Erklärung des „Forums Deutscher Katholiken“

Das Internetportal „Katholisch.de“ bringt am 30.6.2019 den Bericht „Attentat und Pontifikalämter – Kongress ‚Freude am Glauben‘ ganz unten“ von Andreas Püttmann über den Kongress 2019 in Ingolstadt.

Püttmann versucht darin, den Kongress „Freude am Glauben“ in die Nähe des Rechtsextremismus zu rücken. Er geht so weit, ihm eine Mitschuld an der Ermordung des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke anzurechnen. 

Wo der abgrundtiefe Hass gegen das „Forum Deutscher Katholiken“ und seinen Kongress, auf dem er schon selber gesprochen hat, seinen wahren Ausgang nimmt, mag er sich selber beantworten. Das ist sein Problem.

BILD: Prof. Dr. Hubert Gindert spricht auf dem Kongreß „Freude am Glauben“

Der Informationswert des Püttmann’schen Berichtes ist gleich Null. Immerhin hatte der Kongress zwei Podiumsgespräche „Wie kann der Zusammenhalt in der Gesellschaft gestärkt werden?“ und „Mensch bleiben in der Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts“ sowie sieben Vorträge, so z.B. „Eucharistie und Priestertum – ein unersetzbares Geschenk des Herrn an seine Kirche“, „Wir brauchen einen missionarischen Aufbruch, aber eine katholische Mission“, „Fluch oder Segen? Was die neuen Medien mit den Menschen und der Kirche machen“, „Demokratie lebt vor allem von Rechtsstaatlichkeit und Meinungsfreiheit“.

Darüber erfahren die Leser von „katholisch.de“ kaum etwas. Es mag sein, dass das Referatsthema „Wie objektiv werden wir informiert? Die Verantwortung der Medien in der digitalen Welt“ Andreas Püttmann und „katholisch.de“ nicht geschmeckt hat. Das ist aber nicht unser Problem.

Ob „katholisch.de“, das dieser Botschaft von Püttmann einen Platz einräumt, damit die Prinzipien eines katholischen Journalismus beachtet, mag jeder selbst beurteilen. Es gibt Formen des Journalismus, die sich selbst demaskieren.

Für das „Forum Deutscher Katholiken“ bleiben  –  wie schon bisher  –  die Lehre der Katholischen Kirche, wie sie im KKK formuliert ist, sowie die Sozialbotschaft der Kirche und das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland Grundlage seiner Arbeit, „sei es gelegen oder ungelegen“.

Prof. Dr. Hubert Gindert


Ehe, Priestertum und Schöpfungsordnung im Lichte des Evangeliums

PREDIGT von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer (Oberhirte von Regensburg) zur Eröffnung des Kongresses „Freude am Glauben“ am 14. Juni in Ingolstadt:

Liebe Schwestern und Brüder im HERRN!

Das Messformular „Maria, Mutter der Schönen Liebe“ sieht als Evangelium die Verkündigungsperikope vor, die uns der Herr Diakon gerade wieder neu vorgetragen hat.

Es ist uns aus dem Ave-Maria und dem Angelus-Gebet zutiefst vertraut.

Dieses Evangelium ist nicht nur, zusammen mit der entsprechenden Überlieferung des Matthäus-Evangelisten, der biblische Beleg für die jungfräuliche, geist-gewirkte Empfängnis des messianischen Gottessohnes, es ist auch das ideale Evangelium für die Eröffnung des Kongresses „Freude am Glauben“ und es führt uns hinein in die Mitte auch des Kirchenverständnisses und der sakramentalen Struktur der Kirche.

Der Gruß des Engels, den wir im Deutschen –  gemäß dem lateinischen „Ave Maria“  – mit „Gegrüßet seist du Maria“ zu sprechen gewohnt sind, heißt im griechischen Original „chaire“, wörtlich: „Freue Dich“, „Freue Dich, Maria!“

Das ist nicht unwichtig, sondern verbindet die Berufung der Gottesmutter mit der Geschichte Gottes mit seinem Volk Israel.

Freue dich, Tochter Zion, denn der HERR ist mit dir

Der Engel Gabriel grüßt nämlich Maria mit denselben Worten, mit denen einst der Prophet Zefanja das als „Tochter Zion“ personifizierte Israel aufgemuntert und zur Freude aufgerufen hatte: „Freue dich, Tochter Zion… der HERR ist in deiner Mitte.“

Die Bible de Jérusalem, die vielleicht beste Übersetzung der Bibel in die Landessprachen, empfiehlt denn auch diese wörtliche Übertragung: „Freue Dich, Maria.“

Und in manchen französischen Gemeinschaften wird das Ave Maria gebetet als „Réjouie-toi Marie“. Auch im Englischen übersetzt die Jerusalemer Bibel: „Rejoice, Marie.“ Freue Dich, Maria.

