Augstein kritisiert „Gleichrichtung“ der Medien in der Corona-Debatte

Der bekannte Publizist und Verleger der linken Wochenzeitung „Freitag“, Jakob Augstein, hat die „Gleichrichtung der Medien“ in der Corona-Krise beklagt:

“Es ist nicht die Aufgabe der Medien, die Regierungsentscheidungen unters Volk zu bringen, sondern sie zu kritisieren und auf den Prüfstand stellen.

Das ist in den ersten Monaten viel zu wenig geschehen. Selbst heute hat sich daran kaum etwas geändert.

Bei Twitter war es so: Wenn Sie die Frage gestellt haben, ob alles, was von der Regierung beschlossen wurde, sinnvoll, angemessen und alternativlos ist, dann wurden Sie niedergemacht. “

Zitat-Quelle (ganz nach unten scrollen): https://news.gaborsteingart.com/online.php?u=ACZSiGo9066


Kritik am Infektionsschutzgesetz-Entwurf

Die Kritik an dem von Jens Spahn (siehe Foto) und der Bundesregierung geplanten Infektionsschutzgesetz wächst – aus außerhalb des Bundestags, vor allem unter Verfassungsexperten, Staatsrechtlern und sonstigen Juristen, aber auch aus dem Mittelstand.

Der Branchenverband des Hotel-und Gaststättengewerbes (Dehoga) erklärt:

„Unserer Auffassung nach wäre eine solche Regelung ohne anwendbare Kompensationsbestimmung rechtswidrig. Die möglichen Beschränkungen und faktischen Betriebsschließungen, die nach der neuen Vorschrift möglich sein sollen, stellen massive Eingriffe in grundgesetzlich geschützte Rechte wie die Berufsausübung und Gewerbefreiheit dar.

Hans-Jürgen Papier, der ehem. Präsident des Bundesverfassungsgerichts, wendet sich insoweit ebenfalls gegen Spahns vorgesehene Neufassung des Corona-Gesetzes:

„Ich vermisse eine gesetzliche Regelung des finanziellen Ausgleichs etwa für Unternehmen und Selbstständige, soweit sie mit einem Öffnungs- oder Betätigungsverbot belastet werden, egal ob ihre Tätigkeit ein erhöhtes Infektionsrisiko begründet.“

Weitere Infos hier: https://www.hogapage.de/nachrichten/politik/branchenpolitik/dehoga-sieht-spahns-geplantes-corona-gesetz-als-rechtswidrig-an/

Wichtiger Info-HINWEIS: Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages kritisiert das geplante Ermächtigungs- bzw. Bürger-Entmündigungsgesetz ebenfalls: https://www.reitschuster.de/post/schaffung-von-konkreten-ermaechtigungsgrundlagen/


Kardinal Leo Burke kritisiert private Papstäußerungen zu Homo-Partnerschaften

Von Felizitas Küble

Der amerikanische Erzbischof und Kardinal Raymond Leo Burke hat sich auf seiner Homepage am 22. Oktober mit verstörenden Aussagen von Papst Franziskus befaßt, die weltweiten Wirbel und Erstaunen sowie Kritik von theologisch konservativen Katholiken und Evangelikalen hervorgerufen haben.

Die Äußerungen sind nicht lehramtlich, sondern „privat“ und sie erfolgten im Dokumentarfilm „Francesco“. Medienberichten zufolge soll Franziskus darin erklärt haben, er befürworte die gesetzliche Absicherung homosexueller Partnerschaften; zudem hätten diese Personen das Recht auf eine Familie.

Hierzu stellt Kardinal Burke klar:

„Erstens machen der Kontext und der Anlass solcher Erklärungen sie frei von jeglicher kirchenrechtlichen Verbindlichkeit. Sie werden zu Recht als einfache private Meinungen interpretiert; diese binden in keiner Weise das Gewissen der Gläubigen.“

Der Würdenträger betont, das Kirchenvolk solle vielmehr dem folgen, was „die Heilige Schrift und die katholische Tradition sowie das ordentliche Lehramt der Kirche in dieser Angelegenheit lehren“.

Trotz fehlender Verbindlichkeit hätten die Papst-Äußerungen jedoch „große Verwirrung“ unter den Gläubigen verursacht, zumal sie der Bibel und kirchlichen Überlieferung widersprächen. Daher würden sie der Geistlichkeit die Gewissenspflicht auferlegen, „notwendige Klarstellungen“ vorzunehmen.

Kardinal Burke betont sodann, das kirchliche Lehramt habe „auf der Grundlage der Heiligen Schrift“ stets gelehrt, daß homosexuelle Handlungen unerlaubt seien, da sie gegen das Naturgesetz verstoßen, nicht wie bei Mann und Frau der gegenseitigen Ergänzung dienen und zudem in sich unfruchtbar seien.

