Renner: SZ verunglimpft kritische Journalisten

Der medienpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Martin E. Renner (siehe Foto), erklärt zu einem am heutigen Freitag veröffentlichten Artikel mit dem Titel „Störsender“, prominent platziert in der Rubrik „Seite Drei“ der Süddeutschen Zeitung (SZ):

Mit diesem Artikel verabschieden sich die drei Autoren von den Standards des journalistischen Berufsethos. Sie stellen ihnen offenkundig unliebsame Kollegen an den Pranger und reiten somit eine unerträgliche Attacke gegen die Pressefreiheit.

Wenn es noch eines Beweises für die offensichtliche Regierungsnähe etablierter Mainstream-Medien bedarf, so wurde er hiermit geliefert. Handelt es sich bei den drei Autoren doch ausgerechnet um Mitglieder der SZ-Parlamentsredaktion. Diese schämen sich nicht einmal, die von ihnen attackierten Kollegen wörtlich als ‚Gegner‘ demokratischer Institutionen zu kriminalisieren.

Kritisch nachfragende Journalisten, welche ‚an einem Vormittag‘ mehr Fragen in der Bundespressekonferenz (BPK) stellen, als manche Kollegen ‚in einem Jahr‘ sind der Bundesregierung – und somit offenbar auch den Autoren der SZ – ein Dorn im Auge.

Das offensichtliche Anliegen der SZ-Verantwortlichen, kritische und hartnäckige Nachfragen von der BPK fernzuhalten und im Gleichklang mit Regierungssprechern als ‚Desinformation‘ oder ‚rechtspopulistisch‘ zu framen, ist eine Perversion des journalistischen Berufsethos.

Ist hier das Wort Gleichschaltung auf allen Ebenen falsch gewählt? Wer im Ethikrat eine abweichende Meinung vertritt, wird entlassen. Wer als Arzt den Regierungskurs in der Corona-Krise kritisiert, riskiert seine Zulassung. Wer als Journalist unliebsame Fragen stellt, soll aus der Bundespressekonferenz verbannt werden.


Schweiz: WELTWOCHE-Herausgeber stellt Corona-Politik stark infrage

In der Schweiz sorgen vor allem zwei angesehene Publikationen für nonkonforme (unangepaßte) Berichterstattung und Kommentare, nämlich die NZZ (Neue Zürcher Zeitung) und die „Weltwoche“. Die NZZ gilt in Deutschland inzwischen gleichsam als „Westfernsehen“ (im ironischen Rückblick auf die frühere „DDR“-Mediensituation).

Der Link zur liberal-konservativen WELTWOCHE befindet seit jeher in unserem Blogroll auf der Startseite.

WELTWOCHE-Herausgeber und Chefredakteur Roger Köppel (siehe Foto), der auch schon in bundesdeutschen Talkshows auftrat, stellt unter dem Titel „Der Spuk muss ein Ende haben“ in seinem Editorial kritische Fragen zur aktuellen Corona-Politik. 

Der skeptische Untertitel lautet: „Ist der Shutdown der teuerste Fehlschlag aller Zeiten? Indizien mehren sich.“

Weiter heißt es bei Köppel, der zugleich als Abgeordneter der Schweizerischen Volkspartei (SVP) im Nationalrat sitzt:

„Kann es sein, dass der Corona-Kurs ein tragischer Irrweg ist? Das Resultat einer medial-epidemiologisch befeuerten Politpanik, die Milliarden an Volksvermögen vernichtet und künftige Generationen auf Jahrzehnte hinaus belastet?

Wird der Corona-Frühling 2020 in die Geschichte eingehen als massenpsychologisches Hysteriephänomen, das mehr Existenzen ruiniert als die Krankheit, die allerdings ganzen Gesellschaften und ihren Regierungen vorübergehend den Verstand raubte?“

Er fährt fort: „Die Zahlen lassen diesen Schluss zumindest nicht als vollkommen abwegig erscheinen.“

Weiteres dazu hier: https://www.weltwoche.ch/ausgaben/2020-17/kommentare-analysen/der-spuk-mussein-ende-haben-die-weltwoche-ausgabe-17-2020.html


Tagespost: Extra-Ausgabe zum Synodalen Weg

Unter dem Titel „Welt&Kirche“ veröffentlicht die katholische Wochenzeitung „Die Tagespost“ eine Sonderpublikation zum Synodalen Weg.

