Bewährte kirchliche Wallfahrtsstätten als Zeugen des Glaubens und der Hoffnung

Dieses BILD zeigt Gläubige, die per Fußwallfahrt von Münster nach Telgte pilgerten und soeben in dem idyllischen westfälischen Städtchen eintreffen; die Marienkapelle von Telgte enthält eine altehrwürdige Statue der „Pieta“ (Schmerzhafte Madonna), die ihren göttlichen Sohn nach der Kreuzabnahme auf ihrem Schoß trägt.

In dieser bewährten Pilgerstätte hat sich auch der seliggesprochene Kardinal von Galen einst oftmals Kraft und Trost für seinen Dienst als Bischof geholt. Telgte war gerade auch in der NS-Diktatur ein „Gnadenort in einer gnadenlosen Welt“ (siehe Aussage von Konrad Adenauer: Foto unten).


KONRAD ADENAUER: Kanzler, Staatsmann, Katholik – Vorbild auch für heute

Von Peter Helmes

Im Buch „Konrad Adenauer  –  Der Katholik und sein Europa“, erschienen 2015, kann man nachlesen, wie sich der 1. Bundeskanzler dieser Republik den Aufbau unseres Landes „nach christlich-abendländischen Werten“ vorgestellt hatte. peter-helmes-227x300

Mein Gott, Konrad, was ist aus Deinem Land, aus Deinem Traum geworden. „Christlich“, „abendländisch“? Vergessene und verratene Attribute! Adenauer würde sich im Grab umdrehen, wenn er die Politik seiner Nachfolgerin sähe.

Nicht nur, daß da nichts mehr von „christlich“ zu erkennen ist – Stichworte z. B. „Abtreibung, sexuelle Früherziehung, Neuer Mensch, LSBTTIQ, „Der Islam gehört zu Deutschland“ usw.

Schlimmer noch, unser Deutschland verliert sein Volk   – genauer: Nach Meinung der Bundeskanzlerin ist „deutsches Volk, wer hier lebt“. Adieu nationale Identität, adieu tausend Jahre deutsche Geschichte, adieu deutsche Kultur!

Ein jedes Volk hat ein auf dem Naturrecht basierendes Recht auf Achtung der eigenen Nation – mit eigener Kultur, Besonderheiten und Werten – auch und gerade in Europa!

Kein politisch geeintes Europa ohne Respekt vor der Eigenständigkeit der einzelnen Nationen. Europa muss demokratisch funktionieren – von unten nach oben und darf nie diktatorisch von oben nach unten in Form absolutistischer Herrscher fremdbestimmt werden  – am Interesse eines jeden einzelnen Bürgers vorbei. adenauer

Hierhin gehört auch die Achtung vor unseren christlich-abendländischen Werten, unserer deutschen Leitkultur, der sich jeder fremde Gast in unserem Land unterzuordnen hat.

Adenauers Kraftquelle war der Gottesglaube

Konrad Adenauer wurde vor allem durch den katholischen Glauben geprägt. Er fußte selbst und ebenso seine Politik auf den Werten der christlich-abendländischen Tradition und den Prinzipien der katholischen Soziallehre – in tiefem Glauben und Vertrauen auf Gott. Das war seine Kraftquelle.

Hier schöpfte er die Kraft, aus dem Trümmerfeld der Nachkriegszeit ein neues Deutschland entstehen zu lassen und es mit seinen Nachbarn in einem einigen Europa der Vaterländer in Frieden und Freundschaft zusammenzuführen.

Heute schicken wir unsere Soldaten an x-Brandherde in aller Welt, tausende Polizisten sorgen dafür, daß Deutsche sich versammeln können, ohne die Gefahr zu laufen, in die Luft gesprengt zu werden. Denn statt abendländischer Kultur feiern wir heute eine „Willkommenskultur“, die den Feinden unserer Verfassung und den Feinden unserer religiösen Tradition nicht nur Tür und Tor öffnet, sondern ihnen hienieden ein Leben ohne Sorgen bereitet, derweil die alten Deutschen die dafür erforderlichen Steuereinnahmen erwirtschaften. Das ist das Gegenteil von „christlicher Soziallehre“!

Gehen in Europa die Lichter aus?

