Auch in Sachsen wird ein Gender-Lehrplan für die Sexualkunde an Schulen eingeführt

Mathias von Gersdorff

Kürzlich hat das sächsische Kultusministerium seinen textlastigen „Orientierungsrahmen für die Familien- und Sexualerziehung an sächsischen Schulen“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Federführend war CDU-Kultusministerin Brunhild gersdorffKurth. Der Freistaat wird gegenwärtig von einer CDU/SPD-Koalition regiert.

Die sächsischen Schulpolitiker haben die Richtlinien für die Sexualerziehung deutlich dem herrschenden Zeitgeist angepasst und die links-grüne Mode-Ideologie „Gender“ eingeführt. Sie gingen aber wesentlich geschickter als ihre hessischen Kollegen vor und mieden die autoritäre Sprache des hessischen Kultusministers Ralph Alexander Lorz (CDU).

Sicherlich wollte man heftige Auseinandersetzungen wie in Baden-Württemberg und in Hessen verhindern, aber gleichzeitig dem linken Zeitgeist huldigen.

In Hessen tobt seit dem Spätsommer ein heftiger Kampf um den neuen „Lehrplan zur Sexualerziehung“. Die Debatte entzündete sich vor allem an der mit ausgestrecktem Zeigefinder geforderten „Akzeptanz sexueller Vielfalt“.

Das treibt just die CDU-Basis zur Weißglut: Eltern, Katholiken, Konservative. Mit seinen Kampf für Gender und gegen Elternrechte ist Kultusminister Lorz dabei, die Popularität seiner Partei in Hessen zu ruinieren. Hier ist die CDU traditionell konservativ geprägt.

In Sachsen wählte man eine vorsichtigere Sprache und zeigt sich verständnisvoller gegenüber unterschiedlichen Wertvorstellungen. Gender wird in wohl kalkulierten Dosierungen verabreicht und durch eine fast schwülstige Sprache verbrämt. t_go.php

Wer aber den „Orientierungsrahmen“ sorgfältig liest, erkennt problemlos, dass die Gender-Ideologie nicht nur namentlich erwähnt, sondern in vollem Umfang enthalten ist.

BILD: „Demo für alle“ protestiert gegen Frühsexualisierung in den Schulen

So sollen sich Schüler/innen mit „Homosexualität und anderen Ausdrucksformen sexueller Vielfalt (vor allem Bi-, Inter- und Transsexualität)“ auseinandersetzen.

Ausdrücklich erwartet man von den Schülern eine Akzeptanz der „neuen Einstellungen zum Sexualleben“:

„Gesellschaftliche Einstellungen zum Sexualverhalten der Menschen (wie u. a. zur Homosexualität) haben sich in den letzten Jahren verändert. Familien- und Sexualerziehung sollte dazu beitragen, dass unterschiedliches selbstbestimmtes Sexualverhalten, das die Würde des Menschen wahrt, keine Bewertung erfährt und als Teil der individuellen Persönlichkeit akzeptiert wird.“

Die Sexualerziehung soll durchaus bei den Kindern zu einem Hinterfragen der Wertvorstellungen führen, die sie von den Eltern oder von der Kirche bzw. Religion erhalten haben: „Sexualerziehung soll helfen, eigene Wertvorstellungen zum sexuellen Verhalten, zu Partnerschaften, Ehe und Familie zu entwickeln und diesbezüglich selbstbestimmte Entscheidungen zu fällen.“

Demnach kann es gar nicht anders sein, dass die Schule als Konkurrenz zum Elternhaus wirkt. Wie diese Zielsetzung mit dem Indoktrinationsverbot zu vereinbaren ist, bleibt ein Geheimnis der sächsischen Schulpolitiker.  Foto von Elstrud Consoir

Die Vorstellung, es gäbe eine Vielfalt an sexuellen Orientierungen oder Identitäten, findet sich mehrmals im Text des Orientierungsplanes:

„Sexualerziehung soll zu Toleranz gegenüber unterschiedlichen sexuellen Orientierungen, Verhaltensweisen und Lebensstilen anhalten und motivieren, Diskriminierungen entgegenzuwirken“.

Oder es heißt: „Bei der Thematisierung von Geschlechtlichkeit (Sex und Gender, männlich/weiblich, Jungen/Mädchen, Männer/Frauen) ist zu beachten, dass es Kinder und Jugendliche in der Lerngruppe geben kann, die sich physisch oder psychisch nicht den traditionellen Kategorien von männlich und weiblich zuordnen lassen bzw. sich selbst nicht zuordnen können – unabhängig vom angeborenen eindeutigen oder uneindeutigen anatomischen Geschlecht.“

Das letzte Zitat ist besonders interessant, denn es enthält in konzentrierter Form die gesamte Gender-Ideologie.