Unser Evangelium will uns damit sagen: Maria, die Frau aus Nazareth, ist der heilige Rest Israels in Person, die Tochter Zion. Sie ist der wahre Tempel, der Ort, den Gott sich zur Wohnstatt gemacht hat. Auf sie schaut der große und heilige Gott, dem doch alles gehört und der trotzdem angewiesen sein will auf ein gläubiges Herz, das sich ihm öffnet und zur Verfügung stellt.

Im Dom zu Regensburg, meiner Kathedrale, haben wir, wie Sie vielleicht wissen, eine mittelalterliche Verkündigungsgruppe, und der Engel Gabriel, der seine Botschaft auf einem schwungvollen Spruchband bei sich hat, strahlt über das ganze Gesicht; viele Besucher kommen eigens in den Dom, um ihn zu sehen, den „lachenden Engel“, den Inbegriff der Freude und frohmachenden Botschaft.

„Chaire!“  – Freue dich Maria  –  und an Ostern singen wir: Freue dich mit ihr, erlöste Christenheit. Freut Euch im Glauben, auch ihr Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kongresses, die wir alle wie Maria mitwirken dürfen am Heil und an der Erlösung; freut euch, denn der Glaube ist nicht eine Last, sondern Quelle des Trostes und der Freude!

Diese gesamtbiblische Einordnung der Verkündigungsperikope führt uns freilich noch tiefer in die Zusammenhänge unseres Glaubens hinein.

MARIA führt zu einer „Theologie der Frau“

Mit dem Thema „Tochter Zion“ ist nämlich ein wesentliches Element der biblischen Überlieferung angesprochen, eine Theologie der Frau, ohne die das Alte und auch das Neue Testament nicht zu verstehen sind.

Die Offenbarung Gottes, sie zeichnet sich nämlich nach dem Zeugnis der Heiligen Schrift ein in die geschöpfliche Beziehung des Gegenübers von Mann und Frau.

Das Hohelied der Liebe ist nur der Höhepunkt der Glaubensüberzeugung, dass in der ehelichen Gemeinschaft von Mann und Frau die angemessenste Analogie für das Verhältnis Gottes zu seinem Volk Israel gegeben ist.

Die natürliche und unvertauschbare Zuordnung und Komplementarität von Mann und Frau wird im Zusammenhang des Glaubens gnadenhaft überhöht und zur Darstellung der Heilswirklichkeit erhoben.

Jesus stellt sich in diese aus dem Glauben Israels herkommende Tradition und offenbart sich selbst als der Bräutigam des Volkes, bei dessen Anwesenheit doch nicht gefastet werden darf (vgl. Mk 2, 19).

Die Theologie des Ehesakramentes beruht auf dieser Glaubenseinsicht, ist doch die Ehe von einem getauften Mann und einer getauften Frau Sakrament, heiliges Zeichen, Darstellung der Liebe Christi zu seiner Kirche (vgl. Eph 4, 24).

Und auch die Zuordnung des Weihesakramentes zum männlichen Geschlecht beruht auf dieser ins Licht des Glaubens erhobenen natürlichen Zeichenhaftigkeit. Der Priester repräsentiert in seiner ganzen Person Christus als „Bräutigam“ der Kirche.

Hier geht es nicht um die Darstellung der naturalen Fruchtbarkeit der stetig sich abwechselnden Jahreszeiten.

CHRISTUS hat Männer als Apostel berufen

Jesus hat bewusst nur Männer als Apostel berufen, als Stammväter des neuen Israel, die ihn dann zu vergegenwärtigen hatten auch im christlichen Kult.

Das hat nichts zu tun damit, dass man sich in der Antike weibliches Priestertum nicht vorstellen konnte. Im Gegenteil: Die Religionen und Kulte Griechenlands und Roms kannten vor allem ein weibliches Priestertum. Ihr Dienst war oft verbunden mit der Tempelprostitution als Darstellung der Fruchtbarkeit der Erde im ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen.

