Israel: Forscher entdecken AT-Stadt Ziklag

Nach siebenjährigen Grabungsarbeiten haben Forscher vermutlich einen Durchbruch erzielt: Sie glauben, endlich das antike Ziklag gefunden zu haben: die Stadt, in die König David geflüchtet war. 

Die Forscher der Hebräischen Universität Jerusalem und der Macquarie University Sydney (Australien) entdeckten bei den Ausgrabungen auch vollständig erhaltene Keramikgefäße.

Im Alten Testament wird die Stadt Ziklag mehrmals im Zusammenhang mit David erwähnt. Hier soll er  vor dreitausend Jahren Zuflucht gefunden haben, als er vor König Saul floh, dem ersten König Israels. Nach Sauls Tod wurde David sein Nachfolger.

Nach Angaben der israelischen Archäologiebehörde glauben die Wissenschaftler, dass das antike Ziklag in Khirbet a-Rai liegen soll: ein verfallenes Dorf auf einer Anhöhe über der Hauptstraße nach Ashkelon an der Mittelmeerküste. Das Gebiet liegt im heutigen Kiryat Gat.

Quelle: https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2019-07/nahost-ausgrabungen-forscher-ziklag.html


König David bereut, bekennt und jubelt

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 32 (31),1-2.5.7.11.

Wohl dem, dessen Frevel vergeben
und dessen Sünde bedeckt ist.
Wohl dem Menschen, dem der HERR die Schuld nicht zur Last legt
und dessen Herz keine Falschheit kennt.

Da bekannte ich dir meine Sünde
und verbarg nicht länger meine Schuld vor dir.
Ich sagte: Ich will dem HERRN meine Frevel bekennen.
Und du hast mir die Schuld vergeben.

Du bist mein Schutz, bewahrst mich vor Not;
du rettest mich und hüllst mich in Jubel.
Freut euch am HERRN und jauchzt, ihr Gerechten,
jubelt alle, ihr Menschen mit redlichem Herzen!

 


Israel feierte am 5. Juni seinen Jerusalem-Tag: „Das Herz unserer Nation“

Israel feierte am 5. Juni den 49. Jahrestag seit der Wiedervereinigung Jerusalems im Sechstagekrieg 1967. israeltag2

Ministerpräsident Benjamin Netanyahu sprach aus diesem Anlass vor der Knesset und erinnerte an die enge Bindung des jüdischen Volks zu Jerusalem, das „das schlagende Herz unserer Nation, unsere vereinte Hauptstadt“ und eine blühende und wachsende Stadt sei.

Leider sei die alte Lüge wiederbelebt worden, die die jüdische Verbindung zu Jerusalem und zum Tempelberg in Frage stellt. Dies sogar kürzlich von der UN-Organisation UNESCO.

„Diese Behauptung ist so absurd und so hanebüchen, dass ich nicht darüber hinwegkomme. (…) Unsere Vorväter haben den Tempelberg vor 3800 Jahren besucht. Die zwei Tempel des jüdischen Volks standen auf dem Tempelberg über 1000 Jahre lang. König David baute seinen Palast in der Davidstadt neben dem Tempelberg und machte Jerusalem vor 3000 Jahren zu unserer Hauptstadt, und seitdem betet das jüdische Volk in Richtung Tempelberg und schmückt mit seinem Bild seine Wohnungen – und wir sollen keine Verbindungen zum Tempelberg haben. (…)

Wir, das Volk Israel, haben den ersten Anspruch auf Jerusalem. Unsere Wurzeln hier sind tiefer als die jedes anderen Volkes und das gleiche gilt für den Tempelberg. Jerusalem hat uns gehört und wird immer uns gehören.“

Quelle: Außenministerium des Staates Israel


Das geistliche Vermächtnis von König David an seinen Sohn Salomo

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Kö 2,1-4.10-12:

Als die Zeit herankam, da David sterben sollte, ermahnte er seinen Sohn Salomo: Tagesimpuls

Ich gehe nun den Weg alles Irdischen. Sei also stark und mannhaft!

Erfüll deine Pflicht gegen den HERRN, deinen Gott: Geh auf seinen Wegen und befolg alle Gebote, Befehle, Satzungen und Anordnungen, die im Gesetz des Mose niedergeschrieben sind. Dann wirst du Erfolg haben bei allem, was du tust, und in allem, was du unternimmst.

Und der HERR wird sein Wort wahr machen, das er mir gegeben hat, als er sagte: Wenn deine Söhne auf ihren Weg achten und aufrichtig mit ganzem Herzen und ganzer Seele vor mir leben, wird es dir nie an Nachkommen auf dem Thron Israels fehlen.

David entschlief zu seinen Vätern und wurde in der Davidstadt begraben.

Die Zeit, in der David über Israel König war, betrug vierzig Jahre. In Hebron regierte er sieben und in Jerusalem dreiunddreißig Jahre.
Salomo saß nun auf dem Thron seines Vaters David und seine Herrschaft festigte sich mehr und mehr.

 


Israelis feierten wieder den Jerusalem-Tag

Am 17. Mai, d.h. dem 28. Iyar nach dem jüdischen Kalender, haben die Israelis den Jerusalem-Tag (Yom Yerushalayim) gefeiert. Er erinnert an die Wiedervereinigung der heutigen Hauptstadt Jerusalem 1967 nach neunzehnjähriger Teilung der Stadt.

Seit der Zeit von König David war die Altstadt Jerusalems immer von Juden bewohnt – mit Ausnahme der 19 Jahre von 1948 bis 1967.