Es scheint, daß in Deutschland, ja in ganz Europa, die Lichter ausgehen. Kein Feuer brennt mehr für Vaterland und Recht und Freiheit, sondern es (ver)brennen die Grundlagen unserer Kultur. Tausend Jahre und mehr waren unsere Völker christlich – mal friedlich, mal kriegerisch. Aber immer ging es um die Verteidigung des Christentums. christus

In der über 70-jährigen Geschichte der Bundesrepublik Deutschland haben Christsoziale und Christdemokraten diese Republik geprägt und entscheidend dazu beigetragen, die christlich-abendländischen Werte hochzuhalten – dank Adenauers Grundsteinen.

Nun sieht es so aus, als ob wir vor einer Ideologie kapitulieren wollten, die mit unserer Tradition nichts zu tun hat. Und das betrifft Christen genauso wie Nicht-Christen, Atheisten und Agnostiker; denn auch für diese gibt es in der neuen „Kultur“ keinen Platz, keine Toleranz.

Kultur ist nicht grenzenlos

Wir verraten unsere Geschichte, wir ächten unsere Künstler, unsere Dichter und Komponisten, indem wir ihnen den kulturellen Boden entziehen. Kultur ist nicht grenzenlos, aber sie stiftet nationale Identität. Deshalb muß sie geachtet und verteidigt werden – erst recht gegen die Umkulturierung durch uns fremd und feindlich gesinnte „Einwanderer“. islam

Wer Bilder stürmt und Denkmäler stürzt, hat keine Kultur und ist schon deshalb nicht integrationsfähig (integrationswillig schon gar nicht).

Die Begriffe von Freiheit, Humanität und Kunst sind unverzichtbarer Bestandteil unserer Werteordnung. Im Islam sucht man sie vergeblich. Die Rückständigkeit der islamischen Welt, insbesondere ihre Abneigung gegen alles „Neue“, auch und gerade gegenüber Wissenschaft, Kunst und Aufklärung, ist überall zu greifen – im Rechtsleben (Scharia) genauso wie im gesellschaftlichen Leben (z. B. Stellung der Frau).

Überall, wo der Islam in den letzten 600 Jahren „zivilisatorisch“ gewirkt hat, hinterließ er Armut, Analphabetismus und Rückständigkeit. Der Islam kämpft und wehrt sich mit archaischen Mitteln. Ergebnis: ohne Freiheit kein Fortschritt.

Bleiben wir einmal bei der Bedeutung des Wortes Integration. „diwi“ definiert Integration wie folgt:

 „1. der Vorgang, daß jemand bewußt durch bestimmte Maßnahmen dafür sorgt, daß jemand ein Teil einer Gruppe wird (Beispiel: „Eine wichtige Aufgabe des Trainers ist die Integration der neuen Spieler (in die Mannschaft).

  1. Herstellung oder Vervollständigung einer Einheit.“

* Wikipedia definiert den Begriff Integration in Bezug auf die Gesellschaft ebenfalls deutlich: „Integration von Zugewanderten, Ausländerintegration, die Aufnahme von Immigranten in das nationale Sozialgefüge.“ .-   „In das nationale Sozialgefüge!“ –  Das bedeutet, daß das vorhandene nationale Sozialgefüge sozusagen „die Mutter“ ist. Was nun, Frau Merkel?! Merkel

 „Modernisierer“ wollen uns einreden, wir müßten „offen“ sein – offen für neue Kulturen, für neue Religionen, für die Kündigung unserer Traditionen und Werte. Toleranz predigen sie uns, aber fordern das genaue Gegenteil: Toleranz ihren Werten gegenüber, aber verbissene Ablehnung unserer tradierten Überzeugungen, verbrämt als Multikulti.

Würden wir uns aber auf unsere tradierten Werte besinnen und nach ihnen leben, hätte der Islam bei uns keine Chance.

Deutschland muß wieder zu den christlichen Werten zurückfinden.

Unsere Christen sind lau geworden, untauglich und unfähig, ihr Christentum philosophisch-religionspädagogisch-inhaltlich aktiv vertreten zu können und zu wollen.

Merkels Asylpolitik mit Kardinaltugenden unvereinbar

Klopft man die Aktionen der Kanzlerin auf Einhaltung der Prinzipien des christlichen Menschenbildes hin ab, so erkennt man glasklar, daß sie fast gegen alle Kardinaltugenden massiv verstoßen hat: Gerechtigkeit bedeutet: „Sum cuique“ – jedem das Seine!