Davon setzt sich gerade die in der Bibel bezeugte Offenbarung ab mit ihrem Verweis auf die Geschichtsmächtigkeit Gottes, der nicht durch die naturale Fruchtbarkeit wirkt, sondern durch Menschen, die auf ihn hören, durch ein Volk, das er sich als Eigentum erwählt hat und das in der gesamten biblischen Überlieferung weiblich konnotiert ist, als Tochter Zion, die in Maria eine individuelle, von Gott in besonderer Weise begnadete Person wird.

Die Glaubensüberzeugung von der Schöpfung des Menschen im Gegenüber von Mann und Frau, Geschlechterpolarität und ihre Positivität, ist somit so etwas wie die Grammatik der heilsgeschichtlichen Offenbarung.

Sie ist nicht nur Ausdruck des Wesens des Menschen, sondern auch die Bildseite der Sakramentalität der Kirche. Das schließt selbstverständlich nicht aus, dass die Kirche und alle ihre Glieder jedem Menschen mit Hochachtung begegnen, ganz gleich, welche biologischen oder psychischen Besonderheiten er hinsichtlich seines Geschlechtes aufweist. Jeder Mensch ist ein Geschöpf Gottes.

Die grundsätzliche Infragestellung der in der Schöpfung gegebenen Bezogenheit von Mann und Frau aufeinander hat aber nicht nur erhebliche anthropologische Folgen, sondern auch theologische, insbesondere sakramenten-theologische.

„Als MANN und FRAU schuf ER sie“

Deshalb ist das letzte Woche veröffentlichte Schreiben der römischen Bildungskongregation mit dem Titel „Als Mann und Frau schuf er sie. Für einen Weg des Dialogs über die Genderfrage“ so außerordentlich wichtig.

Es war ja seit langem angekündigt gewesen und fasst die wichtigsten Lehraussagen von Papst Franziskus zu dieser für das Menschenbild wichtigen Frage zusammen. Ich hoffe, dass es bald auch in deutscher Übersetzung vorliegt.

Dass es die Bildungskongregation ist, die das erste der angekündigten Dokumente zu dieser Frage veröffentlicht, hängt mit der von Papst Franziskus schon oft kritisierten „ideologischen Kolonisierung“ zusammen, durch die gerade über den Weg der Erziehung der Kinder und Jugendlichen die Schöpfungswirklichkeit untergraben wird.

Wörtlich heißt es in diesem Dokument mit Papst Franziskus:

Die Gender-Ideologie „fördert Erziehungspläne und eine Ausrichtung der Gesetzgebung, welche eine persönliche Identität und affektive Intimität fördern, die von der biologischen Verschiedenheit zwischen Mann und Frau radikal abgekoppelt sind. Die menschliche Identität wird einer individualistischen Wahlfreiheit ausgeliefert, die sich im Laufe der Zeit auch ändern kann.“

Liebe Schwestern und Brüder!

Das Münster in Ingolstadt ist der Gottesmutter der Schönen Liebe geweiht.

Auch dieses Patrozinium verbindet Altes und Neues Testament. Denn das Wort von der Mutter der schönen Liebe stammt aus dem Buch Jesus Sirach und ist dort der Sophia, der göttlichen Weisheit in den Mund gelegt (vgl. Sirach, 24, 18).

In Maria, so hat es die christliche Tradition erkannt, ist die Mutter der schönen Liebe als unsere Schwester und Mutter geschichtliche Realität geworden.

Ihrer Fürsprache vertrauen wir auch diese Tage des Kongresses Freude am Glauben 2019 an. Dreimal wunderbare Gottesmutter! Bitte für uns!

Quelle: Bistum Regensburg


Frankfurt: Linke Proteste gegen Kongress über „Familienkonflikte gewaltfrei austragen“

Pressemitteilung / Abschlusserklärung:

Am vergangenen Wochenende haben ca. 150 Teilnehmer am Kongress „Familienkonflikt“ teilgenommen. Der Kongress bot eine differenzierte Sicht auf partnerschaftliche Gewalt und deren Entstehung, die in der internationalen Forschung schon länger auf der Basis der empirisch bewiesenen Symmetrie der Gewalt zwischen Männern und Frauen entwickelt wird. 

Die Vorträge der Wissenschaftler aus USA, Großbritannien und Israel stießen auf großes Interesse. Sie vermittelten einen Einblick in den Stand der Internationalen Forschung im Bereich der Partner- und Familiengewalt. Dabei ging es um Prozesse, die Gewalthandlungen vorausgehen und die für die praktische Arbeit wie die Gesundheitspolitik von Bedeutung sind.