Mit dieser neuen Beilage möchte die Zeitung eine kritische und argumentationsstarke Auseinandersetzung mit den Themen des Synodalen Weges bieten. Die erste Ausgabe von „Welt&Kirche“ erscheint am Donnerstag (28.11.).

Ausgabe 1 von „Welt&Kirche“ widmet sich der grundsätzlichen Frage: Woher weiß die Kirche eigentlich, was Gott will? Gibt es eine geoffenbarte Wahrheit, die die Kirche empfangen hat und die vom Lehramt verbindlich ausgelegt wird? Oder kann alles je nach Zeit und Lebenswirklichkeit neu ausgehandelt werden?

„Mit ,Welt&Kirche’ steuern wir unseren Beitrag zum Synodalen Weg bei“, schreibt „Tagespost“-Chefredakteur Oliver Maksan im Editorial der ersten Ausgabe.

Zwei Jahre lang soll die Sonderpublikation die Beratung des Synodalen Weges begleiten. Während dieser Zeit wird alle zwei Monate eine Ausgabe von „Welt&Kirche“ erscheinen.

„Wir wollen Diskussionen und Ergebnisse kritisch in den Blick nehmen. Nicht die Zeitungsmeinung, sondern der überlieferte Glaube ist dabei der Maßstab. Wir werden Widerspruch einlegen, wenn wir ihn für nötig halten, laden aber auch zur Diskussion ein.“

Zur fachlichen Begleitung dieses Projektes hat sich ein Theologischer Beirat gegründet. Diesem Beirat gehören an: die Philosophin Prof. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, die Dogmatiker Prof. Karl-Heinz Menke und Prof. Christoph Binninger sowie der Kirchenrechtler Prof. Christoph Ohly.

Die 16-Seiten umfassende Sonderpublikation „Welt&Kirche“ liegt der Gesamtauflage der „Tagespost“ bei. Darüber hinaus kann „Welt&Kirche“ kostenfrei beim Verlag Johann Wilhelm Naumann in Würzburg bestellt werden (info@die-tagespost.de).

Die Sonderpublikation ist auch über die Internetseite der „Tagespost“ zugänglich: https://www.die-tagespost.de/serien/beilage/

Startseite: www.die-tagespost.de.

Über „Die Tagespost“: Als einzige überregionale und unabhängige Wochenzeitung im deutschen Sprachraum ist „Die Tagespost“ allein der Lehre der katholischen Kirche und ihren Lesern verpflichtet. „Es ist gut, dass es sie gibt“, sagt ihr prominentester Leser, der emeritierte Papst Benedikt XVI.

Der monatliche Bezugspreis (Inland) beträgt 15,80 Euro. „Die Tagespost“ erscheint im J.-W.-Naumann Verlag, dessen Alleingesellschafterin die Johann Wilhelm Naumann Stiftung ist.


Die Schauspielerin und Schriftstellerin Inge Thürkauf: katholisch – kritisch – konsequent

Der folgende Beitrag von Felizitas Küble erschien in der aktuellen Ausgabe von THEOLOGISCHES:

Die langjährige Autorin der Zeitschrift „Theologisches“, Inge M. Thürkauf (geb. Hugenschmidt), vollendete am 21. Mai 2019 ihr 80. Lebensjahr.

Die gelernte Schauspielerin und Schriftstellerin entstammt einem evangelischen Elternhaus und wurde am 21. Mai 1939 geboren. Mit ihrem späteren Ehemann, dem Naturwissenschaftler Prof. Max Thürkauf  –   der am 21. Mai 1925 das Licht der Welt erblickte –  konnte sie stets gemeinsam den beiderseitigen Geburtstag feiern.

Nach ihrer Schauspielausbildung ist die junge Frau an verschiedenen Theatern in Deutschland und der Schweiz engagiert; zugleich wirkt sie an Fernsehfilmen mit. 1965 begegnet sie dem Chemiker und Philosophen Prof. Max Thürkauf und wird seine Frau. 

Das Ehepaar wendet sich zunächst der Anthroposophie zu, findet aber danach zur katholischen Kirche, worauf 1981 glaubensstark die gemeinsame Konversion erfolgt.

Seit dieser Zeit spielt Inge Thürkauf selbstverfasse Stücke besonders über christliche Heilige und Vorbilder (Einfrautheater), z.B. über die tapfere Dorothee von Flüe (Frau des Schweizer Nationalheiligen KIaus) oder die judenchristliche Märtyrerin Edith Stein.