Die bloße gleichgeschlechtliche Neigung (ohne sexuelle Verhaltensweisen) sei zwar keine persönliche Sünde, aber gleichwohl „objektiv ungeordnet“. Entsprechend dem Katholischen Weltkatechismus sei homosexuellen Personen mit Wohlwollen, Achtung und Mitgefühl zu begegnen.

Es gelte wie überall so auch hier das katholische Prinzip, die Sünde zu hassen, aber den Sünder zu lieben.

Quelle für die Zitate: https://www.cardinalburke.com/


„Christen in der AfD“ üben scharfe Kritik am Synodalen Weg deutscher Bischöfe

In diesen Tagen versammeln sich die Bischöfe der Deutschen Bischofskonferenz in Fulda, um den „Synodalen Weg“ voranzubringen.

Joachim Kuhs, Mitglied im AfD-Bundesvorstand und Vorsitzender der Christen in der AfD, erklärt hierzu:

„Mit diesem Weg verlässt die römisch-katholische Kirche in Deutschland den Pfad der kirchlichen Treue zu ihrem Auftrag und ihrer Sendung. Sie kündigt den Gehorsam gegenüber ihrem kirchlichen und geistlichen Oberhaupt auf.

Sie lässt ihre treuesten und gläubigsten Mitglieder vereinsamt zurück, um sich partikularen Interessen zu unterwerfen und dem Pluralismus der evangelischen Kirche nachzueifern.“


Bundesrechnungshof beklagt wachsenden parlamentarischen „Kontrollverlust“

Der Bundesrechnungshof kritisiert in seiner Stellungnahme zur Änderung des Artikels 104a GG sowie Art. 2 „Entwurf Entlastungsgesetz – Erhöhung der Bundesbeteiligung an den Leistungen für Unterkunft und Heizung“ einen zunehmenden parlamentarischen Kontrollverlust.

Die AfD-Haushaltsexpertin Ulrike Schielke-Ziesing beleuchtet die anstehende Grundgesetzänderung:

„Die Stellungnahme des Bundesrechnungshofes ist eindeutig und erschreckend zugleich.

Die Kosten der Unterkunft (KdU) von Flüchtlingen lagen in den letzten Jahren oft mehr als 100 Prozent über den ortsüblichen Mietkosten. Anscheinend haben die kommunalen Träger die steigende Finanzierungsbeteiligung des Bundes zum Anlass genommen, auch ihre Gebühren für KdU-Leistungen anzuheben.

Als ob das nicht schon genug wäre, wiesen einige kommunale Träger die Jobcenter an, die Angemessenheit der in Rechnung gestellten Gebühren nicht weiter zu prüfen. Dieser Zustand ist skandalös und muss vom Bundesarbeitsministerium rigoros aufgeklärt werden, anstatt die Prüfmöglichkeiten des Bundesrechnungshofes durch die Grundgesetzänderung weiter einzuschränken.“

In seiner Stellungnahme warnt der Bundesrechnungshof davor, unwirtschaftlichen Einsatz von Steuermitteln der parlamentarischen Kontrolle zu entziehen. Es sei fatal, wenn Steuermittel von 12,4 Milliarden Euro für 2020 keiner Prüfung auf Angemessenheit durch die Bundesauftragsverwaltung unterliegen.

Schielke-Ziesing dazu:

„Für mich ist es nicht nachvollziehbar, warum das Bundesarbeitsministerium diesem parlamentarischen Kontrollverlust untätig zuschaut oder diesen sogar noch fördert.

Noch unverständlicher ist mir, dass von den restlichen Oppositionsparteien sich keiner in der öffentlichen Anhörung zum zweiten Nachtragshaushalt, als dieses Problem bereits thematisiert wurde, gegen diese Praxis ausgesprochen hat. Das verdeutlicht ein weiteres Mal, dass wir als AfD-Fraktion die einzige Opposition sind.“


Ärzteverband gegen Masken im Unterricht

In einigen Bundesländern  – darunter Nordrhein Westfalen  –   wird das komplette Maskentragen für Schüler gesetzlich gefordert, damit ein Präsenzunterricht überhaupt möglich sei.

Der Ärzteverband Marburger Bund hat eine Maskenpflicht im Schulunterricht als sinnlos kritisiert:

„Wenn alle auf ihren Plätzen sitzen und Abstand sichergestellt ist, macht das Tragen von Masken während der Unterrichtsstunden überhaupt keinen Sinn und wäre eine überflüssige Behinderung“, sagte die Bundesvorsitzende Susanne Johna im Gespräch mit der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ).

