Prof. Dr. Jörg Meuthen (AfD) kritisiert Wegfall der Visumspflicht für Türken

Zur neuerlichen Visa-Freiheit für die Türkei erklärt AfD-Sprecher Prof. Dr. Jörg Meuthen (siehe Foto): k-DSC_7131-160x200

„Jetzt zeigt sich, was uns Merkels unsauberer Kuhhandel mit der türkischen Führung kostet. Neben Milliarden von Steuergeldern, die an den Bosporus fließen, werden nun in umgekehrter Richtung unzählige Türken und Kurden, dank Wegfall der Visumspflicht, unkontrolliert nach Deutschland einreisen. Eine Einreise in die Sozialsysteme wird sich dabei nicht verhindern lassen.

Diese Menschen bringen außerdem ihre sozialen und religiösen Konflikte mit nach Deutschland – und tragen sie hier im öffentlichen Raum aus. Was wir schon seit Jahrzehnten erleben, wird sich nun ohne Visumspflicht noch massiv verstärken.

Das ist es, was Merkels Unwillen, die deutschen Grenzen zu sichern, uns einbringt. Die Probleme und Folgeschäden der Asylkrise werden so nicht etwa kleiner, sondern immer größer und teurer.“

 


Dr. Frauke Petry kritisiert „Kuhhandel mit der Türkei“ und EU-Beitrittspläne

Zu den Äußerungen verschiedener Regierungsmitgliedern zu einer türkischen EU-Beitritts-Perspektive erklärt die AfD-Vorsitzende Dr. Frauke Petry (siehe Foto):

„Jetzt sollen anscheinend aus heiterem Himmel wieder Beitrittsverhandlungen mit der Türkei aufgenommen werden. Man dürfe dies jedoch nicht mit der Asylkrise vermengen, so Vertreter der Bundesregierung. AfD-Petry

Selbstverständlich ist der Zusammenhang offensichtlich: Seit Wochen steht das Kanzleramt in Verhandlungen mit Erdogan, damit dieser die illegalen Zuwanderer wieder zurücknimmt. Dass ihm jetzt wieder eine Beitrittsoption eröffnet wird, ist eine Vorleistung, um den Handel perfekt zu machen.

Jahrelang hatte die Bundesregierung kein weiteres Kapitel bei den Verhandlungen zu einem Beitritt aus Bedenken um die Menschenrechte, Pressefreiheit und den Kurdenkonflikt mit der Türkei eröffnet. Das alles spielt jetzt anscheinend keine Rolle mehr.

Frau Merkel ist mittlerweile fast jedes Mittel recht, um ihre persönliche Politik durchzusetzen. Leidtragende sind unsere Nachbarstaaten, aber vor allem unsere Gesellschaft.“