Frauentag am 8. März: Film zu Golda Meir

Anlässlich des Internationalen Frauentags am Montag, den 8. März, lädt das israelische Generalkonsulat in München zu einer Vorführung des Films „Golda“ ein:

Kurz vor ihrem Tod wurde Golda Meir für das israelische Fernsehen interviewt. Nachdem das Interview beendet war, liefen die Kameras weiter und zeichneten ein intimes Gespräch mit der ersten und bisher einzigen Frau an der Spitze Israels auf.

Sie war von 1956 bis 1965 Außenministerin und von 1969 bis 1974 Ministerpräsidentin Israels.

Neben Zeugenaussagen von Unterstützern und Gegnern und seltenem Archivmaterial, spricht Meir, in diesem nie zuvor gesehenen Material, frei über ihre Amtszeit als Premierministerin – fünf turbulente Jahre, die ihr ihren Platz in der Geschichte des Nahen Ostens sicherten, wenn auch zu einem hohen persönlichen Preis.
Julie Grimmeisen gibt außerdem eine Einführung in den Film und die Thematik.

Montag, 8. März 2021, 19 Uhr (virtuelle Einführung und Gespräch), anschließend Filmvorführung

Anmeldung bis 7. März 2021 an das Israelische Konsulat in München erforderlich unter: consul-sec@munich.mfa.gov.il

Bei Zusage werden Ihnen die Zugangsdaten zur Zoom-Veranstaltung zugesendet. Der Film läuft im Anschluss an die Einführung.

Quelle: http://newsletter.israel.de/i/JOKgTO7xEwE4YfEwNfE2-H9yL5-Wyxpk2K8pviffWlbJsw3UJeqcVg


Deutsche Polizei hilft IGFM gegen Anfeindungen aus dem iranischen Konsulat

Aggression und Anfeindungen schlugen am heutigen Mittwoch den Frankfurter Aktiven der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) vor dem iranischen Generalkonsulat in der Raimundstraße entgegen.
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Die Menschenrechtsorganisation will auf die drohende Hinrichtung eines hochrangigen islamischen Geistlichen hinweisen und zeigte dabei auch eine Karikatur des iranischen „Führers“ Ajatollah Ali Khamenei. 

Das Konsulat sah in dem Protest eine „Beleidigung“ des iranischen Staatsoberhauptes und versuchte, die Menschenrechtler zum Abbruch der Aktion zu zwingen.

Die Polizei musste zum Schutz der IGFM Kräfte von der Frankfurter Buchmesse abziehen. Durch das besonnene Eingreifen der Beamten konnte die Mahnwache schließlich weitergeführt werden.

Das Konsulat drohte mit Strafverfahren wegen Beleidigung. IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin erklärte:

„Irans ‚Führer’ Khamenei ist der eigentliche Machthaber eines Regimes, dass Andersdenkende systematisch einschüchtert, foltert un033_30d sie durch Hinrichtung zum Schweigen bringt. Er bräuchte Kritik nicht zu fürchten, wenn er diese Verbrechen beenden würde.“

Die IGFM will den Protest fortsetzen und berief sich auf die Meinungs- und die künstlerische Freiheit.

Der Anlass der Protestaktion ist die bevorstehende Hinrichtung des im Iran sehr bekannten islamischen Geistlichen Ajatollah Borudscherdi. Er kämpft seit Jahren friedlich für die Trennung von Staat und Religion und gegen die radikal-islamische Herrschaft.

Für seine Kritik an der Islamischen Republik ist Borudscherdi seit Jahren in Haft und vielfach gefoltert worden. Ein Sondergericht für Geistliche verurteilte ihn 2007 zum Tod, der in Kürze vollstreckt werden soll.

Zur Lage der Menschenrechte im Iran: www.igfm.de/iran