Quelle für das Zitat: https://www.rnd.de/gesundheit/arzteverband-kritisiert-masken-im-unterricht-machen-uberhaupt-keinen-sinn-GZMNY3BRLCHTBATLFHPT36JBEY.html


Milliardär George Soros wird 90 – na und?

Von Felizitas Küble

Wenn ein steinreicher Finanzspekulant aus den USA steinalt wird, ist dies normalerweise keine aufregende Nachricht, geschweige von nationaler Bedeutung.

Anders sieht es offenbar die seit Jahrzehnten linksgestrickte „Tagesschau“, die sich online seitenlang der inbrünstigen Verteidigung von George Soros widmet, der heute 90 Jahre alt wird: https://www.tagesschau.de/faktenfinder/soros-ungarn-orban-101.html

Auf die Idee, daß man mit einer solchen Lobhudelei und Aufwertung die viel beklagten „Verschwörungstheorien“, die sich um seine Person ranken, doch geradezu begünstigt, kommt die ARD-Redaktion offenbar nicht.

Natürlich kann dieser Milliardär nur ein ganz guter sein, schließlich finanziert er mit seiner Open-Society-Stiftung ein internationales linkes Wunschkonzert, wobei auch die marxistisch-revoluzzerische „Black Lives Matter“-Bewegung zu den von ihm Unterstützten gehört.

Scheinheilig fragt die „Tagesschau“, wie es wohl käme, daß es weltweit  – und nicht etwa nur in Ungarn, seinem Heimatland  – gar so viel Kritik und Vorbehalte gegenüber diesem Wohltäter der Menschheit gibt:

„Warum ausgerechnet Soros? Zum einen stammt der 90-Jährige aus Budapest, wo er als jüdischer Jugendlicher den Holocaust überlebt. Er wanderte  nach Großbritannien und dann in die USA aus. Dort verdiente er mit Finanzgeschäften Milliarden. Die perfekte Angriffsfläche für antisemitisch motivierte Kampagnen.“

Merke: Hintergrund der Beschwerden über Soros ist seine jüdische Herkunft, so wird es Fernseh-Lieschen Müller seitens der ARD vorgebröselt.

Wenn die „Tagesschau“ logisch bis fünf zählen könnte, müßte sie auch den  jüdischen Staat Israel als „antisemitisch motiviert“ verunglimpfen.

Warum dies? – Ganz einfach: Gerade aus Israel kommt besonders deutliche Kritik an Soros – sowas aber auch!

Näheres dazu hier: https://charismatismus.wordpress.com/2019/05/21/scharfe-kritik-an-george-soros-aus-israel/


Schwarzafrikanischer Kardinal Napier warnt eindringlich vor „Black Lives Matter“

Wie die amerikanische Nachrichtenseite „LifeSiteNews“ gestern berichtete, übt der südafrikanische Kardinal  Wilfrid Fox Napier (siehe Foto) scharfe Kritik an den christenfeindlichen Umtrieben, der Gender-Agenda und Homosex-Propaganda von „Black Lives Matter“ (BLM).

Diese in ihrem Programm neomarxistisch geprägte Bewegung gegen „Rassismus“ zeigt immer deutlicher ihr antichristliches Gesicht, etwa durch das Zerstören katholischer Heiligenstatuen, Bildwerke oder sonstiger christlicher Symbole in den USA.

BLM werde, so der Erzbischof von Durban (sein Bistum ist an der südafrikanischen Küste gelegen) von Interessen und Gruppen angeführt, „die sich für den Abbau der Werte, Strukturen und Institutionen einsetzen, die im Laufe der Jahrhunderte die besten Zivilisationen und Kulturen untermauert haben.“

Der Würdenträger berief sich in seiner Kritik auf die Gründungserklärung von ‚Black Lives Matter‘, die antichristliche Ziele enthalte.

Auf der BLM-Webseite wird die sozialistische Vergesellschaftung der Kindererziehung propagiert: „Wir lösen das vom Westen vorgeschriebene Kriterium der Kernfamilienstruktur auf, indem wir uns gegenseitig als Großfamilien und ‚Dörfer‘ unterstützen, die gemeinsam füreinander sorgen, insbesondere für unsere Kinder“.

Zudem wies der Kardinal auf die innere Widersprüchlichkeit von BLM hin, die nicht gegen die Abtreibung von Ungeborenen eintrete, so daß dieses vielfach betroffene „schwarze Leben“ dort nicht zähle. Die Bewegung rede viel von „Gewalt“, aber nicht von der tödlichen Gewalt, „die Babys im Mutterleib zugefügt wird“, so der Kardinal weiter.