Merkels Flüchtlings-Politik führte jedoch zu massiven Ungerechtigkeiten und sozialer Verelendung der armen deutschen Bürger, der Rentner, Kinder, Kranken und Schwachen, die jetzt noch weniger materielle Hilfe erhalten, weil Milliardenbeträge an Steuergeldern an „Flüchtlinge“ gezahlt werden, die über unser Sozialsystem herfallen, um es leerzulutschen und dann verbrannte Erde zurückzulassen.

Aus „humanitären“ Gründen nimmt Deutschland zur Zeit fast zwei Millionen Muslime auf und will bis 2020 und kurz danach bis zu zwanzig Millionen Flüchtlinge (meist Wirtschafts-Auswanderer) aus Afrika aufnehmen. ehe

Von wegen „christliches Menschenbild“! Merkel verstieß absichtlich und gewollt gegen die Grundlagen unserer (bisherigen) Gesellschaft – und bereitet eine neue vor. Diesem unseligen Vorgehen fiel dann – wohl völlig gewollt – die Familie zum Opfer, die Keimzelle unserer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft.

Nun werden die Kinder ihren Eltern weggenommen und fast zwangsweise in die Kitas und Kindergärten geschickt, damit die Ehefrau mitverdienen kann; denn sonst wären die meisten Eheleute nicht mehr existenzfähig, weil sie die jeden Tag anfallenden hohen finanziellen Belastungen nicht mehr zahlen könnten! Das ist eine völlig neue Komponente der Sozialpolitik, die bisher nicht vorstellbar gewesen wäre. „Zerschlagt die Familie, und Ihr erntet eine Neue Gesellschaft!“ – Die Frankfurter Schule läßt grüßen.

Wollen wir unsere Freiheit – erst recht die Freiheit, unsere Heimat, unser Vaterland zu bewahren – kampflos aufgeben? Aber zuvor sei eine Frage erlaubt: Was verteidigen wir da eigentlich? Kennen wir noch unsere Werte? Leben wir sie? Nur ein Beispiel:

Wir sind z. B. gerade dabei, „Tod zu üben“ – gesellschaftlichen Tod. Wir zerstören mit Feuereifer, weil vom Zeitgeist angefacht, soeben die natürliche Verbindung zwischen Mann und Frau, entdecken fast täglich neue Geschlechter bzw. Geschlechtsformen (LSBTTIQ) – und praktizieren in aufrechter Haltung eine Massentötung ungeborenen menschlichen Lebens im Mutterleib, verharmlosend „Abtreibung“ genannt – in Wirklichkeit aber ist das Totschlag!

Den falschen Freiheitsbegriff dazu fassen unsere Gesellschaftsveränderer in den vermeintlich „Freiheit“ verkündenden Schlachtruf: „Mein Bauch gehört mir!“ Und dies alles entwickelte sich mit dem Segen oder zumindest mit der Duldung durch die Merkel-CDU!

Deshalb sind wir sind aufgerufen zum Kampf für die Freiheit, das heißt für die Verteidigung, aber auch Verbreitung der westlichen Werte. Dazu müßten wir diese Werte aber verinnerlicht haben. Wollten wir den Kampf für unsere Werte und gegen die Zerstörer dieser Ordnung sowie auch gegen den Terrorismus des Islam wirklich führen, müßten wir erst einmal vor unserer eigenen Tür kehren. So, wie wir unsere Werte heute praktizieren, können wir nicht bestehen. Besinnen wir uns!

Unser Autor Peter Helmes ist politischer Publizist, Schriftsteller, Politikberater und Leiter der liberal-konservativen Webseite www.conservo.wordpress.com


„Konrads Erben“ klagen an: Deutliche Kritik an Merkels Politik in zehn Punkten

Die Kanzlerin regiert nicht im Geist Konrad Adenauers

Eine neue Initiative macht von sich reden, auch der „Spiegel“ und „Die Welt“ berichten bereits darüber. Die Gruppe nennt sich „Konrads Erben“ und hat sich auf Facebook „versammelt“.

Die neuen Merkel-Kritiker bestehen aus Altstipendiaten der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung, denen die Ideen und das geistige Vermächtnis dieses großen 032_29AStaatsmannes auch heute noch lebendig vor Augen stehen.

Der Gedanke daran, was seit Angela Merkels Vorsitz aus der Partei Adenauers geworden ist, hat die liberal-konservativen „Erben Konrads“ dazu veranlaßt, ihre politischen Positionen in zehn Punkten zu erläutern – und dabei zugleich herbe Kritik an der verfehlten Politik der Kanzlerin zu üben.