Die Textpassage besagt, dass es Menschen gebe, die sich nicht in die „traditionellen Kategorien“ von Mann und Frau zuordnen lassen. Ferner gibt es Menschen, die sich selber diesen „traditionellen Kategorien“ nicht zuordnen können.

Das Wort „traditionelle Geschlechter-Kategorien“ impliziert die Vorstellung, diese „Kategorien“ seien nicht von der Natur aus gegeben, sondern kulturelle oder soziale Produkte. Nur dann ergibt die Bezeichnung „traditionell“ Sinn, um Mann und Frau als solche zu bezeichnen. Fasst man so die Entstehung der Geschlechter auf, befindet man sich schon tief in der Gender-Ideologie.

Quelle und Fortsetzung des Artikels hier: http://mathias-von-gersdorff.blogspot.de/2016/12/sachsens-orientierungsrahmen-fur-die.html


Vorwahlen in Frankreich belegen einen lebendigen Politikstil ohne PC-Scheuklappen

Von Peter Helmes

Damit hatte niemand gerechnet: François Fillon hatte bereits in der ersten Runde der Vorwahlen für den Spitzenkandidaten der konservativen Republikaner in Frankreich mit einem Vorsprung von rund 16 Prozent der Wählerstimmen den favorisierten Alain Juppé auf Platz zwei verwiesen – und Nicolas Sarkozy ins politische Abseits.  peter-helmes-227x300

Mehr als vier Millionen Franzosen gaben ihre Stimme ab – ein deutliches Signal gegenüber den 2,7 Millionen bei der entsprechenden Vorwahl der Sozialisten 2011. Das war wohl auch ein Zeichen für den Wunsch nach einem Wechsel im Präsidentenamt. Im zweiten Vorwahlgang am letzten Sonntag, den 27.11., obsiegte Fillon gegen den vermeintlichen Favoriten Juppé mit 66,5 Prozent – ein überaus deutliches Ergebnis.

Der „ewige Zweite“ war fünf Jahre lang Premierminister unter Präsident Sarkozy, der sein Verständnis von Präsidentsein einmal plastisch beschrieben hatte: Er, der Präsident, sei „le patron“, der Chef, der Premierminister dagegen nur „un collaborateur“, „ein Mitarbeiter“. Ist das die Blaupause für eine eventuelle Amtszeit Fillons?

Es wird Zeit, von den Franzosen zu lernen!

Die hohe Wahlbeteiligung spricht gegen das Gerede von der Politikmüdigkeit – jedenfalls in Frankreich. Das Instrument „Vorwahlen“ hat die Franzosen begeistert und frischen Wind ins Land getragen. Undenkbar in Deutschland, wo lieber Posten und Listen in Hinterzimmern verschachert werden – aktuell zu besichtigen bei der Vor-Kür des nächsten Bundespräsidenten! Es wird Zeit, von den Franzosen zu lernen!  0016

Es zeigte sich, daß sich die Demokratie in diesem französischen Vorwahlkampf von ihrer besten Seite geben konnte. Die Wahldebatten verliefen ohne Klamauk und Beleidigungen – anders als noch vor Jahren, als sich die konservativen Kandidaten im Streit um den Parteivorsitz gegenseitig mit Schmutz beworfen hatten. Sachargumente bestimmten diesmal die Debatte.

Schon fünf Monate vor der Präsidentschaftswahl hatten die Konservativen bis in Details ausgearbeitete Programme zum Umbau der Gesellschaft vorgelegt, die jetzt in aller Öffentlichkeit weiterdiskutiert werden können. Dieses Beispiel werden die berüchtigten Strippenzieher bei SPD und Union zur Kenntnis nehmen müssen – spätestens im Herbst nächsten Jahres.

Überschneidungen mit dem FN

Im „rechten“ Lager der Franzosen tut sich was. Für Frau Marine Le Pen wird es enger, als bisher vermutet werden konnte. Mit Fillon kommt ein echter Konservativer in die Politik zurück. Frankreichs bürgerliche Rechte hat sich an das Experiment der Vorwahlen herangewagt, Marine Le Pens Front National (FN) scheute diesen Schritt, die Sozialisten wollen ihn im Januar gehen. Nebenbei bemerkt: Bei beiden Wahlgängen kamen jeweils rund 15 Prozent der Fillon-Stimmen von Sympathisanten der Linken.

Die Politologin Claire Demesmay von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik hält Marine Le Pen sogar für „die große Verliererin“ der Vorwahl der französischen Konservativen. François Fillon sei eine echte Alternative, es gebe Überschneidungen mit dem Programm des Front National. „Es könnte sogar sein, daß er noch bessere Ergebnisse dank Front National-Wählern bekommt“, sagte Demesmay im DLF (28.11.16).