Auch der US-amerikanische  Bischof Joseph Strickland aus Tyler in Texas kritisierte die Bewegung und stellte klar, daß sich BLM einer „gefährlichen Agenda“ gegen christliche Werte verschrieben habe, z.B. in ihren familienfeindlichen Positionen.

Quelle der Zitate: https://www.lifesitenews.com/news/african-cardinal-criticizes-black-lives-matter-movement-for-dismantling-civilization


Kritik von Wissenschaftlern an Drosten wächst

Die Zahl der Coronavirus-Infektionen geht weiter zurück – trotz Lockerungen der Corona-Einschränkungen. Das passt nicht in die offizielle Lesart des Coronavirus.

Christian Drosten ist Chef-Virologe der Charité Berlin, der auch die bundesdeutsche Regierung berät. Doch er steht nun in der Kritik: Wissenschaftler aus mehreren Ländern halten ihm vor, statistisch ungenau gearbeitet und seine Empfehlungen den Wünschen aus der Politik angepasst zu haben.

Konkret geht es um eine Studie vom April. Darin behauptet er, dass Kinder ebenso ansteckend mit dem Coronavirus sein können wie Erwachsene. Folglich empfahl Drosten der Bundesregierung, Schulen und Kindergärten weiter geschlossen zu halten.

Wie die Bild-Zeitung jetzt berichtet, sollen die Daten der Studie unkorrekt erhoben und interpretiert worden sein. Leonhard Held von der Universität Zürich kritisiert, dass viel zu wenige Kinder untersucht wurden, um belastbare Aussagen treffen zu können.

Helds Auswertung komme zum gegenteiligen Ergebnis: Es gebe moderate Beweise für eine „zunehmende Viruslast mit zunehmendem Alter“. Jörg Stoye von der Cornell Universität in New York bestätigte Helds Analyse.

Quelle und vollständige Nachricht hier: https://www.unzensuriert.at/content/102501-betrogen-chef-virologe-soll-corona-empfehlungen-den-wuenschen-der-politik-angepasst-haben/

Weitere INFOs hierzu:

Der „Spiegel“: Warum Kritik an der Drosten-Studie weiter legitim ist: https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/corona-was-ist-dran-an-der-bild-kritik-zu-christian-drosten-a-ce232784-a561-4f14-ad82-db6973be1fb8

Zudem: https://www.tagesspiegel.de/wissen/lockerungen-in-der-coronakrise-aerzte-zweifeln-an-wirksamkeit-von-schulschliessungen/25807110.html

 


Der Immunitätsausweis ist keine gute Idee

Von Felizitas Küble

Der eher linksliberal ausgerichtete „Tagesspiegel“ aus Berlin, im allgemeinen kaum rebellisch gegenüber der Bundesregierung eingestellt, spricht sich in einem heutigen Artikel entschieden gegen den „hochgradig problematischen“ Vorstoß von Bundesgesundheitsminister Spahn aus, das Volk mit einem Immunitätsnachweis zu behelligen: https://www.tagesspiegel.de/politik/debatte-um-den-immunitaetsausweis-stoppt-spahns-gefaehrlichen-vorschlag/25797916.html

Unter dem Titel „Spahns gefährlichen Vorschlag!“ wird kritisiert, daß ein solcher Ausweis das Virus „zum Problem für die machen, die es noch nicht hatten“, denn immun sind nur jene, die schon Corona-infiziert waren.

Somit könnte ein solcher Nachweis für manche Leute eine Versuchung darstellen, sich absichtlich oder leichtfertig anzustecken, weil ihnen nach der Gesundung mehr Freiheitsrechte und Möglichkeiten zuständen (Reisen, Konzerte etc).

Dieses Vorhaben könne allenfalls für Fachpersonal in Kliniken oder Pflegeheimen erwogen werden, aber nicht für die ganze Bevölkerung, so der „Tagesspiegel“.

Dieser Immunitätsnachweis soll ab kommenden Donnerstag „möglichst schnell durch den Bundestag gepeitscht werden“.

Der Zeitungsbericht verweist zudem darauf, daß die Corona-Epidemie in Deutschland „recht moderat verläuft“  – und zwar vor allem „dank des vernünftigen Verhaltens weiter Teile der Bevölkerung“ sowie die staatl. Beschränkungen.

Tatsächlich sinkt die Infektionsrate kontinuierlich seit Mitte März – worüber wir im CHRISTLICHEN FORUM von Anfang an berichten, teils mit den Pressemeldungen der Mainzer Universitätsmedizin oder der Max-Planck-Gesellschaft oder mit eigenen Recherchen.