Sie ist eine treue Weggefährtin ihres Mannes, auch als dessen Konflikt mit dem chemisch-physikalischen Institut zu seiner Entlassung führt und er danach als Fluglehrer arbeitet. Zugleich veröffentlicht Max Thürkauf zahlreiche Werke über naturwissenschaftliche und religiöse Themen aus einer theologisch konservativen Sichtweise. Seit seinem Tod am 2. Weihnachtstag 1993 ist Inge Thürkauf bemüht, die gehaltvollen Gedanken und das Werk Ihres Mannes durch Verbreitung seiner Bücher und Schriften weiterzutragen.

BILD: Auch über die judenchristliche Ordensfrau Edith Stein hat Frau Türkauf ein Theaterstück geschrieben und vielfach selbst gespielt

Sie engagiert sich zudem als freie Publizistin und Vortragsreisende zu grundlegenden und aktuellen Themen. So verfasst sie aufklärende Schriften über die „falschen Propheten von New Age“,über  Anthroposophie, Esoterik und die feministische Bewegung. Schon früh warnt sie gründlich und fundiert vor der „Gefahr des Genderismus“, widerlegt neomarxistische Thesen und multikulturelle Ideologien.

Vor allem befasst sich die vielseitige Autorin mit der weltweiten Christenverfolgung und der wachsenden islamischen Bedrohung der europäischen Nationalstaaten. Besonders ihr vielbeachteter Vortrag „Eurabia – eine Kolonie des Islam“ findet weite  Verbreitung in deutschsprachigen Ländern. Auch auf der traditionellen „Sommerakademie“ Anfang August 2018 referiert sie über die politischen Versäumnisse im Umgang mit den Anhängern der Religion Mohammeds.

Zugleich beschäftigt sich die konsequent katholische Schriftstellerin weiterhin mit religiösen und ethischen Themen, so etwa in ihrer Schrift „Die Frau, die Liebe und Humanae vitae“ (Christiana-Verlag 2010).

In ihrer Veröffentlichung „Vollendet in kurzer Zeit“ (Gustav-Siewerth-Akademie 2007) schreibt sie über den seliggesprochenen Märtyrer Marcell Callo, der im März 1945 als NS-Opfer im KZ starb. Mit ihrer Publikation „Der Priester als Mann Gottes im Widerstreit des Zeitgeistes“ (Christiana-Verlag 2010) will sie Sinn und Sendung des katholischen Priestertums verdeutlichen.

Frau Thürkauf ist zudem u. a. als Mitherausgeberin des „Athanasius-Boten“, durch Beiträge im Webmagazin CHRISTILCHES FORUM und in verschiedenen Printmedien  tätig; sie ist sodann Mitautorin in dem Gedenkband „Der Löwe von Fulda“ (KOMM-MIT-Verlag 2015) über Erzbischof Johannes Dyba, den sie als „glaubensstarken Oberhirten“ und „mutigen Mahner“ würdigt, dem das „Charisma des Bekennens“ zu eigen gewesen sei (siehe Buch-Titel rechts).

Dabei zitiert sie ein treffendes Wort ihres Mannes Max Thürkauf: „Die Wahrheit der Botschaft Christi ist zeitlos. Die Aufgabe der Theologen kann es nicht sein, das Christentum dem Zeitgeist anzupassen. Ist es doch gerade das Unzeitgemäße, welches das Christentum auszeichnet.“

 


Merkel-Kritikerin Prof. Gertrud Höhler wird von öffentlich-rechtlichen Sendern boykottiert

Von Felizitas Küble

Im März des vorigen Jahres haben wir eine ausführliche Besprechung des Buches „Die Patin“ veröffentlicht: https://charismatismus.wordpress.com/2014/03/30/besprechung-zu-die-patin-wie-angela-merkel-deutschland-umbaut-von-gertrud-hohler/ 41SiipCEBrL__SS110_

Unsere Autorin Cordula Mohr würdigt darin die Kritik von Prof. Dr. Gertrud Höhler an der wenig demokratischen Art der Machtausübung Merkels und beschreibt einige der Faktoren des negativ-autoritäten Führungsstils der Kanzlerin.

Vor dem Erscheinen des Höhler-Buches brachte die FAZ einen Vorab-Auszug: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/der-politikstil-der-kanzlerin-das-system-m-11841711.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

Nun wundere ich mich schon länger, warum es um diese renommierte Gelehrte in der Öffentlichkeit so still geworden ist –  dies umso mehr, als Prof. Höhler in den 80er Jahren unter der Regierung Kohl sogar mehrfach als mögliche Ministerin im Gespräch war – und zudem auch als Gast in seriösen Talkrunden bekannt war.