Fillon hat – ähnlich wie früher Le Pen – die Dörfer, die kleinen Städte besucht. Er ging genau dort hin, wo Marine Le Pen sich gerne als „Anwältin des vergessenen Frankreich“ verkauft. Fillons Erfolg auf diesem Terrain hat die FN-Chefin unruhig gemacht, was sich in der zurückliegenden Woche an den Reaktionen des Front National beobachten ließ.

Frankreichs Souveränität stärken

Letzte Umfragen in unserem Nachbarland besagen, er habe gute Chancen gegen Marine Le Pen in einer Stichwahl. Und auch sein politisches Programm kann mit dem FN konkurrieren: picture-45

Fillons Programm in der Wirtschaftspolitik z. B. enthält (für französische Verhältnisse) sehr liberale Forderungen, die wenig mit Staatsgläubigkeit und staatlicher Wirtschaftslenkung zu tun haben: Rentenalter, 39-Stunden-Arbeitswoche, deutliche Kürzungen im Beamtenapparat usw. heißen die Reizworte.

Fillon hat sich in gesellschaftspolitischen Fragen auf einen Wertekanon berufen, der im ländlichen, provinziellen Frankreich noch gilt. Er hat damit vielen Konservativen die Hoffnung auf eine vertraute politische Heimat zurückgegeben.

Kein Zweifel, Fillon wird „toute la France“ in wirtschaftsliberalem Geiste von Grund auf umkrempeln. Fillon beschreibt die französische Krankheit mit schonungsloser Diagnose – übrigens nicht erst, seitdem er Präsidentschaftskandidat der Konservativen ist. Und generell vertritt Fillon auch sehr konservative Werte bei gesellschaftlichen Fragen. Er verkörpert glaubwürdig das traditionelle, das katholische Frankreich.

Hinzu kommen seine klare Haltung zum Patriotismus, was den Franzosen nicht nur bei Le Pen gefällt  –  und seine Vorstellungen zur Außenpolitik, vor allem zu Russland (er möchte z.B. die Sanktionen gegen Russland aufheben).

Beim Thema Europa wird die europaselige Angela Merkel aufhorchen müssen: Fillon hatte und hat sehr klare Vorstellungen von einem Europa der Vaterländer, für ein Europa der Nationen, weil er Frankreich als souveränes Land erhalten möchte.

Ohne auf Einzelheiten, die sich bis zur Wahl noch ändern könnten, einzugehen, darf man jetzt schon viele Überschneidungen zwischen dem aktuellen Programm Fillons und dem Programm von Marine Le Pen feststellen. Kurz, Fillon zeigt, daß sich auch mit unbequemer Wahrheit und mit Klarheit Wahlen gewinnen lassen.

Überraschend auch das Verhalten der französischen Medien. Da herrschten Leben, Meinungsverschiedenheit und Nutzen für die Leser – ganz anders als die deutsche gleichgeschaltete Linkspresse. Mehr noch: Gerüchte und Fakten, die im Internet kursieren, wurden für die Bürger nach Möglichkeit identifiziert, man versuchte zu ermitteln, was wahr ist und was falsch. Das wünschte man sich auch für unser Land.

Unser Autor Peter Helmes ist politischer Publizist und er betreibt die liberal-konservative Webseite www.conservo.wordpress.com   


Meinungsfreiheit ade? – Zensur gegen islamkritische Seiten von David Berger

Von Felizitas Küble

Die homosexuelle Bewegung in Deutschland ist kein einheitlicher Block, wie es manchen Leuten auf den ersten Blick erscheinen mag. Es gibt zB. im schwulen Spektrum nicht etwa nur rot-grüne oder sonstige linksgestrickte Aktivisten, sondern auch bürgerlich-liberale bis konservative Zeitgenossen.  DavidBergerPM

Zu diesen liberal-konservativen Persönlichkeiten gehört der Philosoph und Publizist Dr. David Berger aus Berlin (siehe Foto)

Er befaßt sich skeptisch mit der Gender-Ideologie, wendet sich gegen linke Meinungszensur und Einseitigkeit in den Medien  –  und er äußert sich vor allem eindeutig islamkritisch. Daher wurde er sogar   –  wir hatten hier im CF darüber berichtet   –  als Chefredakteur des homosexuellen Magazins „Männer“ gefeuert; zudem erlebte er ständige verbale Attacken aus dem Lager der „Homo-Funktionäre“.

