AfD-Abgeordnete üben scharfe Kritik am DGB wegen Begünstigung von Linksextremen

Antifa setzt sich gegen die „Gewerkschaft der Polizei“ durch

Mit scharfer Kritik reagieren die Münchner AfD-Bundestagsabgeordneten Petr Bystron und Wolfgang Wiehle auf die Nachricht, dass der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Anfang November nun doch Gastgeber eines linksradikalen „Antifa-Kongresses“ sein wird.

Die „Gewerkschaft der Polizei“ hatte den DGB in der vorigen Woche zu einer Absage aufgefordert, was der DGB zunächst umsetzte, um dann aber wieder zugunsten der Antifa „umzufallen“.

„Der DGB muss sich überlegen, ob er wirklich eine Spaltung seiner Mitgliederbasis betreiben will, und damit seinen politischen Anspruch als Einheitsgewerkschaft an den Nagel hängt“, kommentiert Wiehle den Vorgang.

Immerhin hätten laut Angaben der „Forschungsgruppe Wahlen“ gerade Gewerkschaftsmitglieder mit 15 Prozent überdurchschnittlich stark AfD gewählt.

Als besonders peinlich für den DGB betrachten die AfD-Parlamentarier das Hin und Her zu der Einladung des Antifa-Kongresses in seine Räume.

Am Ende waren die Forderungen der Gewerkschaftsjugend und weiterer linker Verbände offensichtlich gewichtiger als die Bedenken der Gewerkschaft der Polizei, die zu einer zwischenzeitlichen Absage geführt hatten.

„Diese extremistischen Strukturen sind eine Bedrohung für unsere Gesellschaft. Es wird Zeit, die personellen Verwicklungen zwischen dem DGB und der militanten Antifa vom Verfassungsschutz zu durchleuchten!“, fordern die Bundestagsabgeordneten Wiehle und Bystron.

 


Israel: Kongreß gegen Antisemitismus

Vom 12. bis 14. Mai 2015 wird in Jerusalem das 5. Forum for Combating Antisemitism stattfinden.

Dieser Kongress findet alle zwei Jahre statt und hat sich als weltweit wichtigstes Forum zur Analyse judenfeindlicher Strömungen weltweit und zugleich zur Entwicklung von Gegenstrategien etabliert.

Hinter dem Forum steht eine aktive Koalition von politisch und gesellschaftlich Engagierten, Vorsitzenden von zivilgesellschaftlichen Organisationen, Kirchenvertretern, Journalisten, Diplomaten und Pädagogen, die gemeinsam für Toleranz werben und dem weltweiten Antisemitismus entgegentreten wollen.

Das Forum ist zugleich ein Treff- und Austauschpunkt, um voneinander zu lernen und Kräfte im Kampf gegen Antisemitismus zu bündeln.

In diesem Jahr liegt der Fokus der Konferenz auf zwei Themen: Antisemitismus und Hassreden im Internet und den Sozialen Medien sowie mögliche Antworten auf den Anstieg von Antisemitismus in Europas Städten.

Ausführliche Infos auf der Seite des israelischen Außenministeriums.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Kassel: Erfolgreicher Kongreß über verfolgte Christen in aller Welt

„Jesus. Unsere Zuflucht“ war das Thema beim jährlichen „Open Doors Tag“ des überkonfessionellen christlichen Hilfswerkes. 2200 Besucher wollten am vergangenen Samstag im Kongress Palais Kassel aus erster Hand über die Situation verfolgter Christen informiert werden.

Bereits etwa 400 jugendliche Besucher waren am Vorabend zum Jugend-Gebets-Event nach Kassel gekommen. Markus Rode, Leiter von Open Doors Deutschland, stellte den Weltverfolgungsindex vor, eine jährliche Rangfolge von 50 Ländern, in denen Christen weltweit am stärksten bedrängt werden.

