Medienexperte: Journalisten sind oft links

Der Leipziger Kommunikationswissenschaftler Christian Hoffmann hat dem deutschen Journalismus eine linke Schlagseite attestiert. „Eine deutliche Mehrzahl der Journalisten ist links der Mitte positioniert“, sagte Hofmann der Neuen Zürcher Zeitung. Eine von ihm verantwortete Analyse habe ergeben, daß das Journalistenherz in Deutschland mehrheitlich links schlage..

Laut Hoffmann gibt es mehrere Erklärungen dafür, warum Journalisten politisch eher links eingestellt sind:

„Ein zentraler Faktor ist sicher die Akademisierung des Berufsfelds. Akademiker stehen mehrheitlich links der gesellschaftlichen Mitte. Ein weiterer Faktor ist die ökonomische Krise des Journalismus. Für Konservative und Liberale sind materielle Motive bei der Berufswahl wichtiger als für Linke.“

Hoffmann äußerte zudem Verständnis für die Kritik von Liberalen und Konservativen am öffentlich-rechtlichen Rundfunk:

„Ein von allen gemeinsam finanziertes Medienangebot sollte die ganze Breite politischer Ansichten repräsentieren. Und wenn man sich eine Befragung wie die der ARD-Volontäre anschaut, dann stehen die Anstalten vor einer doppelten Herausforderung: Es gibt es den Anspruch des Publikums auf eine ausgewogene Berichterstattung, und es gibt Journalisten, die selbst noch einmal links der ohnehin eher linken journalistischen Mitte stehen.“

Quelle und vollständige Nachricht hier: https://jungefreiheit.de/kultur/medien/2021/linke-journalisten/


USA: Erzbischof Naumann kritisiert Biden

Der neue USPräsident Joe Biden müsse „aufhören, sich als frommer Katholik zu definieren“, da er sich für die Abtreibungsfreiheit einsetzt, erklärte der Erzbischof von Kansas, Joseph Naumann, am 13. Februar in einem Interview mit CWR.

Er fügte hinzu, die US-Bischöfe müßten den Präsidenten „korrigieren“, weil er „gegen das göttliche Gesetz handelt“: „Es wäre ein ehrlicherer Ansatz von ihm, zu sagen, dass er in dieser wichtigen Frage nicht mit seiner Kirche übereinstimmt.“

Der Oberhirte fuhr fort: „Wenn Biden sagt, er sei ein gläubiger Katholik, haben wir Bischöfe die Verantwortung, ihn zu korrigieren.“

Erzbischof Naumann erinnert an Bidens Pro-Abtreibungs-Dekrete: „Was er jetzt tut, besteht darin, gleichsam die Rolle der Bischöfe an sich zu reißen und dadurch die Menschen zu verwirren. Er erklärt, dass er katholisch sei und er wird zugleich die Menschen zwingen, Abtreibungen durch ihre Steuergelder zu unterstützen.“

Außerdem trage der Präsident die Verantwortung dafür, „nicht zur heiligen Kommunion zu gehen“.

Quelle für die Zitate (englischsprachig): https://www.lifesitenews.com/news/bishops-need-to-correct-pro-abortion-biden-for-acting-contrary-to-catholic-faith-abp-naumann

HIER eine vorherige Erklärung von Erzbischof Naumann: https://charismatismus.wordpress.com/2021/01/24/us-bischofskonferenz-protestiert-gegen-bidens-proklamation-furs-recht-auf-abtreibung/


CDU-Politiker tritt nach Merkelkritik zurück

Ein CDU-Kommunalpolitiker und ehemaliger Parlamentarier aus Sachsen-Anhalt ist nach seinen ablehnenden Kommentaren über Kanzlerin Merkel und über den Virologen Christian Drosten zurückgetreten: Michael Hoffmann, der bisherige Vorsitzende des Magdeburger Stadtrats.

Demnach soll er auf Facebook mit Blick auf die frühere SED-Regierung „Freiheit statt Merkel“ gefordert und ein Video von „Russia Today“ über den von der Kanzlerin als ständiger Ratgeber hochgeschätzten Dr. Drosten geteilt haben.