Die Krönung der gegen Berger gerichteten Unverschämtheiten geschah kurz nach dem Massaker von Orlando. Der Autor hatte sich die weltfremde Islamverharmlosung vieler Multikulti-Fans und sonstiger Zeitgeist-Naivlinge vorgeknöpft  und den „real existierenden Islam“ unter die Lupe genommen. Zugleich beschwerte er sich über die „Blindheit linksgrüner Homo-Aktivisten in Deutschland“. 

Kaum zu glauben, aber wahr: Facebook sperrte als Reaktion hierauf für 30 Tage sowohl Bergers persönliches Facebook-Profil wie auch die FB-Seite seines Gaystream-Online-Magazins. 

Ein eklatanter Verstoß gegen die Meinungsfreiheit, eine Zensurmethode, die durch nichts gerechtfertigt ist  – und wo bleibt der Protest jener Kreise, die sich sonst so gerne als Lordsiegelbewahrer von Toleranz, Pressefreiheit, Dialog und souveräner „Streitkultur“ verstehen?

Schweigen im Walde, genauer: im linken Blätterwalde.
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Auch die Homo-Szene und „queere“ Kreise hielten es nicht für nötig, sich mit Dr. Berger zu solidarisieren. Dies ist umso unverständlicher, weil das Eintreten für Meinungsfreiheit keineswegs bedeutet, ohne weiteres mit den Ansichten des Betreffenden übereinzustimmen. Toleranz bewährt sich doch gerade dann, wenn es um Andersdenkende geht  – bei Gleichgesinnten erübrigt sich diese Tugend.
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Aber nicht einmal zu dieser fairen Haltung, wie sie für Demokraten selbstverständlich sein sollte, konnte man sich in diesem Spektrum durchringen.
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Hingegen setzten sich Medien aus dem politisch konservativen Lager (zB. die „Junge Freiheit“), aus der evangelikalen Bewegung (Magazin PRO) und aus dem romtreuen Katholizismus (Tagespost) für die Meinungsfreiheit Bergers ein und kritisierten die skandalösen Sperrungen von Facebook.

Dr. Berger zieht aus diesen ernüchternden Erfahrungen eine klare Schlußfolgerung:

„So erfreulich diese Solidarisierungen auch im Hinblick auf eine Normalisierung des Verhältnisses zwischen überzeugten Christen und bürgerlichen Homosexuellen sind, so erschreckend ist die Tatsache, dass wir in Zeiten leben, wo politisch Konservative, konsequent katholische oder evangelische Christen die Meinungsfreiheit Homosexueller gegen eine inzwischen bereits halb staatlich (Maas-Kahane) organisierte Zensur verteidigen.“

Inzwischen hat Facebook auf Druck islamischer Gruppen auch arabisch-sprachige Freidenker- und Atheisten-Profile gelöscht  – auch darüber berichtet Dr. Berger: https://philosophia-perennis.com/2016/06/26/news-facebook-2/

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

Artikel der katholischen TAGESPOST von Dr. Stefan Meetschen: http://www.die-tagespost.de/feuilleton/Wen-Facebook-loescht-und-sperrt;art310,170345

Weitere Infos zur Zensur gegen Dr. Berger hier: http://www.david-berger.info/#!Wenn-Konservative-und-Katholiken-f%C3%BCr-die-Meinungsfreiheit-Homosexueller-k%C3%A4mpfen/c1vx5/576bf0fb0cf27c385a746fe2


„Konservativer Aufbruch“ in der CSU kritisiert FAZ-Polemik über „die Radikalen“

Beschwerdeschreiben von Dr. Thomas Jahn (Konservativer Aufbruch in der CSU) an die FAZ per E-Mail vom 4.2.2016:

Sehr geehrte Damen und Herren,
als ehemaliger Abonnent und Leser Ihrer Zeitung habe ich mich über den Artikel von Frau Bednarz („Die Radikalen“) sehr gewundert.
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Es kann vielleicht schon als Kunstform angesehen werden, auf fünf Internetseiten nur mit Etikettierungen und Pauschalierungen auszukommen, ohne sich auf Basis von Fakten oder echten Argumenten mit den angeblich „radikalen neuen Rechten“ auseinanderzusetzen.
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Bei einem Jungautoren-Wettbewerb des „Neuen Deutschland“ oder der „Jungen Welt“ hätte Frau Bednarz damit sicher den ersten Preis erhalten.
Von der FAZ hätte man sich allerdings gewünscht, dass einer Autorin nicht nur Raum für Textbausteine und vorgestanzte Kampfbegriffe aus dem Vokabular eines Jakob Augstein, Ralf Stegner oder Heiko Maas geboten wird, sondern dass man ihr Recherchearbeit und journalistische Qualität abverlangt.
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Dazu gehört, dass Zitate nicht sinnentstellt wiedergegeben werden und die angegriffenen Personen vorher Gelegenheit zu einer Stellungnahme erhalten. Da Frau Bednarz die von mir mitgegründeten Initiative des „Konservativen Aufbruchs“ in der CSU anspricht und die Stuttgarter Rede meines Sprecherkollegen David Bendels erwähnt, bei der ich zugegen war, darf ich folgendes festhalten:  zeitungen