„Etwa 100 Millionen Christen werden weltweit verfolgt. Damit sind Christen die am stärksten verfolgte Religionsgemeinschaft der Erde. Im Vergleich zum Vorjahr hat die Verfolgung in zwei Dritteln der Länder zugenommen. Dennoch gibt es allen Grund zur Hoffnung. Wie sich das Thema ‚Jesus. Unsere Zuflucht´ im Leben unserer Sprecher bewahrheitet hat, wird heute im Mittelpunkt stehen“, so Rode.

Pastor Michael aus Indonesien erzählt, wie er von Muslimen brutal niedergestochen und lebensgefährlich verletzt wurde. Die tiefen Narben an seinem ganzen Körper zeugen bis heute von diesem Überfall. Aber er hat seinen Peinigern vergeben. Dadurch haben sie sich zu Christus bekehrt, und einige von ihnen gehören heute zur Kirchengemeinde von Pastor Michael. 

Hea Woo aus Nordkorea erzählte von ihrer Zeit im Arbeitslager. „Jesus, der auch dort meine Zuflucht war, gab mir die Kraft, lange Arbeitstage, Folter und Hunger zu überstehen.“

Ihr Mann kam in einem anderen Arbeitslager um, nur weil er Christ war. Ihr gelang schließlich die Flucht nach China.  

 

Pastor Edward und seine Ehefrau Rana berichteten aus Syrien, wo seit drei Jahren ein Bürgerkrieg tobt. Zusammen mit ihrer Kirchengemeinde in Damaskus leisten sie Nothilfe und Trauma Seelsorge für Christen und helfen auch vielen vom Krieg betroffenen Muslimen. Dieser Einsatz ist lebensgefährlich.

Der „Open Doors Tag“ wurde auch per Livestream vom Hauptveranstaltungsort in Kassel direkt in über 60 Kirchengemeinden in ganz Deutschland übertragen.

Open Doors auf Facebook http://www.facebook.com/opendoorsDE


Roter Vandalismus gegen den evangelikalen Fachverband „Weißes Kreuz“

Zu Vandalismus ist es im Zusammenhang mit dem Kongress „Sexualethik und Seelsorge“ des evangelikalen Fachverbandes Weißes Kreuz gekommen.

Unbekannte haben in der Nacht zum 22. Mai das Veranstaltungsgebäude in Kassel  –  das Haus einer Landeskirchlichen Gemeinschaft  –  und die benachbarte Zentrale des evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes massiv mit roter Farbe beschmiert.

Im Vorfeld der Tagung, an der sich vom 22. bis 24. Mai rund 200 Teilnehmer mit sexualethischen Themen befassen, war es bereits zu heftigen Protesten gekommen.

Ein Aktionsbündnis  –  darunter Homosexuellen-Gruppen und Grüne  –  werfen dem Veranstalter vor, Referenten ein Forum zu bieten, die eine angebliche „Heilbarkeit“ von Homosexualität propagierten. Die Gegner des Kongresses haben deshalb zu Protestaktionen aufgerufen.

Der Geschäftsführer des Weißen Kreuzes, Rolf Trauernicht, zeigte sich gegenüber der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA überzeugt, dass sich die Sachbeschädigungen gegen den Kongress richten. Man habe bei der Polizei Anzeige erstattet. Der Schaden betrage voraussichtlich tausende Euro, weil die Farbe nicht abwaschbar sei und die Wände neu gestrichen werden müssten.

Quelle: http://www.idea.de


Kassel: Kongreß von „Open Doors“ am 24. Mai

Verfolgte Christen berichten aus Nordkorea, Syrien und Indonesien

Schätzungsweise 100 Millionen Christen werden heute weltweit aufgrund ihres Glaubens verfolgt. Der jährliche Open Doors Tag des gleichnamigen überkonfessionellen christlichen Hilfswerkes informiert über die Situation verfolgter Christen.

„Jesus. Unsere Zuflucht“ lautet das Thema des Tages, der am kommenden Samstag, den 24.Mai, von 10.30  –  17 Uhr im Kongress Palais in Kassel stattfindet. Erwartet werden mehr als 1000 Besucher. Der Eintritt ist frei.