Einleitend heißt es bereits, die „Sorge“ sei groß, denn das Handeln der Regierung Merkel laufe dem Geist Adenauers diametral entgegen und geschehe zum „Schaden des deutschen Volkes“.

Unter Punkt 1 wird klargestellt, daß der erste Kanzler der Bundesrepublik Deutschlands „niemals ohne Rücksprache und ohne das vorherige Einverständnis seiner wichtigsten Verbündeten seine Grenzen für Millionen von Migranten geöffnet“ hätte. 

„Verantwortungslosigkeit und Rechtsbeugung“

Zweitens wird Merkel „Verantwortungslosigkeit und Rechtsbeugung“ vorgehalten  – mit Hinweis auf jene Grundgesetz-Aussagen, wogegen ihre Asylpolitik verstößt (Art. 16a, 1 u.2).

Sodann wird festgestellt: „Adenauer hätte niemals öffentlich erklärt, „dass wir unsere Grenzen nicht schützen können“, eine Behauptung von Angela Merkel (…), die faktisch falsch und im höchsten Maße unklug war.“

Foto: IGFMViertens wird der CDU-Chefin vorgeworfen, daß sie „Politik nach Demoskopie- und Stimmungslage“ betreibe, etwa hinsichtlich der „völlig überstürzten Energiewende“, aber auch bezüglich der „Einladung von über einer Million Migranten.“

Unter Punkt 5 wird daran erinnert, daß es auch unter Adenauer „Flüchtlinge und Vertriebene“ gegeben habe; es waren zwar nicht allein, aber überwiegend Deutsche, „die vor Gewalt, Tod und Verfolgung meist unter Lebensgefahr geflohen sind  –  oder die zwangsweise aus ihrer Heimat vertrieben wurden und sich dabei ihr Ziel nicht aussuchen konnten.“

„Verdummung als politische Strategie“

Sechstens wird Merkel die „Verdummung als politische Strategie“ vorgehalten, verbunden mit „Unterdrückung von Kritik“ sowie der damit verbundenen Unterstellung, die Bevölkerung hierzulande könne angeblich nicht differenzieren.

Beim Punkt 7 heißt es, daß der CDU-Vorsitzenden  – sehr im Gegensatz zu den „klaren Zielen“ Adenauers   –  eine „realistische Zielsetzung“ fehle: „Die Merkel-Regierung ist vornehmlich mit der Bewältigung selbstgeschaffener Probleme beschäftigt.“  –  Die vielbeschworene „Ursachenbekämpfung“ des Syrienkonfliktes sei für die Kanzlerin „eine Nummer zu groß“:  „Wer aktive Mitspieler des Konfliktes, wie Erdogan, für‘s Problemlösen bezahlt, macht mehr als den Bock zum Gärtner.“Foto 1 - Leh für PAZ - Burkas schn DSC_0305

Achtens wird das Verbot von Burka und sonstigen Vollverschleierungen gefordert – ebenso wie es darum gehe, die „Errungenschaften und Vorteile einer säkularen und aufgeklärten Gesellschaft offensiv gegenüber dem Islam zu vertreten.“  –  Dabei wird ihre Einseitigkeit beanstandet: „Sie besucht und tröstet moslemische Imame, an deren Moscheetüren gezündelt wurde. Das wäre gut und richtig, wenn sie gleichzeitig auch die Opferfamilien der durch Migranten getöteten Jugendlichen besuchen würde oder den in Gemeinschaftsunterkünften drangsalierten Christen beistehen würde.“

Sparer-Enteignung per Transfer-Union

Unter Punkt 9 wird die Transfer-Union und Sparerenteignung beleuchtet. Merkel habe noch in 2011 versichert, daß es keine Transfer-Union in der EU geben werde. Stattdessen sei aber das x-te Rettungspaket für Griechenland gekommen. Zudem heißt es: „Die EZB kauft Staatsanleihen eigentlich bankrotter Staaten und die Null- bis Negativzinspolitik der EZB enteignet faktisch deutsche Sparer.“

Als letzten Kritikpunkt nennt das Manifest die „Angst vor der Debatte und Zensur“.  Hinsichtlich der neuen Internetmedien wird daran erinnert, dass eine „Stiftung mit einer Stasi-belasteten Links-Journalistin an der Spitze mit Zensuraufgaben betraut“ werde. Wenn, wie durch „die Initiative der Amadeu Antonio Stiftung geschehen – anerkannte und seriöse, konservative Journalisten mit Duldung der Kanzlerin aus Facebook ausgesperrt werden, ist das ein ernster Angriff auf unsere Meinungs- und Pressefreiheit, die mit dem Geist eines Konrad-Adenauers unvereinbar ist“, heißt es abschließend.