Mit dem Artikel von Frau Bednarz soll der Eindruck erweckt werden, sie hätte mit CSU-Abgeordneten über den Konservativen Aufbruch gesprochen. Da sie keine Namen und Zusammenhänge nennt, darf dies stark bezweifelt werden.

Ebenso wie viele bürgerliche Basisgruppen, die in den letzten Jahren in den christlichen Kirchen, Parteien, Verbänden oder als Bürgerinitiativen entstanden sind, haben sich auch in den Unionsparteien solche Basisgruppen etabliert, die einfach ihr Recht auf freie Meinungsäußerung und Interessenartikulation in Anspruch nehmen.
Warum wir uns deshalb von Frau Bednarz als Wichtigtuer und Gaukler diffamieren lassen müssen, erscheint kaum nachvollziehbar.
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Ich würde mich daher sehr freuen, wenn Ihre Zeitung so fair wäre, einen Gastbeitrag der von Frau Bednarz attackierten angeblich „Radikalen“, also der Betroffenen selbst abdrucken würde, um sich anschließend fundiert und auf dem einmal vor vielen Jahren von der FAZ gepflegten, intellektuellen Niveau mit folgenden Fragen auseinanderzusetzen:
–    Warum ergreift der hohe deutsche Kirchenklerus seit geraumer Zeit einseitig Partei für bestimmte politische Parteien?  – Beispiel: Warum wird die Beleuchtung des Erfurter Doms nur aus Protest gegen eine kleine Oppositionspartei ausgeschaltet aber nicht, wenn 24 Jahre nach der friedlichen Revolution ein vorbestrafter Politiker der SED-Fortsetzungspartei zum Ministerpräsidenten Thüringens bestimmt wird? alle_parlamente_01_59949a9a6f
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–    Warum werden die gewaltfreien Demonstrationen von Pegida als Angriff auf Menschenwürde und Demokratie skandalisiert, während der in Leipzig, Berlin und anderen Städten beinahe wöchentlich stattfindende Straßenterror tausender gewaltbereiter Linksextremisten mit Dutzenden von verletzten Polizisten und Sachschäden in Millionenhöhe kaum eine Zeile Wert ist?

–    Warum werfen Journalisten wie Frau Bednarz normalen Bürgern in Ausübung ihrer verfassungsmäßigen Rechte vor, sie würden sich mit ihrer (von Frau Bednarz unerwünschten) Meinung „auf Abwege“ begeben, während Regierungspolitiker die die Grund- und Freiheitsrechte massiv einschränken wollen, wie Justizminister Maas oder Bundeskanzlerin Merkel zu „Opfern“ der bösen „neuen Rechten“ hochstilisiert werden.

–    Warum fordert Frau Bednarz von kritischen CDU-Mitgliedern „Loyalität“ gegenüber der eigenen Parteiführung ein? Ist Linientreue etwa eine neue freiheitlich-demokratische Tugend?

–    Warum diffamiert Frau Bednarz Dissidenten wie Herrn Sarrazin als „weinerlich“, anstatt sich mit den Hintergründen seiner skandalösen Entfernung aus dem Bundesbankvorstand und den offensichtlich sehr engen Grenzen der Meinungsfreiheit in Deutschland zu befassen?

–    Warum „hetzen“ rechtschaffende und steuerzahlende Bürger gegen „Flüchtlinge“, wenn sie auf die massiven Rechts- und Verfassungsbrüche der Regierung Merkel hinweisen?

–    Warum hat Frau Bednarz mit keiner Silbe die Anliegen und Ziele vieler regierungskritischer Bürger im Zusammenhang mit der „Demo für alle“ in Stuttgart erwähnt? Warum verschweigt Frau Bednarz Anlass und Hintergründe dieses Protests, allen voran die Pläne der grün-roten Landesregierung in Baden-Württemberg zur Frühsexualisierung von Kindern?    

Falls Sie Interesse an der Beantwortung dieser Fragen haben, würde ich mich freuen, wenn Sie mir die Gelegenheit für einen Gastbeitrag bieten könnten. Ich stehe dafür jederzeit gerne zur Verfügung.  