Dazu schrieb er Medienangaben zufolge: „Dem Typen glaube ich kein einziges Wort mehr. Zudem ist der vom Zentralkomitee Merkel gesteuert.“

Hoffmann ist gelernter Betriebswirt, katholischer Familienvater (vier Kinder) und wurde im Jahre 2002 Mitglied der CDU.

Vorher gehörte er der SPD an und wurde mehrfach per Direktmandat in den Landtag von Sachsen-Anhalt gewählt – und zwar von 1994 bis 2002.

Der Lebenslauf des Politikers hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Hoffmann_(Politiker)


Kirchenvertreter gegen Bidens Genderkurs

Wie gestern hier im CF berichtet, treiben der neue Präsident Biden und seine erzfeministische Vizepräsidentin Harris die Gender-Agenda in den USA energisch voran, teils durch Ernennungen (vgl. Transperson Levine als künftige Staatssekretärin), teils durch entsprechende Gesetze und Verordnungen: https://charismatismus.wordpress.com/2021/01/25/usa-biden-startet-mit-transgender-agenda/

Nach seinen Aktionen und Proklamationen zugunsten der Abtreibung ist dies ein weiterer Themenbereich, der den Protest der katholischen Bischöfe herausfordert, die jetzt kritisieren, Biden verletze die Rechte jener, die noch an die Unterschiede zwischen den Geschlechtern glauben „oder die Institution einer lebenslangen Ehe zwischen einem Mann und einer Frau aufrechterhalten“.

Zudem wirke der Erlass „zur Verhütung und Bekämpfung von Diskriminierung aufgrund der Geschlechtsidentität oder der sexuellen Orientierung“ womöglich negativ auf die Religionsfreiheit, heißt es in einer am Samstag von der US-Bischofskonferenz veröffentlichten Stellungnahme.

Ebenso wie die katholischen Oberhirten fürchteten auch Vertreter anderer Kirchen, vor allem evangelikale (theologisch konservative protestantische) Konfessionen, für sie als Arbeitgeber werde es künftig schwerer, nach ihren christlichen Überzeugungen zu verfahren.

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Linkspartei hadert mit Sahra Wagenknecht

Wie die dts-Nachrichtenagentur berichtet, gibt es aus der Links-Fraktion im Deutschen Bundestag scharfe Kritik an Sahra Wagenknecht. Die in der Linkspartei aktive Politikerin betreibe „die gefährliche Masche von Ressentiment und Panikmache“, sagte der klimapolitische Sprecher der Linksfraktion, Lorenz Gösta Beutin.

Eine merkwürdige Logik, denn gerade die Querdenkerin und ehemalige Fraktionschefin Wagenbach wendet sich gegen eine weitverbreitete, von Medien und Politik geschürte Angstkampagne und Hysterie in puncto Coronapolitik (sie hält die Stillegung für weitgehend wirkungslos) und ebenso beim Klima-Thema.

Kürzlich kritisiert sie die Auswahl der medizinischen Experten, die Bund und Länder vor den jüngsten Beschlüssen in der Corona-Krise beraten haben, als zu einseitig.

„Die Experten waren handverlesen von der Kanzlerin. Damit war von vornherein klar, dass sie die Regierungslinie unterstützen und einen härteren Lockdown fordern“, sagte Frau Wagenknecht in einem Podcasts des „Kölner Stadt-Anzeiger“. Sie fügte hinzu:

„Wenn ich nur bestimmte Wissenschaftler einlade, bekomme ich natürlich die Expertise, die ich haben will. Warum bezieht die Politik nicht stärker unterschiedliche Experten ein?“


FDP: Merkels Coronapolitik ist einseitig

FDP-Generalsekretär Volker Wissing wirft Bundeskanzlerin Merkel vor, sich in der Coronakrise zu einseitig beraten zu lassen. „Der Expertenkreis ist von der Bundeskanzlerin selbst ausgewählt. Es gibt neben diesen Experten aber auch andere, die eine fachliche Expertise haben und ihre Meinung äußern“, sagte Wissing der „Bild“-Zeitung.