Hier können Sie den vollständigen Wortlaut dieser Zehn-Punkte-Erklärung lesen: https://www.facebook.com/KonradsErben/posts/330243027332794


Konrad Adenauer über die Vertreibung von 13,3 Mio Deutschen aus dem Osten

Aus einer Rede des deutschen Bundeskanzlers Adenauer in Bern am 23.3.1949:

„Es sind aus den östlichen Teilen Deutsch­lands, aus Polen, der Tschechoslowakei, Ungarn usw. nach den von amerikanischer Seite ge­troffenen Feststellungen insgesamt 13,3 Millionen Deutsche vertrieben worden. vertriebene_d-Kopie

7,3 Mil­lio­nen sind in der Ostzone und in der Hauptsache in den drei Westzonen angekommen. 6 Millionen Deut­sche sind vom Erdboden verschwunden. Sie sind gestorben, verdorben.

Von den 7,3 Mil­lionen, die am Leben geblieben sind, ist der größte Teil Frauen, Kinder und alte Leute.

Ein großer Teil der arbeitsfähigen Männer und Frauen sind nach Sowjetrußland in Zwangsarbeit ver­schleppt worden. Die Austreibung dieser 13 bis 14 Millionen aus ihrer Heimat, die ihre Vorfahren zum Teil schon seit Hunderten von Jahren bewohnt haben, hat unendliches Elend mit sich gebracht.

Es sind Un­taten verübt worden, die sich den von den deutschen Nationalsozialisten verübten Untaten würdig an die Seite stellen.

Die Austrei­bung beruht auf dem Potsdamer Abkommen vom 2.August 1945. Ich bin überzeugt, daß die Weltgeschichte über dieses Dokument ein sehr hartes Urteil dereinst fällen wird.

In­folge dieser Austreibung sind insbesondere in der britischen und amerikanischen Zone große Menschenmengen auf eng­stem Raum zusammengedrängt. Die Wohnungsnot ist zum Teil durch die Zerstörungen des Krieges, zum Teil durch das Hineinpressen der 7,3 Millionen Flüchtlinge in diese bereits unter Wohnungsnot leidenden Gebiete unerträg­lich. Es kommen im Durchschnitt auf jeden Wohnraum 2 Personen.“

Quelle: http://www.konrad-adenauer.de/dokumente/reden/rede-bern


Berlin: Ausstellung „Israelis & Deutsche“ ab 16. Oktober im Deutschen Bundestag

Heute Abend (15.10.15) eröffnet Bundestagspräsident Norbert Lammert im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestages „Israelis & Deutsche: Die Ausstellung“ der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG). Zu den Gästen gehört auch der israelische Botschafter Yakov Hadas-Handelsman.

Vor 50 Jahren nahmen Deutschland und Israel diplomatische Beziehungen auf. Die DIG würdigt mit der Wanderausstellung „Israelis & Deutsche“ bekannte und weniger bekannte „Brückenbauer“, die Verbindungen zwischen beiden Ländern in den vergangenen Jahrzehnten auf- und ausbauten.

BILD: Konrad Adenauer und der israelische Ministerpräsident David Ben-Gurion

Ein Zeitstrahl von 1949 bis 2015 setzt die historische Klammer für die Ausstellung. Sechs Ausstellungsmodule beleuchten die Themen Prolog, Kluft, Annäherung, Wegbereiter, Verbindungen und Schieflage. In diesen sechs Abschnitten werden die Geschichten von rund 160 Politikern, Kulturschaffenden, Medienvertretern, Sportlern, Wissenschaftlern und Unternehmern aus Deutschland und Israel erzählt – mittels Texten, Zitaten, Fotos und Briefen.

Die Ausstellung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft ist vom 16. Oktober bis 13. November 2015 im Paul-Löbe-Haus zu sehen. Sie kann gemäß den Zutrittsbedingungen des Deutschen Bundestages nach vorheriger Anmeldung montags von 9 bis 15 Uhr, dienstags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 13 Uhr besichtigt werden.