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Thomas Jahn, Stellv. Sprecher der Initiative
Konservativer Aufbruch, CSU-Basisbewegung für Werte und Freiheit

Quelle: http://konservativer-aufbruch.de/die-frankfurter-allgemeine-sonntagszeitung-fas-verffentlichte-am-vergangenen-sonntag-31-01-2016-einen-infamen-und-diffamierenden-gastkommentar-einer-journalistin-nam/
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Ergänzender Artikel: https://charismatismus.wordpress.com/2016/02/03/faz-polemik-von-liane-bednarz-bietet-zerrbild-von-konservativen-und-rechtspopulisten/

FAZ-Polemik von Liane Bednarz bietet Zerrbild von Konservativen und „Rechtspopulisten“

Von Dennis Riehle

Hätte sich hinter dem Autor ein Mann verborgen, wäre ich davon ausgegangen, dass er in diesem Artikel seinen Testosteronspiegel abbauen wollte: Riehle, Dennis_5

Selten habe ich einen derartigen Rundumschlag voller Anschuldigungen, Pauschalisierungen und Panikmache gelesen   –  der Beitrag „Konservative Christen – Die Radikalen“ der Juristin Liane Bednarz vom 1. Februar 2016 in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/putin-orban-und-afd-rechte-christen-finden-politische-heimat-14043650.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2) hat es nicht nur in sich.

Er ist Ausdruck tiefgehenden Populismus‘  –  also dessen, was die selbsternannte Kennerin der Szene um AfD und die „Neue Rechte“ auch in einem weiteren Interview mit „t-online“ (http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/id_76857796/afd-breitet-sich-aus-haben-laengst-problem-mit-radikalen-christen-.html) eigentlich so umfassend leidenschaftlich zu kritisieren versuchte.

Mit Wertungen spart Bednarz nicht, im Gegenteil. Dabei ist sie in der Auswahl ihrer Attribute allerdings nicht sonderlich einfallsreich. Alles, was im Zweifel nicht in ihr Weltbild zu passen scheint, ist im Bedarfsfalle populistisch, radikal oder extrem.

Die Autorin pflegt selber ein Feindbild

Und dabei täuscht der Titel im FAZ-Beitrag darüber hinweg, dass ein Feindbild, welches Bednarz ihren auserwählten Gegnern anzulasten vermag, auch bei ihr existiert – allerdings ein anderes, als man es erwarten könnte: Denn nicht allein die „konservativen Christen“ sind es, die sich die Juristin vorknöpft. Auch die „säkularen und atheistischen Rechtspopulisten“ müssen herhalten – denn sie unterscheiden sich ja nicht zu den religiösen, wie Bednarz attestiert.

Wie eine Aufreihung liest sich auch die Liste der Persönlichkeiten, die die 1974 geborene Autorin im Sammelbecken verortet, das AfD und „Pegida“ die nötige Nahrung und geistliche Grundlage liefert: Facebook-Zitat-Stein

Anerkannte Journalisten finden sich in Bednarz‘ Repertoire der geistigen Brandstifter  –  ebenso wie eine Vielzahl an Medien, die die offenbare „Parallelwelt“ widerzuspiegeln scheinen, in der Evangelikale und Katholiken gleichermaßen leben. Von Kissler über Matussek bis Hahne, Kuby und Kelle – von „Idea“ zu „Medrum“ und „Junge Freiheit“.

Frau Bednarz versucht krampfhaft, Netzwerke offenzulegen, deren Skandalisierung mir bislang unverständlich geblieben ist. Denn dass weltanschauliche und religiöse Gruppierungen schon seit jeher mit der Politik in Verbindung stehen, ist nichts Neues. Lobbyismus nennt man das – und den gibt es auch in Wirtschaft, Kultur oder Wissenschaft. Man mag ihn für ein demokratisches System als störend brandmarken, dann aber bitte auch fair!

Denn Einflüsse gibt es überall und an allen Orten, zunächst ist das nichts Verwerfliches. Dass politische Strömungen auch Religionen und Weltanschauungen eine Stimme geben, ist dabei ebenso unaufgeregt zu respektieren wie die Tatsache, dass Bednarz mit ihren Ausführungen leider genau die Vorwürfe bestätigt, welche die „Kreise“ der Extremen und Radikalen offenbar zurecht erheben:

Auch Kritik an der Kanzlerin wird diffamiert

Meinungsfreiheit unerwünscht, so unterstellt sie den katholischen und evangelikalen Christen eine entsprechende Haltung, die Bednarz aber eigens vorzuleben anstrebt, wenn es um die Redefreiheit für die von ihr als Autoritäre eingestuften Islam-, Homosexuellen- und Feminismus-Feinde geht.