Unmittelbare Handreichungen für Beratung und Therapie konnte der Kongress nicht liefern. Die Assimilierung von neuem Wissen für die Praxis muss vor Ort geleistet werden. Zukünftige Kongresse sollen jedoch eine engere Verzahnung von Wissenschaft und Berufspraxis verfolgen.

Der Kongress war von Protestaktionen und massiven Störungen begleitet. Sie waren gegen den Veranstalter, Kongress und Referenten gerichtet. Unwahrheiten und Schmähungen wurden durch einstweilige Verfügung des Gerichts oder Unterlassungserklärungen begegnet; u. a. der Frankfurter Rundschau, der Hessenschau.de und dem Merkurist als Quelle aller Falschbehauptungen.

Verwundert hat, dass die Präsidentin der Goethe-Universität den Falschbehauptungen folgte und vom Veranstalter die schriftliche Zustimmung zum Werteverständnis der Universität – auch der Referenten – als Bedingung des Kongresses verlangte. Letztlich saßen mediale Berichterstattung, Demonstrationen und Universität einer Reihe von Unwahrheiten auf.

Der Kongress war ein Erfolg, weil er den Teilnehmern den Blick auf die Forschungs­landschaft im Ausland eröffnete. Die Bundesregierung ist daher gut beraten, mehr für die hiesige Forschung zu tun. Es hat sich jedoch gezeigt, dass die Kontrolle der Forschung über familiäre Gewalt vor allem durch das Familienministerium den Fortschritt hemmt und den Blick auf die Realität versperrt.

Vorträge und Bilder des Kongresses werden in Kürze auf www.familyconflict.eu zur Verfügung gestellt.

Prof. Dr. Gerhard Amendt


GENDER auf dem Weg zur Psycho-Diktatur

Mathias von Gersdorff

Inzwischen gibt es viele Bezeichnungen für die Gender-Ideologie: Gender-Irrsinn, Gender-Gaga, Gender-Wahn(sinn), Gender-Quatsch etc. Keine dieser Bezeichnungen ist aus meiner Sicht wirklich zufriedenstellend.

Denn sie beschreiben nicht ausreichend das wahre Problem: Gender ist eine fanatische und radikale Ideologie  – und ihre Vertreter führen eine Revolution durch, koste es, was es wolle.

Sie meinen, ich übertreibe?  – Schauen wir in die Vereinigten Staaten, wo man hinsichtlich Gender-Ideologie noch weiter ist als hier in Deutschland: Beim Boston-Marathon am 16. April 2018 durften fünf Männer als Frauen teilnehmen. (Quelle: https://edition.cnn.com/2018/04/15/us/boston-marathon-transgender-participants/index.html)

Der Boston-Marathonlauf ist nicht irgendeine Sportveranstaltung in dem riesigen Land, sondern eine der bekanntesten. Hier wurde offensichtlich eine Show, eine Propaganda-Inszenierung zugunsten von Gender organisiert.

Die banale Tatsache, dass diese Männer einen enormen Vorteil gegenüber den Frauen haben, darf keine Rolle spielen. Die Ideologie geht vor.

Werden wir bald erleben, dass Männer als Frauen beim Gewichtheben, Fußball und sonstige Sportarten, in denen Kraft und Ausdauer entscheidend sind, auftreten dürfen?

Gender: Krieg gegen die Realität

Es wäre ein Fehler und sogar gefährlich, diese groteske Nachricht bloß als „witzig“ zu bezeichnen, denn was wir hier erleben, ist ein Krieg gegen die Realität  – und ein solcher Krieg muss letztlich in die Diktatur führen.

Die Gender-Ideologie ist dermaßen unvernünftig und realitätsverachtend, dass sie nur auf diktatorische Weise durchgesetzt werden kann.

Um das festzustellen, brauchen wir nicht über den Atlantik zu blicken. Bei uns gibt es genug Beispiele, die zeigen, dass sich langsam, aber sicher eine Psycho-Diktatur bildet.

Vom 13. bis zum 15. April 2018 fand in Frankfurt ein Kongress mit dem Namen „Familienkonflikte gewaltfrei austragen“ statt.

Es ging um Themen wie „Am Glück wie am Unglück sind immer beide Partner beteiligt“, „Die vielfältigen Pfade zwischen Trauma, posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) und interpersoneller Gewalt“ oder „Eine einfache und effektive interaktionale Unterscheidung zwischen verschiedenen Paartypen, die mit Gewalt leben“.

Kampagne gegen Prof. Gerhard Amendt

Trotz solcher recht akademisch klingender Vortragsthemen kam dieser Kongress in die Schlagzeilen. Der Grund: Einer der Redner, der Soziologe Prof. Dr. Gerhard Amendt, sei angeblich „homophob“.