Zu Gast sind Sprecher aus Syrien, Indonesien und Nordkorea. Pastor Edward und seine Frau Rana berichten aus Syrien. Der Bürgerkrieg macht das Land seit 2011 zu einem der weltweit gefährlichsten Orte für Christen.

Open Doors arbeitet mit örtlichen Kirchen in Syrien zusammen und versorgt mehrere zehntausend Menschen.

Pastor Michael aus Indonesien wurde brutal überfallen. Obwohl der Überfall bleibende Schäden hinterließ, war er bereit zu vergeben. Hea Woo aus Nordkorea berichtet, wie sie mit Gottes Hilfe das Arbeitslager überlebt und ihren Glauben an Christus behalten hat.

Zum Programm gehören auch Filmbeiträge und gemeinsame Gebetszeiten. Der Open Doors Tag ist ein Tag der Verbundenheit, Anteilnahme und Ermutigung für verfolgte Christen. Für Kinder wird parallel ein extra Programm angeboten.

Der Tag wird auch per Livestream vom Hauptveranstaltungsort in Kassel direkt in viele Kirchengemeinden und christliche Gruppen in ganz Deutschland übertragen.

Weitere Infos zur Hauptveranstaltung in Kassel und zur Liveübertragung gibt es unter www.opendoors.de/odtag.


Augsburg: Katholischer Glaubenskongreß verabschiedet Erklärung zum Genderwahn

Der zur Zeit in Augsburg veranstaltete Kongreß „Freude am Glauben“ des „Forum Deutscher Katholiken“ hat am gestrigen Samstag, den 32.8.2013, eine kritische Resolution zu Gender-Mainstreaming verabschiedet; hier der volle Wortlaut:

GENDER: eine Bedrohung für Familie, Gesellschaft und Kultur

Gender Mainstreaming ist eine politische Strategie der Vereinten Nationen (UN), der Europäischen Union (EU), vieler Regierungen und globaler Organisationen. Seit 1999 ist Gender Mainstreaming Leitprinzip und Querschnittsaufgabe der Politik, ohne dass es je eine öffentliche Debatte im Parlament gegeben hätte.

Das neue Fach „Gender-Studies“ hat sich an den Universitäten fest etabliert und fordert von der heutigen akademischen Nachwuchsgeneration zunehmend ideologische Gefolgschaft. 

Foto: L. Börger

 

Der politisch instrumentalisierte Kunstbegriff „Gender“ soll das „soziale“ Geschlecht bezeichnen, welches mit dem biologischen Geschlecht übereinstimmen kann oder auch nicht. Durch die „Dekonstruktion“ und „Vervielfältigung“ der vorgegebenen bipolaren Geschlechterordnung soll die „Geschlechterhierachie“, also die tatsächliche oder vermeintliche Herrschaft des Mannes über die Frau, durch gesellschaftsverändernde Strategien gebrochen werden.

Darüber hinaus soll jede „sexuelle Identität“ (lesbisch, schwul, bi- und transsexuell) als gleichwertig akzeptiert und rechtlich mit der Heterosexualität gleichgestellt werden.

Das jüngste Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zur rückwirkenden Ausweitung des Ehegattensplittings auf gleichgeschlechtliche Partnerschaften und die sogenannte „Orientierungshilfe“ der EKD zeigen, wie weit der zersetzende Einfluss dieser Ideologie bereits in die Gesellschaft eingedrungen ist.

Der im Grundgesetz vorgeschriebene „besondere staatliche Schutz von Ehe und Familie“ (Art.6,2) ist nicht mehr gegeben. Jede moralische Unterscheidung wird als „Diskriminierung“ angeklagt und zunehmend durch neu erfundene strafrechtliche Tatbestände wie „Homophobie“ und „Hassrede“ juristisch geahndet.