Da mäkelt sie an legitimer Kritik an der Bundeskanzlerin, hält wohl Gegenreden zum CDU-Innenpolitiker Bosbach für unzulässig und zeigt sich irritiert darüber, dass sich nicht alle in Deutschland der Abwertung von „Pegida“ anschließen möchten.

Doch wie steht es nun um diese armen Seelen, die Christen, die nach Ansicht von Bednarz auf „Abwege“ gelangten? Sie wisse es auch nicht, erkenne aber, dass AfD und Parteien in andere europäischen Ländern mithilfe dieses Rückhalts der radikalisierten Gläubigen wohl in die Parlamente einziehen dürften. Auch das wäre ein demokratischer Vorgang, Frau Bednarz – und vielleicht liegt es auch an Ihnen, dass dieser Aufwind zustande kam.

Denn wer in einem seitenlangen Artikel nicht mehr schafft, als für einen freiheitlichen Rechtsstaat gültige Selbstverständlichkeiten aufzuzeigen und sich damit abmüht, Aufmerksamkeit zu erhaschen und Lob der „Gutmenschen“ einzufahren, der wird es auch schwer haben, seine Thesen über eine „konzertierte“ Gegenbewegung innerhalb der deutschen Gesellschaft mit Belegen zu unterfüttern.

Nicht jeder laute Aufschrei ist es wert, auch gehört zu werden – weder beim“ ultrakonservativen Milieu“, aber eben auch nicht bei angeblichen „AfD“-Expert*innen…

Dennis Riehle, Martin-Schleyer-Str. 27 in 78465 Konstanz

Webpräsenzen: www.Dennis-Riehle.de
www.dennis-riehle-blog.de
 

 


Unseriöser FAS-Artikel verunglimpft Christen, Lebensrechtler und Konservative als „radikal“

Mathias von Gersdorff0653a-bildungsplan-demo-1-2-1448b12b252812529

In Deutschland ist man es inzwischen gewohnt, dass mit Etikettierungen nicht gerade zimperlich umgegangen wird. Ziemlich schnell ist dann jemand angeblich „radikal“ oder „fundamentalistisch“.

Äußert man nur leichte Bedenken gegen die Gender-Ideologie, dann erhält man das Etikett „homophob“. Wenn man zu sehr auf das katholische Lehramt Wert legt, ist man „fundamentalistisch“ etc. Deutschland ist, wie man weiß, das Land der Totschlagbegriffe.

Doch was sich die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ am 31. Januar 2016 (Titel „Die Radikalen“, Seite 9) geleistet hat, übertrifft das, was man bislang von der bürgerlichen Presse gewohnt war: Alles, was sich nicht dezidiert als „links“ geoutet hat, steht im Verdacht, hinter Björn Höcke zu stehen, zu Pegida zu gehören etc.  –  jedenfalls gemäß FAS-Artikel.

Laut jenem FAS-Beitrag wurde von dieser Radikalisierung selbst die angesehene Hilfsorganisationen „Kirche in Not“ (ein internationales Werk päpstlichen Rechtes) erfasst. Ihre unverzeihliche Sünde: Sie organisierte beim letzten Kongress „Treffpunkt Weltkirche“ eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Gegen den Strom von Meinungsdiktatur und Political Correctness“. zeitungen

In dem erwähnten Artikel steht nicht, ob und dann was genau dort angeblich Schlimmes bei der Veranstaltung geredet wurde. Das scheint aber egal zu sein: Schon darüber nachzudenken, ob es in der deutschen Medienlandschaft ideologische Scheuklappen gibt, reicht aus, um zu den Radikalen zu gehören.

Sein Fehler: „Er hat laut nachgedacht…“

Unwillkürlich kommt einem das Pop-Lied „Nix Neues in Poona“ von Lusthansa in den Sinn. Eine Passage heißt dort: „Und einen haben sie umgebracht. Sein Fehler: Er hat laut nachgedacht.“

Der Artikel in der FAS ist im wesentlichen eine lange Liste von Personen, die genau dies tun: laut nachdenken. Somit ist automatisch klar: Für sie ist die „AfD der Stern am Himmel“.logo-afd-small

Dazu gehören selbst Personen wie der Journalist Klaus Kelle, der besonders vor der letzten Bundestagswahl geradezu dadurch auffiel, laufend kritisch gegen die AfD zu kommentieren  –  oder Gabriele Kuby, die nie die Nähe zu einer Partei gesucht hat.

Zudem werden „radikale Abtreibungsgegner“ als Gegner des „Genderwahns“ oder der „Homo-Lobby“ genannt: Sie alle seien heilfroh über die Entstehung der AfD und hätten Putin zu ihrem Helden gemacht  –  eine lächerliche Unterstellung.

