Der Chefredakteur des CICERO plädiert für eine bundesweite CSU

Mit „leeren Drohungen“ aus Bayern ist es nicht getan

Unter dem Titel „Die CSU sollte bundesweit antreten“ befürwortet Christoph Schwennicke, der Chefredakteur des Kulturmagazins CICERO, in einem am heutigen 4. Januar online dort veröffentlichten Artikel ausdrücklich eine deutschlandweite Ausdehnung der CSU. AfD_Plakat_A0_Deutschland_RZ_500

Der Autor erwähnt zunächst die anhaltenden Kontroversen zwischen den Schwesterparteien CDU und CSU in der Flüchtlingspolitik  –  und moniert die „leeren Drohungen“, die immer wieder aus Bayern an die Adresse der Kanzlerin kommen.

Um als „ernstzunehmende Partei“ wahrgenommen zu werden, genüge aber verbale „Kraftmeierei“ alleine nicht, stellt der Chefredakteur fest  –  und weist darauf hin, daß die CSU immerhin selbst mit Ministern in der von ihr bisweilen scharf kritisierten Bundesregierung sitzt. Ironisch schreibt der Verfasser dazu:Außer mit einer öffentlichen Selbstverbrennung hat Seehofer eigentlich schon mit allem gedroht.“

Vor der bevorstehenden CSU-Klausur in Wildbath Kreuth „brüllt es“, so der Autor, „wieder besonders vernehmlich aus Bayern“:
„Jetzt fordern die bayerischen Brüder von ihrer mecklenburgischen Schwester, dass nur noch Flüchtlinge mit gültigen Papieren nach Deutschland einreisen dürfen. Dass dem Recht also wieder zu seinem Recht verholfen wird.“ image
 .
Die diversen Einwände und Hinweise der CSU in der Migranten-Causa seien „entscheidend“, erklärt Christoph Schwennicke  – und fügt hinzu, es sei jetzt aber „genug gebrüllt, bayerischer Löwe“:
 .
„Gib entweder auf. Oder mach ernst. Und ernst machen heißt im Geiste von Kreuth: Entweder die Koalition zu verlassen, weil man diese Politik nicht mehr mittragen kann (notabene: nicht damit drohen, sondern machen!). Und/oder das Dasein als regionale Kraft mit folkloristischem Kolorit aufgeben und sich bundesweit als Alternative zur CDU anbieten.“
 .
Der Autor schreibt mit Recht, es gäbe „eine große Zahl von frustrierten CDU-Wählern, die keine politische Heimat mehr haben und diese auch bei der AfD nicht finden wollen. Will sagen: Die CSU hat möglicherweise bundesweit mehr zu holen als die CDU, wenn sie im Gegenzug politisch in Bayern einmarschiert.“
 .
HINWEIS: Im CHRISTLICHEN FORUM werben wir seit Monaten für die bundesweite CSU: https://charismatismus.wordpress.com/category/bundesweite-csu-kreuther-geist/