Die Teilnehmer des Kongresses Freude am Glauben sehen in der Politik des Gender Mainstreaming eine Bedrohung für Familie, Gesellschaft und Kultur, welche mit der Verpflichtung des Staates zur Förderung des Gemeinwohls nicht vereinbar ist. Die Familie wird dadurch weiter geschwächt, die demographische Krise verstärkt und die Lebensgrundlagen der kommenden Generationen untergraben.

Durch die Eliminierung des Leitbildes von Ehe und Familie und die aktive Sexualisierung der Kinder und Jugendlichen durch die obligatorische Sexualpädagogik in Kindergarten und Schule werden die Glaubensweitergabe und die Erziehung zu einer christlichen Lebensführung überaus erschwert, wenn nicht unmöglich gemacht.

Wir fordern, dass die staatliche Förderung von Gender-Mainstreaming und die Indoktrination der Kinder und Jugendlichen beendet wird und sich insbesondere die Kirchen der Auflösung von Ehe und Familie mit allen Mitteln widersetzen.


Kassel: Ermutigungskongreß zur Unterstützung verfolgter Christen in aller Welt

„Gottes unfassbare Wege“ lautete das Motto am heutigen Samstag beim jährlichen Kongreß des christlichen Hilfswerks „Open Doors“. Etwa 950 Besucher wollten in Kassel aus erster Hand über die Situation benachteiligter und verfolgter Christen informiert werden. 

Gastsprecher waren Nik und Ruth Ripken. Nik, der als evangelischer Pastor in einer amerikanischen Kleinstadt ein wenig aufregendes Leben führte, empfand mit seiner Frau eines Tages den inneren Ruf, in das vom Bürgerkrieg zerrüttete Somalia zu gehen. Im Rückblick berichtet Nik: „Ich hatte das Gefühl, als sei ich in die Hölle geflogen. Es war eine sehr schwere Zeit. 1991 gab es etwa 150 Christen in Somalia. Sechs Jahre später waren nur noch vier von ihnen am Leben.“ 

Foto: Evita Gründler

Foto: Evita Gründler

Die große Frage nach dem „Warum“ und die Suche nach Gottes Antwort ließen Nik und Ruth Ripken rund um die Welt reisen. Inzwischen hat das Ehepaar hunderte Gespräche mit verfolgten Christen geführt und dabei Antworten auf ihre Frage gefunden.

Auf ihrer Reise treffen sie Christen, die ihren Glauben unter widrigen Umständen leben: „Es gibt nicht die verfolgte Kirche einerseits und die freie Kirche andererseits. Es gibt nur eine Kirche. Christen sind verantwortlich füreinander. Betet nicht nur für die verfolgten Christen, sondern betet auch für die Verfolger.“

Rund 350 jugendliche Gäste waren bereits am Vorabend begeistert von „AfterShock.“  – Hierzu wurde Stephen aus Nigeria eingeladen. Einst erhielt er per SMS eine Todesdrohung. Er solle besser nicht mehr nach Hause kommen. Stephen wird aufgrund seines Glaubens ausgegrenzt und benachteiligt. Die Drohungen setzen ihm zu. Aber er läßt sich nicht einschüchtern. Er entkommt seinen Verfolgern.

Heute kümmert er sich um Jugendpastoren im Norden Nigerias. Den Jugendlichen aus Deutschland rief Stephen zu: „Hold on to Jesus.“   –  Für viele im Saal war es der Höhepunkt des Abends, als Stephen sich in einem ergreifenden musikalischen Beitrag zu seinem Gott und Retter bekannte.

Aber auch Stephen selbst zeigte sich gerührt: „Wenn eure Freunde in Norden Nigerias hören, wie ihr hier weit weg an sie denkt und für sie betet, dann werden sie sehr ermutigt sein.“

Auch im nächsten Jahr finden „AfterShock“ und der Open-Doors-Tag wieder in Kassel statt  –  und zwar am 23. und am 24. Mai 2014.

Quelle: Open Doors Deutschland