Prompt hat sich eine Allianz gegen diesen Kongress gebildet, die von der Universität Frankfurt, in deren Räumlichkeiten der Kongress stattfinden sollte, sogar eine Stornierung der Raumvermietung forderte.

Wohlgemerkt: Im Kongress an der Universität Frankfurt ging es gar nicht um Homosexualität. Das war diesen Homo-Aktivisten aber egal; sie meinten, Amendt hätte sich kritisch gegenüber Homosexualität und Gender geäußert und deshalb dürfe der ganze Kongress nicht stattfinden.

Prof. Amendt ging öffentlich auf die Angriffe ein und konnte etliche Medien erfolgreich abmahnen. Gegenüber dem Hessischen Rundfunk erklärte er: „Wir müssen der politischen Denunziation Einhalt gebieten“.

Erfreulicherweise ist die Universität Frankfurt trotz des massiven Drucks nicht eingeknickt und erklärte: „Im Sinne der Wissenschafts- und Meinungsfreiheit versteht sich die Goethe-Universität als Ort, an dem kontroverse Themen und polarisierende Positionen offen geäußert werden können.“

Falscher Feueralarm als „Protestnote“

Das brachte die Homo-Aktivisten noch mehr in Rage. Sie versuchten, den Kongress schließlich durch einen Feueralarm zu verhindern. Weil man es nicht für möglich hält, zitiere ich die (linksgerichtete) Frankfurter Rundschau:

„Die Eröffnungsveranstaltung des Kongresses „Familienkonflikte gewaltfrei austragen“ an der Goethe-Universität in Frankfurt musste am Abend unterbrochen werden. Während der Eröffnungsrede des umstrittenen Soziologen Gerhard Amendt wurde Feueralarm ausgelöst, der Veranstaltungsort musste geräumt werden. Rund 30 Personen protestierten gegen den Auftritt von Amendt. Später wurde der Kongress fortgesetzt.“

Hier geht es nicht um einen isolierten Fall. Ich könnte mehrere Persönlichkeiten nennen, die aufgrund von Störungen linksradikaler Regenbogengruppen nicht mehr in der Öffentlichkeit sprechen können.

Und aus eigener Erfahrung weiß ich: Wer sich für die „Ehe zwischen Mann und Frau“ und gegen Gender ausspricht, kann nur mit schwerem Polizeischutz öffentlich reden.

FORTSETZUNG des Gersdorff-Artikels hier: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/2018/04/gender-eine-radikale-gefahrliche-und.html


Rot-China: Massenhafte Ermordung von Häftlingen zwecks Organhandel?

Im Vatikan findet vom 7. bis zum 8. Februar 2017 ein Spitzentreffen zu „Organhandel und Transplantationstourismus“ statt. Neben Vertretern der Radio VatikanWeltgesundheitsorganisation, der Vereinten Nationen, von Regierungsbehörden und Nichtregierungsorganisationen hat die Päpstliche Akademie der Wissenschaften auch den ehem. chinesischen Vize-Gesundheitsminister Huang Jiefu als Redner eingeladen.

Er ist selbst Transplantationschirurg und gilt als mitverantwortlich dafür, dass in der Volksrepublik hunderttausende Organe aus völlig unklaren Quellen verpflanzt wurden.

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) appelliert an die Teilnehmer des Treffens, volle Transparenz einzufordern.

Nach wie würden viele Indizien dafür sprechen, dass in China tausende Menschen getötet werden, nur um ihre Organe verkaufen zu können. Die chinesische Regierung habe nach Angaben der IGFM über Jahre lediglich Versprechen und Absichtserklärungen geliefert. IGFM_Logo_blau_R32 G90 B165

„Es darf keine Absolution für Transplantationsmissbrauch in China geben! Ohne Transparenz muss weiter befürchtet werden, dass politische Gefangene ‚auf Bestellung‘ getötet werden, um die Organe der Opfer verkaufen und transplantieren zu können“, kritisiert IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin.

Nach Angaben der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften hat selbst Papst Franziskus vor dem Treffen darauf hingewiesen, dass der Zusammenhang zwischen Organhandel, Menschenhandel und moderner Sklaverei untersucht werden solle. 

Die Volksrepublik China ist nach den USA das Land mit den meisten Organtransplantationen pro Jahr. Trotzdem sind die „Wartezeiten auf Spenderorgane grotesk kurz“, erklärt Hubert Körper, IGFM-Vorstandsmitglied und Experte für Transplantationsverbrechen.