Es gebe dazu „keineswegs eine wissenschaftliche Einheit“. Die Regierung würde einen Strategiewechsel vornehmen, ohne diesen ausreichend zu begründen, kritisierte der liberale Politiker: „Die Maßnahmen haben nicht zum gewünschten Effekt geführt.“

Quelle: https://www.extremnews.com/nachrichten/politik/f4da1801c746d84


Bayern: Katholische Bischöfe beklagen Ausgangsperre an Heilig-Abend ab 21 Uhr

Stellungnahme vom 15.12.2020 im vollen Wortlaut:

Die katholischen (Erz-)Bischöfe von München und Freising, Bamberg, Augsburg, Eichstätt, Passau, Regensburg und Würzburg haben sich am Dienstag, 15. Dezember, in einer Telefonkonferenz über die Folgen der angekündigten Ausgangssperre in Bayern von

21 bis 5 Uhr auch für die Christmetten an Heiligabend intensiv ausgetauscht.

Gemeinsam erklären der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, der Erzbischof von Bamberg, Ludwig Schick, der Augsburger Bischof Bertram Meier, der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke OSB, der Passauer Bischof Stefan Oster SDB, der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer und der Würzburger Bischof Franz Jung:

Die Christmette ist ursprünglich eine Mitternachtsmesse und gehört gerade in Bayern zu den wichtigsten Gottesdiensten des Jahres. In den meisten Pfarreien beginnt sie am späten Abend um 22.00 Uhr oder 22.30 Uhr.

In Anbetracht der Entwicklungen haben in allen Diözesen die Pfarrer und die mitverantwortlichen Haupt- und Ehrenamtlichen in den Pfarreien Konzepte entwickelt, die im Rahmen des beschränkten Platzangebotes vielen Gläubigen ermöglichen, eine weihnachtliche Liturgie an Heilig Abend mitzufeiern.

Da die Vorbereitungen der Haupt- und Ehrenamtlichen weitgehend abgeschlossen, strenge Hygienekonzepte entwickelt, persönliche Platzkarten (ggf. auch fälschungssicher) ausgegeben sind und das Gottesdienstangebot über den ganzen Nachmittag und Abend erheblich erweitert und somit entzerrt ist, trifft die Ausgangssperre ab 21 Uhr alle Beteiligten hart.

Die zeitliche Ausweitung der Gottesdienste über den ganzen Abend würde das Infektionsrisiko nach Auffassung der Bischöfe mindern im Gegensatz zu einer Verdichtung in der Zeit vor 19.30 Uhr. Der Besuch der Christmette trägt zudem mit der religiösen Stärkung erheblich zur seelischen Gesundheit und Stabilisierung der Menschen in dieser Krisenzeit bei.

Den bayerischen Bischöfen ist der Ernst der Lage voll bewusst und alle gemeinsam unterstreichen ihr Anliegen, für die von der Staatsregierung erbetene Ausnahme von der Ausgangsbeschränkung alles daranzusetzen, dass von den Weihnachtsgottesdiensten kein erhöhtes Infektionsrisiko ausgehen darf.

Die Bischöfe sind sich einig, dass am Heiligen Abend so viele Gottesdienste wie möglich gefeiert werden sollen, und haben dringend darum gebeten, dass diese schmerzhafte Entscheidung der Ausgangssperre an Heilig Abend eine einzige Ausnahme erfahren kann.

Quelle: Bistum Regensburg


Sahra Wagenknecht kritisiert Corona-Politik

Wenngleich das CHRISTLICHE FORUM mit der Linkspartei nichts am Hut hat, zeigt sich seit Jahren immer klarer:

Die Bundestagsabgeordnete Dr. Sahra Wagenknecht ist als eigenständige Denkerin unterwegs und läßt sich nicht auf eine Parteiformel reduzieren, geschweige von der Medienwelt die Stichworte – oder gar Schlagworte – vorgeben, obgleichl sie bis zum Vorjahr Fraktionsvorsitzende der „Linken“ war.