Die Zeitschrift „Neue Ordnung“ fragte nun die Literaturwissenschaftlerin, warum sie in den öffentlichen Medien, zumal in TV-Sendern, kaum noch wahrgenommen werde. Die Antwort Höhlers ist eindeutig:

„Seit Erscheinen des Buches ,Die Patin – Wie Angela Merkel Deutschland umbaut‘ bin ich öffentlich-rechtlich abgeschaltet. Das heißt: es gibt eine flächendeckende, sehr plötzliche und nahezu lückenlose Abschaltung meiner Beiträge aus allen Medienprogrammen. Der Effekt ist faktisch ein Berufsverbot.“  

(Zitat-Quelle: https://spoekenkiekerei.wordpress.com/2016/09/11/merkel-gegnerin-verschwunden/)

Info-HINWEIS: Merkels Politikstil wird z.B. auch von Prof. Gesine Schwan (SPD) deutlich kritisiert: https://charismatismus.wordpress.com/2016/09/06/prof-gesine-schwan-und-prof-volker-gerhardt-ueben-deutliche-kritik-an-merkels-politikstil/


Aktuelle FOCUS-Umfrage: 96% sind mit Merkels Asylpolitik unzufrieden

Von Felizitas Küble

FOCUS-online befragt derzeit unter verschiedenen Artikeln seine Leser, ob sie mit der Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin zufrieden sind: 96% sagen dazu Nein, 4% stimmen zu. Bis zum jetzigen Zeitpunkt (7. Oktober um 22 Uhr) haben weit über 105.000 Leser mitabgestimmt.

Natürlich sind Internet-Umfragen nicht repräsentativ. Die hohe Teilnehmerzahl bei dieser Online-Abstimmung läßt freilich aufhorchen. Vermutlich befindet sich die reale Kritikerquote bei 70 bis 80% der Deutschen.

Hier gehts zur FOCUS-Umfrage (inmitten eines ohnehin sehr lesenswerten Kissler-Artikels): http://www.focus.de/politik/deutschland/kisslers-konter/tugendbefehl-in-der-fluechtlingskrise-schon-im-fruehjahr-koennte-merkel-als-kanzlerin-geschichte-sein_id_4995877.htmlpc_pi

Unser CHRISTLICHES FORUM hat in den letzten drei Monaten fast 70 Artikel zum Themenbereich Asyl, Flüchtlinge und Migranten veröffentlicht – siehe hier: https://charismatismus.wordpress.com/category/asyl-fluechtlinge-migranten/

Während es bei vielen Leuten (Journalisten und Politikern zumal) monatelang gedauert hat, bis sie die Merkelsche Politik endlich als falsch erkannten, waren wir bereits im Juli auf kritischer Spur, wie unsere Artikel-Auflistung dokumentiert.

ANGELA MERKEL beim Anne-Will-Talk

Zum Fernseh-Auftritt Merkels bei „Anne Will“ am Mittwochabend (7.10.) gibt es hier einen aktuellen Bericht bei MEDRUM: http://www.medrum.de/content/ein-denkwuerdiger-fernsehabend-angela-merkel-bei-anne-will

Auch betr. dieser Sendung ergibt eine FOCUS-Leser-Umfrage, daß über drei Viertel der Teilnehmer die Antworten der Kanzlerin schlecht finden. (Innerhalb dieses Artikels finden Sie diese Leserbefragung und können selber mitmachen: http://www.focus.de/politik/deutschland/interview-zur-fluechtlingsfrage-so-denkt-deutschland-ueber-merkels-auftritt-bei-anne-will_id_4998503.html)

Die BILD-Zeitung befragte am heutigen Donnerstag (8.10.) ebenfalls ihre Leser zur Flüchtlingsdebatte: Wer hat recht: Merkel oder Seehofer?  –  Ergebnis: 86% pro Seehofer, 14% pro Merkel. – Zahl der Teilnehmer: weit über 224.000 Personen.

Außerdem empfehlen wir diesen bemerkenswerten Artikel von Prof. Dr. Werner Patzelt aus dem „Handelsblatt“: http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/gastkommentar-zur-einwanderung-die-stimmung-kippt/12389378.html

Hier ergänzend ein Bericht über die besorgten Äußerungen von Rainer Wendt, dem Chef der Polizeigewerkschaft: http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/gewalt-in-fluechtlingsheimen-polizeigewerkschaft-spricht-von-verharmlosung/12416766.html