Die bisherigen Erklärungsversuche chinesischer Stellen seien völlig unplausibel. Es gebe in China kulturell bedingt eine Aversion gegen Organspenden und kaum freiwillige Spender. Zudem fehle ein effektives Datenbank- und Verteilsystem wie es z. B. in Europa existiere. Bei behaupteten Reformen verweigerten die chinesischen Stellen nach wie vor Informationen und jede Überprüfung, so die IGFM weiter.

Hintergrund

Organraub und „Tötung auf Bestellung“
Die Volksrepublik China unterhält das größte Zwangsarbeitslagersystem der Welt. Aussagen von überlebenden ehemaligen Gefangenen machen deutlich, woher mit großer Wahrscheinlichkeit jedes Jahr tausende „Spender“-Organe stammen: Zahlreiche Indizien sprechen dafür, dass insbesondere willkürlich in Zwangsarbeitslagern inhaftierte Anhänger der buddhistischen Meditationsschule Falun Gong, Angehörige von Minderheiten und andere politische Gefangene gezielt getötet werden. Nicht weil diese Gefangenen ein Verbrechen begangen hätten, sondern ausschließlich, weil sich ihre Organe gewinnbringend verkaufen lassen.  China-foltert-Knueppel-IGFM_02

Entschließungen des US-Repräsentantenhauses und des Europäischen Parlamentes
Erst am 13. Juni 2016 verurteilte das US-Repräsentantenhaus in einer Resolution die Praxis der staatlich unterstützten, erzwungenen Organentnahme und die Verfolgung der Meditationsschule Falun Gong in China. Gleichzeitig forderten die US-Abgeordneten Transparenz und eine unabhängige Untersuchung des Transplantationsmissbrauchs in der Volkrepublik.

Zuvor hatte bereits das Europäische Parlament am 12. Dezember 2013 in einer wegweisenden Entschließung die Transplantationspraxis in China verurteilt und die EU und ihre Mitgliedstaaten aufgefordert, „sich des Themas der Organentnahmen in China anzunehmen“, und empfohlen, „den Missbrauch bei Organtransplantationen in China öffentlich zu verurteilen“.

Forderungen der IGFM
Die IGFM fordert aus diesem Grund ein rasches Handeln europäischer Stellen. Notwendig sei eine internationale Untersuchungsmission in die Volksrepublik China, um die Herkunft mehrerer zehntausend Spenderorgane und die mutmaßliche Ermordung tausender politischer Gefangener zu klären. Außerdem eine Beendigung der Zusammenarbeit von deutschen und europäischen Kliniken, Forschungszentren und Pharmaunternehmen mit chinesischen Transplantationsinstitutionen. Darüber hinaus dürfe es keine Kostenübernahme durch deutsche und europäische Krankenversicherungen für Kosten im Zusammenhang mit Transplantationen in der Volksrepublik China geben. Ebenso wichtig seien gesetzliche Regelungen, die verhindern, dass deutsche und europäische Patienten am „Transplantationstourismus“ in die Volksrepublik China teilnehmen.

Von den chinesischen Behörden und Institutionen fordert die IGFM Transparenz und vor allem ein auf Freiwilligkeit basierendes Organspende-System inklusive einer landesweiten Datenbank. Vorbild dafür kann die europäische Lösung Eurotransplant sein.

Zu Originaldokumenten & weiteren Infos:

zur Resolution des US-Repräsentantenhauses vom 13. Juni 2016
https://www.congress.gov/114/bills/hres343/BILLS-114hres343eh.pdf

zur Entschließung des Europäischen Parlaments zu Organentnahmen in China vom 12. Dezember 2013
http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+TA+P7-TA-2013-0603+0+DOC+XML+V0//DE

Weitere Infos zu Organraub: http://www.menschenrechte.de/organraub

Weitere Infos zu Menschenrechtsverletzungen in China: http://www.menschenrechte.de/china


Psychologin Tabea Freitag spricht auf dem Glaubenskongreß in Fulda (7. bis 9. Juli 2017)

Der Kongress „Freude am Glauben“ vom 7. bis 9. Juli 2017 in Fulda steht unter dem Leitwort „Hab keine Angst, du kleine Herde“.Tabea Freitag

Gläubige Christen verstehen sich nicht als eine eingeschüchterte Gruppe von Menschen, die sich in eine Wagenburg zurückzieht und einigelt, sondern als missionarische, kreative Minderheit, die „Licht auf dem Berg“ und „Salz der Erde“ sein will und die den Mut hat, ein attraktives Kontrastprogramm in der Gesellschaft zu darzustellen.