Besonders schlimm sind Menschen  –  so der FAS-Artikel  – , die gegenwärtig laut nachdenken, ob das Grundgesetz noch Geltung habe. Meint der Text etwa Professor Dr. Dr. Udo di Fabio, die CSU oder jene Gruppe von Rechtsanwälten, die eine Verfassungsklage gegen die gegenwärtige Flüchtlingspolitik der Bundesregierung verfasst haben? Nein, als Kronzeuge dieser Rebellen wird der Blogger Peter Winnemöller genannt, der mal § 20 a GG zitiert hat  – wie schlimm!

Der FAS-Artikel ist letztlich eine einzige „Kaskade des Verdachts“: Publikation X ist populistisch, Autor Y, der dort mal geschrieben hat, ist es also auch. Person Z, die mit Autor X befreundet ist, ist es dann ebenso. Inhalte spielen keine Rolle, es geht lediglich um die „Vernetzung“  – und schon der harmlose Kontakt „kontaminiert“.

All das läuft nach dem Prinzip: „Wer Freund meines Feindes ist, ist mein Feind.“

Diese Art bzw. Abart des Journalismus kennt man aus dem linksradikalen Lager. Hetzportale wie etwa „Linksunten.Indymedia“ gehen in dieser Weise vor; sie interessiert auch nicht die Wahrheit. Sie wollen anprangern, verhetzen, fertigmachen. Unfassbar, dass sich die renommierte „Frankfurter Allgemeine“ für so etwas hergibt.

Die FAZ-Redaktion hat zudem am 1. Februar 2016 den hier besprochenen Artikel online gestellt und per Twitter (siehe unten) mit folgender Erläuterung verbreitet: „Rechte Christen finden in der #AfD neue politische Heimat. Sie alle eint der Hass auf #Flüchtlinge“
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/putin-orban-und-afd-rechte-christen-finden-politische-heimat-14043650.html

Alle im Artikel genannten Personen oder Organisationen auf diese Art und Weise zu beschreiben (Hass auf Flüchtlinge etc.), ist völlig maßlos, ungerecht und geschmacklos.

Unser Autor Mathias von Gersdorff leitet die Aktion „Kinder in Gefahr“ in Frankfurt und das Webmagazin „Kultur und Medien online“


Britischer Regierungschef Cameron tagte bei der CSU in Wildbad Kreuth

Die britischen Konservativen – auch Torys genannt  – sind seit langem als EU-kritisch bekannt. Auch in der CSU hält sich die Euro(pa)-Begeisterung in gewissen Grenzen.40323-90x80

Also paßt es nicht schlecht, daß der Ministerpräsident des „Vereinigten Königreichs“, David Cameron, sich bei der christsozialen Klausurtagung in Wildbad Kreuth einfand – um danach (auch durchaus „passend“) weiter nach Ungarn zum ebenfalls konservativen Regierungschef Viktor Orban zu reisen, der voriges Jahr bei der CSU ebenfalls als Redner eingeladen war (aber nicht in Wildbad Kreuth, sondern im Kloster Banz).

Daß Tory-Chef Cameron jetzt bei der CSU ein Stelldichein gab  – und nicht unlängst auf dem CDU-Parteitag  – verwundert kaum. Sowohl in der Asyl-Causa wie in europapolitischen Fragen stehen die britischen Konservativen der bayerischen Schwesterpartei näher als der nach links gerückten Merkel-CDU.

Im Vergleich mit den Torys erscheinen manche CSU-Forderungen geradezu handzahm. So verlangt Cameron z.B. bei Einwanderern eine Einschränkung staatlicher Sozialleistungen in den ersten vier Jahren, die CSU hingegen beschränkt sich hierbei auf das erste Jahr.

Jedenfalls sucht der britische Regierungsschef den Schulterschluß mit dem Freistaat Bayern, mit der dort regierenden CSU. Vor allem europapolitisch kann man sich die Bälle zuspielen. Dies gilt erst recht angesichts des in diesem Jahr bevorstehenden Referendums in England, bei dem die Bürger über den weiteren Verbleib in der EU oder einen Austritt („Brexit“) abstimmen können.

Dabei gehört Großbritannien bislang zwar (noch) zur EU, aber nicht zur Euro-Zone und auch nicht zum Schengen-Abkommen. Vor dieser Volksabstimmung verhandelt die Tory-Regierung mit der EU um möglichst flexible Regelungen bzw. weniger EU-Zentralismus. Je mehr Zugeständnisse zugunsten englischer Wünsche Cameron hierbei erreicht, umso eher werden die Wähler bereit sein, in der EU zu verbleiben.