Während dieses Zeitraums wurde die Weststadt Jerusalems von Israel verwaltet, wohingegen sich der antike, östliche Teil – mit Ausnahme einer kleinen israelischen Enklave auf dem Mount Scopus – unter jordanischer Kontrolle befand.

Quelle: israelische Botschaft in Berlin


Der Bußpsalm von König David

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche

Psalm 51 (50),3-4.5-6b.6c-7.10-11

Gott, sei mir gnädig nach deiner Huld,
tilge meine Frevel nach deinem reichen Erbarmen!
Wasch meine Schuld von mir ab,
und mach mich rein von meiner Sünde!

Denn ich erkenne meine bösen Taten,
meine Sünde steht mir immer vor Augen.
Gegen dich allein habe ich gesündigt,
ich habe getan, was dir mißfällt.

So behältst du recht mit deinem Urteil,
rein stehst du da als Richter.
Denn ich bin in Schuld geboren;
in Sünde hat mich meine Mutter empfangen.

Sättige mich mit Entzücken und Freude!
Jubeln sollen die Glieder, die du zerschlagen hast.
Verbirg dein Gesicht vor meinen Sünden,
tilge all meine Frevel!


König Davids Gebet: „Du hast mich gewoben im Schoß meiner Mutter“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Psalm 139 (138),1-3.13-14ab.14c-15:

HERR, du hast mich erforscht und du kennst mich.
Ob ich sitze oder stehe, du weißt von mir. pro-life
Von fern erkennst du meine Gedanken.
Ob ich gehe oder ruhe, es ist dir bekannt;
du bist vertraut mit all meinen Wegen.
Denn du hast mein Inneres geschaffen,
mich gewoben im Schoß meiner Mutter.
Ich danke dir, daß du mich so wunderbar gestaltet hast.
Ich weiß: Staunenswert sind deine Werke.
Als ich geformt wurde im Dunkeln,
kunstvoll gewirkt in den Tiefen der Erde,
waren meine Glieder dir nicht verborgen.
 
 

König David: „Der HERR hat mich schon im Mutterleib berufen“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Buch Jesaja 49,1-6:

Hört auf mich, ihr Inseln, merkt auf, ihr Völker in der Ferne! Der HERR hat mich schon im Mutterleib berufen; als ich noch im Schoß meiner Mutter war, hat ER meinen Namen genannt.
ER machte meinen Mund zu einem scharfen Schwert, ER verbarg mich im Schatten seiner Hand. ER machte mich zum spitzen Pfeil und steckte mich in seinen Köcher.  TochterZion
ER sagte zu mir: Du bist mein Knecht, Israel, an dem ich meine Herrlichkeit zeigen will.
Ich aber sagte: Vergeblich habe ich mich bemüht, habe meine Kraft umsonst und nutzlos vertan. Aber mein Recht liegt beim HERRN und mein Lohn bei meinem Gott.
Jetzt aber hat der HERR gesprochen, der mich schon im Mutterleib zu seinem Knecht gemacht hat, damit ich Jakob zu ihm heimführe und Israel bei ihm versammle.

So wurde ich in den Augen des HERRN geehrt und mein Gott war meine Stärke.
Und ER sagte: Es ist zu wenig, dass du mein Knecht bist, nur um die Stämme Jakobs wieder aufzurichten und die Verschonten Israels heimzuführen.

Ich mache dich zum Licht für die Völker; damit mein Heil hinreicht bis an das Ende der Erde.


König David: „Du gibst mich nicht der Unterwelt preis“

Aus der heutigen Lesung der kath. Kirche: Psalm 16 (15),1-2a.5.7-8.9-10.11:

[Ein Lied Davids.] Behüte mich, Gott, denn ich vertraue dir.    DSC_0366-2-2
Ich sage zum HERRN:
«Du bist mein HERR; mein ganzes Glück bist du allein.»
Du, HERR, gibst mir das Erbe und reichst mir den Becher;
du hältst mein Los in deinen Händen.
 
Ich preise den HERRN, der mich beraten hat.
Auch mahnt mich mein Herz in der Nacht.
Ich habe den HERRN beständig vor Augen.
ER steht mir zur Rechten, ich wanke nicht.
 
Darum freut sich mein Herz und frohlockt meine Seele;
auch mein Leib wird einst wohnen in Sicherheit.
Denn du gibst mich nicht der Unterwelt preis;
du läßt deinen Frommen das Grab nicht schauen.
 
Du zeigst mir den Pfad zum Leben.
Vor deinem Angesicht herrscht Freude in Fülle,
zu deiner Rechten Wonne für alle Zeit.
 

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

 

König David: „Du zeigst mir den Weg zum Leben, Du gibst mich nicht der Unterwelt preis“

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Psalm 16 (15),1-2a.5.7-8.9-10.11:

[Ein Lied Davids.] Behüte mich, Gott, denn ich vertraue dir.
Ich sage zum HERRN:                                                                                                                  0013
«Du bist mein HERR; mein ganzes Glück bist du allein.»
Du, HERR, gibst mir das Erbe und reichst mir den Becher;
du hältst mein Los in deinen Händen.
Ich preise den HERRN, der mich beraten hat.
Auch mahnt mich mein Herz in der Nacht.Ich habe den HERRN beständig vor Augen.

ER steht mir zur Rechten, ich wanke nicht.
Darum freut sich mein Herz und frohlockt meine Seele;
auch mein Leib wird wohnen in Sicherheit.
 
Denn du gibst mich nicht der Unterwelt preis;
du läßt deinen Frommen das Grab nicht schauen.
Du zeigst mir den Pfad zum Leben.
Vor deinem Angesicht herrscht Freude in Fülle,
zu deiner Rechten Wonne für alle Zeit.
 

Foto: KOMM-MiT-Verlag Münster