Am Sonntag, den 9. Juli 2016, spricht Tabea Freitag über das Thema: „Entmenschlichung der Sexualität durch Pornographie und frühe Sexualisierung: Irrwege und Auswege“

Tabea Freitag,
Jahrgang 1969, ist als Dipl. Psychologin und Psychotherapeutin seit 2000 selbständig tätig in eigener kassenärztlicher Praxis. Ihre Praxisschwerpunkte sind die Therapie bei sexueller Traumatisierung sowie bei Mediensucht. Sie ist verheiratet und hat zwei Töchter im Teenageralter.

Gemeinsam mit ihrem Mann hat sie 2008 „return – Fachstelle Mediensucht“ in Hannover gegründet (www.return-mediensucht.de), wo das Team seither Beratung, Prävention und Fortbildungen im Themenfeld exzessiven Medienkonsums durchführt.

Überregionale Fort- und Weiterbildungstätigkeit im Bereich Mediensucht, Prävention und Therapie bei exzessivem Pornografiekonsum/Internet-Sexsucht sowie Traumatherapie und zu den Themen Bindung und Identität. Autorin von „Fit for Love? Praxisbuch zur Prävention von jugendlichem Pornografiekonsum. Eine bindungsorientierte Sexualpädagogik“ 2013, 3. Auflage 2015. (weitere Veröffentlichungen siehe www.tabea-freitag.de).

Tabea Freitag: „Welche Folgen hat eine frühe Sexualisierung kindlicher und jugendlicher Lebenswelten wie ein vielfach selbstverständlicher Pornographie Konsum und die pornografische Durchsetzung von Literatur, Film, Musikvideos und diversen PC-Spielen auf die Persönlichkeitsentwicklung und auf die Fähigkeit zu partnerschaftlichen Liebe?

Laut einer Befragung von 2011 haben 91% der 13 bis 16-Jährigen Jungen und 44% der gleichaltrigen Mädchen bereits pornografische Inhalte im Internet gesehen. Zwei Drittel der männlichen Jugendlichen konsumiert wöchentlich bis täglich Pornografie. Die frei verfügbaren Inhalte haben selbst auf den Mainstream-Seiten eine massive Steigerung hinsichtlich der Brutalität sexueller Misshandlungen und Demütigungen erfahren.“

 

 


Ivo Sasek: Prediger zwischen V-Theorien, Weltrettertum, Esoterik und Schauermärchen

Von Felizitas Küble

Ein freikirchlicher Prediger macht seit einigen Jahren in der Schweiz von sich reden, nicht zuletzt durch jährliche Konferenzen und etliche Filme aus seinem „Panorama“-Studio. Zudem unterhält bzw. unterstützt er einige Internet-TV-Kanäle (darunter Sasek-TV, Jugend-TV, Klagemauer-TV), gründete die Anti-Zensur-Koalition und verbreitet diverse Schriften, ist aber hierzulande weniger bekannt als bei den Eidgenossen.

Es geht um Ivo Sasek. Der gelernte Automechaniker wuchs glaubenslos auf, bekehrte sich später zunächst in die evangelikale Richtung, fand dort aber wegen seineFotolia_23885701_Konzert_470x_r pfingstlerischen Anwandlungen und privaten Visionen bzw. himmlischen „Offenbarungen“ wenig Rückhalt, so daß der Familienvater (11 Kinder) seinen eigenen, esoterisch geprägten Kultverein gründete, die OCG  = Organische-Christus-Generation.

In seiner wirr erscheinenden „Theologie“ vereinigt er neben Weltfriedens-Theorien und politischen Verschwörungsthesen einige neugnostische Elemente, darunter die Lehre von einer Prä-Existenz der Seele oder die Reinkarnation sowie die „Allversöhnung“ nach Origenes.

Während er die katholische Kirche (besonders deren Marienverehrung) scharf kritisiert und z.B. düstere Schauermärchen über den Jesuitenorden verbreitet (siehe etwa hier ab der 58. Min.: https://www.youtube.com/watch?v=E2BHqW8zAtI), steht er mit anderen religiösen Gruppierungen auf weitaus besserem Fuße, zB. mit Scientology.

Manches an Saseks Äußerungen klingt für konservative Christen durchaus eingängig (etwa seine Kritik am Genderismus und einer staatlichen Frühsexualisierung der Kinder), doch sollte dies nicht darüber hinwegtäuschen, daß sein inhaltliches Programm insgesamt mit kirchlichen Glaubensvorstellungen vielfach auf Kriegsfuß steht, wenngleich er sich gerne in ein weltfriedensbewegtes Mäntelchen hüllt.

Derzeit treibt ihn eine ganz besondere Mission um, nämlich nichts weniger als die friedliche Kooperation aller 12 Weltreligionen, die es angeblich alle so herzlich gut meinen und mit Terror und Gewalt nichts am Hute haben.

Sein jüngster programmatischer Spielfilm mit dem Titel „Im Anfang war das Herz“ wird hier von seiner Organisation vorgestellt: http://www.panorama-film.ch/sprache-des-herzens/foto-dcubillas-www_freimages_com_

Darin heißt es:

„Wahre Religion hat mit Terrorismus so wenig zu tun wie:

  • Der Ku-Klux-Klan mit wahrem Christentum
  • Die Protokolle der Weisen von Zion mit wahrem Judentum
  • Der IS, ISIS etc. mit wahrem Islam usw.“

Freilich hat ohnehin kein Vernünftiger behauptet, der rassistische (und übrigens auch extrem anti-katholische) Klu-Klux-Clan aus den USA sei eine christliche Einrichtung. Überdies ist längst bewiesen, daß die „Protokoll der Weisen von Zion“ eine judenfeindliche Fälschung darstellen, daher tatsächlich über das „wahre Judentum“ nichts aussagen.

Nun wird es aber interessant, denn gleichzeitig wird in dieser Film-Präsentation der „Islamische Staat“ (IS) und ähnliche Terrororganisationen („etc.“) ausdrücklich vom „wahren Islam“ getrennt.

Während sich aber IS-Terroristen sehr wohl auf den Koran und den islamischen Dschihad bzw. „Heiligen Krieg“ berufen können, handelt es sich bei den Zions-Protokollen eben nicht um ein jüdisches Dokument und beim Klu-Klux-Klan nicht um eine christliche Vereinigung, welche sich auf die Bibel und/oder die Kirche stützt.

Mit anderen Worten: Der Vergleich hinkt gewaltig – und er soll offenbar auf geschickte Weise den Islam entlasten.

Dazu passen weitere Wohlfühl-Aussagen, wonach „alle 12 großen Weltreligionen“ angeblich „seit jeher dasselbe Ideal vermitteln“, nämlich die Nächstenliebe. Wie schön aber auch!131223-stern-von-bethlehem_b87bfae72c

Und so kommt Prediger und Filmregisseur Sasek zu der wunderbaren Schlußfolgerung: „Religion hat mit Terror und Kriegstreiberei nichts zu tun. Religion ist Religion und Terrorismus bleibt Terrorismus. Es ist daher nicht nötig, im Namen der Terrorbekämpfung die Religionen abzuschaffen.“

Uns ist freilich nicht bekannt, daß eine solche „Abschaffung“ von ernst zu nehmender Seite gefordert oder auch nur vorgeschlagen worden wäre. 

Der diesjährige Kongreß des selbsternannten Weltenlehrers stand passenderweise unter dem Leitwort der „Internationalen Freundschaft“: http://www.familie-sasek.ch/aktuell.html

Auch Saseks Familie (darunter viele seiner Kinder) begab sich an jenem 14. Mai 2016 singend auf die Bühne und pries die Weisheit verschiedener Weltreligionen, auf der eigenen Webseite illustriert mit einem großen Herzen, das die Symbole von 12 Religionen enthält.

Der Song unter dem bezeichnenden Titel „Ich spür mehr“ und dem Motto „Grenzenlos lieben“ präsentiert eine rein gefühlsbezogene, kitschig anmutende „Religiosität“ im Herz-Schmerz-Stil, verbunden mit einem „christlichen“ Anstrich bei gleichzeitiger Einbeziehung der (Irr-)Lehren diverser Religionen.

Mit einer emotional aufgeladenen und schwarmgeistigen Wellness-Gläubigkeit läßt sich freilich leicht eine selig-wolkige Weltverbrüderung der Religionen herbeisingen, wobei die störende Realität  – etwa der islamischen Christen- und Judenverfolgung  – gleich gar nicht in den Blick kommt oder mit scheinbar naiver Rhetorik hinweg-erklärt wird.

Weitere Infos zu Sasek: http://blog.gwup.net/2016/12/01/video-kontrovers-uber-ivo-sasek-und-klagemauer-tv/