Wir haben über die Parlamentarierin und ihre Standpunkte seit Jahren teils zustimmend, teils kritisch berichterstattet: https://charismatismus.wordpress.com/?s=Wagenknecht

In ihrem jüngsten Info-Newsletter kritisiert die Politikerin hinsichtlich der staatlichen Corona-Beschlüsse:

„Wer die Regierung für ihre Maßnahmen kritisiert, wird oft gleich in die rechte Ecke gestellt. Von absurden Theorien oder unsäglichen NS-Vergleichen mal abgesehen, gibt es aber begründete Ursachen für die Wut und Frustration.“

Skeptisch zeigt sie sich auch in puncto Impfung gegen Covid-19:

„Zum einen bleiben bei den derzeit in der Genehmigung befindlichen Impfstoffen noch viele Fragen offen…Vor allem aber macht uns der Impfstoff nicht immun gegen eine Politik, die für die stärksten Lobbies wirkt anstatt für die Mehrheit der Bevölkerung.

Eine Regierung, die ziemlich plan- und kopflos durch die Krise taumelt, die das Gesundheits- und Bildungswesen vernachlässigt und die eher Restaurants mit einem Hygienekonzept schließt, statt sich um den Pflegenotstand, um überfüllte Busse und Straßenbahnen oder besseren Arbeitsschutz zu kümmern…Für eine gesunde Gesellschaft brauchen wir so viel mehr als einen im Schnellstverfahren zugelassenen Impfstoff gegen das Coronavirus.“

Zitaten-Quelle: http://aktionsmail.team-sahra.de/issues/rettet-uns-die-impfung-mein-ausblick-auf-2021-298385


Augstein kritisiert „Gleichrichtung“ der Medien in der Corona-Debatte

Der bekannte Publizist und Verleger der linken Wochenzeitung „Freitag“, Jakob Augstein, hat die „Gleichrichtung der Medien“ in der Corona-Krise beklagt:

“Es ist nicht die Aufgabe der Medien, die Regierungsentscheidungen unters Volk zu bringen, sondern sie zu kritisieren und auf den Prüfstand stellen.

Das ist in den ersten Monaten viel zu wenig geschehen. Selbst heute hat sich daran kaum etwas geändert.

Bei Twitter war es so: Wenn Sie die Frage gestellt haben, ob alles, was von der Regierung beschlossen wurde, sinnvoll, angemessen und alternativlos ist, dann wurden Sie niedergemacht. “

Zitat-Quelle (ganz nach unten scrollen): https://news.gaborsteingart.com/online.php?u=ACZSiGo9066


Kritik am Infektionsschutzgesetz-Entwurf

Die Kritik an dem von Jens Spahn (siehe Foto) und der Bundesregierung geplanten Infektionsschutzgesetz wächst – aus außerhalb des Bundestags, vor allem unter Verfassungsexperten, Staatsrechtlern und sonstigen Juristen, aber auch aus dem Mittelstand.

Der Branchenverband des Hotel-und Gaststättengewerbes (Dehoga) erklärt:

„Unserer Auffassung nach wäre eine solche Regelung ohne anwendbare Kompensationsbestimmung rechtswidrig. Die möglichen Beschränkungen und faktischen Betriebsschließungen, die nach der neuen Vorschrift möglich sein sollen, stellen massive Eingriffe in grundgesetzlich geschützte Rechte wie die Berufsausübung und Gewerbefreiheit dar.

Hans-Jürgen Papier, der ehem. Präsident des Bundesverfassungsgerichts, wendet sich insoweit ebenfalls gegen Spahns vorgesehene Neufassung des Corona-Gesetzes:

„Ich vermisse eine gesetzliche Regelung des finanziellen Ausgleichs etwa für Unternehmen und Selbstständige, soweit sie mit einem Öffnungs- oder Betätigungsverbot belastet werden, egal ob ihre Tätigkeit ein erhöhtes Infektionsrisiko begründet.“

Weitere Infos hier: https://www.hogapage.de/nachrichten/politik/branchenpolitik/dehoga-sieht-spahns-geplantes-corona-gesetz-als-rechtswidrig-an/

Wichtiger Info-HINWEIS: Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages kritisiert das geplante Ermächtigungs- bzw. Bürger-Entmündigungsgesetz ebenfalls: https://www.reitschuster.de/post/schaffung-von-konkreten-ermaechtigungsgrundlagen/