Interessierte können sich telefonisch unter der Nummer 030 22738883 oder per E-Mail unter info-ausstellung-plh@bundestag.de anmelden. Der Besuch der Ausstellung ist kostenfrei.

Im Anschluss geht die Wanderausstellung auf Tournee. Sie wird bis Ende 2016 in Augsburg, Dresden, Düsseldorf, Erfurt, Hamburg, Kassel, Leer, Nürnberg, Passau und Würzburg gezeigt. Am 29. Oktober 2015 startet die Tournee der hebräischen Ausgabe in Tel Aviv. Im Anschluss ist die Ausstellung in Beer Shewa, Haifa und Jerusalem zu sehen.

Quelle (Text/Foto): Israelische Botschaft


Dr. Konrad Adam über deutsch-französische Haushaltspolitik: „Roßtäuscher im Einsatz“

Pressemitteilung der AfD (Alternative für Deutschland):

Seriös ist an der Haushaltspolitik, über die Michel Sapin und Emmanuel Macron aus Frankreich mit ihren deutschen Amtskollegen Wolfgang Schäuble und Sigmar Gabriel verhandeln wollen, überhaupt nichts. untitled

Die Deutschen sollen Geld ausgeben, das sie nicht haben; im Gegenzug versprechen die Franzosen, etwas zu tun, was sie nicht wollen, nämlich zu sparen. Beide Seiten machen Zusagen unter dem stillschweigenden Vorbehalt, nicht ernst genommen zu werden.

AfD-Sprecher Dr. Konrad Adam nennt das ein Geschäft unter Rosstäuschern.

Die Partner versuchen, sich gegenseitig übers Ohr zu hauen. Einig sind sie sich nur noch in der Entschlossenheit, die vertraglich vereinbarten Maastricht-Kriterien, Voraussetzung für eine seriöse Haushaltspolitik, zu unterlaufen.

Während sich die Deutschen den Franzosen gegenüber als Lehrmeister in Sachen Haushaltssanierung aufspielen, sucht Frankreich seine lahmende Wirtschaft auf Kosten Deutschlands in Schwung zu bringen.

So steht es heute um die deutsch-französische Freundschaft, die vor Jahrzehnten von Konrad Adenauer und Charles de Gaulle so hoffnungsvoll begründet worden war.


Eine Hymne zum Tag der Deutschen Einheit: „Land der Liebe, Vaterland!“

Von Rudolf A. Schröder

1. Land des Glaubens, deutsches Land, / Land der Väter und der Erben, / Uns im Leben und im Sterben / Haus und Herberg, Trost und Pfand, / Sei den Toten zum Gedächtnis, / Den Lebend’gen zum Vermächtnis, / Freudig vor der Welt bekannt, / Land des Glaubens, deutsches Land!

2. Land der Hoffnung, Heimatland, / Ob die Wetter, ob die Wogen über dich hinweggezogen, / Ob die Feuer dich verbrannt, / Du hast Hände, die da bauen, / Du hast Herzen, die vertrauen, / Lieb und Treue halten stand, / Land der Hoffnung, Heimatland!

3. Land der Liebe, Vaterland, heil’ger Grund, / Auf den sich gründet, / Was in Lieb und Leid verbündet / Herz mit Herzen, Hand mit Hand. / Frei, wie wir dir angehören / Und uns dir zu eigen schwören, / Schling um uns dein Friedensband, / Land der Liebe, Vaterland!

Rudolf Alexander Schröder (* 26. Januar 1878 in Bremen, † 22. August 1962 in Bad Wiessee). Der Dichter erneuerte das evangelische Kirchenlied; er gehörte zur Bekennenden Kirche, die dem Nationalsozialismus widerstand.

Bundespräsident Theodor Heuss (FDP) hätte dieses Lied, das 1950 auf seine Anregung hin entstand, gerne als Nationalhymne unseres Landes eingeführt, konnte sich aber gegenüber Bundeskanzler Konrad Adenauer (CDU) nicht durchsetzen, der das herkömmliche Deutschlandlied bevorzugte, das bereits in der Weimarer Republik Nationalhymne war.

Schröders „Hymne an Deutschland“ wird auch als „Bremer Hymne“ bezeichnet.

Melodie siehe hier: http://www.musictory.de/musik/Landeshymne/Bremer+Hymne
oder hier: http://www.youtube.com/watch?v=UQqKjZm1JgU