die israelische Forschungsgesellschaft, die Behörde für Natur und Parks, das Israel Museum, das Albright Institute of Archaeological Research und des Deutschen Evangelischen Instituts für Altertumswissenschaft. Die Konferenzsprache wird Englisch sein.

Weitere Infos finden Sie auf der Seite des israelischen Außenministeriums.


Internationale Konferenz zur Terrorismus-Bekämpfung: Vertreter aus 28 Staaten in Israel

Das israelische Außenministerium war in den vergangenen Tagen (10.-12.11.) Gastgeber für Delegationen aus 28 Staaten und Organisationen, die an der Internationalen Konferenz für strafrechtlichen Umgang mit Terrorismus teilnahmen.

Die Konferenz wurde in Zusammenarbeit mit der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) sowie den beiden Gremien der Vereinten Nationen für Terrorabwehr (CTED) und Terrorprävention (UNODC).

Die Konferenz bot ein Forum, um über zahlreiche Themen zu diskutieren, z.B. den richtigen Umgang mit Verschlußsachen der Geheimdienste vor Gericht. Viele Staaten stehen dabei vor der Herausforderung, innerhalb des Rechtssystems Terroristen überführen zu wollen, ohne die Grundlagen des Systems zu gefährden.

Die Delegierten diskutierten auch über die Ermittlung und Verfolgung von Stellen, die den Terrorismus finanzieren und Geldwäsche betreiben.

Die Vertreter des israelischen Justizministeriums präsentierten den Entwurf eines Gesetzes, das als Vorbild der nationalen Anti-Terror-Gesetzgebung dienen soll, wobei die Balance zwischen der Terrorprävention und dem Schutz der Menschenrechte gefunden werden muss  –  ein international viel diskutiertes Thema.

„Die Frage der Terrorismusbekämpfung ist weit oben auf der Agenda vieler Regierungen in der ganzen Welt“, sagt Dana Benvenisti-Gabay, Direktorin der Abteilung für Regionale Sicherheit im israelischen Außenministerium: „Einer der Gründe hierfür ist, dass viele Staaten mit den Folgen der Rückkehr von Staatsbürgern zu kämpfen haben, die in islamistischen Organisationen in Syrien und dem Irak gekämpft haben“.

Weiter erklärt Benvenisti-Gabay: „Es gibt ein großes Interesse in diesen Staaten, nach Israel zu kommen, um von seinen Erfahrungen bei der Bekämpfung und Prävention von Terrorismus zu lernen.“ 

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin