Dr. Konrad Adam: Einmarsch der Roten Armee war von Verbrechen begleitet

Anlässlich der Rede von Bundespräsident Joachim Gauck zum Kriegsende vor 70 Jahren erklärt AfD-Sprecher Dr. Konrad Adam: logo-afd-small

„Noch eine Verdrängung, die erkannt, bekämpft und ans Licht gezogen werden muss. Diesmal ging es angeblich darum, das Gedächtnis an die unmenschliche Behandlung wachzuhalten, der Millionen von kriegsgefangenen Russen in deutscher Lagerhaft ausgesetzt waren.

Bundespräsident Gauck hat das Gedenken ans Ende des Zweiten Weltkrieges zum Anlass genommen, an das traurige Schicksal dieser zu Untermenschen degradierten Soldaten zu erinnern.

Er hat aber zugleich der Roten Armee nämlich für den Beitrag gedankt, den sie zur Befreiung Deutschlands geleistet habe. Leider hat er vergessen, den Preis zu erwähnen, mit dem Millionen von vertriebenen Menschen, verwaisten Kindern und vergewaltigten Frauen für diese Befreiungstat zu bezahlen hatten.

Allein dieser Umstand sollte uns davor bewahren, den Einmarsch der Roten Armee mit dem der Westalliierten in einem Atemzug zu nennen. Der Krieg im Osten ist von Anfang an und von beiden Seiten nach anderen Regeln geführt worden als der im Westen.“

 


Dr. Konrad Adam (AfD) fordert eine verfassungsgemässe Asylpraxis

Die AfD (Alternative für Deutschland) hat die Innenminister im Bund und in den Länder dazu aufgefordert, bei der Gewährung von politischem Asyl verfassungskonforme Zustände wiederherzustellen. AfD-Adam

Parteisprecher Dr. Konrad Adam (siehe Foto) erinnerte daran, dass sowohl das Grundgesetz als auch die Genfer Flüchtlingskonvention den Asylanspruch aus gutem Grund für politisch Verfolgte vorbehalten haben.

Davon, so Adam, könne zur Zeit keine Rede mehr sein. Nationale und internationale Regeln seien durch eine europäische Richtlinie außer Kraft gesetzt worden, die von den Mitgliedstaaten der Union allerdings nicht beachtet, in vielen Fällen sogar systematisch unterlaufen werde.

Faktisch sei ein rechtsfreier Zustand entstanden, der das friedliche Zusammenleben der Menschen in ganz Europa schwer belaste.

Dr. Adam wies darauf hin, dass laut Statistik allenfalls 1,6 Prozent der Asylanträge positiv entschieden würden. Die große Zahl der negativen Bescheide habe für die Abgelehnten aber keinerlei Folgen, da das gesetzlich vorgesehene Anerkennungsverfahren nur noch auf dem Papier stünde, in der Praxis jedenfalls nicht mehr griffe.

Der Dubliner Kompromiss sei offensichtlich wirkungslos, werde aber auch dann noch verteidigt, wenn er, weil falsch konzipiert, nicht angewandt werde. Das aus humanitären Gründen gewährte Recht auf politisches Asyl sei zu einem unkontrollierten Einwanderungs- und Aufenthaltsrecht von nahezu unbegrenzter Dauer geworden.

 


Birgit Kelle und Karl Feldmeyer erhielten den Gerhard-Löwenthal-Preis

Birgit Kelle kämpft für die Rechte der Mütter

Die christliche Publizistin Birgit Kelle und der ehem. FAZ-Redakteur Karl Feldmeyer sind am vergangenen Samstag in Berlin mit dem Gerhard-Löwenthal-Preis 2013 ausgezeichnet worden. 42687

Dieser Journalistenpreis wird von der Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT in Kooperation mit der Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung und Ingeborg Löwenthal (der Witwe von Gerhard Löwenthal) vergeben. 

Birgit Kelle (siehe Fotos) ist „rhetorisch brillant“, beschreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung die 38-Jährige. Als eine Frau, „die sich traut, gegen den Strom zu schwimmen“, bezeichnet sie der Spiegel.

Kelle, hauptberuflich Hausfrau und Mutter von vier Kindern, studierte ursprünglich Jura, absolvierte dann ein journalistisches Volontariat und ist heute nebenberuflich Publizistin und ehrenamtliche Verbandsvertreterin.

2012 trat sie als Sachverständige in der Betreuungsgeld-Debatte vor dem Familienausschuß des Bundestags auf. Seit 2011 schreibt Kelle auch regelmäßig für die JUNGE FREIHEIT, zudem als Kolumnistin für The European und Freie Welt.

Birgit Kelle

 

Sie steht dem Verein Frau 2000plus vor und ist Vorstandsmitglied des EU-Dachverbands New Women for Europe (Neue Frauen für Europa).

Geboren wurde sie 1975 in Siebenbürgen, 1984 siedelte die Familie nach Deutschland aus. Zuletzt erschien ihr Buch „Dann mach doch die Bluse zu“, in dem sie mit dem modernen Feminismus ins Gericht geht.

Der Löwenthal-Preis ist mit 5000 Euro dotiert.

Laudator Andreas Unterberger würdigte Kelle als „junge und brillante Frau“, die in den vergangenen Jahren „wie ein Wirbelwind durch die Vortragssäle“ gerauscht sei.

Der langjährige Chefredakteur der Wiener Presse erklärte, die Publizistin stehe „an der Spitze einer wichtigen Auseinandersetzung“, in der es darum gehe, den Frauen wieder eine eigene Stimme zu geben. Diese seien derzeit in „Geiselhaft“ des Feminismus genommen worden.

Karl Feldmeyer erhält Preis für sein Lebenswerk

Den Gerhard-Löwenthal-Ehrenpreis für Publizistik erhielt Karl Feldmeyer. Der Journalist, der von 1971 bis 2004 für die Frankfurter Allgemeine Zeitung über die Bundespolitik berichtet hat und auch Parlamentskorrespondent der Zeitung war, wurde damit für sein publizistisches Lebenswerk geehrt. Der 74jährige gilt als Experte für Sicherheitspolitik und für die Union.

Der Publizist Konrad Adam würdigte Feldmeyer als einen der wenigen Journalisten, der immer klar gemacht habe, daß „Politik auch einen moralischen Unterbau brauche“.

Er habe stets gegen „Prinzipienlosigkeit“ gekämpft und sich immer für die deutsche Einheit stark gemacht. „Wer Karls Feldmeyers Kommentare gelesen hat, fühlte sich stets an eine Zeit erinnert, in der die Politik noch echte Werte vertreten hat“, betonte Adam, der heute zusammen mit Bernd Lucke und Frauke Petry Sprecher der neuen Partei AfD (Alternative für Deutschland) ist.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Frankfurt: AfD-Kundgebung am 14. September

Großdemonstration mit Prof. Lucke und Richard Sulik

Die Alternative für Deutschland veranstaltet am kommenden Samstag, den 14. September, eine Großkundgebung in Frankfurt am Main auf dem Römerberg.  Die Demonstration beginnt um 13 Uhr mit einem Grußwort der AfD-Sprecherin Frauke Petry. TS_Ostzeile_300

Von dort geht es zum Willy-Brandt-Platz, wo AfD-Sprecher Prof. Konrad Adam vor dem Gebäude der Europäischen Zentralbank gegen 13,40 Uhr reden wird. Die zweite Zwischenkundgebung soll gegen 14,25 Uhr an der Hauptwache stattfinden.

Christiane Gleissner, AfD-Spitzenkandidatin für die hessische Landtagswahl, wird hier das Wort an die Demonstranten richten. Abschließend kehrt der Demonstrationszug zurück zum Frankfurter Römer, wo gegen 15 Uhr die große Abschlußkundgebung beginnen soll.

Hier wird zunächst Alexander Gauland, stellv. Sprecher der AfD, auftreten. Ihm folgt Richard Sulik, Vorsitzender der slowakischen Partei Sloboda a Solidarita (Freiheit und Solidarität) und ehem. Präsident des slowakischen Parlaments, der mit seiner Partei gegen die EFSF-Zahlungen der Slowakei gekämpft hat.

Der Höhepunkt der Veranstaltung wird gegen 16 Uhr erreicht, wenn Prof. Bernd Lucke, Sprecher der AfD, seine Rede halten wird.

Roland Klaus, stellv. AfD-Sprecher, wird durch die Veranstaltung führen und Ralf Maas für das musikalische Rahmenprogramm sorgen.

Quelle (Text/Foto): AfD